L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Liberal und Dirndlspaß dabei

Der ganze #aufschrei ging ein bisschen an mir vorbei. Erstens hatte ich viel um die Ohren, zweitens war auch in meinem politisch nicht uninteressierten Umfeld das Thema irgendwie gar kein konkretes. Es schien zunächst mehr eine Mediensache zu sein (insbesondere des Spiegels) als etwas, was mein Umfeld direkt betraf. Soweit so uninteressant. Interessant wurde es für mich bei der (doch recht späten) Reaktion der liberalen Bloggosphäre.

Ja, der Verdacht einer Anti-FDP-Kampagne liegt ein bisschen in der Luft. Ja, manche sehr komische Auswüchse wurden in kleinen Essays, gerne in der Spiegel-Kommentarsparte, zum Thema niedergeschrieben. Ja, einige Dinge wirken wie Lappalien. Doch ebenso muss man diese Klagen doch irgendwo ernst nehmen. Und, angenommen die Berichte über Brüderle sind wahr (und ich halte sie für glaubhaft), dann war das wirklich untere Schublade und sollte nicht mit dem Verweis, dass es schlimmere Fälle gibt unter den Teppich gekehrt werden. Denn es geht nicht um Einzelfälle, sondern um einen Normalzustand, welcher durch seine Normalität und Alltäglichkeit gar nicht richtig wahrgenommen wird.

Es ist klar, dass viele Frauen mit den Brüderles dieser Welt spielen oder wenigstens recht gut damit umgehen können. Die meisten Frauen sind ja normalerweise auch nicht auf den Mund gefallen und wissen zu kontern. Doch trifft dies nicht auf alle zu. Und hier prallt dann doch ein gewisser Bruch im aktuellen liberalen Diskurs auf ein Monster namens Realität. Fast scheint es, dass, und ja ich übertreibe etwas, dass das Mobbing-Opfer kurzerhand zum Fehler degradiert wird, das sich eben nicht zu wehren weiß und deswegen nicht für die Welt geschaffen ist. Es ist die alte Leier des „Stell dich nicht so an“. Dass an dieser Leier schon viele zerbrochen sind, wird trotz besseren Wissens übergangen. Ich halte es für einen Fortschritt, dass insgesamt das objektive Gewaltlevel zurückgefahren werden soll und man sich nicht mit Huf und Ellbogen in der Welt zu bewegen hat. Unter dem objektiven Gewaltlevel verstehe ich die alltägliche Gewalt, welche nicht auffällt, weil man sich an sie gewöhnt hat, wo die Fälle z.B. zu viele sind um sie aufzuzählen oder es ganz einfach niemanden interessiert, wenn einer Masse etwas verhältnismäßig kleines passiert. Dazu gehören auch die vielen kleinen Brüderles, welche die Frau am Dirndlpotenzial messen. Und leider wird in der Diskussion sogenannter liberaler Blogs dieses objektive Gewaltlevel durch das subjektive (d.h. real erfahrene und an andere mitteilbare und verstehbare Gewalt) ersetzt – da fällt natürlich der Exzess auf, die Toten und die Verstümmelten. Gewalt sollte aber nicht am Exzess gemessen werden, auch kleine Sticheleien sind Sticheleien, auch wenn ein Dritter reale Stiche setzt.
Desweiteren kann man fragen, ob das objektive Gewaltlevel nicht das subjektive begünstigt: Macho-Phantasien in den Vormittags-Musikvideos von Viva, nachmittags das blondiert-hübsche ScriptedReality-Doofchen, etc. Rollenbilder scheinen in den letzten Jahren wieder einen massiven Rollback erfahren zu haben, rosa Ü-Eier für Mädchen, passive Lethargie in „Twilight“ oder Unterwerfung in 50 Grautönen. In anderen Worten: der objektive Gewaltlevel steigt und man merkt es nicht. Wenn das Bild der Frau dadurch geprägt ist, dass sie das rosagetünchte minderwertige Geschlecht ist, dann schlägt das auf das Gewaltlevel zurück, da die Frau nicht als eigenes Subjekt wahrgenommen wird. Die steigenden Diagnosen an Burnout und Aussteigerwünsche sind nur die Spitze des Eisberges. Natürlich wird dann Gewalt erst bei Mord und Totschlag interessant, alles was darunter ist, verstehen viele als Reden von Spielverderberinnen. Und wenn insgesamt eine Kultur herrscht, welche die kleinen Dinge verharmlost, klein redet oder gar offensiv gegen diejenigen vorgeht, welche sie äußern, dann kann ich mich des Eindrucks nicht verwehren, dass irgendwo etwas schief läuft.

