L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Europawahl? FDP wählen!

Natürlich, die FDP hat in den vergangenen Jahren viel falsch gemacht und gerade die Europapolitik, konkret: die Euro-Politik, gehört für viele Liberale dazu. Auch ich habe damals gegen den ESM gekämpft, mich aber am Ende dem demokratischen Votum der Mehrheit in der Partei beugen müssen. Sicherlich hat die FDP bei der Bundestagswahl im September auch dafür die Quittung erhalten, als sie das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik aus dem Bundestag gewählt worden ist. Aber ist das alles ein Grund, sich von der FDP endgültig abzuwenden und vor allem, ihr bei der Europawahl die Stimme zu versagen? Ich meine: Nein!

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Mai 24, 2014 Posted by | Deutschland, Klassischer Liberalismus | , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Ende der FDP…

… wird diese Bundestagswahl m.E. zwar nicht sein. Aber die FDP hat zweifellos eine historische Niederlage erlitten, welche, so furchtbar sie gestern abend auch erschienen sein mag, allerdings auch die Chance zu einem Neuanfang bietet.

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September 23, 2013 Posted by | Deutschland, Klassischer Liberalismus | , , , | 1 Kommentar

Kurz ein paar Worte zur Wahl in NRW und zum nationalen Kongreß der DP

Ganz ehrlich: ich habe mich über das Ergebnis der FDP in NRW gestern durchaus gefreut. Trotz aller zweifellos berechtigten Kritik an der FDP und ihrem Personal sind die Parteiliberalen immer noch die Einzigen, die sich weiterer Schuldenmacherei und der überall sonst fröhlich grassierenden Staatsgläubigkeit widersetzen. Auch ist Christian Lindner mir durchaus recht sympathisch.

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Mai 14, 2012 Posted by | Deutschland, Klassischer Liberalismus, Luxemburg | , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Verschiedenes

Von Petitionen, Clowns und Legenden.

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März 27, 2012 Posted by | Allgemeines, Kurioses, Lesestoff | , , , | 16 Kommentare

Infoveranstaltung zum ESM

Egal wie der von Frank Schäffler erreichte FDP-Mitgliederentscheid zum ESM auch immer ausfallen wird, eins ist bereits jetzt klar: er hat es geschafft, dass über diesen so wichtigen von der schwarz-gelben Bundesregierung unterstützten Gesetzesentwurf und mögliche Alternativlösungen zur Finanz-/Staatsverschuldungs-/Eurokrise endlich offen und ohne TINA-Scheuklappen unter (Partei-)Liberalen debattiert wird.

Eine Diskussion, die hierzulande auch der DP und überhaupt der ganzen Luxemburger Gesellschaft- die wohl noch gar nicht wirklich weiß was da auf sie zukommen wird- zu wünschen wäre. Eine Diskussion, die zumindest parteiintern schnellstmöglich angestoßen werden sollte. Ich hoffe, Claude Hemmer und ich kriegen bald die Gelegenheit dazu uns mit Xavier Bettel, Claude Meisch und anderen Parteigranden über den ESM auszutauschen.

Hier aber schonmal das Video zu einer Infoveranstaltung mit Dr. Volker Wissing & Frank Schäffler, organisiert von der FDP Koblenz-Mayen, aufgenommen von den JuLis Rheinland-Pfalz.

Siehe auch:
Rayson/BLOG: Wahrscheinlichkeiten
Maximilian Losch: Wie der FDP-Bundesvorstand sich das vorstellt von EuckensErbe/FdoG

November 14, 2011 Posted by | Deutschland, Kapitalismus, Klassischer Liberalismus, Video, Wirtschaft | , , , , | 3 Kommentare

„Eure Konkurrenten möchte ich gerne haben…“

Auf dem FDP-Freiheitskongreß hielt die gleichermassen intelligente, charmante wie attraktive Bundesvorsitzende der Jungen Unternehmer, eine gewisse Marie Christine Ostermann, eine recht gute Rede zum Thema Liberalismus in Deutschland und den zukünftigen Herausforderungen der FDP, deren Umfragewerte längst wieder im Keller liegen und die es bisher leider versäumt hat, in der neuen Regierung offensive und mutige Reformpolitik zu betreiben und sich endlich entschiedener von den anderen etablierten Parteien abzugrenzen.

Der Liberale Aufbruch hat derweil eine eigene HP lanciert.

Oktober 5, 2010 Posted by | Deutschland, Kapitalismus, Klassischer Liberalismus, Video, Wirtschaft | , , | 2 Kommentare

Abrechnung mit dem Vulgär-Liberalismus

Die SPD-nahe Seite Rot steht uns gut bringt einen bemerkenswerten Artikel von Kalle Kappner zum Thema Vulgärliberalismus.

Die darin enthaltene (Teil-)Kritik an den Bloggerkollegen der FDGO ist natürlich vollkommener Unsinn, aber vieles Andere ist meines Erachtens wunderbar auf den Punkt gebracht, vor allem die Abrechnung mit dem Partei-Liberalismus. Auch mich regt die FDP nämlich oft viel zu sehr auf. Daher hier nun meine Gedanken zu Kappners Posting.

