L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Von Anwälten, Richtern und anderen Problemen

Ich gehöre zu den Leuten, die den offenen Brief von Vogel für übertrieben hielten. Da Vogel selbst bislang nicht als rassistisch-nationalistisch auffiel, würde ich seine Aussagen im Brief schon als grenzwertig, ihn selbst aber nicht unbedingt als xenophob einschätzen. Das kann im Eifer des Gefechts schonmal passieren. Wenn nun wirklich Kalkül dahinter steckt und seine Aussagen genau den Applaus von den Leuten bekamen, die er ansprechen wollte, sollte er seine Position nochmal überdenken, ansonsten ist die Sache „nur“ ein weiterer Tropfen im Fass, das hoffentlich nicht so schnell überlaufen wird. Noch brennt hier im Lande nichts.

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August 16, 2015 Posted by | Neues aus Luxemburg | , , , , , , , | 6 Kommentare

Der weiße Mann, die Einheitsrasse und der Tribalismus

Samstags lese ich oft so nach, was ich während der Woche so in Zeitungen und Blogs verpasst habe bzw. was ich zu einer genaueren Analyse mir erstmal für später aufbewahrt habe. Heute morgen musste ich dabei gleich zweimal den Kopf schütteln. Zunächst erneut und wieder mal über Jakob Augstein, zum Anderen aber auch über Vera Lengsfeld von der Achse des Guten.

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Februar 2, 2013 Posted by | Klassischer Liberalismus, Offene Gesellschaft, Pluralismus | , , , , , , , , , | 19 Kommentare

Liberal und Dirndlspaß dabei

Der ganze #aufschrei ging ein bisschen an mir vorbei. Erstens hatte ich viel um die Ohren, zweitens war auch in meinem politisch nicht uninteressierten Umfeld das Thema irgendwie gar kein konkretes. Es schien zunächst mehr eine Mediensache zu sein (insbesondere des Spiegels) als etwas, was mein Umfeld direkt betraf. Soweit so uninteressant. Interessant wurde es für mich bei der (doch recht späten) Reaktion der liberalen Bloggosphäre.

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Februar 1, 2013 Posted by | Deutschland, Klassischer Liberalismus, Offene Gesellschaft | , , , , , , , | 9 Kommentare

Zur Islamdebatte auf DRadio Kultur

Die ganze Islamdebatte geht mir schon seit einiger Zeit gehörig auf den Keks. Allerdings sollte man bei aller Kritik, welche an den verschiedensten Punkten angebracht ist, nicht auf einen allgemeinen Zustand schließen. Oder gar einen solchen Zustand herbeireden, indem man zu einer Sprache greift (Denunzierung der Gegner als „Gutmenschen“, als „Opfer der PC“, Vergleiche mit Ungeziefer und dergleichen, Selbstverherrlichung als die wahren Hüter von Aufklärung und Moral), welche durchaus anderen Zeiten stammen könnte.

Gestern lief im Deutschlandradio Kultur eine überaus hörenswerte Sendung zu den sogenannten Islamkritikern, welche ihren kleinen Rassismus und Nationalismus nur oberflächlich verstecken:

Abschied von der Konsenskultur? Islamkritiker formieren sich. (mp3, 29min)

Selbstverständlich werden jetzt die üblichen Verdächtigen wieder auf diesen Radiobeitrag hin ihre Blogs füllen und sich ganz verfolgt und verunglimpft vorkommen. Immerhin halten sie sich für die Rebellen einer von Political-Correctness regierten Welt.
Ja zur Christen-, Islam-, Staats, u.s.w. kritik, Nein zu diesen nationalistisch motivierten Hampelmännchen. Jede Form von Kritik wird schwierig, wenn regressiv-politisch motivierte Kräfte daran ihre Argumente nähren.

Februar 15, 2011 Posted by | Islam, Islamismus, Pluralismus | , , , | 12 Kommentare

April, April!

Bis April dauert es zwar noch einige Wochen, aber das sogenannte Durban 2 wirft bereits erste Schatten.
So ist es nicht verwunderlich, dass Israel die üblichen Verdächtigungen erwartet. Folgerichtig hat es bereits angekündigt der Konferenz nicht beizuwohnen.
Haaretz berichtet.

Februar 21, 2009 Posted by | Aussenpolitik, Israel, Lesestoff | | Hinterlasse einen Kommentar