Ausgerechnet bei liberalen Bloggern ist momentan allerdings Grundtenor, dass das Problem gar kein Problem sei, weil es schlimmere Fälle gebe. Problematisch dabei wird, dass bei manchen davon der antimuslimische Reflex greift, Stichwort Zwangsverheiratete oder Gewalt gegen Frauen von Familienmitgliedern im Namen der Ehre. Das sind in der Tat Fälle, die gesamtgesellschaftlich anders thematisiert werden müssten (und sie werden thematisiert, keiner spricht ihnen Relevanz ab), doch ist das nicht das Thema. Ein Problem wird nicht kleiner, weil man den (und dann auch noch den speziellen) Exzess daneben setzt. Wenn es ein Problem mit alltäglichem Sexismus gibt (und das scheint es durchaus zu geben), so ist das ernst zu nehmen. Wenn dabei allerdings dann (dies seltener von den liberalen Bloggern selbst, sondern eher in den Kommentarspalten) darüber lamentiert wird, dass muslimisch-stämmige Täter von der Justiz mit Samthandschuhen angefasst würden, ist man definitiv vom Thema weg. Da wirken Reflexe, wo ich ehrlich gesagt nicht wissen will, wo die herkommen.

#aufschrei hat weder vor Männer zu fressen noch geht es um diskursive Vorherrschaft. Weder will man amerikanische Verhältnisse noch das Flirten verbieten. Weder geht es um Brüderle, noch die FDP. Es geht auch nicht um Muslime und Italiener. Es geht darum, dass man nicht überall seinen Brüderle auspackt. Es gibt seine Zeit zum flirten und zum necken, zum spielen und zum knistern, doch die ist nicht immer und überall. Diese so einfache Erkenntnis ist anscheinend noch nicht zu allen Männern durchgedrungen. #aufschrei ist im Kern ganz einfach eine Aufforderung Frauen nicht als Dirndlpüppchen zu begreifen. Es war tausenden von Frauen einen Tweet wert dies auszudrücken. Gerade als Liberaler sollte man das ernster nehmen, es geht um gesellschaftliche Phänomene, wo sich eine große, bislang schweigende Masse von Menschen beengt fühlt. Leider unterstützt die liberale Bloggosphäre dieses Treiben, anstatt ihrer Selbstbeschreibung gerecht zu werden und dagegen vor zu gehen. Diese Phänomene sind genau hier vor unserer Haustür, so mancher ist sogar Teil des Problems ohne es zu merken. Und darum geht es, nicht um andere Themengebiete.

Februar 1, 2013 - Posted by | Deutschland, Klassischer Liberalismus, Offene Gesellschaft | , , , , , , ,

9 Kommentare »

  1. Die Causa Brüderle selbst interessiert mich zwar in etwa soviel wie wenn in China ein Sack Reis umfällt, diese typisch postmoderne Gewaltdefinition in diesem Artikel teile ich jedoch definitiv nicht. Objektive Gewalt sind eben gerade Vergewaltigung, Körperverletzung usw. bzw. die Androhung oder der Versuch. Oder eben auch „kleinere Vergehen“ wie „Begrabschen“ udgl. Jedenfalls Dinge, die mehr oder weniger eben objektiv (!) nachweisbar sind. Darunter kann auch „Telefonterror“, „Stalking“ oder eben „Mobbing“ fallen.

    Aber es „Gewalt“ zu nennen, wenn jemand etwas sagt, was einen trifft, nein. Menschen sind sehr verschieden. Was den Einen psychisch verletzt, macht dem Anderen nichts aus. Gefühle sind äusserst subjektiv(!), sehr individuell. Insofern sehe ich das diametral anders.

