L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Narben auf der Seele

Marc Kohnen, seines Zeichen Spieler bei “Turm a Sprénger Matt Schëffléng“, hat die Tage seine Autobiographie veröffentlicht. Natürlich habe auch ich mir ein Exemplar (Preis: 22,50 Euro, die meisten geben aber freiwillig 25 Euro) gekauft und das Werk (ca. 176 Seiten in relativ kleiner Druckschrift) über ein paar Tage im Zug morgens zur Arbeit und abends wieder zurück gelesen. Ich muss sagen: es hat mir sehr gut gefallen. Ich werde erklären wieso, auch in der Hoffnung Marc mit dieser kostenlosen Werbung noch mehr zufriedene Leser zu bringen.

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Januar 30, 2016 Posted by | Literatur | , | 1 Kommentar

Too big to sieve

Internetfirmen haben Richtlinien und können nach Gutdünken Inhalte bestimmen. Oder sollten sie nicht? Lee Greenwald stellt die Frage, ob Facebook, Google oder Twitter entscheiden sollten, was sich der Leser anschaut und was nicht. Vielleicht ist die Frage falsch gestellt, denn sie impliziert bereits die Antwort. Und noch viel mehr.

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Januar 29, 2016 Posted by | Offene Gesellschaft, Pluralismus | , , , , , | 1 Kommentar

Terrorhysterie und Sicherheitswahn

Wie nach den Terroranschlägen von Paris zu erwarten war, ist in Europa teilweise eine regelrechte Terrorhysterie ausgebrochen. Falsche Bombenalarme, abgesagte Länderspiele, wegen “verdächtigem Gepäck” gesperrte Flughäfen… Brüssel wird gar zur Geisterstadt, viele Leute trauen sich nicht mehr vor die Haustür, Schulen und Universitäten bleiben geschlossen, die U-Bahn fährt nicht mehr. Währenddessen machen Politiker allerortens teilweise leider sehr bedenkliche, geradezu gefährliche Vorschläge wie die Sicherheit in Europa verbessert werden könnte, oft zum Leidwesen der individuellen Freiheit. Zeit also auch auf LfL mal ein paar wichtige Anmerkungen anzubringen.

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November 27, 2015 Posted by | Klassischer Liberalismus, Offene Gesellschaft, Pluralismus | , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Israel und die Kennzeichnungspflicht

Wie die EU einer bewusst einseitigen Perspektive erliegt

Auf dem Campus der US-amerikanischen „Eliteuniversität“ Berkeley führt der Filmemacher Ami Horowitz im November 2014 ein ebenso gewagtes wie erschreckendes Experiment durch: Abwechselnd schwingt er die Flagge des IS und diejenige des Staates Israel, eines der Hauptverbündeten der Vereinigten Staaten.
Die Reaktionen fallen erschütternd deutlich und virulent aus. Beim Anblick der IS-Flagge erntet Horowitz nahezu ausnahmslos Zustimmung und Beifall. Das Schwingen der Flagge des Staates Israel jedoch stößt bei der Mehrheit der Studenten auf latente bis offen bekundete Ablehnung und Aggressionen.

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November 19, 2015 Posted by | Antisemitismus, Israel | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Versprechen

Wir sehen keine neue Stufe des Terrorismus. Auch sehen wir keine fremde oder neue Ideologie am Werk. Was wir beobachten können, ist unsere eigene ideologische Basis in einem Lauf gegen sich selbst.

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November 18, 2015 Posted by | Allgemeines, Offene Gesellschaft, Pluralismus | , , , | 4 Kommentare

Eine Antwort an Fabien O.

Einige Bemerkungen meinerseits in den sozialen Medien die letzten Tage haben für einiges Aufsehen gesorgt. Auch ein alter Fussballkumpel namens Fabien O. hat mir am Sonntag zu verstehen gegeben dass er meine Aussagen recht unglücklich finden würde. Dabei ist mir aufgefallen, dass wir einerseits in der Tat manches anders sehen, andrerseits ich mich aber wohl auch nicht ganz unmissverständlich ausgedrückt habe. Zeit auf einige Kritikpunkte seinerseits einzugehen und meinen Standpunkt näher zu erläutern.

