L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

A thought on Saturday

One question especially conservatives should always ask themselves at sociopolitical matters like gay marriage: was something taken away from you? No? If not, why do you complain? Because you lost a privilege? Extending rights to more persons is NO LOSS for you, rather a cementation of the right as such.

Personally, as a classical liberal, I was always in favor of gay marriage and I endorse many other ideas towards a more tolerant, open, free society. I am a white, heterosexual cisgender male, but I know that rights are for everyone: people of color, homosexuals, bisexuals, transgender, females etc. I also know transgender and sexworkers, who are very angry at many gay marriage activists, because those activists didn’t want to work together for other topics. The same like TERFS and SWERFS try to dominate feminism today and exclude people they think don’t deserve rights out of sheer ideological bullshitness. I understand the anger of those people, but hey, let’s be better than those idiots and let’s celebrate today, while fighting no less for other socially libertarian topics.

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Juni 27, 2015 - Posted by | Offene Gesellschaft, USA | ,

4 Kommentare »

  1. Bis vor einigen Jahren empfand ich die Ehe als eine Gemeinschaft von Mann und Frau mit dem Zweck, den Nachwuchs zu pflegen und zu schützen. Das hat bis heute nicht an Gültigkeit verloren.

    Inzwischen haben sich die Ansprüche von Frauen und Männern geändert. Es werden Partnerschaften eingegangen, in denen der eigene biologische Nachwuchs nur eine untergeordnete Rolle spielt. Aus welchen Gründen auch immer, wird eine eingetragene Partnerschaft angestrebt. Das ist mehr als legitim. Ich kenne sehr konkrete und aktuelle Begründungen dazu.

    Was mir aber auffällt, ist, dass die öffentliche Auseinandersetzung mit der sogenannten gleichgeschlechtlichen Ehe, oder Partnerschaft derzeit in einem zu grossem Masse hochgespielt wird. Als ob die klassische Ehe überholt wäre und kein Interesse mehr für Kinder und deren Erziehung und Betreuung nötig ist.

    Überlassen wir das dann den muslimischen Mitbürgern? Oder den Asylanten aus der Antarktis und Arktis?

    Kommentar von Alexander Scheiner, Israel | Juni 29, 2015

  2. Ich würde selber auch eher eine eingetragene Partnerschaft eingehen als eine Ehe, falls überhaupt. Aber jeder sollte die Wahl zwischen den beiden Modellen haben.

    „Was mir aber auffällt, ist, dass die öffentliche Auseinandersetzung mit der sogenannten gleichgeschlechtlichen Ehe, oder Partnerschaft derzeit in einem zu grossem Masse hochgespielt wird.“

    Dieses Thema hat neben der rechtlichen Bedeutung halt auch enormen symbolischen Stellenwert, was die Akzeptanz der Homosexuellen in unserer (westlichen) Gesellschaft angeht. Natürlich verschwindet die Homofeindlichkeit aber leider nicht mit der Homo-Ehe aus der Welt.

    „Als ob die klassische Ehe überholt wäre und kein Interesse mehr für Kinder und deren Erziehung und Betreuung nötig ist.“

    Das Eine hat mit dem Anderen rein gar nichts zu tun. Nur weil zwei Homos jetzt AUCH heiraten dürfen, ist die „klassische Ehe“ doch nicht überholt. Zumal ja auch manche Homos Kinder wollen.

    Andere Menschen wiederum haben an Nachwuchs halt kein Interesse. Auch das ist absolut legitim. Nicht jeder will eben Kinder haben. Selbst in Israel, wo man es, jedenfalls als Frau, ganz schwer hat dies offen zuzugeben.

    Kommentar von CK | Juni 29, 2015

  3. Der Staat sollte sich ueberhaupt nicht mit dem Thema Heirat, Ehe beschaeftigen, sondern das den Religionsgemeinschaften ueberlassen, auf die diese Institution ja auch zurueckgeht. Wer damit nichts am Hut hat, kann immer noch vor dem Notar einen Ehevertrag schliessen.
    Als Denkanstoss zum Thema, hier eine entgegengesetzte Position http://sultanknish.blogspot.de/2015/04/the-deconstruction-of-marriage.html

    Kommentar von beer7 | August 19, 2015

  4. @beer7: Das wäre in der Tat- auch meiner Meinung nach- das beste Modell. Für mich geht es um elementare Rechte (wie bspw. ein Besuchsrecht im Krankenhaus) und einvernehmlich eingegangene gegenseitige Verpflichtungen, nicht darum wie man eine dies gewährleistende Institution nun nennt. Den Begriff „Ehe“ könnte man dann gerne getrost den Kirchen überlassen, die drauf bestehen dass diese eindeutig durch eine heterosexuell-monogame Beziehung definiert ist. Es wird also- in einem gewissen Ordnungsrahmen- ein notariell beglaubigter Vertrag zwischen zwei Personen abgeschlossen, der- wie jeder andere Vertrag auch- vom Staat geschützt werden soll.

    Nur ist es halt leider vollkommen utopisch (jedenfalls hier in Europa und m.E. auch in den USA, in Israel sind Ehen ja von jeher alleinige Sache der Religionsgemeinschaften), dem Staat die Ehe und die daran verknüpften Privilegien wieder wegzunehmen. Und in Anbetracht dieser Tatsache habe ich mich halt für die (staatlich anerkannte) „Homo-Ehe“ ausgesprochen.

    Greenfields negative Einstellung, es ginge den LGBT-Aktivisten darum, die Familie zu zerstören und letzendlich die bürgerliche Gesellschaft als Ganzes, teile ich so natürlich nicht. Das mag auf manche vielleicht zutreffen, aber den meisten geht es einfach nur darum, ihr Leben nach eigenen Werten und Ansichten leben und gestalten zu dürfen, unabhängig dessen was die Anderen machen.

    Kommentar von CK | August 19, 2015


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