    Einig sind wir uns jedoch darin, dass man sich drum bemühen sollte, Andere nicht zu verletzen, auch nicht unwillentlich. Im eigenen Interesse, denn niemand will ja auch selber verletzt werden. Weder körperlich, noch psychisch. Ich habe selber als Kind Mobbing erlebt und weiß wie furchtbar das ist.

    Aber unter Menschen sind Missverständnisse leider auch manchmal unvermeidbar. Dann ist es gut sich auszusprechen.

    Auf (schlüpfrige) Zoten sollte man verzichten, solange man die Person nicht wirklich kennt. Das gilt nicht nur für Politiker gegenüber Journalisten. Rosa Ü-Eier udgl sind mir hingegen piepegal. Jeder kann kaufen was er mag oder eben auch nicht. Und Rollenbilder sind mir auch komplett wurscht, jeder soll leben wie er es für richtig hält und auch das Recht dazu haben, solange er anderer Leute Rechte nicht verletzt.

    Desweiteren halte ich unsere Gesellschaft mitnichten für eine gewalttätige, sondern sowohl im historischen als auch kulturellen Vergleich (gerade in der Tat auch zu muslimischen Gesellschaften) für eine nahezu vorbildhaft gewaltfreie. Dennoch gibt es auch bei uns natürlich noch so einiges zu tun.

    Kommentar von CK | Februar 1, 2013

  2. objektiv deswegen, weil dieses Level als Nullpunkt gesetzt wird und von vielen daher nicht mehr als Einwirkung (nenne es Gewalt oder nicht, es ist jedenfalls ein Antun) erfahren wird. Weil z.B. Empathie fehlt oder man ganz einfach die Augen zu macht.
    Aber über Worte zu diskutieren ist wohl kaum Thema des Beitrages.

    Kommentar von JayJay | Februar 1, 2013

  3. Ein Moralbegriff, der sich an der Bergpredigt orientiert, also den objektiven Regelverstoß durch eine Matroschka an Vorstufen ersetzt, ist sehr empfehlenswert für die Selbstbetrachtung, taugt aber in keiner Weise als gesellschaftliche Richtschnur. Denn die Bergpredigt kann nur deswegen funktionieren, weil eben vorausgesetzt wird, dass man selbst diesem Ideal nie gerecht werden, also letztlich nie ohne Sünde bleiben kann, was dann zu dem bekannten Ausweg der Gnade und Liebe Gottes hinführt. Ein solcher Ausweg steht der säkularen Gesellschaft aber nicht offen, und so würde ein derart überspitztes und maßloses Ideal immer nur in gegenseitigem Bezichtigen und Erzeugen von Schuldgefühlen enden. Gehen wir also lieber vorsichtig mit Begriffen wie „Gewalt“ um, und packen wir keine Wieselwörter wie z.B. „strukturell“ davor.

    Ob nun Evolution oder der liebe Gott oder beide, egal, wer schuld daran ist, die Menschheit scheidet sich nun einmal in Männlein und Weiblein, die in vielem so verschieden sein, aber doch ohne einander meist gar nicht können. Der Übergang vom Einzelgänger zum Teil einer intimen Beziehung ist und bleibt ein schwieriger Vorgang, für den zum Leidwesen derer, die hier die aktive Rolle zugewiesen bekommen haben, noch keine allgemeine Gebrauchsanweisung gilt. Er bedarf der Kommunikation, und selbst dann ist es schwierig genug, wenn Sender und Empfänger auf unterschiedlichen Wellen funken. Es wird also immer wieder dazu kommen, dass ein Zuviel an Annäherung stattfindet. Allerdings umgekehrt oft auch ein Zuwenig, nur führt das in der Regel nicht zu „Aufschreien“, sondern nur zu Frust.

    Ich weiß auch nicht, ob das Zuweisen in die Rolle des natürlichen Opfers für die Identitätsfindung so fürchterlich viel besser ist als die Ausstattung mit rosa-farbenen Gegenständen. Aber vielleicht ist das auch nicht das Problem, denn wie einem eigentlich jede Mutter mehrerer Kinder erzählen könnte, unterschätzen manche Gesellschaftstheoretiker massiv das Ausmaß, in dem ein Mensch schon als fertige Persönlichkeit zur Welt kommt. Machen wir uns also auch keine Sorgen darum, dass nicht von allen an den Tag gelegte 100% politisch korrekte Verhaltensweisen maßgeblich irgendwas prägen können.