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September 14, 2010 Posted by | Innenpolitik, Klassischer Liberalismus, Sozialismus | , , , | 27 Kommentare

Der angepasste Liberalismus

Gerd Habermann, über dessen letztjährigen Vortrag an der Uni Trier zur Finanzkrise wir bereits berichteten, hat die Tage im Handelsbatt einen sehr lesenswerten Artikel zum Thema „Liberalismus in Deutschland“ veröffentlicht. Dabei geht er vor allem auf die vergangenen und heutigen Verirrungen des „Partei-Liberalismus“ der FDP ein.

Der organisierte deutsche Liberalismus hat programmatisch, verglichen mit seinem freiheitlichen Ausgangspunkt und dem Standard der großen Klassiker von John Locke bis Friedrich August von Hayek, weitgehende Zugeständnisse an andere Denkrichtungen, vor allem sozialdemokratische, gemacht. (…)

So hat der Gedanke der individuellen Freiheit von der Antike bis heute überdauert, und es ist ziemlich klar, was immer damit gemeint war: nicht ein Anspruch auf Staatsleistungen („Freiheit von Not“), sondern das Freisein vom Herumkommandiertwerden durch andere Menschen, was ärmliche Lebensverhältnisse nicht ausschließen muss (z.B. der arme Almbauer). Im 18. und 19. Jahrhundert wurde dieser Freiheitsidealismus ökonomisch durch die Lehren von Adam Smith, den Physiokraten und später der österreichischen Schule der Ökonomie untermauert. Hier kann man sich über die Erfolgsregeln des Wirtschaftens unterrichten. Freiheit ist für diesen wirtschaftlichen Erfolg die wichtigste Voraussetzung. Freiheit korreliert mit Wohlstand. (…)

Ein Kernanliegen des Liberalismus war immer die Dezentralisierung der Macht zur Sicherung der individuellen Freiheit. So wenig Staat wie möglich! Ja, die Sicherung individueller Freiheit ist nach liberaler Lehre der eigentliche Staatszweck.(…)

Wer entschieden liberal wählen will, sieht sich darum heute verlegen um. Er scheint heimatlos. Die FDP muss sich entweder von Grund auf im Sinne der klassischen Liberalen von John Locke über Ludwig Bamberger bis Friedrich August von Hayek erneuern, oder sie wird den anderen vier überwiegend kollektivistischen Parteien des Wohlfahrtsstaates weichen. Sonst könnte der Wähler leicht sagen: Wenn schon egalitäre Sozialdemokratie, dann doch lieber gleich das Original! (…) Der Liberalismus ist als Bewegung für den „kleinen Mann“ entstanden. Die Physiokraten – das französische Gegenstück zu Adam Smith – wollten ihn aus Zunft-Monopolen und gutsherrschaftlichen Bindungen befreien und ihm die Möglichkeit geben, von seinen Kräften Gebrauch zu machen und sozial aufzusteigen. Daran könnte eine liberale Grunderneuerung anschließen. Arbeiter waren einmal liberale Wähler!

Mehr hier.

(Via Libertäre Plattform der FDP)

Siehe auch:
Patrick Minar-Freihandel und Moral

August 18, 2010 Posted by | Deutschland, Klassischer Liberalismus, Lesestoff | , | 12 Kommentare

Bailout der Griechen und Wahlpleite in NRW

Zur Zeite trete ich bekanntlich hier ein wenig kürzer (u.a. übrigens weil ich Atlas Shrugged endlich im Original lese, aber auch sonst genug andere Dinge im Kopf habe.) Zu zwei gerade aktuellen und wichtigen Themen würde ich mich jedoch gerne kurz äussern, zumal sie durchaus nicht zusammenhanglos sind. Nämlich zum Bailout Griechenlands und zu den gestrigen Landtagswahlen in NRW, die leider so endeten wie Mitblogger glory60 es befürchtet hatte, mit dem Verlust der schwarz-gelben Bundesratsmehrheit.

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Mai 10, 2010 Posted by | Deutschland, Griechenland, Klassischer Liberalismus, Wirtschaft | , , , , , , , | 63 Kommentare

Außendarstellung: mangelhaft. Wie Union und FDP daran arbeiten, ihre Bundesratsmehrheit zu verlieren.

Die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai dieses Jahres ist nicht irgendeine Landtagswahl. Eine Fortsetzung der Regierungskoalition aus CDU und FDP würde den Parteien der Bundesregierung nicht nur kurzfristig, sondern zumindest bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2013 die Mehrheit im Bundesrat sichern. Spätestens seit ihrem Amtsantritt im Oktober 2009 wird man aber das Gefühl nicht los, die Regierung versuche alles, diese historische Chance zu verspielen. Weiterlesen

April 20, 2010 Posted by | Allgemeines, Deutschland | , , | 6 Kommentare