L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Der Europarat und seine berüchtigte „Kommission gegen Rassismus und Intoleranz“

Es war wieder mal turnusweise am Grossherzogtum Luxemburg, die Belehrungen des ECRI, der obersten Zensurbehörde der Political-Correctness Wächter Europas entgegenzunehmen.

Man muss mit Genugtuung feststellen, dass unsere Regierung auf alle Vorwürfe des diesjährigen Berichtes sachlich geantwortet hat und denselben, wie zu erwarten und zu hoffen ist, im Schredder weiterverarbeitet.

Bei der Einschränkung privater und öffentlicher Freiheiten spielt diese Kommission eine besonders unheilvolle Rolle. Als Beispiel für diese aus den Fugen geratene und durch die EU völlig überflüssig gewordene Institution muss ich unbedingt erwähnen, dass in diesem Rat allen Ernstes die Verwendung des Begriffs „Mutter“ bekämpft wird und zwar im Rahmen der von ihr gepflegten „Genderideologie“, laut welcher die Unterschiede der Geschlechter rein erziehungsbedingt und nicht genetisch verursacht seien. Der Grösse des Unsinns entsprechend ist die Zahl der Kampagnen und der Aktionen sehr gross, welche die Gesellschaft diesbezüglich umerziehen soll : eine sprachliche Umerziehung, die allerdings bei einer eventuellen Nichtbefolgung, auf „Empfehlung“ des Rates an die Mitgliedstaaten, strafrechtliche Folgen haben kann.

Es müsste auch den älteren Menschen bekannt sein, dass man heute einige Bezeichnungen wie „Neger“ oder „Zigeuner“ , wie dies seit Jahrhunderten laut unserem Sprachschatz üblich war, nicht mehr ausprechen darf. Anscheinend glaubt die ECRI, durch die Änderung irgendwelcher Bezeichnungen Probleme zu lösen!

Abgesehen vom Inhalt der „gutgemeinten“ Vorschläge an die Länder, sehe ich diese Institution in unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft als ein übles Phänomen, formal gesehen, als eine Nachfolgeinstitution der Denkfabriken einiger europäischer Diktaturen, welche ein trendkonformes Denken ihrer Bürger bewirken möchte, in welchem Sinne und in welcher Richtung dies auch sei. Kurz gesagt: Allein die Existenz einer solchen Institution empfinde ich als eine Bedrohung der Freiheit und des Rechtsstaates. Wer verordnet was ein Bürger zu tun und zu denken hat, ist ein Diktator.

Ich möchte nochmals den Luxemburger Behörden mein Vertrauen über die alsbaldige Entsorgung der nachfolgend aufgeführten Empfehlungen aussprechen, insbesondere derer, die unsere Souveränität und die Organisation von Justiz und Polizei betreffen, die Meinungsfreiheit von Abgeordneten und Presse beeinträchtigen, sowie die minimalste Voraussetzung für das Erlangen der Luxemburger Nationalität, nämlich die Bedingung einer elementarsten Sprachkenntnis der Bewerber, in Frage stellen!

Unser hinschwindender ADR hat diesmal (noch) die Ehre einer Erwähnung. Dieselbe verdankt er anscheinend seiner Überzeugung, dass es zuviele Ausländer in Luxemburg gibt und dass man sich zuviel um dieselben beschäftigt. Unsere Regierung muss, laut Bericht, dafür sorgen („devra s’assurer“), dass diese Haltung nicht in Rassenhass ausartet. Versprochen! Unser Premier wollte sowieso schon den ADR beseitigen.

In Sachen Antisemitismus können Sie unter Rubrik 97 eine vorsichtige Darstellung, (ohne Meinung und/oder Empfehlung) der Affäre Biermann nachlesen. Unterschwellig spürt man im Bericht die Enttäuschung, dass hier eine antisemitische Affäre zum Greifen nahe war und… dass es doch keine war! Übrigens scheint mir, dass im Sprachgebrauch des ECRI die Begriffe „Rassismus“, „rassistischer Hass“ viel zu undifferenziert angewandt werden, wenn es sich um misstrauisches Verhalten oder Feindseligkeit gegenüber Fremden handelt. Misstrauen und Feinseligkeit sind normale, wenn auch bedauerliche Bestandteile zwischenmenschlicher Beziehungen und sind daher nicht kriminalisierbar.

Angesichts der unübersehbaren Anpassungsschwierigkeiten, bisweilen sogar von Gewalt und Hass geprägt, wäre es angebracht, dass diese Hohe Körperschaft, statt nur die Flöhe in ihrem eigenen Pelz zu suchen, die vielfältigen Ursachen des europäischen „Rassismus“ auch bei den Immigranten identifizieren und bekämpfen würde.

Warum werden die Beziehungen und Reaktionen der Bürger zu Kriminellen, insofern dieselben keine Einheimischen sind, sofort auf Fremdenhass zurückgeführt und dargestellt, besonders von den Kriminellen selbst? Es müsste daher untersucht werden,ob, wieweit und gegebenenfalls warum durchaus normale Abwehrreaktionen der Bürger gegenüber kriminellen oder vermeintlich kriminellen Handlungen sich unterscheiden je nachdem ob die Täter Immigranten oder Nicht-Immigranten sind. Das Abstreiten oder bewusste Verschweigen dieser Delikte, wie dies durch die Anordnungen der ECRI zu Presseberichten anbefohlen wird, trägt zum Anstieg der Fremdenfeindlichkeit bei. Die Feindseligkeit gegen Ausländer wächst nicht im Garten der nachbarlichen Beziehungen zu diesen Menschen…

Interessierte Menschen sollten diesen umfangreichen Empfehlungskatalog der Kommission immerhin einmal durchlesen, Parteien mögen die Forderungen in ihre Wahlversprechen einbauen und politisch nicht Vertraute können getrost ihre Lektüre hier abbrechen.