    Was sicher ein Problem ist, ist das Ausnutzen individueller Eigenschaften Anderer zur Festigung der eigenen Position und Herabsetzung der der Anderen. Eine dieser Eigenschaften kann auch das Geschlecht sein. Sowas will sich kein Unternehmen leisten, und Typen, die das tun, müssten schon aus ureigenen kapitalistischen Antrieben heraus aus dem Unternehmen entfernt werden.

    Was mich an dieser ganzen Debatte gewaltig stört, ist, dass die Ausnahmen zur Regel hochgejazzt werden. Interessanterweise befleißigen sich da einige eines Musters, das sie in vergleichbaren Debatten zu kritisieren nicht müde würden.

    Kommentar von Rayson | Februar 1, 2013

  4. Aber um Worte zu diskutieren ist wohl kaum Thema des Beitrages.

    Um den Beitrag zu kapieren, muss man erstmal die Worte begreifen.

    Zum „Antun“: also mir „tun“ auch oft Leute irgendetwas „an“, was ich nicht unbedingt bräuchte. Darüber sollten Menschen miteinander kommunizieren (wobei man manches auch einfach aushalten muss). Es bringt nichts wenn Einer sich als „Opfer“ darstellt und den Anderen als „Täter“. Das wird der Komplexität menschlicher Kommunikation (einschliesslich non-verbaler) einfach nicht gerecht.

    M.E. kämen Menschen viel besser miteinander zurecht, wenn sie einander- jedenfalls zunächst- „the benefit of the doubt“ zugestehen würden als überall gleich Böses wittern zu wollen.

    Was Anderes, sind körperliche Grenzverletzungen, wie sie u.a. Lila auf ihrem Blog beschreibt. Das sind natürlich absolute No-Gos‘ und die zu thematisieren, halte ich in der Tat für wichtig.

    Noch ein Satz zum Abschluss: Frauen sind sicherlich mehr als Dirndlpüppchen, aber ich würde dennoch zu gerne lalibertine mal im Dirndl sehen😉

    Kommentar von CK | Februar 1, 2013

  5. @CK
    Um den Beitrag zu kapieren, muss man erstmal die Worte begreifen.

    Wie ich schrieb: „Unter dem objektiven Gewaltlevel verstehe ich…“ Ich erkläre also, was ich meine und trotzdem kommt der Vorwurf der Wortverfehlung? Ich halte weiterhin an den Begriffen fest, es wird ja von Anfang an erklärt, was gemeint ist.

    Darüber sollten Menschen miteinander kommunizieren

    Nichts weiter ist #aufschrei. Die Kommunikation scheint dann eher nicht bei denjenigen anzukommen, die kurzerhand diesen Kommunikationsversuch als nichtig erklären. Und die Opfer-Täter-Einteilung entspricht auch eher der ideologischen Einteilung desjenigen, der sich attakiert fühlt. Ich sehe mich als Mann nicht pauschal angegriffen.
    Und der Verweis darauf, dass alles eben kompliziert ist, ist eher eine Weigerung zu kommunizieren, läuft es doch eher auf ein Schweigen hinaus als auf ein Reden und nützt schlussendlich demjenigen, der ganz einfach unwillig ist zu kommunizieren.

    @Rayson
    dass die Ausnahmen zur Regel hochgejazzt werden

    In der Tat. Solange aber der Aufruf ebenso auf individueller Ebene umgesetzt wird, d.h. das eigene Handeln und das der eigenen Umwelt zu hinterfragen, ist es ok. Auch Ausnahmen sollen ihre Stimme haben. Wenn daraus Politik wird, wie das Verbinden mit dem Brüderle-Thema mit einer Forderung nach Quoten, dann ist die Debatte wieder politisch besetzt anstatt ganz nüchtern über ein im Grunde simples und alltägliches Phänomen nachzudenken.

    Aber wie gesagt, ich bin am meisten erstaunt über die bockige Haltung derjenigen, welche vorgeben sich für Freiheit einzusetzen.

