L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Planet der Affen

Unsere neue Gambia-Regierung hat es geschafft. Mir kommen gleichzeitig die Tränen vor Lachen (ja, der Bauch tut mir sogar schon weh vor lauter Lachen !), ich spüre Fassungslosigkeit und teilweise sogar Wut und fremdschämen tue ich mich sowieso. Schuld daran ist diese neue Kampagne des von Lydia Mutsch (LSAP) geführten Gleichstellungsministeriums: Ensemble.

Himmel, Arsch und Zwirn, welcher Geist hat denn die für diese Kampagne Verantwortlichen geritten? Ich glaub, mich laust der Affe!😛

Unternehmer werden pauschal enthumanisiert und als Schimpansen dargestellt. Als primitive, rückständige, evolutionär zurückgebliebene Idioten, die auf die stets völlig berechtigten Forderungen eines Arbeitnehmers oder Bewerbers nur mit Unverständnis, Spott und Hohn reagieren, von Natur aus frauen- und familienfeindlich sind, unfähig zur kontroversen Diskussion und zu Kompromissen und den sozialen Fortschritt behindernd.

Mal Butter bei die Fische: Unternehmer, besonders im Klein- und Mittelstand, aber auch in Großkonzernen, sind die Leistungsträger einer Marktwirtschaft. Sie schaffen die Arbeitsplätze für Arbeitnehmer und ihre Unternehmen erwirtschaften die Steuereinnahmen, aus denen letzlich auch die Gehälter der Regierung und der sie verunglimpfenden MEGA-Bürokraten bezahlt werden. Ihre Unternehmen erschaffen die Produkte, an denen wir uns erfreuen und sorgen für technologischen und oft auch gesellschaftlichen Fortschritt. Unternehmer sind engagierte, zumeist arbeitsfreudige, emsige, kreative und überdurchschnittlich intelligente und gebildete Menschen. Sie als Affen darzustellen ist Ausdruck einer tief verankerten Unternehmer-/Arbeitgeberfeindlichkeit, wie sie typisch für Antikapitalisten ist.

Wohlverstanden will ich nicht sagen, dass Unternehmer immer recht haben und sich immer korrekt verhalten, aber auch für sie sollte gelten was für ALLE Menschen erstmal gelten sollte: bis zum eindeutigen Beweis des Gegenteils sollte angenommen werden, dass sie fähig zur rationalen Diskussion sind und ihre Entscheidungen, so unverständlich sie einem selbst vorkommen oder auch einfach aus persönlichen Interessen (Natürlich will ich, dass der Chef mich auswählt und nicht meinen Konkurrenten!) nicht gefallen mögen, diese Entscheidungen doch anderweitig begründet sind als auschliesslich mit plumpem Rassismus, Sexismus usw.

Die Plakate stellen jedoch die dreiste Behauptung in den Raum, dass an jeder Ungleichheit zwischen Mann und Frau nur und ausschliesslich der altmodische, sexistische (zumeist männliche) Unternehmer schuld sei. Eine Behauptung, die der komplexen Lebensrealität der nunmal unterschiedlichen Geschlechter und der mitunter harten Arbeitswelt keineswegs gerecht wird.

Affe1

Lustigerweise widersprechen sich die Ideolog_innen des MEGA noch. Auf dem obigen Plakat wird eine Frau nicht eingestellt, weil sie eben leider eine Frau ist, auf Plakat zwei hingegen wird eine Frau eben gerade deswegen eingestellt, weil sie eine Frau ist und man ihr deswegen weniger Gehalt zahlen muss.

Affe2

Wo bleibt da die Logik? Werden Frauen nun aufgrund ihres Geschlechtes absichtlich nicht eingestellt oder aufgrund desselben absichtlich eingestellt? Aber vermutlich ist Logik auch nur so ein repressives soziales Konstrukt, was närrische Affen sich ausgedacht haben um Frauen von der Macht abzuhalten.

Darüberhinaus ist dieses Gerede um Equal Pay ohnehin stark hinterfragbar. (In Luxemburg verdienen Frauen durchschnittlich sogar mehr als Männer!)

Interessant auch, dass die Initiatoren der Kampagne glauben besser zu wissen wie man eine Firma vernünftig und fortschrittlich führt als die meisten Arbeitgeber. Wie wäre es also vielleicht mal damit, seinen gutbezahlten Staatsposten beim MEGA aufzugeben und stattdessen selber eine Firma zu gründen, am besten nur mit Frauen in Führungspositionen, in der dann die tollen Theorien in die Praxis umgesetzt werden können? Nur mal so eine äffige Idee.

Denn wäre es nicht gut, wenn hier statt eines rücksichtlosen Affen eine verständnisvolle Frau Marke Renate Künast sitzen würde, die dem lieben Mann sofort gestattet nur noch halbtags zu arbeiten?

