L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Der Euro, zu jung zum Sterben?

Am letzten Dienstag war sie in Luxemburg, die gelernte Sozialistin (Wahlfach: Physik) Angela Merkel um mit ihrem Parteifreund und Eurogroup Präsident J.C. Juncker u.a. über die griechische Überschuldung und die drohende Euro-Krise zu beraten. Beide gaben sich optimistisch, sie geben vor zu glauben, die Konsolidierung der Staatsfinanzen sei auf gutem Wege. Handlungsbedarf bestehe jedoch auch, und es gelte die Schuldigen zu bestrafen. Es sollen die Spekulanten sein und diesen soll das Handwerk gelegt werden. Ähnlich hatte sich Juncker ausgedrückt als er behauptete, die Folterinstrument stünden im Keller bereit und sie könnten gegen diese bösen Spekulanten eingesetzt werden. Diese Aussage weist Parallelen auf zu der Ausdrucksweise eines ehemaligen deutschen Ministers Steinbrück der meinte, es genüge, wenn die Indianer wüssten, dass die Kavallerie da sei… Diese Aussage hatte unserem Premier damals nicht so recht gefallen. Zusammen mit dem interventionsgeilen Präsidenten Frankreichs, der sich auch schon mehrmals für eine europäische Wirtschaftsregierung – Plan- und Kommandowirtschaft lassen grüssen – ausgesprochen hat, sowie dem griechischen Bankrotteur Papandreou haben Merkel und Juncker jetzt den Kommissionspräsidenten angeschrieben damit die Kommission weitere Regulierungen und Verbote erlassen soll.

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März 15, 2010 Posted by | Griechenland, Klassischer Liberalismus, Kolumne im Journal, Neues aus Luxemburg, Wirtschaft | , , | 11 Kommentare