Mehr zu diesem Thema:
Andreas Unterberger: „Die Generalattacke der politischen Korrektheit“ in „Das Ringen um die Freiheit“(Verlag Neue Zürcher Zeitung)

März 2, 2012 - Posted by | Luxemburg | , ,

43 Kommentare »

  1. Danke für diesen Artikel, saintjust.

    Ob man Begriffe wie Neger oder Zigeuner heute unbedingt noch benutzen soll, sei zwar mal dahingestellt, aber auf den ersten Blick empfand ich den Bericht der ECRI auch als recht einseitig. Zumal die Generalattacke auf den ADR. Der übrigens einzigen Partei, die sich der mehr als schändlichen israelfeindlichen Motion nach dem Vorfall auf der Mavi Marmara widersetzt hat !!!

    Ich finde es natürlich nur richtig, dass man Sprachkenntnisse haben muss bevor man eingebürgert wird. Das ist ja kein Verstoss gegen die Freizügigkeit, denn man darf ja hierher kommen und arbeiten, nur muss man eben luxemburgisch, die NATIONALSPRACHE unseres Landes, sprechen können, um die NATIONALITÄT zu erhalten (für hier Geborene sowieso kein Problem!)

    Allerdings hat Luxemburg schon seine internationalen Verpflichtungen einzuhalten. So ne peinliche Aktion wie das Schliessen des Asylamtes durch Nicolas Schmit will ich bitte nicht mehr erleben. Wieso man aber Steuern für den Islam bezahlen soll, erschliesst sich mir nicht. Da bin ich absolut auf der Seite von AHA und für eine radikale Trennung von Religion, insbes. Religionsfinanzierung und Staat.

    Frau Biermann ist übrigens ganz klar eine Antisemitin. Das ändert aber nichts an ihrem Recht auf Meinungsfreiheit. Natürlich ist es bedenklich wie die EU und/oder der Europarat (oder auch nationale Einrichtungen) mit Staatsgewalt unliebsame Meinungen unterdrücken oder die Vertragsfreiheit beschneiden (wollen.) Von himmelhochschreiendem Unsinn wie der Abneigung gegen den Begriff der „Mutter“ ganz zu schweigen.

    Kommentar von CK | März 2, 2012

  2. Sprache wandelt sich und auch wenn einige Wörter ursprünglich andere oder neutrale Bedeutung hatten, ist dies kein Argument mit Verweis auf ein Vorher die aktuelle pejorative Bedeutung zu negieren. Daher ist es nicht so, dass man verschiedene Ausdrücke nicht nicht mehr sagen „darf“, sondern aus einem Verständnis der eigenen Gesellschaft nicht mehr sagen soll und sogar nicht mehr sagen will.
    Ich sehe in den von der Kommission gemachten Vorschläge eher ein Aufmerksam machen als eine verbindliche Vorgabe. Ja, bei solchen Spielchen wie „Mutter“ wird das Ganze übertrieben, was aber nicht die grundsätzliche Forderung zu überlegen, WAS man von sich gibt und dann vor allem WIE man es von sich gibt, vom Tisch fegt. Das hat nichts mit Konformität oder Einschränkungen zu tun, sondern darin, dass Sprache unsere Sicht auf die Welt prägt. Wir leben in Sprache, und das WIE man etwas sagt hat Einfluss auf das WAS gesagt wird und damit wie man die Welt sieht.

    @ CK
    Zum Thema Luxemburgisch: Wenn wir Teil eines anderen Landes wären, wäre unser kleiner Dialekt eher eine Regionalkuriosität, daher sollten wir ihn nicht zu wichtig nehmen. Desweiteren sind Luxemburgisch-Kurse zur Zeit gut besucht, noch nie war Luxemburgisch so präsent wie heute. Daher läuft in meinen Augen dieser Ansatz, Einwanderer zu zwingen diesen Dialekt zu lernen ziemlich ins Leere.

    Kommentar von JayJay | März 2, 2012

  3. @JayJay: Es gibt keinen Zwang für Einwanderer luxemburgisch zu lernen (wenngleich es sicherlich Vorteile auf dem Arbeitsmarkt bringt). So wenig wie es einen Zwang gibt, eine andere Nationalität anzunehmen. Das ist jeweils eine rein freiwillige Entscheidung. Dass man aber Ersteres für Letzteres erfüllen muss, ist in meinen Augen eigentlich eine profane Selbstverständlichkeit und daher kann ich die Kritik der Kommission daran schlichtweg nicht nachvollziehen.

    Desweiteren sind Luxemburgisch-Kurse zur Zeit gut besucht

    An daat ass jo och gutt esou.

