L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Lernmaterial für Vorschulen der Omaheke Region in Namibia

Seit 2014 beschäftigen sich ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Vereins Suni e.V. aus Deutschland, Namibia und Luxemburg mit einem ganz besonderen Anliegen: Frau Motzang, Vorschullehrerin aus einem kleinen Wüstendorf in der Kalahari, wandte sich 2014 an den Verein und berichtete, dass sie für ihre Vorschulklasse nur wenig Material besitze. Diese wenigen Spiele seien aus Europa und zeigten Motive wie Schneemänner, Marienkäfer und grüne Wiesen. “Material, das die Lebens- und Lernwelt unserer Schüler_innen hier in der Kalahari widerspiegelt, fehlt an unserer Schule komplett. Wie soll ich den Kindern Englisch beibringen, wenn keiner der Begriffe etwas mit ihrem Leben zu tun hat?”

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Juli 2, 2016 Posted by | Afrika, Gastbeitrag, Namibia, Soziales | , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Wundermittel

Die Pharmalobby, Yoga-Lehrer_innen und Ärzt_innen dieser Welt sollten sich lieber warm anziehen, denn ich habe ein neues Wundermittel entdeckt. Na gut, das ist gelogen und lügen soll man nicht. Das Mittel ist nicht neu, ich habe schon sehr oft davon gehört, denn es wird mir regelmäßig empfohlen – und es ist tatsächlich auch eher umgekehrt: Es muss mich entdecken. Oder wir uns. Aber wenn ich es dann habe, wird meine Welt eine andere sein.

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Juni 6, 2016 Posted by | Offene Gesellschaft, Video | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Von Verständnis, Verleugnung und ernst nehmen

„Man hat in Österreich begriffen, was der Rechtspopulismus eigentlich ist: Er steht für Egoismus, die Angst vor anderen, falschen Patriotismus und nicht zuletzt für Nationalismus.“ meint der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn. Mit dem zweiten Teil seiner Aussage kann man einverstanden sein, mit dem ersten allerdings nicht. Wenn sich knapp 50% für einen Kandidaten einer Partei entscheiden, die mit Angstmacherei und Verbrüderung mit dem Vlaams Belang und dem Front National in die Schlagzeilen kommt, ist das alles andere als zu bejubeln.

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Mai 31, 2016 Posted by | Allgemeines, Aussenpolitik, Innenpolitik, Konservativismus, Luxemburg, Philosophie | , , | 3 Kommentare

CSV oder ADR?

Anlässlich der medialen Gedankenspiele über eine mögliche CSV-ADR-Koalition nach den nächsten Parlamentswahlen hat Fernand Kartheiser auf seinem Blog 20 Programmpunkte beider Parteien gegenübergestellt um die Gemeinsamkeiten und vor allem Unterschiede zwischen beiden herauszuarbeiten. Ich profitiere von diesem Anlass um meine ganz eigenen Positionen zu diesen zwanzig Punkten mit denen beider Parteien zu vergleichen. Für weitestgehende Übereinstimmung bei einem Thema gibt es einen Punkt für diese Partei, bei teilweiser Übereinstimmung einen halben, bei weitestgehend anderer Meinung keinen. Auf geht’s…

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Mai 28, 2016 Posted by | Aussenpolitik, Innenpolitik, Klassischer Liberalismus, Luxemburg | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Meinungs-high

Meinungsfreiheit ist wichtig. Sie ist gut, gehört rechtlich verankert und sollte gebraucht werden. Allerdings ist die Frage nach Meinungsfreiheit in diesen Tagen stellenweise zur Farce geworden. Es geht immer häufiger eben gerade nicht darum auszuloten, was wann/wo/wie gesagt werden kann/darf/soll/muss. Immer häufiger wird die Heiligkeit des Gebots als unlauterer Vorwurf in den Raum geworfen. Es ist in manchen Fällen zu einer Distraktionstaktik geworden, auf deren Diskussion wir der Inhalte Willen nicht einsteigen sollten.