    Kommentar von JayJay | Februar 1, 2013

  6. @Rayson: Sehr guter Beitrag! Stimme ich vollkommen zu🙂

    @JayJay: Du kannst auch weiterhin die Begriffe benutzen, die Du für richtig hälst. Egal was ich oder Andere davon halten. Ich hab ja nur gesagt dass ich ihn nicht teile.

    Und die Opfer-Täter-Einteilung entspricht auch eher der ideologischen Einteilung desjenigen, der sich attackiert fühlt. Ich sehe mich als Mann nicht pauschal angegriffen.

    Ich sehe mich auch nicht persönlich angegriffen. Warum sollte ich auch? Ich hab nur gemeint, dass es bei einer konkreten, misslungenen Kommunikation zwischen einem Mann und einer Frau oder allg. zwei Menschen nicht unbedingt ein „Opfer“ und einen „Täter“ gibt und man im eigenen Interesse sich das auch nicht einreden sollte.

    Nichts weiter ist #aufschrei. Die Kommunikation scheint dann eher nicht bei denjenigen anzukommen, die kurzerhand diesen Kommunikationsversuch als nichtig erklären.

    Über Aufschrei habe ich gar nichts geschrieben. Damit habe ich mich auch nicht wirklich befasst.Ich wollte ganz einfach darauf hinaus, dass die betroffenen Personen in einem bestimmten Fall miteinander kommunizieren sollten. Eben bspw. Brüderle und Himmelreich. Oder Susi und Klaus. Wenn jemand ein Problem mit mir hat, soll er eben zu mir kommen. Ich bin immer bereit alles auszudiskutieren. Manchmal wäre es so leicht, jedenfalls in der Theorie.

    Und der Verweis darauf, dass alles eben kompliziert ist, ist eher eine Weigerung zu kommunizieren, läuft es doch eher auf ein Schweigen hinaus als auf ein Reden und nützt schlussendlich demjenigen, der ganz einfach unwillig ist zu kommunizieren.

    Zu erkennen, dass die Dinge kompliziert sind, bedeutet nicht, nicht zu kommunizieren, es schafft überhaupt erstmal die Grundlage um überhaupt etwas auszudiskutieren. Weil man einfach nur recht hat, wieso noch kommunizieren?

    Kommentar von CK | Februar 1, 2013

  7. Noch konkreter: wenn zu mir eine Frau käme und sagen würde, gestern hast Du das und das gesagt, was mich sehr verletzt hat, ich würde selbstkritisch drüber nachdenken und mich u.U. entschuldigen oder zurücknehmen oder erklären dass es nicht so gemeint war, falsch verstanden wurde, was auch immer.

    Wenn jedoch die gleiche Frau ein Jahr später einen Presseartikel schreibt, wo sie mich vor der ganzen Öffentlichkeit zum Abschuss freigibt, nicht im Leben fiele es mir ein, auf ihre Anschuldigungen dann mit Verständnis zu reagieren. Das ist einfach nicht der Weg ein zwischenmenschliches Problem zu lösen! Das ist egtl. alles was es zur Causa Brüderle aus meiner Sicht zu sagen gibt.

    Kommentar von CK | Februar 1, 2013

  8. Vielen Dank JayJay. Das ist sehr mutig, dieses heiße Eisen anzupacken. Sexismus ist ja immer noch ein Tabu-Thema.
    Sie haben recht, es gibt Diskussionsbedarf. Mehr als genug. Ich finde auch gut, dass Sie sich nicht von wirkenden Reflexen beeinflussen lassen. Und dass Sie nicht wissen wollen woher die Reflexe kommen.
    Nicht wissen wollen ist der erste Schritt zur Weltverbesserung. Und die ist dringend nötig. Ist doch wahr. Muss ja mal gesagt sein.
    Ist doch furchtbar, dass es schon wieder so weit ist, 70 Jahre danach. Früher Auschwitz, heute Hotelbar. Geschichte wiederholt sich.

    Kommentar von Falk | Februar 4, 2013

  9. „#aufschrei ist im Kern ganz einfach eine Aufforderung Frauen nicht als Dirndlpüppchen zu begreifen.“

    Dann sollen sich Frauen auch nicht so anziehen. Ende der Geschichte.

    Kommentar von Adrian | Februar 5, 2013


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