L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Wider die Zensur!

Angesicht der nun angedachten Zensur von Pornographie in Großbritannien (die ich allein schon aus prinzipiellen Überlegungen heraus massiv ablehne, so wie es auch Ayn Rand tat, die im Gegensatz zu mir Pornographie widerlich fand), eine Zensur, die zudem vorwiegend aktive weibliche Sexualität, weibliche Lust und weibliche Dominanz vor der Kamera kriminalisiert (mit anderen Worten vorwiegend kleinen sexpositiv-feministischen, Fetish-, Femdom- NischenproduzentInnen das Leben schwermacht), kann ich nur sagen: WIDER DIE ZENSUR!

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Dezember 5, 2014 Posted by | Großbritannien | , , | 4 Kommentare

We must all be soldiers

Kennt ihr Terri-Jean Bedford, Kanadas bekannteste Domina? Zusammen mit zwei anderen Sexarbeiterinnen und einem Team von Anwälten errang sie letztes Jahr einen bedeutenden Sieg vor dem Obersten Gerichtshof Kanadas. Alle Gesetze gegen Prostitution wurden gekippt. GayWest berichtete.

Allerdings bastelen kanadische Politiker nun an einer Freierbestrafung. Statt des Angebotes soll also jetzt die Nachfrage kriminalisiert werden. Vermutlich werden diese Gesetze sich als ebenso verfassungsfeindlich herausstellen wie die alten, da auch diese Gesetze die SexarbeiterInnen unnötig gefährden. Manchen Politikern ist eben nicht zu helfen. :(

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November 22, 2014 Posted by | Kanada | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

“Die Wähler sollen entscheiden…” – eine weitere Replik

Eins vorweg: ich habe die Petition gegen Frauenquoten unterschrieben. Einfach weil ich aus Prinzip massiv gegen Quotenregelungen bin und vor allem die Autonomie der Parteien jederzeit vor Staatszwang verteidigen werde. Nicht weil ich gegen mehr Frauen in der Politik bin (im Gegenteil, das fände ich sogar gut !) oder dem von Luis freundlicherweise hier geposteten Artikel meines Schachkollegen Tom Weidig und seiner diversen Mitstreiter notwendigerweise wortgetreu zustimme.

Als Unterschreibender will ich kurz auf die (negative) Antwort meines Bloggerkollegen JayJay zum ersten Artikel eingehen.

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November 18, 2014 Posted by | Offene Gesellschaft, Toleranz | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

“Die Wähler sollen entscheiden…” – Eine Antwort

Eine Petition gegen die Quote von 40% bei der Besetzung der Wahllisten von Parteien wurde eingereicht. Parteien, die sich nicht daran halten, bekämen weniger Geld vom Staat. Soweit der Vorschlag. Dagegen regt sich natürlich Protest, warum auch nicht. Die Frage ist nun das “Wie?”. Und hier versagt ein offener Brief zur Petition.

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November 18, 2014 Posted by | Offene Gesellschaft, Toleranz | , , , , , , , | 2 Kommentare

Die Wähler sollen entscheiden…

… und nicht eine Zwangsquote

Vor drei Wochen haben wir eine Petition für die absolute Freiheit der Parteien bei der Besetzung ihrer Wahllisten eingereicht oder unterstützt. Wir reagieren hiermit auf einen Gesetzesentwurf des Ministeriums für Chancengleichheit zur Kürzung der Finanzhilfen für Parteien, die eine Geschlechterquote von vierzig Prozent nicht einhalten.

Eine Reduzierung der Parteienfinanzierung um 75 Prozent hat dramatische Folgen für Parteien, die die sehr hohe 40-Prozent-Hürde nicht erreichen. Eine Partei, die ihr gesamtes Personal mit dieser Unterstützung bezahlt, müsste drei Viertel aller Leute entlassen. Dadurch wird die politische Handlungsfähigkeit einer solchen Partei drastisch beschnitten. Kleine Parteien werden wohl die größten Opfer sein, weil sie nur aus einem kleinen Pool von Parteimitgliedern schöpfen können. Sie werden entweder die Quote verfehlen oder gezwungen sein, unter Hintanstellung aller anderen Kriterien Quotenfrauen auf die Wahllisten zu befördern. Die Piratenpartei zum Beispiel hat ein besonderes Problem, weil ihre Mitglieder zum größten Teil Männer sind.