    Kommentar von CK | März 2, 2012

  4. Es gibt keinen Zwang für Einwanderer luxemburgisch zu lernen

    Klar gibt es kein Gesetz dazu. Es gibt allerdings die nicht wenig verbreitete Ansicht, dass es Zwang sein sollte. Das sollte man kritisieren.

    profane Selbstverständlichkeit

    Ja für große Länder, nein für unser Ländchen. Texte und Service ist hauptsächlich auf Französisch, deshalb ist es schlauer, dass auch diese Sprache von Neuankömmlingen zunächst gelernt wird. Luxemburgisch ist dann für später. Von dem Standpunkt aus ist die Forderung zunächst eine sekundäre Sprache zu lernen doch etwas wunderlich und ich verstehe die Krtik der Kommission.
    Zudem sind Sprache und Nationalität nicht gleichzusetzen.

    Kommentar von JayJay | März 2, 2012

  5. Luxemburgisch sprechen,ein Zeichen von Integration! Umgedreht müsste man ,wenn das der Stellenwert des Erlernen einer Sprache in Beziehung zur Verbreitung der Sprache gesehen sein sollte, ob wir ohne weiteres unsere Sprache zugunsten weit verbreiteter Sprachen aufgeben sollten in der Hoffnung, dadurch mehr Gewicht zu haben? Was würde wohl ein Referendum über ein solches Vorhaben bei denen auslösen, die als Luxemburger luxemburgisch sprechen!Tausende Immigranten, die seit Jahrzehnten in Luxemburg leben, sprechen bewusst kein Luxemburgisch, obschon sie es verstehen.Das freiwillige Erlernen und Benutzen des Luxemburgischen ist (insofern dies die besonders älteren Einwanderen nicht vor Lernschwierigkeiten stellt) eine Zeichen für die Bereitwilligkeit zur Integration. Aus demselben Grunde, d.h. aus dem Willen seine Nationalität zu bewahren und sie nicht auf die Luxemburgische „umzutauschen“,spricht man weiter in seiner, wie man so schön sagt „Heimatsprache“.In diesem Sinne wurde ja auch das Konzept der doppelten Nationalität geschaffen! Dieses Recht sollte man niemanden absprechen. Man darf aber daraus schliessen, dass dieser Mensch keine Beziehung zu unserer kulturellen,luxemburgischen Welt haben möchte .
    Nun sagt mir bitte was uns dann noch als gemeinsames Erlebnis/Gefühl bleibt, zu einer Nation zu gehören ? Mag sein, dass dieses Gefühl vielen Menschen quietschegal ist!

    Kommentar von Bleser Paul | März 2, 2012

  6. @JayJay: Es gibt allerdings die nicht wenig verbreitete Ansicht, dass es Zwang sein sollte. Das sollte man kritisieren.

    Das ist richtig. Man sollte dergleichen aus Prinzip kritisieren, weil Zwangsausübung gegen friedliche Menschen grundsätzlich Unrecht ist und allein die Idee dazu bereits grotesk ist.

    Dass man als Einwanderer zunächst Französisch lernt, ist auch absolut verständlich. Das habe ich nie kritisiert. Ich halte es jedoch für richtig, dass man gewisse elementare Sprachkenntnisse eben auch in Luxemburgisch haben muss um eingebürgert zu werden.

    Eine Einbürgerung (für mich etwas vollkommen Anderes als ein simples Aufenthaltsrecht) muss ja nicht sofort erfolgen, sondern kann ruhig eine Zeitlang auf sich warten lassen. Man hat dadurch keine wirklichen Nachteile, schon gar nicht als EU-Ausländer. Gut, man hat gewisse Bürgerrechte wie das aktive oder passive Wahlrecht leider nicht. Aber eben, weil im Parlament und in den Gemeinden luxemburgisch geredet wird, finde ich das eben nur berechtigt.

    Kommentar von CK | März 3, 2012

  7. ob wir ohne weiteres unsere Sprache zugunsten weit verbreiteter Sprachen aufgeben sollten

    Hier spricht niemand von „aufgeben“, nur davon, dass wir ins in dieser Frage nicht so wichtig nehmen sollen, da Luxemburg, als eines der internationalsten Länder überhaupt, eine außergewöhnliche Stellung einnimmt.

    Man darf aber daraus schliessen, dass dieser Mensch keine Beziehung zu unserer kulturellen,luxemburgischen Welt haben möchte.

    Luxemburgische Kultur? Die drei Autoren, d’Maus Ketty an den Jangeli, eng Dynastie, die vor 150 Jahren nicht einmal hier in der Gegend lebte, das ist bestenfalls Regionalkolorit.

    Nun sagt mir bitte was uns dann noch als gemeinsames Erlebnis/Gefühl bleibt, zu einer Nation zu gehören?

    Nationen sind künstlich geschaffene Zäune. Hier gibt es nicht viel Fixes oder Definitives. Völkerwanderungen, Kriege, Zankäpfel der Monarchen, Ein- und Auswanderung. Das alles lässt mich diese Idee der Nation doch recht kritisch betrachten. Zumal in Zeiten der Globalisierung ist das Konzept, besonders hier in Mitteleuropa, ziemlich ausgelutscht.

    Mag sein, dass dieses Gefühl vielen Menschen quietschegal ist!

    Was bleibt ist etwas, das ich als „kulturelles Unbewusstes“ bezeichnen würde. Nur gehören Sprache oder Landesgrenzen nicht unbdedingt dazu.
    Und nach „Gefühl“ würde ich grundsätzlich nicht gehen.

    Man sollte dergleichen aus Prinzip kritisieren, weil Zwangsausübung gegen friedliche Menschen grundsätzlich Unrecht

    Ebenso ist es Unrecht pauschal Unwillen zur Integration zu unterstellen und Forderungen zu machen, welche sozialen Druck ausüben. Das ist auch eine Form von Zwang.