Affe3

Und ihm auch freigibt, wenn das Kind krank ist, was selbstverständlich der böse Affe nie und nimmer tun würde?

Affe3

Auch wenn für diese Kampagne die rote Lydia verantwortlich ist, dies alles passiert dennoch unter einer DP-geführten ökosozialliberalen Regierung. Wie können die Parteiliberalen eine solche Kampagne billigen? Auf diese Frage müssen Entscheidungsträger wie Xavier Bettel antworten. Ein kleiner Fußsoldat wie ich wird diesen Unsinn jedenfalls mitnichten rechtfertigen. Im Gegenteil: ich prangere ihn an!

Es wird Zeit, dass die DP (wieder?) liberal wird und die Gambia-Koalition nicht weiter peinliche Kampagnen lanciert, wie sie in Jahrzenten der CSV-Herrschaft immerhin undenkbar gewesen wären. Es reicht, Herrgott nochmal!

September 18, 2014 - Posted by | Neues aus Luxemburg, Wirtschaft | , ,

34 Kommentare »

  1. Die Hoffnung, mit Linken eine Koalition einzugehen, ohne dass diese dort immer wieder Beispiele ihrer beliebten Kombination von moralischem Anspruch und wirtschaftlicher Ahnungslosigkeit geben, konnte eh nur eine äußerst naive sein😉

    Kommentar von Rayson | September 18, 2014

  2. @Rayson: Ich hatte mich auf harte Kompromisse eingestellt (wie die Erhöhung der MwSt., wo ich dagegen war, aber dennoch hier nichts dagegen schrieb, weil ich wusste, wir müssen den Anderen Zugeständnisse machen), aber diese Kampagne ist einfach zu heftig. Obwohl ich wirklich lachen musste. Es ist REALSATIRE! Eine komplette Bloßstellung des Denkens der MEGA-Ideolog_innen😀

    Aber siehste, Du bist ein Affe. Willst Du eine Banane?😉

    Kommentar von CK | September 18, 2014

  3. Unternehmer werden pauschal enthumanisiert und als Schimpansen dargestellt

    Nein, diskriminierende Denke wird hier als affig dargestellt. Daraus eine feministische Verschwörungstheorie gegen männliche Unternehmer zu basteln halte ich für übertrieben.

    Die Plakate stellen jedoch die dreiste Behauptung…ausschliesslich….

    Nein, tun sie nicht, die Plakate weisen lediglich auf diskriminierende Handlungen von Machtinhabern jeglicher Couleur hin. Die gibt es, das sollte auch nicht bestritten werden oder lächerlich gemacht werden. Leider zielt der Tenor deines Textes genau dahin.

    Kommentar von JayJay | September 18, 2014

  4. Nein, tun sie nicht, die Plakate weisen lediglich auf diskriminierende Handlungen von Machtinhabern jeglicher Couleur hin.

    Also wenn sie etwas nicht tun, dann das. Es sind eindeutig immer Situationen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezeigt, und diese werden als typisch hingestellt. Wollte man nur Einzelfälle augreifen, bräuchte es keine Kampagne.

    Ich schlage als Gedankenexperiment übrigens vor, den Affen an die Stelle einer beliebigen anderen Gruppe von Menschen zu setzen.

    Kommentar von Rayson | September 18, 2014

  5. Ja, weil Wirtschaft ein Thema ist, das greifbar ist. Und weil der Staat sich da Kompetenzen erlaubt. Also eine Frage der Rhetorik, nicht des Inhalts.

    Ich habe, als Videospiel-Interessierter, mich die letzten Wochen viel mit dem sogenannten #gamergate beschäftigt. Leider sind die Muster, die in den Plakaten gezeigt werden, und auch in CKs Text zu finden sind, dermaßen allgemein, dass ich den Plakaten nur zustimmen kann. Warum sollten Unternehmer vom Durchschnittsverhalten anderer Leute verschieden sein? Es geht nicht um Dämonisierung von Unternehmern. Es ist ein allgemein geellschaftliches Problem, für das hier die Wirtschaft herhalten muss.

    Kommentar von JayJay | September 18, 2014

  6. Warum sollten Unternehmer vom Durchschnittsverhalten anderer Leute verschieden sein?

    Das liegt doch auf der Hand: Wer Unternehmer ist, unterscheidet sich in vielen persönlichen Eigenschaften von den anderen. Und was die konkreten Fälle betrifft: Unternehmer müssen sich ungerechtfertigte Diskriminierung leisten können, denn sie kostet ihr Geld. Diese Hürde haben andere Inhaber von Macht eher selten zu überwinden.