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April 17, 2016 Posted by | Allgemeines, Neues aus Luxemburg | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der hässliche Deutsche

Böhmermann hat wenig Respekt vor nichts und genau deswegen ist er eine Lichtfigur im deutschen Fernsehprogramm. Er teilt gerne nach allen Richtungen aus, manchmal übers Ziel hinaus, oft aber treffend. Vor ein paar Tagen hat er sich dem Deutschtum gewidmet. Und trifft dabei voll ins braune. Natürlich kann man jetzt das Video en detail auseinandernehmen und man wird auch auf einige problematische Punkte stoßen. Was aber der angesprochene Wutbürger daraus macht ist irgendwo zwischen lustig und deprimierend.

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April 5, 2016 Posted by | Deutschland, Kurioses, Offene Gesellschaft, Pluralismus, Popkultur und Freiheit, Satire, Toleranz | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Meng Sprooch, mäi Land

Gehen wir gleich in die Vollen und klären die Prämissen: Luxemburgisch ist linguistisch gesehen ein Dialekt, keine eigene Sprache. Politisch hingegen ist es eine historisch derart gewachsene Mundart, dass sie als eigene Sprache durchgeht. Sie hat ein nationales Territorium, das sie von anderen Ländern mit ihren Sprachen abgrenzt. Wäre die Geschichte im 19ten Jahrhundert minimal anders verlaufen, würde heute kein Mensch nach Luxemburgisch fragen. Es wäre ein Dialekt wie andere auch und wäre, ebenso wie diese, am verschwinden. In der aktuellen Diskussion um Identität, Sprache und Nationalitätengesetz, bekommt Luxemburgisch einen sehr eigenartigen Stellenwert. Es ist eine paradoxe Situation: Es wird mehr Luxemburgisch überall gefordert und zeitgleich davon gesprochen, dass die Ausländer sich mehr einbringen und sogar zum Luxemburgischen gezwungen werden sollten. Das ist aber keine Analyse, sondern Teil des Problems: Mit ersterem wird eine Mauer errichtet. Mit letzterem wird verlangt, dass die sprachlich Benachteiligten sie gefälligst einreißen sollen – und zwar einseitig!

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März 31, 2016 Posted by | Luxemburg, Neues aus Luxemburg, Offene Gesellschaft | , , , , , | 5 Kommentare

Lernprozesse

Eineinhalb Monate liegt #behindernisse jetzt zurück – und ich habe dadurch ganz schön viel gelernt:

Ein bisschen was über Medien. Einige haben berichtet, ohne uns zu nennen. Andere haben uns genannt. Manche haben Menschen dazu interviewt, die mit der Entstehung des Hashtags nichts zu tun haben. Und manche haben tatsächlich mit uns gesprochen. Eine Übersicht über die Medienberichte findet ihr hier. (Fettes Danke an Konrad und Dennis von rbb Radio Fritz, Thorsten von hr-info und Lena von Edition F.❤ )

Achja: Dass es kaum zumutbare Schwerstarbeit sein muss, ein Twitterprofil zu lesen und Pronomina zu berücksichtigen, hab ich auch gelernt.
Danke an die, die mich nicht misgendert haben!

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März 20, 2016 Posted by | Offene Gesellschaft, Soziales | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Narben auf der Seele

Marc Kohnen, seines Zeichen Spieler bei „Turm a Sprénger Matt Schëffléng„, hat die Tage seine Autobiographie veröffentlicht. Natürlich habe auch ich mir ein Exemplar (Preis: 22,50 Euro, die meisten geben aber freiwillig 25 Euro) gekauft und das Werk (ca. 176 Seiten in relativ kleiner Druckschrift) über ein paar Tage im Zug morgens zur Arbeit und abends wieder zurück gelesen. Ich muss sagen: es hat mir sehr gut gefallen. Ich werde erklären wieso, auch in der Hoffnung Marc mit dieser kostenlosen Werbung noch mehr zufriedene Leser zu bringen.

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Januar 30, 2016 Posted by | Literatur | , | 1 Kommentar

Too big to sieve

Internetfirmen haben Richtlinien und können nach Gutdünken Inhalte bestimmen. Oder sollten sie nicht? Lee Greenwald stellt die Frage, ob Facebook, Google oder Twitter entscheiden sollten, was sich der Leser anschaut und was nicht. Vielleicht ist die Frage falsch gestellt, denn sie impliziert bereits die Antwort. Und noch viel mehr.

no tweet

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Januar 29, 2016 Posted by | Offene Gesellschaft, Pluralismus | , , , , , | 1 Kommentar

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