    Ich halte es jedoch für richtig, dass man gewisse elementare Sprachkenntnisse eben auch in Luxemburgisch haben muss um eingebürgert zu werden.

    Wie gesagt, im Job kommt man mit anderen Sprachen besser voran.
    Und wenn, die Sonderstellung Luxemburgs im Auge behaltend, zwei Sprachen gelernt werden sollen, davon noch eine, die nur symbolischen Charakter hätte (denn nichts anderes ist deine Forderung nach der Beherrschung des Luxemburgischen), ist das schon eine blöde Situation.
    Allerdings, wie ebenfalls gesagt, nehmen ja viele Kurse und lernen luxemburgisch. Daher ist das Thema eine Scheindebatte. Das, was gefordert wird, wird erfüllt. Und wenn trotzdem noch darauf herumgeritten wird, werde ich auch skeptisch. Daher ist die Einschätzung der Rassismus-Kommission kein böswilliger Akt, sondern ein berechtigter Ansatz!

    Kommentar von JayJay | März 3, 2012

  8. Sprache würde ich schon als Teil einer Kultur betrachten. Ist aber nicht so wichtig.

    Ebenso ist es Unrecht pauschal Unwillen zur Integration zu unterstellen und Forderungen zu machen, welche sozialen Druck ausüben. Das ist auch eine Form von Zwang.

    Also ich kann persönlich auch keinen „pauschalen Unwillen zur Integration“ feststellen und unterstelle ihn daher auch nicht. „Sozialer Druck“ (ein nicht klar definiertes Wieselwort, gemeint sind dabei jedoch meistens bestimmte Erwartungen der Menschen an ihre Mitmenschen) ist jedoch allgegenwärtig und unvermeidbar, wo Menschen zusammenleben. Vieles mag da kritisierbar sein (weil Menschen ja oft auch falsche, unsinnige oder ungerechte Erwartungen haben), aber vieles hat m.E. auch ihr Gutes. Da kann man kontrovers über jede einzelne „Forderung“ debattieren und vmtl. werden nicht mal wir Liberale untereinander uns bei allem einigen können.

    Im Job ist luxemburgisch in den letzten Jahren wichtiger geworden. Arbeitgeber stellen lieber Grenzgänger ein, die AUCH luxemburgisch können. Daher gibt es ja bereits lux. Sprachkurse in Thionville. Der Konsument geht halt lieber in Läden, wo er in der Muttersprache sich mit den Verkäufern unterhalten kann. Insofern ist es längst „der Markt“, der Luxemburgisch verlangt. Und der Staat eben bei den Einbürgerungskriterien. Darauf rumreiten ist in der Tat nicht notwendig.

    Ich beende das Thema für mich mit dem Satz eines treuen LfL-Lesers: „Alt rem eng Kéier e Grupp vu Fonctionnairen déi mer bezuelen an déi nemme Kabes maachen.“ In der Tat bräuchte es diese überflüssige Kommission nicht, man sollte sie gleich morgen abschaffen und die dafür aufzuwendenten Steuergelder sinnvoller einsetzen.

    Kommentar von CK | März 4, 2012

  9. 😉

    Kommentar von CK | März 4, 2012

  10. Das ist doch auch ein WITZ:
    http://www.welt.de/regionales/muenchen/article13896315/Kalender-Exemplare-der-Polizeigewerkschaft-vergriffen.html

    Nirgendwo wird behauptet, dass Kriminelle alle schwarz sind, aber schwarze oder allgemein ausländische Kriminelle sind halt schnell dabei, der Polizei Rassismus vorzuwerfen (frei nach dem Motto, „Ursaachen sin do fir ze gebrauchen“). Ist ganz einfach eine TATSACHE.

    Siehe vor ein paar Wochen in Hollerich, wo es eine Schlägerei unter „Schwarzen“ gab und die anrückenden Polizisten sofort als „Rassisten“ beschimpft wurden. Dabei machen die nur ihren Job. Ich kann es gut verstehen, dass man das SATT hat, als Polizist wäre ich da auch unendlich frustriert und würde in Galgenhumor wie in der ersten Karikatur flüchten.

    Kommentar von CK | März 8, 2012

  11. 1. Der Cartoon ist rassistisch. Und auf niedrigem Niveau.
    2. Das Argument von schwarzen Gewalttätern dass alle Polizisten usw automatisch rassistisch sind nur weil sie eingreifen und die Gewalt unterbinden wollen ist dumm und falsch.

    Kommentar von Jerome | März 8, 2012

  12. Der Vorwurf von „Rassismus“ muss ja nach den Exigenzen der Political Correctness bei jeder kritischen Äusserung kommen.Ist ein bestimmtes Tabuwort gefallen ,dann hagelt es mit Verunglimpfung und Diskreditierung.Daher werden ja auch ganze Themenbereiche dem öffentlichen Diskurs entzogen.Wir brauchen aber die Freiheit der Gedanken und wir brauchen auch die Freiheit des Wortes,nicht nur hinter vorgehaltener Hand.Was bleibt von dem Begriff „Toleranz“?Nicht das was Lessing und Voltaire darunter verstehen! Dort wo Toleranz den absoluten Rang innehat,dort werden Meinungsfreiheit,Glaubensfreiheit und Redefreiheit nur noch toleriert,jedoch nicht mehr akzeptiert,respektiert und geschützt…

    Kommentar von Saintjust1 | März 8, 2012

  13. CK & Jerome:

    Ja, der Cartoon ist rassistisch. Und ich frage mich auch, was die sich Polizeigewerkschaft dabei gedacht hat sowas zu veröffentlichen oder überhaupt erst darauf zu kommen, dass das irgendwo seine Daseinsberechtigung als Aussage hat.