    Kommentar von Rayson | September 18, 2014

  7. Oder um es krasser zu sagen: Hier wird auf ausgerechnet die Gruppe von Menschen eingeprügelt, denen eigenes diskriminierendes Verhalten selbst schaden würde. Das kann mit Greifbarkeit nichts zu tun haben. Eher mit Ideologie.

    Kommentar von Rayson | September 18, 2014

  8. Soweit so gut. Ich bin auch für Vertragsfreiheit. Nur, was an dieser Klärung spricht gegen die Inhalte der Plakate? Hier wird ein affiges Verhalten moniert. Nicht ein Unternehmer, der Gründe hat jenen oder diese zu nehmen, resp. etwas zu gewähren oder zu verwehren anhand von Kalkulation, sondern wer sich Vorurteilen hingibt.
    Ich sehe keinen Angriff auf den Unternehmer per se, sondern ein Aufruf zu mehr Rationalität warum etwas getan oder unterlassen wird. Es gibt Gründe jemanden zu bevorzugen oder jemanden nicht. Aber Vorurteile sollten kein Grund sein. Dadurch kann sich der Unternehmer selbst bremsen.

    Kommentar von JayJay | September 18, 2014

  9. @7
    Leider ist Real-Wirtschaft weit weg von diesem Ideal. Auch schlecht geführte Firmen können Gewinn machen, wenn der Preis oder das Image stimmt. Dann können die Qualität der Waren und/oder die Arbeitsbedingungen, ebenso die Firmenpolitik, unter Umständen sehr schlecht sein. Andere, die dann auf „fair“ setzen funktionieren nicht wegen Preisdumping oder mangelndem Interesse. Das ist eine Grundthese, die den Plakaten indirekt auch zugrunde liegt. Das zu negieren kann man ebenso als Ideologie bezeichnen.

    Kommentar von JayJay | September 18, 2014

  10. Das ist eine Grundthese, die den Plakaten indirekt auch zugrunde liegt. Das zu negieren kann man ebenso als Ideologie bezeichnen.

    Netter Ablenkungsversuch.

    Kommentar von Rayson | September 18, 2014

  11. Netter Ablenkungsversuch.

    Warum? Hab doch nur auf Kommentar Nr 7 geantwortet.

    Kommentar von JayJay | September 18, 2014

  12. Du weißt schon: Schnell mal ein neues Thema anfangen, und dann mal behaupten, der andere habe mit seinem Kommentar zum eigentlichen Thema auch dazu etwas gesagt.

    Kommentar von Rayson | September 18, 2014

  13. Whatever. Ad hominem ftw.

    – Jedenfalls sind die Plakate nicht unternehmerfeindlich.
    – Sie sind auch nicht männerfeindlich.
    – Sie weisen auf Fehlverhalten von Machpositionen gegenüber Arbeitsnehmer hin.
    – Es geht nicht um Bevorzugung von A, weil B schlechter zur Firma passt. Es geht um Bevorzugung von A, weil A Klischees entspricht, denen man aufsitzt. Ein solches Verhalten ist irrational und wird dem Individuum A nicht gerecht.
    – Gleiches mit Verwerfung von A.
    – Es werden damit nicht Unternehmer pauschal in eine schlechte Ecke gestellt, es geht um Fehlverhalten. (Ähnlich wäre ein Schild gegen Diebstahl, das ein männliches Strichmännchen zeigt ebenso männerfeindlich, das ist absurd.)
    – Diejenigen, die sich dieses Verhaltens bedienen, werden kritisiert. Nicht die anderen.
    – Sie sollen auf *etwas* aufmerksam machen.
    – Dieses *etwas* sind geschlechtsspezifische Vorurteile, die Urteile triggern. (Kann erweitert werden auf Orientierung, Alter, etc.)
    – Wer sein Unternehmen so führt, soll kritisiert werden dürfen.

    (- Das Argument, dass Firmen mit einer solchen Einstellungspolitik untergehen oder andere, die eine bessere Firmenethik haben, besser da stehen, ist faktisch falsch. Gehört aber nicht zum Thema)

    Kommentar von JayJay | September 18, 2014

  14. @3 „Die gibt es, das sollte auch nicht bestritten werden oder lächerlich gemacht werden. Leider zielt der Tenor deines Textes genau dahin.“

    Es geht gar nicht darum zu bestreiten, dass es solche Fälle gibt oder sie gar lächerlich zu machen, sondern es geht darum zu bestreiten dass es sich hierbei um den Standardfall handelt. Die Mehrheit der Unternehmer handelt zumeist aus rein ökonomischen Gesichtspunkten heraus. Dass die in vielen Fällen leider unförderlich für Frauen sein mögen, wird überdies auch nicht verleugnet. Nur darf man m.E. dem Unternehmer deswegen nicht Sexismus oder „affiges Verhalten“ vorwerfen, sondern muss gemeinsam nach Lösungen für dieses „System-Problem“ suchen.