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November 17, 2015 Posted by | Islamismus | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

An attack on one of us…

I’ve said for years now that Israel is just in the canary in the coalmine. This should be a self-evident truth after 9/11, Madrid, London, Mumbai, Charlie Hebdo, Paris (yet again) etc. Tomorrow, it could be Berlin. Tomorrow it could be Luxembourg. Tomorrow it could be me or you. We are at all at war with “islamic totalitarianism”. Not because we want, but because our enemies have declared war on us. People who hate the western world because they hate individual freedom, women’s rights, the separation of religion and state… :(

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November 14, 2015 Posted by | Frankreich, Islamismus, Israel | | 10 Kommentare

Europa neu zeichnen

Die meisten Menschen kennen mich als sehr liberalen und toleranten Menschen. Unsere Leser hier wohl erst recht. Es gibt jedoch ein Thema, wo ich- zum Erschrecken mancher Mitmenschen- angeblich ein furchtbarer, politisch unkorrekter Extremist, gar Nationalist sein soll. Dieses Thema lautet “Grenzziehung”. Ich bin der Meinung, dass die Grenzen in Europa, naja jedenfalls in Westeuropa, komplett falsch verlaufen und insbesondere anhand ethnischer Linien neu gestaltet werden müssten. Wäre ich nur einen Tag Diktator von Europa, ich würde sofort die Karte dieses schönen Kontinents entscheidend verbessern. Leider werde ich für solche Äußerungen immer böse angesehen, der Durchschnittseuropäer wurde halt von der Lügenpresse bereits total indoktriniert, so dass er den gesunden Menschenverstand in meinen Überlegungen leider nicht mehr erkennen kann. Nachdem ich aus Rücksicht auf meine Blogger bisher zu diesem Thema geschwiegen habe, nehme ich nun kein Blatt mehr vor dem Mund und will euch hier nun meine Ideen präsentieren. Darauf vertrauend dass ihr, meine lieben Leser, noch nicht vom PC-Terror übermannt worden seid und euch mir anschließen werdet. Also …

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November 6, 2015 Posted by | Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Satire, Spanien | , , , | 2 Kommentare

“Life is Strange” – Gaming auf neuem Niveau?

Das letzte Mal, als ich dachte, dass das Medium Videospiel einen Schritt nach vorne gemacht hätte, machte mir die Spielmechanik einen Strick durch die Rechnung. Zwei Jahre danach kommt ein weiterer Titel, wo ich nach dem Spielen von Episode I große Hoffnungen hatte, dass ernstere Themen endlich adäquat in einem Mainstream-Titel behandelt werden. Life is Strange versprach viel. Am Ende blieb der erhoffte Sprung ins Erwachsenere aber Wunschdenken.

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Oktober 27, 2015 Posted by | Allgemeines, Offene Gesellschaft, Philosophie, Popkultur und Freiheit | , , | 2 Kommentare

Nationalitätengesetz

Vier Vorschläge:

– Die Residenzdauer von heute sieben auf fünf oder weniger Jahre herabsetzen.
– An den Sprachkenntnissen soll festgehalten, allerdings die Anforderungen, besonders beim Mündlichen, heruntergeschraubt werden.
– Nicht-Luxemburgern, die einen Luxemburger Staatsbürger heiraten, soll der Weg zum Luxemburger Pass weiter vereinfacht werden.
– Ausländer, die 20 Jahre oder länger in Luxemburg ansässig sind, sollen ohne weitere Bedingungen Zugang zur Luxemburger Nationalität erhalten.

Das ist nicht aus dem aktuellen Vorschlag zum neuen Nationalitätengesetz. Das ist fast wortwörtlich aus einem Artikel des Luxemburger Wort vom 24. Juli 2014 und beschreibt die Position der CSV vor über einem Jahr. Oder anders gesagt: bereits ein Jahr vor dem Referendum wurde der Frage nach dem Ausländerwahlrecht von Seiten der Opposition mit dem Argument begegnet, dass die Zugangsbedingungen zur luxemburger Nationalität gelockert werden sollten und somit die Frage mit “Nee” zu beantworten sei.

Das ist folglich keine Hintertür der Regierung und vor allem hat es nichts mit dem Referendum zu tun. Da war über ein Jahr vor dem Referendum, wenn schon nicht in Einzelheiten, so doch in der Richtung, von Seiten der Regierung UND der CSV alles klar.

Dass die ADR nun einen Angriff auf die luxemburgische Nation sieht, überrascht uns nicht. Dass aber viele darauf reinfallen hingegen schon. Vielleicht wäre es von den einzelnen Anti-Akteuren ehrlicher, genau darauf hinzuweisen anstatt diese bizarre Vermischung von Referendum, Gegnerschaft zur Regierung und Nationalitätengesetz in ihren Reihen zuzulassen und somit zu fördern.

Oktober 10, 2015 Posted by | Luxemburg, Neues aus Luxemburg | , , , | 1 Kommentar

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