L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Eine aufrichtige Entschuldigung

Hiermit will ich mich persönlich bei allen Lesern dafür entschuldigen, Sterbehilfe jahrelang eher wohlwollend betrachtet zu haben. Ich lag so falsch wie Theo Boer.

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März 26, 2017 Posted by | Belgien, Niederlande, Video | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Arprins Irrtümer bei seiner Verteidigung der Sterbehilfe

Bloggerkollege Jorge Arprin hält ein Plädoyer für die „Selbstbestimmung bis zum Ende„, womit er Sterbehilfe in all ihren Formen (aktive wie passive wie Beihilfe zum Suizid) verteidigt und die Legalisierung derselben verlangt.

Im Kern stimme ich ihm- wie eigentlich fast immer- zu. Jeder Mensch hat das Recht über sein Lebensende selber zu entscheiden. Doch begeht er in seinem Text einige Irrtümer, die ich hiermit gerne aufzeigen möchte.

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November 17, 2014 Posted by | Belgien, Deutschland | , , | 12 Kommentare

Sterbehilfe

Ich habe ein sehr großes Problem mit den Euthanasiegesetzen in den Benelux-Staaten, was vielleicht doch dringend mal erwähnt werden sollte. Menschen töten andere Menschen aktiv mit einer „Giftspritze“.

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November 20, 2013 Posted by | Belgien, Luxemburg | , , | 2 Kommentare

Doppelte Perversion

Ich wurde heute von einem treuen LfL-Leser auf folgenden Spiegelartikel aufmerksam gemacht. Ein belgischer „Transsexueller“ war nach seiner Geschlechtsumwandlung mit dem Ergebnis nicht zufrieden und wurde daraufhin euthanasiert.

Ich weiß jetzt nicht, wie akkurat der Spiegel die Geschichte dieser unglücklichen Person wiedergibt, aber ausgehend von dem dort Geschriebenen, wären aus meiner Perspektive zwei wichtige Punkte zu diesem Fall festzustellen.

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Oktober 3, 2013 Posted by | Belgien | , , | 1 Kommentar

Die Casa Zitha-ein paar Gedanken zur Sterbehilfe

März dieses Jahres trat in Luxemburg bekanntlich ein Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe in Kraft, welches auf Initiative von Jean Huss(Déi Gréng) und Lydie Err(LSAP) ausgearbeitet wurde (die sicherlich auch davon profitierten, dass die Euthanasiefrage nicht Teil des schwarz-roten Koalitionsvertrages war), von einer parlementarischen Mehrheit votiert wurde (allerdings wegen einem juristischen Widerspruch zum Palliativgesetz vom Staatsrat als überarbeitungsbedürftig vorher schonmal blockiert wurde) und so ganz nebenbei eine Verfassungskrise auslöste, da der Großherzog es zunächst nicht unterschreiben wollte und dies dann auch erst tat nachdem die Verfassung so geändert wurde, dass er keine moralische Sanktion mehr mit seiner Unterschrift abgeben musste. Ein Gesetz, um welches es soviel Wirbel gab wie selten um ein Gesetz in Luxemburg. Eine hitzige Debatte, bei der auch die katholische Kirche munter mitmischte, fand somit zugleich ihr Ende- vorerst jedenfalls. Ab März herrschte Ruhe um die Sterbehilfe. Bis vor kurzem.

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November 6, 2009 Posted by | Innenpolitik, Neues aus Luxemburg, Offene Gesellschaft, Pluralismus, Toleranz | , | 2 Kommentare