    Dass. wer als Affe dargestellt wird, aber erst gar nicht mehr an einer fairen Diskussion vermutlich interessiert sein wird, ist die bedauerliche Konsequenz von Kampagnen wie der Oberen. Ein faires Miteinander von AG und AN, M und F etc. geht eben nicht mit einseitigen Schuldzuweisungen an eine Seite. Das ist etwas, was sich Feministinnen und Maskulisten beide hinter die Ohren schreiben können. Ich hab davon jedenfalls schon lange genug. [Übrigens gilt das selbstverständlich auch für „Vulgärliberale“, die bspw. einseitig auf Gewerkschaften draufhauen.]

    Und ich wundere mich, dass die Kampagnenmacher es nicht besser wissen. Eigentlich lernt nämlich jeder Psychologiestudent im ersten Semester, dass auf eine so einseitige Schuldzuweisung erstmal Abwehrverhalten folgt und genau deswegen gesellschaftliche Probleme anders angepackt werden müssen.

    Dass es gewisse Rollenerwartungen an Frauen und Männer gibt, ist überdies klar. Kann, nein sogar soll man von mir aus gerne in Frage stellen und ggf. aufbrechen. Das ist nicht das Problem.

    Kommentar von CK | September 18, 2014

  15. Einseitige Schuldzuweisung an wen?

    Männer? Die Affen sind neutral, da sitzen auch Äffinen.
    Unternehmer? Nun weist die Campagne auf das Wirtschaftsfeld hin. In unserer Gesellschaft definieren sich viele darüber, wo und wie sie arbeiten. Es hat schon eine gewisse Richtschnur, dass Wirtschaft genommen wurde. Aber da ist es als Plakat begreifbarer, es ist eine PR-Kampagne, das muss man bedenken. Und wer kennt das Phänomen, zumindest vom Freundeskreis, nicht? Also ich sehe da nichts von pauschalem Verurteilen.

    Gegenreaktion von wem? Habe nur deine und Raysons. Und du bist (soweit ich weiß) kein Unternehmer.

    Kommentar von JayJay | September 18, 2014

  16. Dass. wer als Affe dargestellt wird, aber erst gar nicht mehr an einer fairen Diskussion vermutlich interessiert sein wird, ist die bedauerliche Konsequenz von Kampagnen wie der Oberen.

    Es geht ja nicht nur um die. Es geht um Aufmerksamkeit auch bei allen Bürgern. Awareness ist wichtig um dann auch Politik zu beurteilen. Es geht gar nicht um einen Dialog mit den Affen. Nicht zuletzt deshalb sehe ich deine Argumentation kritisch, weil du im Endeffekt die Affen unterstützt anstatt ihnen die nötige Kritik entgegen zu setzen.

    Kommentar von JayJay | September 18, 2014

  17. Das Argument, dass Firmen mit einer solchen Einstellungspolitik untergehen oder andere, die eine bessere Firmenethik haben, besser da stehen, ist faktisch falsch. Gehört aber nicht zum Thema

    Von „untergehen“ hat keiner was geschrieben. Aber „besser dastehen“: Selbstverständlich, zumindest wenn es um Einstellungen und Bezahlung geht. Und das hat nichts mit „besserer Firmenethik“ zu tun, sondern mit Gewinnstreben. The business of business is business.

    Kommentar von Rayson | September 18, 2014

  18. – Jedenfalls sind die Plakate nicht unternehmerfeindlich.

    Dadurch dass eine konkrete Situation vermengt wird mit einer allgemeinen Statistik, wird insinuiert dass an dieser Statistik (wir lassen mal die Frage weg, ob die Statistik überhaupt ein Problem darstellt, mir ist ja egtl. wurscht ob nun mehr Männer oder mehr Frauen nur noch halbtags arbeiten, wieso muss eigentlich alles gleichgemacht werden?) allein der Unternehmer schuld sei. Das betrachte ich also als unternehmerfeindlich, da kommen wir nicht zusammen.

    – Sie sind auch nicht männerfeindlich.

    Solange der Affe auch eine UnternehmerIn sein kann, okay. Einverstanden.

    – Sie weisen auf Fehlverhalten von Machtpositionen gegenüber Arbeitnehmern hin.

    WENN eine Situation sich so ereignen würde wie auf den Plakaten, einverstanden. Aber für die Statistik können auch ganz andere Gründe verantwortlich sein und sind es ziemlich sicher auch. Was nicht bedeutet, dass ein etwaiges Fehlverhalten okay wäre, im Gegenteil.

    – Es geht nicht um Bevorzugung von A, weil B schlechter zur Firma passt. Es geht um Bevorzugung von A, weil A Klischees entspricht, denen man aufsitzt. Ein solches Verhalten ist irrational und wird dem Individuum A nicht gerecht.