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November 18, 2014 Posted by | Klassischer Liberalismus, Neues aus Luxemburg | , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Arprins Irrtümer bei seiner Verteidigung der Sterbehilfe

Bloggerkollege Jorge Arprin hält ein Plädoyer für die “Selbstbestimmung bis zum Ende“, womit er Sterbehilfe in all ihren Formen (aktive wie passive wie Beihilfe zum Suizid) verteidigt und die Legalisierung derselben verlangt.

Im Kern stimme ich ihm- wie eigentlich fast immer- zu. Jeder Mensch hat das Recht über sein Lebensende selber zu entscheiden. Doch begeht er in seinem Text einige Irrtümer, die ich hiermit gerne aufzeigen möchte.

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November 17, 2014 Posted by | Belgien, Deutschland | , , | 12 Kommentare

Sexualfeindlicher Flyer?

Ich weiß meine liberalen Bloggerkollegen (die meisten davon aus dem Nachbarland Deutschland) wirklich sehr zu schätzen. Trotzdem komme ich nicht umhin nach dem Feuerbringer nun auch einem weiteren Kollegen (nämlich Adrian von GayWest) zu widersprechen.

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November 3, 2014 Posted by | Klassischer Liberalismus, Offene Gesellschaft | , , , , , , | 2 Kommentare

Rücksicht nehmen – ein Zeichen von Toleranz und Empathie

Bloggerkollege Feuerbringer amüsiert sich über das (mit versteckter Kamera gedrehte) Video einer jungen Frau, die durch New York läuft und dabei von zig Männern “angegraben” wird und sich belästigt fühlt. Ist ja gar nicht so schlimm, was regt die sich so auf, mir als Mann täte das umgekehrt gefallen usw. So seine Argumentation.

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Oktober 31, 2014 Posted by | Klassischer Liberalismus, Offene Gesellschaft | , , , , , | 4 Kommentare

Zentralbanken: die modernen Geldfälscher

Betty Fontaine hat das Handtuch geworfen. Sie will nicht weiter Mitglied des „Zentralkomitees“ der hiesigen Zentralbank sein. Jetzt muss die Regierung Farbe bekennen und ein neues Mitglied in die ach so unabhängige Zentralbank entsenden. Meine Chancen diesen Posten zu besetzen stehen denkbar schlecht. Zum ersten bin ich keine Frau und die Regierung – gefangen in ihrer totalitären Genderpolitik – kommt wohl nicht umhin eine Frau – ob mit oder ohne Kompetenz in Währungsfragen – zu ernennen. Betty Fontaine weiß wohl dass sie aus warmer Luft kein anständiges Bier brauen kann, wahrscheinlich hat sie herausgefunden, dass man aus heißer Luft auch kein wahres Geld schöpfen kann und sie hat folgerichtig dieser Bande von Geldfälschern den Rücken gekehrt. Genau hier liegt auch der zweite Grund warum ich als Kandidat nicht tragbar bin.

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Oktober 19, 2014 Posted by | Klassischer Liberalismus, Wirtschaft | , , | Hinterlasse einen Kommentar

In der Stadt der Brunnen und Statuen

Nach der erfolgreichen “Road to Brazil” – Tournee steht 2014/2015 nun die “Road to France” an. Nach einem 1-1 im Heimspiel gegen Weißrussland ging es letzte Woche nach Mazedonien. Genauer gesagt in die Hauptstadt Skopje, die Bloggerkollege Andreas Moser als eine Mischung aus Las Vegas und Mekka beschrieben hatte.

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Oktober 15, 2014 Posted by | Mazedonien | , | 2 Kommentare

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