    Kommentar von JayJay | März 8, 2012

  14. @CK: Hätte man einen ähnlichen ‚Witz‘ mit einer entsprechenden Anspielung auf Juden oder Juden-Klischées gemacht, dann hättest du dich aber ganz furchtbar über diesen Anti-Semitismus aufgeregt, oder? 😉

    Kommentar von Jerome | März 8, 2012

  15. @JayJay: Der Cartoon zeigt ganz einfach den oft leider bedauernswerten Alltag von Polizisten. Da weißt eben echt nimmer ob Du weinen oder lachen sollst. Lachen ziehen ich aber eindeutig vor. Der Kalender ist überhaupt ganz witzig, sogar überraschend selbstironisch, wenn man sich auch noch die anderen Bilder ansieht. Hätte ich den Bullen gar nicht zugetraut 😀

    @Jerome: Da merkt man, dass du mich nicht wirklich kennst, ich lache nämlich auch gerne über Judenwitze.

    Kommentar von CK | März 8, 2012

  16. @CK: Du lachst gerne über anti-semitische Witze? Echt? Kannst du mir einen erzählen?

    Kommentar von Jerome | März 8, 2012

  17. @Jerome: Ich lache nicht über Antisemitismus, sondern über Witze mit Juden.

    Ein Beispiel: In Dublin sitzen zwei Bettler nebeneinander. Einer hält ein (Jesus)Kreuz in der Hand und einen Hut für Gaben und der andere hält einen Davidstern in der einen Hand und in der anderen ein Hut.
    Die Passanten schauen alle abfällig auf den Bettler mit dem Davidstern und geben dann dem Bettler mit dem Kreuz Geld. Dann kommt einmal ein Passant vorbei und sagt zu dem Bettler mit dem Davidstern: „Natürlich gibt niemand Ihnen Geld. Das ist ein katholisches Land, machen sie es doch wie die anderen“.
    Da sagt der mit dem Davidstern zu dem mit dem Bettler mit Kreuz: „Chaim, der will uns was beibringen!“ 😀 😀 😀

    Im obigen Cartoon lache ich übrigens auch nicht über den Schwarzen (weil er schwarz ist und nur das wäre Rassismus, objektiv definiert!), sondern darüber, dass über die Absurdität des Vorwurfs des Rassismus gegen die Polizisten, den bloßzustellen schon lange notwendig und überfällig ist. Denn dieser Vorwurf des Rassismus kommt regelmässig, wenn mal wieder kriminelle Ausländer festgenommen werden, wie Dir genug Polizeibeamten leider bestätigen werden.

    Kommentar von CK | März 8, 2012

  18. @CK: Das hab ich mir natürlich gedacht, daher die Frage 🙂

    Und jüdische Witze sind in der Tat oft gut. Aber halt auch total verschieden, in Art und Weise, von diesem ‚witzigen‘ Comic und deshalb ist dein Vergleich unangebracht. Der ‚Witz‘ besteht hier ausschliesslich darin ‚dunkle Haut‘ > ‚Verdunklungsgefahr‘, hohoho, sehr witzig!!! Somit muss man ihn auch mit anti-semitischen Witzen (wo die Juden NICHT gut rüber kommen) vergleichen.

    Kommentar von Jerome | März 8, 2012

  19. Ausserdem wird sich noch über das unkorrekte Deutsch lustig gemacht.

    Kommentar von Jerome | März 8, 2012

  20. @Jerome: Die Pointe des obigen Witzes ist „Juden“ und „Geldgier“! Kann man also antisemitisch „missdeuten“.

    Und über das unkorrekte Deutsch der „Hey Alder, ich rapp voll krass hier“-Fraktion kann man sich in der Tat nur lustig machen. Klar, die meisten Bullen sind wohl konservativer und spiessiger als wir hier, aber ich verstehe ihren Frust nur zu gut. Daher bin ich auch froh kein Bulle zu sein.

    Kommentar von CK | März 8, 2012

  21. @CK:

    „Die Pointe des obigen Witzes ist “Juden” und “Geldgier”! Kann man also antisemitisch “missdeuten”.“
    Die eigentliche Pointe ist aber das sie schlau sind. Ausserdem werden die Katholiken als geizig und unfreundlich dargestellt. Der Witz ist also ziemlich judenfreundlich.

    „Und über das unkorrekte Deutsch der “Hey Alder, ich rapp voll krass hier”-Fraktion kann man sich in der Tat nur lustig machen.“

    Ja, nur das in obigem Bild dies nicht der Fall wahr. Dort wurde sich über die falsche Aussprache (hohoho, wie witzig!) lustige gemacht. Von Leuten die selber wahrscheinlich nur eine Sprache sprechen können …

    Es ist aber amüsant wie verzweifelt du versuchst den obigen ‚Witz‘ zu retten und zu rechtfertigen. Und dabei ‚Details‘ wie diese ignorierst: Der ‘Witz’ besteht hier ausschliesslich darin ‘dunkle Haut’ > ‘Verdunklungsgefahr’, hohoho, sehr witzig!!!