    Auf dem Plakat ist das so. In der Realität ist es vielmehr so: Frau ist OBJEKTIV teurer, vor allem durch den Schwangerschaftsschutz, also nehme ich bei gleicher Qualifikation lieber den Mann. Ich schrieb bereits vor Jahren, dass wir sozial verträgliche Lösungen für solche Probleme finden müssen statt dem Unternehmer in einem solchen Fall vorzuwerfen, dass er lieber den Mann einstellt, was absolut rational iSv Preis-/Leistungsverhältnis wäre.

    – Es werden damit nicht Unternehmer pauschal in eine schlechte Ecke gestellt, es geht um Fehlverhalten.

    Das Fehlverhalten liegt aber nicht immer nur beim AG. Und es ist einfach hanebüchen Fehlverhalten des Unternehmens als die einzige oder zumindest Hauptursache für die unter den Plakaten angegebenen Statistiken aufzuzählen.

    – Wer sein Unternehmen so führt, soll kritisiert werden dürfen.

    Einverstanden. Aber erstmal muss bewiesen werden, dass es so ist. Zunächst einmal gehe ich davon aus, dass ein rationaler Grund vorliegt. Stichwort: benefit of the doubt. Wenn jedoch bewiesen wird, dass jemand irrational/falsch/unmoralisch/sexistisch… gehandelt hat, schliesse ich mich der Kritik gerne an.

    Kommentar von CK | September 18, 2014

  19. @JayJay: „Und wer kennt das Phänomen, zumindest vom Freundeskreis, nicht? Also ich sehe da nichts von pauschalem Verurteilen.“

    Wenn jemand in meinem Freundeskreis eine solche Dummheit sagt wie der Affe, widerspreche ich dem natürlich.

    Mir geht es darum, dass nicht jeder Unternehmer oder auch „nur“ die Mehrheit ein Affe ist. Mir geht es darum mit den Unternehmern/der Wirtschaft usw. zu reden wie man diese frauen-/familienfreundlicher gestaltet. Das halte auch ich für wichtig. Dabei darf aber nicht der Eindruck entstehen dass wir ihnen pauschal die (alleinige) Schuld geben an den Nachteilen der Frauen (oder Männern, denen der Vaterschaftsurlaub später als Nachteil ausgelegt wird).

    Die meisten Statistiken beweisen nämlich dass die echten Gehaltsunterschiede erst entstehen durch Schwangerschaft und Kinder. Wäre der Ottonormalunternehmer jedoch ein überzeugter Sexist, träten die Unterschiede auch bereits bei kinderlose Männer vs. kinderlose Frauen auf, dort tendieren sie jedoch zu 0 (im gleichen Tätigkeitsfeld bei gleicher Qualifikation.)

    Kommentar von CK | September 18, 2014

  20. konkrete Situation vermengt wird mit einer allgemeinen Statistik

    Es geht um PR. Da ist eine spezielle Situation ein bekanntes Mittel. Das Argument würde sich dann auch an jede Form von Werbung richten oder gar idomatische Ausdrücke richten. Aber das ist ja nicht der Sinn von Werbung, sondern Visualisierung. Nur eine Statistik auf dem Plakat würde niemanden erreichen. Es ist die allgemeine Situation runtergebrochen auf ein Beispiel, das für alle steht. Zudem, ganz platt gesagt, ist da ein Affe am Tisch, so konkret kann das Ganze also nicht sein.

    Aber für die Statistik können auch ganz andere Gründe verantwortlich sein und sind es ziemlich sicher auch.

    Es gibt Untersuchungen dazu, dass Frauen weniger zugetraut wird. Warum sollten Arbeitgeber davon gefeit sein? Es scheint demnach ein Grund zu sein, bei allem benefit of doubt. Wenn man dann noch hört, wie sich stellenweise in Chefetagen über Frauen unterhalten wird, ist das gar nicht so abwegig.

    In der Realität ist es vielmehr so: Frau ist OBJEKTIV teurer

    Das ist sie nur im speziellen Fall, dass sie schwanger wird (und auch da gibt es soweit ich weiß noch Hilfen vom Staat). Sich mit dem Argument gegen eine Frau zu entscheiden, macht „Frau“ zu einem Kollektiv, wo das Einzelindividuum übergangen wird. Wer nun z.B. behauptet: Einwanderer stehlen häufiger, deswegen nehme ich Inländer, würde man zu recht als Rassist/Nationalist bezeichnen.
    Ich kenne die Zahlen nicht, halte das Argument aber für sonderbar, besonders mit dem vermerk „objektiv“, denn es sagt nichts über den einzelnen Fall aus, für den du weiter oben plädierst. Über den Rattenschwanz an Implikationen, die unter der Aussagen liegen, reden wir morgen Abend, das würde hier jeden Rahmen sprengen.

