L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Von Anwälten, Richtern und anderen Problemen

Ich gehöre zu den Leuten, die den offenen Brief von Vogel für übertrieben hielten. Da Vogel selbst bislang nicht als rassistisch-nationalistisch auffiel, würde ich seine Aussagen im Brief schon als grenzwertig, ihn selbst aber nicht unbedingt als xenophob einschätzen. Das kann im Eifer des Gefechts schonmal passieren. Wenn nun wirklich Kalkül dahinter steckt und seine Aussagen genau den Applaus von den Leuten bekamen, die er ansprechen wollte, sollte er seine Position nochmal überdenken, ansonsten ist die Sache „nur“ ein weiterer Tropfen im Fass, das hoffentlich nicht so schnell überlaufen wird. Noch brennt hier im Lande nichts.

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August 16, 2015 Posted by | Neues aus Luxemburg | , , , , , , , | 6 Kommentare

Es sind die kleinen Dinge…

…die akkumuliert die größte Wirkung zeigen können.

Als ich ins Gymnasium ging, war für die luxemburgische Sprache eine ganze Stunde eingeplant. Pro Woche. Für das Jahr der Septième. Alte und neuere Texte wurden gelesen und kurz besprochen. Noch kürzer der Überblick über Rechtschreibung. Das war’s. Und ich habe nicht das Gefühl viel verpasst zu haben.

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August 7, 2015 Posted by | Luxemburg, Neues aus Luxemburg, Offene Gesellschaft, Patriotismus | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Nach dem Referendum ist vor dem Referendum

Ich kann die Enttäuschung der Ja-Wähler sehr gut verstehen. So klar zu verlieren (und seien wir ehrlich, dieses Resultat war so nur möglich, weil auch sehr viele Wähler, vmtl. sogar so manche Mitglieder, der Regierungsparteien “Nein” gewählt haben) ist sehr bitter. Aber das Leben geht auch nach dem Referendum weiter und ich warne vor überzogenen Schlussfolgerungen.

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Juni 8, 2015 Posted by | Neues aus Luxemburg | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

D’Bier ass geschielt!

Und obwohl ich mit einem „Nein“ gerechnet habe, ist die Deutlichkeit des Referendums um das Ausländerwahlrecht doch erschreckend. Erschreckend, weil ich im Voraus die Argumente verfolgte, die Userkommentare unter den News der Homepages der großen Tageszeitungen oder ganz einfach Leserbriefe las. Und da waren zwei Gefühle nicht voneinander zu trennen: Die Angst nicht mehr sich selbst sein zu dürfen und die Lust an der politischen Watsche für die Regierung.

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Juni 7, 2015 Posted by | Neues aus Luxemburg | , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Poe’s Law

Soso. Auf den letzten Drücker wird also noch eine weitere Petition gegen das Ausländerwahlrecht lanciert. Auf welche Klientel jetzt abgezielt werden soll, ist bei den werbeträchtigen Erstunterzeichnern klar: Rebellen und Intellektuelle. Nur bleibt meine Meinung bestehen und sogar noch bestärkt.

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Juni 5, 2015 Posted by | Neues aus Luxemburg | , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Experiment

Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren sind nicht berechtigt mit zu entscheiden, ob sie in Zukunft ihre Stimme abgeben dürfen. Ebensowenig dürfen die in Luxemburg lebenden Ausländer ihre Stimme für ihre eigenen Interessen abgeben. Und die Mandatsbeschränkung betrifft nur eine sehr begrenzte Anzahl von Leuten. Jugendwahlrecht, Ausländerwahlrecht, Mandatsbegrenzung. Bei den drei Fragen des Referendums fällt eines ganz besonders auf: sie haben alle drei nicht mit denen zu tun, die über sie abstimmen. Es geht für den Durchschnittsluxemburger buchstäblich um nichts!

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Mai 20, 2015 Posted by | Allgemeines, Luxemburg, Offene Gesellschaft | , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Jo2015 statt Nee2015.lu

Die drei Fragen zum Referendum lassen natürlich Befürworter und Gegner ihre virtuellen Federn schwingen. Vor kurzem hat sich eine Online-Seite ganz dem „Nein“ gewidmet.
Nachdem Bill Wirtz hier bereits die Argumente gegen das Ausländerwahlrecht zu Genüge auseinander genommen hat, widme ich mich nun den Argumenten, die die Seite ihren Kritikern widmet.

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Mai 11, 2015 Posted by | Allgemeines, Neues aus Luxemburg, Offene Gesellschaft | , , , , , | 4 Kommentare

“Die Wähler sollen entscheiden…” – eine weitere Replik

Eins vorweg: ich habe die Petition gegen Frauenquoten unterschrieben. Einfach weil ich aus Prinzip massiv gegen Quotenregelungen bin und vor allem die Autonomie der Parteien jederzeit vor Staatszwang verteidigen werde. Nicht weil ich gegen mehr Frauen in der Politik bin (im Gegenteil, das fände ich sogar gut !) oder dem von Luis freundlicherweise hier geposteten Artikel meines Schachkollegen Tom Weidig und seiner diversen Mitstreiter notwendigerweise wortgetreu zustimme.

Als Unterschreibender will ich kurz auf die (negative) Antwort meines Bloggerkollegen JayJay zum ersten Artikel eingehen.

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November 18, 2014 Posted by | Offene Gesellschaft, Toleranz | , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

“Die Wähler sollen entscheiden…” – Eine Antwort

Eine Petition gegen die Quote von 40% bei der Besetzung der Wahllisten von Parteien wurde eingereicht. Parteien, die sich nicht daran halten, bekämen weniger Geld vom Staat. Soweit der Vorschlag. Dagegen regt sich natürlich Protest, warum auch nicht. Die Frage ist nun das “Wie?”. Und hier versagt ein offener Brief zur Petition.

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November 18, 2014 Posted by | Offene Gesellschaft, Toleranz | , , , , , , , | 2 Kommentare

Sexualfeindlicher Flyer?

Ich weiß meine liberalen Bloggerkollegen (die meisten davon aus dem Nachbarland Deutschland) wirklich sehr zu schätzen. Trotzdem komme ich nicht umhin nach dem Feuerbringer nun auch einem weiteren Kollegen (nämlich Adrian von GayWest) zu widersprechen.

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November 3, 2014 Posted by | Klassischer Liberalismus, Offene Gesellschaft | , , , , , , | 2 Kommentare

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