    Kommentar von Jerome | März 8, 2012

  22. Grr … schade dass man hier Schreibfehler nicht verbessern kann …

    Kommentar von Jerome | März 8, 2012

  23. Ps. Und soll der ständige Gebrauch von ‚Bullen‘ jetzt irgendwie hier cool oder so rüber kommen?

    Kommentar von Jerome | März 8, 2012

  24. dunkle Haut’ > ‘Verdunklungsgefahr’

    -> Ist sicherlich ein plumper Kalauer (wenngleich aufgrund des bereits geschilderten Hintergrundes eben durchaus tiefer erklärbar), aber menschenverachtend oder rassistisch finde ich ihn eben persönlich nicht. Darunter stelle ich mir etwas ganz Anderes vor. Humor darf bekanntlich mehr, jedenfalls bei mir. Egal. Geschmackssache. Thema beendet.

    Den Ausdruck Bulle verwende ich oft automatisch, sorry, Fußballfanjargon 😉

    Kommentar von CK | März 8, 2012

  25. „Ist sicherlich ein plumper Kalauer, aber menschenverachtend oder rassistisch finde ich ihn eben persönlich nicht.“

    Also ist ‚Warum haben Asiaten Schlitzaugen? – Weil sie durch den vielen Reis Verstopfungen bekommen und daher beim ****** so fest drücken müssen‘ auch nicht rassistisch?

    „(wenngleich aufgrund des bereits geschilderten Hintergrundes eben durchaus tiefer erklärbar)“

    Stimmt nicht. Deine These war doch dass die Schwarzen sofort ‚Rassismus!‘ schreien wenn sie bei einem Verbrechen ertappt werden, richtig? Wo tut der Schwarze in obigem Comic dies?

    Kommentar von Jerome | März 8, 2012

  26. Korrektur: Ok, die Reaktion des Schwarzen kann man so sehen. Ist aber nicht die eigentliche Aussage des Bildes. Der eigentliche Schenkelklopfer ist ‚Schwarze Haut‘ > ‚Verdunklungsgefahr‘.

    Kommentar von Jerome | März 8, 2012

  27. Und ‚Bulle‘ kommt sehr künstlich, primitiv und ordinär rüber (im Gegensatz zu „Flic’en“ – liegt aber wohl an der Übersetzung). Aber naja, ist wohl Geschmackssache.

    Kommentar von Jerome | März 8, 2012

  28. @Jerome: Die eigentliche Aussage des Bildes war für mich eben diese. Der kriminelle Schwarze hört das Wort Verdunklungsgefahr und greift nun zu seiner üblichen Taktik, dem Rassismus-Vorwurf. Das war meine subjektive Erstinterpretation beim Sehen der Karikatur. Du hast es eben anders aufgenommen. Kein Grund für ne stundenlange Debatte. Und manchmal lache ich in der Tat über primitive Witze wie „Wieso soll man nicht lachen, wenn ein Pole mit dem Auto gegen einen Baum fährt? Es könnte Dein Auto sein ;)“. Sorry.

    Kommentar von CK | März 8, 2012

  29. Der Cartoon zeigt ganz einfach den oft leider bedauernswerten Alltag von Polizisten

    Das Spiel mit Stereotypen ist nunmal nicht unschuldig, und das ist hier das Problem. Das ist natürlich etwas, das man mit „Double Standards“ titulieren kann, ABER: Double Standards haben ihre Daseinsberechtigung. Warum sind Karikaturen der Rechten, die Obama am Galgen zeigen rassistisch, die der Linken, die Bush am Strick zeigen aber nicht? Weil es eine Tradition des gelynchten Sklavenarbeiter als Karrikatur gibt. Warum ist die Karrikatur an der Kölner Klagemauer, die zwei Hände mit Messer und Gabel zeigen und ein palestinensisches Kind auf einem Teller antisemitisch? Weil es das antisemitische Klischee des Kindermordes gibt! Das sind Double Standards, die ihre Daseinsberechtigung haben, weil es eine Geschichte gibt. Wenn die Polizeigewerkschaft einen Schwarzen als „Bimbo“ darstellt, dass ist das nicht mit „Ist eben Polizeialltag“ zu entschuldigen.

    Und manchmal lache ich in der Tat über primitive Witze

    Aber du würdest sie wohl kaum in einem Kalender präsentieren, der für ene andere Sache (in dem Falle Polizeigewerkschaft) steht, auch wenn der witzig sein soll. Witz à la Zach Galifianakis oder South Park ist eine andere Liga und andere Angelegenheit.

    Kommentar von JayJay | März 9, 2012

  30. @JayJay: Muss sagen, die drei Beispiele von Dir finde ich gar nicht lustig. Menschen egal welcher Hautfarbe als Kindesmörder oder „zu Tötende“ darzustellen finde ich nicht witzig, sondern menschenverachtend, hingegen ich über Kalauer wie bspw. „Ein Schwarzfahrer“ (so mal von einem Mitfahrer gehört als ein Schwarzer in die U-Bahn stieg) durchaus lachen kann und das im Gegensatz zu Dir und Jerome nicht als Rassismus ansehe.