    Das Fehlverhalten liegt aber nicht immer nur beim AG. Und es ist einfach hanebüchen

    Das verstehe ich nicht. Er ist hier um Fehlverhalten in der Machtposition. Hier geht es definitiv darum, dass der sich affig verhält und nicht der Arbeitnehmer. Der kann sich ja gar nicht positionieren, wenn er zum Spielball der Virurteile wird. Und „hanebüchen“? Ich würde gerne die anderen Erklärungsversuche sehen.

    Kommentar von JayJay | September 18, 2014

  21. Wenn jemand in meinem Freundeskreis eine solche Dummheit sagt wie der Affe, widerspreche ich dem natürlich.

    Damit meinte ich die Affen. Ich habe mehrere Beispiele im Bekanntenkreis, wo die Chefs wie die Affen argumentierten, nicht der Freundeskreis.

    tendieren sie jedoch zu 0

    Nope, kenne nur die Zahl 3. Das ist ziemlich verschieden von 0. Zwar keine 23, aber auch keine 0.

    Kommentar von JayJay | September 18, 2014

  22. Zudem: Wenn jemand den Job wegen Diskriminierung nicht kriegt, fließt er erst gar nicht in die Statistik ein und muss sich unter Umständen mit unterqualifizierten Jobs zufrieden geben. Und wird dann dementsprechend bezahlt. Darauf zielt ja auch der PayGap hin, nicht auf Gehälterunterschiede. Das wird leider von den Medien bei gebetsmühlartigen Widerholen der 23% nicht verstanden.
    Zudem: Kinderkriegen darf kein Kriterium sein. Beim Mann ist es das ja auch nicht. Bei anderer Gesellschaftskonstellation würde alles anders aussehen, da ist nichts Naturgegebenes dahinter.

    Kommentar von JayJay | September 18, 2014

  23. >Es ist die allgemeine Situation runtergebrochen auf ein Beispiel, das für alle steht.

    Ich wäre vielleicht weniger genervt gewesen, wenn es statt 4 Beispielen jeweils mit dem Unternehmer als Affen auch andere Beispiele gegeben hätte, wo der Affe bspw. ein Arbeitnehmer ist, der sich über das Geschlecht des Chefs wundert oder was-weiss-ich. So aber empfand ich die Kampagne als einseitig gegen Unternehmer gerichtet, für die ich gewisse Empathie verspüre, weil sie oft unberechtigte Pauschalkritik einstecken müssen.
    Sei’s drum.

    >Es gibt Untersuchungen dazu, dass Frauen weniger zugetraut wird. Warum sollten Arbeitgeber davon gefeit sein?

    Sind sie vermutlich nicht. Niemand ist vor Vorurteilen gefeit (wenn das einem zum Affen macht, sind wir alle Affen😀 ) Sexismus ist aber kein Vorurteil für mich, sondern bereits ein Ressentiment, eine feindliche Einstellung gegen Kollektiv X, hier „Frau“.

    >Sich mit dem Argument gegen eine Frau zu entscheiden, macht “Frau” zu einem Kollektiv, wo das Einzelindividuum übergangen wird.

    Ich weiss. Für den Betroffenen ist es sehr unschön. Aber es ist nicht unlogisch oder irrational vom „Täter“ aus betrachtet. Auch die Ängste vor Ausländern, vor allem aus der islamischen Welt, mögen nicht unbegründet sein und ich halte es für gefährlich, gleich „Rassismus“ zu schreien (was ja eine Schuldzuweisung wäre). Ängste sind urmenschlich und mit ihnen muss sich offen auseinandergesetzt werden. Ist aber ein anderes Thema.

    >denn es sagt nichts über den einzelnen Fall aus, für den du weiter oben plädierst.

    Es ging mir einfach nur darum, ein vermutlich oft vorkommendes Gegenbeispiel zu bringen.

    >Ich würde gerne die anderen Erklärungsversuche sehen.

    Findet man u.a. in meinen Texten „Staatsfeministische Mythen I und II“.😉

    Kommentar von CK | September 18, 2014

  24. „Nope, kenne nur die Zahl 3. Das ist ziemlich verschieden von 0. Zwar keine 23, aber auch keine 0.“

    Das Entscheidende ist, dass diese Zahl extrem gefallen ist seit Jahren und es daher nur eine Frage der Zeit ist bis es wirklich auch 0 ist. Sie tendiert(!) jedenfalls gegen 0. Wie überhaupt aus diversen Zeitgeistgründen die Unterschiede abnehmen. 3% von sagen wir bspw. 3 500 Euro wären zudem gerade mal 105 Euro/Monat.
    Eher unbedeutend.