    Ob dererlei Witze in einen offiziellen Kalender der GDP gehören, ist zwar wohl in der Tat hinterfragbar, da muss ich mich wohl zurücknehmen, aber wenn Polizisten untereinander so Witze machen, finde ich nach wie vor persönlich nichts dabei. Als Polizist hat man ja andauernd mit irgendwelchen Bimbos zu tun, weißen wie schwarzen. Lachen kann da helfen.

    Kommentar von CK | März 9, 2012

  31. Muss sagen, die drei Beispiele von Dir finde ich gar nicht lustig.

    Sorry, das ist doch kein Argument. Andere finden das vielleicht lustig, und eine Karrikatur muss ja nicht unbedingt lustig sein. Und nein, ich fand dieses Bild der Polizeigewerkschaft nicht lustig.

    . “Ein Schwarzfahrer” (so mal von einem Mitfahrer gehört als ein Schwarzer in die U-Bahn stieg) durchaus lachen kann und das im Gegensatz zu Dir und Jerome

    Interessant jetzt schon in den Mund gelegt zu bekommen, was ich (und Jerome) als rassistisch ansehen, obwohl es nirgendwo hier so steht. Bitte etwas mehr Sachlichkeit.

    da muss ich mich wohl zurücknehmen, aber wenn Polizisten untereinander so Witze machen, finde ich nach wie vor persönlich nichts dabei.

    Gilt das auch für Antizionisten? Falls ja, sind antisemitische Krikaturen nach deiner Argumentation zulässig, wenn die Macher untereinander eben solche Witzchen machen? Kann doch nicht sein.

    Als Polizist hat man ja andauernd mit irgendwelchen Bimbos zu tun, weißen wie schwarzen.

    „im Deutschen eine abwertende Bezeichnung für einen Schwarzen, siehe Nigger oder Neger“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Bimbo)

    Es bleibt eine Karrikatur, oder bestenfalls One-Panel-Comic-Strip, die ganz bewusst Klischees und Stereotypen (dicke Lippen, gebrochenenes Deutsch, aggressives Auftreten) benutzt, um irgendeine Pointe loszuwerden. Und die Pointe ist eben, wie Jerome schon sagte, dunkle Haut -> Verdunklungsgefahr. Deine Interpretation, dass immer nur von Randgruppen „Rassismus“ geschien wird (btw: ebenso ein Klischee) sehe ich nicht, das steht auch nirgendwo im Comic.

    „Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggressionen gerechtfertigt werden sollen“. http://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus#Gegenstand_und_Definition

    Das ist leider in dieser Karrikatur gegeben.

    Kommentar von JayJay | März 9, 2012

  32. JayJay: full ack.

    Kommentar von Jerome | März 9, 2012

  33. @JayJay: Sorry, das ist doch kein Argument.

    Das war ja auch kein Argument, sondern nur eine Klarstellung für den Fall, dass jemand hier vielleicht meint, ich fände auch solche Sachen vielleicht lustig. Nein, finde ich nicht.

    Interessant jetzt schon in den Mund gelegt zu bekommen, was ich (und Jerome) als rassistisch ansehen, obwohl es nirgendwo hier so steht. Bitte etwas mehr Sachlichkeit.

    Bitte etwas weniger Aufgeregtheit! Ich hatte euch so verstanden, dass solche Kalauer rassistisch sind und insofern sich Lachen darüber wohl verbieten sollte. Finde ich persönlich aber eben nicht und da kommen wir auch auf keinen grünen Zweig und weiter darüber zu reden bringt wenig bis nichts.

    Gilt das auch für Antizionisten? Falls ja, sind antisemitische Krikaturen nach deiner Argumentation zulässig, wenn die Macher untereinander eben solche Witzchen machen?

    Die entscheidende Crux ist eben, ob man es als Rassismus, Antisemitismus, was-auch-immer ansieht oder nicht. Wie in meinem U-Bahnbeispiel. Für die einen ist es ein Kalauer, ein Wortspiel, für die Anderen eben mehr.

    Vielleicht bin ich aber auch nur zu unsensibel und verstehe euch daher nicht. Meint jedenfalls Ellen Kositza in Sezession: http://www.sezession.de/31490/politische-hypersensibilitat.html

    Bimbo: Use of this term began in the United States as early as 1919, where it was used as a slang term for an unintelligent or brutish male.

    Interessant. Anscheind habe ich immer die angelsächsiche Definition benutzt und nicht die deutsche (die mir natürlich durchaus auch bekannt war), obwohl ich Luxemburger bin.

    Deine Interpretation, dass immer nur von Randgruppen “Rassismus” geschien wird (btw: ebenso ein Klischee) sehe ich nicht…

    Das behaupte ich natürlich NICHT. Ich sagte nur dass Polizisten leider oft damit konfrontiert werden.

    Kommentar von CK | März 9, 2012

  34. Warum fällt mir bloß bei der vorstehenden Diskussion ganz spontan folgendes Diktum Karl Kraus‘ ein:

    Was man so Männer nennt, läßt sich jetzt psychoanalytisch auskratzen.