    „Darauf zielt ja auch der PayGap hin, nicht auf Gehälterunterschiede.“

    Ok, dafür braucht es aber andere Statistiken. Bspw. Ratio Qualifikation/erhaltener Job udgl.

    Mir ist auch klar, dass viele Frauen schlecht bezahlte oder arbeitsrechtlich problematische Arbeit oder gar unbezahlte Arbeit verrichten (Hausarbeit).

    „Kinderkriegen darf kein Kriterium sein. Beim Mann ist es das ja auch nicht. Bei anderer Gesellschaftskonstellation würde alles anders aussehen, da ist nichts Naturgegebenes dahinter.“

    Jetzt kommen wir mal zum Punkt. Ja, es sollte kein Kriterium sein (normative Aussage). De facto, ist es aber eins dadurch, dass die Rollenverteilung in den meisten Familien immer noch recht konservativ ist (und das muss ja nicht notgedrungen etwas Schlechtes sein, solange das in gegenseitigem Einvernehmen so beschlossen wurde). Wenn also ein Mann Kinder bekommt, kümmert idR seine Frau (oder bei reicheren Familien ein Kindermädchen) auf diese auf. Aus Sicht des AG’s ändert sich wenig bis nichts. Der AN ist so zuverlässig wie zuvor. Umgekehrt jedoch mag eine Frau, sogar trotz KITA (wobei es ja oft deren Plätze nicht einmal genug gibt), öfters ausfallen (weil das Kind bspw. krank wird.)

    Wenn nun derselbe AG entscheiden soll, wem der beiden er eher eine Beförderung gibt, wählt er, jedenfalls vorausgesetzt die anderen Auswahlkritieren wären relativ gleich und die Frau könnte somit nicht auf den anderen Feldern gegen den Mann entscheidend punkten, den Mann wohl aus.

    Das macht den AG nicht zu einem bösen Menschen oder Affen, seine Entscheidung ist vollkommen verständlich. Aber es ist bitter für die Frau, gar keine Frage.

    Naturgegeben ist in der Tat nur die Schwangerschaft und das Stillen, das Aufziehen von Kindern muss nicht hauptsächlich den Müttern überlassen werden. Jedenfalls nicht mehr in einer modernen Gesellschaft, wo es enorm viele Jobs gibt, wo körperliche Kraft gar keine Rolle mehr spielt. Wir könnten also die obige „Ungerechtigkeit“ verschwinden lassen durch eine entsprechende Umkonstellation der Gesellschaft.

    Die Frage ist, ob das gewollt ist. Als Liberaler will ich ja die Gesellschaft nicht am Reissbrett neu entwerfen, sondern die Menschen sich frei entfalten lassen. Aber wenn es gewollt wäre, wie kämen wir dahin? M.E. nur indem die Frauen verlangen dass es anders läuft und in ihren Beziehungen das auch aushandeln. Dito für etwaige Forderungen der Männer. Emanzipieren muss das Individuum sich immer selbst. Von der Politik kann man nur erwarten, dass diese einen freiheitlichen Ordnungsrahmen festlegt.

    Kommentar von CK | September 18, 2014

  25. Zum Trost noch dieses: http://www.welt.de/wissenschaft/article132388909/Fairness-ist-auch-bei-Affen-ein-Grundprinzip.html

    Kommentar von Rayson | September 18, 2014

  26. @Rayson: Danke für den interessanten Link!

    In den Social Medias haben übrigens die meisten Menschen die Kampagne so aufgenommen wie ich. Dass es ein Pauschalangriff auf Arbeitgeber/Unternehmer sei. Darunter zu meiner Freude auch andere DP- und JDL-Mitglieder. Für manche sogar auch auf Männer, weil sie nicht verstanden haben, dass die Affen auch weiblich sein könnten. Selbst wenn JayJay also recht haben sollte, ging die Kampagne dennoch voll nach hinten los. Nächstes Mal soll das MEGA halt eine Kampagne lancieren, die kreativer und geschickter vorgeht.

    Die Stellungsnahme der JDL zu Frauenquoten kann man zudem auch nur begrüssen:
    http://www.jonkdemokraten.lu/top_news.php?tn=47&tn_all=0&lang=5 🙂

    Kommentar von CK | September 19, 2014

  27. Noch vergessen:

    – Diejenigen, die sich dieses Verhaltens bedienen, werden kritisiert. Nicht die anderen.