    Oder, um es mit einem Wiener Stoßseufzer auszudrücken: »Ihre Sorgen und das Geld vom Rothschild möcht‘ ich haben …«

    Kommentar von LePenseur | März 13, 2012

  35. @LePenseur: Also wenn man Ihren Blog liest, Sie machen sich in der Tat gar keine Gedanken über die Einhaltung der Political Correctness 😀 Ob Sie deswegen nun aber mehr Mann sind als wir, sei mal dahingestellt 😉

    Kommentar von CK | März 14, 2012

  36. @CK:

    Wenigstens habe ich mich bis dato noch nie »psychoanalytisch auskratzen« lassen 😀

    Kommentar von LePenseur | März 14, 2012

  37. @LePenseur: Sie und Jerome an einem Tisch, das wäre echt mal ein Spass! 😀

    Kommentar von CK | März 14, 2012

  38. @CK:

    Aber na — so masochistisch veranlagt bin ich net … 😉

    Das mach‘ i erst, wenn er mir nachweist, daß er das Buch Strib, Susi! gelesen hat. Und verstanden 😀

    Kommentar von LePenseur | März 14, 2012

  39. Pardon: »Stirb, Susi!«, natürlich …

    Kommentar von LePenseur | März 14, 2012

  40. Es geht nicht um Political Correctness, sondern ganz einfach um Anstand und wie man dem Anderen in seiner Andersheit (oder eben Gleichheit) begegnet.
    Aber warum auch dichten und denken, wenn der Richter und Henker die eigentliche deutsche Mentalität zu sein scheint? Ebenfalls Kraus.

    Kommentar von JayJay | März 15, 2012

  41. Leider noch ein Nachtrag zu der “Sprachendiskussion” als Integrationsinstrument.
    Die Ursache der Kommunikationsschwierigkeiten und umsomehr der Integrationsschwierigkeiten ausländischer Kinder hat schliesslich Laura ZUCCOLI kürzlich im Rahmen eines Rundtischgespräches über Fremdenfeindlichkeit in Luxemburg klar umrissen :
    “Les Luxembourgeois s’expriment souvent mal en français,ce qui bloque la communication et les enfants migrants (!) se heurtent à de nombreux problèmes scolaires à cause des langues..“ (gemeint ist natürlich unser letzeburgesch.)
    So ist das eben mit der Fremdenfeindlichkeit der Luxemburger !!!
    Ich möchte noch hinzufügen, dass ein besonders hartnäckiger und arroganter Widerstand gegen das Erlernen und Sprechen unserer Sprache , sozusagen als sichtbarer Ausdruck der Verteidigung der eigenen kulturellen Identität, hauptsächlich ausgeht und gefördert wird von frankophonen Bürgern (frankophon im weitesten Sinne, d.h.lateinstämmige Sprachen) ,dies im Gegensatz zu anderssprachigen Zuwanderern aus dem deutschen, russischen,chinesischen oder skandinavischen usw. Sprachbereich, welche,als neue Bürger des Landes, das Sprechen der Landessprache als eine Selbstverständlichkeit betrachten.
    In Frankreich brüsten sich Nordafrikaner, dass sie Franzosen sind weil sie französisch sprechen , in Deutschland behaupten sich Türken,dass sie Deutsche sind weil sie deutsch sprechen…..
    Comprenne qui veut !..

    Kommentar von saint-just1 | März 21, 2012

  42. (gemeint ist natürlich unser letzeburgesch.)

    Nein, nicht unbedingt. Damit ist eher gemeint, dass Fremdsprachenunterricht gleich zwei Fremdsprachen für Immigrantenkinder bedeutet. Das Zitat ist ein sehr verkürzter Satz, der mehrere Inhalte auflistet. Eine derartige Interpretation, dass damit luxemburgisch gemeint ist (mitsamt der Implikationen, welche diese Deutung, sollte sie zutreffen, mit sich bringen würde), ist meines Erachtens vorschnell.
    Und die Betonung des italienischen Nachnahmens, sofern das kein Copy/Paste-Problem ist, ist absolut unnötig. Zudem das kollektive Beschuldigen einer Gruppe, sagt nichts über den Einzelnen aus, ist also innerhalb des liberalen Kontextes, welcher das Individuum in seinen Rechten höher schätzt als seine Gruppenzugehörigkeit, irrelevant.

    Der Rest widerlegt nicht, was oben gesagt wurde. Zur Erinnerung: 1) Luxemburg hat aufgrund seiner Größe und Geschichte eine Sonderstellung und ist nicht mit den Millionenländer Frankreich und Deutschland vergleichbar. 2) Nie stand das Luxemburgische so gut wie heute da.

    Kommentar von JayJay | März 23, 2012

  43. @JayJay und Saint-Just: Es ist auch für Einheimische nicht leicht was die vielen Fremdsprachen in der Schule angeht, aber ich denke, es zahlt sich später, sowohl für Menschen mit Migrationshintergrund als auch für „Autochtone“ aus, dass man mit Fremdsprachen so „gequält“ wird. Die Vielsprachigkeit der Luxemburger ist ein bedeutender „Wettbewerbsvorteil“, den man nicht leichtfertig aufgeben sollte. Und auch überhaupt ein „Lebensvorteil“. Ich wünschte, ich könnte auch noch eine fünfte Sprache (bspw. spanisch). Aber leider bin ich nicht sonderlich sprachbegabt und mir fehlt die Zeit zum Lernen dazu.

    Sicherlich haben viele Kinder mit Migrationshintergrund mehr Schwierigkeiten in der Schule, jedenfalls am Anfang. Das ist aber nur normal, in ein neues Umfeld (sprachlich/kulturell usw.) muss man sich immer erst einmal einleben. Da sollte man nichts überdramatisieren, sondern nach praktischen Lösungen suchen. Mehr Bildungsfreiheit wäre hier aber sicher gut und ohnehin für alle wünschenswert.

    Kommentar von CK | März 23, 2012


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