    Das würde in der Tat bei keiner anderen Gruppe als Argument akzeptiert werden, danke Rayson. Ansonsten: lasst uns affige Moslems zeichnen, die sich frauenfeindlich aufführen, danach sagen wir einfach, es waren ja nur die Salafisten gemeint, die sich so aufführen, nicht alle Moslems, die Guten müssen sich also gar nicht angesprochen fühlen😉

    Kommentar von CK | September 19, 2014

  28. Das würde in der Tat bei keiner anderen Gruppe als Argument akzeptiert werden

    Geht’s noch? IS wird häufiger als Mittelalter bezeichnet und nur Sympathisanten würden das monieren (es sei denn auf was anderes Negatives wird das Hauptaugenmerk gelegt). Es wird auf Mietnomaden aufmerksam gemacht, ohne dass ein Generalverdacht auf Mieter gelegt wird. Eine Karrikatur mit einem korrupten Politiker diskreditiert nicht alle Politiker.

    Das Argument ist letztendes ein Strohmann.

    Und was ich in letzter Zeit in den Social Medias gelesen habe, geht auf keine Kuhhaut. Dort, wo man eh seine Leute sich aussucht, Bestätigung zu suchen ist nicht sehr ergiebig.

    Kommentar von JayJay | September 19, 2014

  29. Und ich habe mir mal die Seite der Plakate angesehen. Es läuft unter „travail“, also Arbeitswelt. Es geht um das Thema Arbeit, es ist keine allgemeine Kampagne. Wie soll man sonst das darstellen, wo es doch um Hierarchien und Machtgefälle geht? Kann dann nicht jeder sich irgendwo auf den Schlips getreten fühlen, wenn die Kampagne anders dargestellt wird? Und ist nicht die Möglichkeit vorhanden, dass, durch die Verschiebung auf solche Punkte (es geht um Ungleichheit und Vorurteile, nicht um Unternehmer), das eigentliche Thema in den Hintergrund getreten werden soll? Da ich CK ja gut kenne unterstelle ich keine bösen Ansichten, aber argumentationstheoretisch ist es ein strawman argument, das mit der Kritik an einer verbandelten Sache, die Sache selbst vom Tisch wischen will.

    Ich sag nur: Passt auf, mit wem ihr euch verbrüdert. Es ist eine Form des Denkverbotes, das ihr hier verteidigt. Liberal sieht anders aus.

    Kommentar von JayJay | September 19, 2014

  30. Du weisst was ich meine. IS ist eine konkrete Gruppe, denen man konkret schlimme Dinge vorwerfen kann. Über Mietnomaden spricht man in der Tat ohne dass es einen unsinnigen Generalverdacht gegen Mieter gibt. Ich empfinde die Kampagne des MEGA, durch die Ankopplung an gewisse Statistiken, die diverse Gründe haben, als eine vollkommen einseitige Schuldzuweisung an die Unternehmer und eben, einen Generalverdacht. Du hast das anders interpretiert, gut. Jedem seine Meinung. Da kommen wir eben nicht zusammen.

    Kommentar von CK | September 19, 2014

  31. Ich habe mich studienbedingt mit rassistischen und antisemitischen Texten um und vor 1900 befassen müssen. Die Argumentationsmuster, die ich da vorfand sind leider alles andere als antiquiert und sind heute, unter anderem in antifeministischen Diskursen, mehr als deutlich wiederzufinden. Diese Ähnlichkeiten finde ich erschreckend.

    Kommentar von JayJay | September 19, 2014

  32. Kann dann nicht jeder sich irgendwo auf den Schlips getreten fühlen, wenn die Kampagne anders dargestellt wird?

    Man hätte/könnte auch spielerisch Geschlechterrollen und Vorurteile aufbrechen, indem man unerwartete Dinge/Bilder (aus der Arbeitswelt dann eben) zeigt ohne Menschen als Affen darzustellen. Die Themen sind zudem zu komplex um sie so plump darzustellen.

    Passt auf, mit wem ihr euch verbrüdert. Es ist eine Form des Denkverbotes, das ihr hier verteidigt. Liberal sieht anders aus.

    Wo wird denn hier zu einem Verbot aufgerufen? Es wird von mir bestritten, dass Vorurteile der Hauptgrund für die Statistiken sind.

    Als Liberale müssen wir vor allem Wahlfreiheit verteidigen, nicht Gleichmacherei. Das bedeutet, dass wir uns für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen, nicht dafür dass Männer und Frauen gleich viel Teilzeitarbeit leisten.

    Den Rest können wir ja heute abend bereden.

    P.S. Hier geht es nicht um Antifeminismus! Bin nicht gegen Feminismus, jedenfalls nicht generell. Gut, SWERFS mag ich so gar nicht, aber es gibt es ja noch viele andere feministische Strömungen😉

    Kommentar von CK | September 19, 2014

  33. https://www.facebook.com/groups/1622590801301376/

    *LOOOOL*

    Kommentar von CK | September 20, 2014

  34. Gestern unterschrieben von mir:
    http://quoten.lu

    Kommentar von CK | Oktober 13, 2014


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