L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Zur Islamdebatte auf DRadio Kultur

Die ganze Islamdebatte geht mir schon seit einiger Zeit gehörig auf den Keks. Allerdings sollte man bei aller Kritik, welche an den verschiedensten Punkten angebracht ist, nicht auf einen allgemeinen Zustand schließen. Oder gar einen solchen Zustand herbeireden, indem man zu einer Sprache greift (Denunzierung der Gegner als „Gutmenschen“, als „Opfer der PC“, Vergleiche mit Ungeziefer und dergleichen, Selbstverherrlichung als die wahren Hüter von Aufklärung und Moral), welche durchaus anderen Zeiten stammen könnte.

Gestern lief im Deutschlandradio Kultur eine überaus hörenswerte Sendung zu den sogenannten Islamkritikern, welche ihren kleinen Rassismus und Nationalismus nur oberflächlich verstecken:

Abschied von der Konsenskultur? Islamkritiker formieren sich. (mp3, 29min)

Selbstverständlich werden jetzt die üblichen Verdächtigen wieder auf diesen Radiobeitrag hin ihre Blogs füllen und sich ganz verfolgt und verunglimpft vorkommen. Immerhin halten sie sich für die Rebellen einer von Political-Correctness regierten Welt.
Ja zur Christen-, Islam-, Staats, u.s.w. kritik, Nein zu diesen nationalistisch motivierten Hampelmännchen. Jede Form von Kritik wird schwierig, wenn regressiv-politisch motivierte Kräfte daran ihre Argumente nähren.

Februar 15, 2011 - Posted by | Islam, Islamismus, Pluralismus | , , ,

12 Kommentare »

  1. Nun, vielleicht bin ich für Sie, cher JayJay, auch nur einer der »üblichen Verdächtigen« …

    Dennoch: sine ira et studio kann man doch einige Fakten festhalten, die von Gutmenschen (hach, welch denunziatorischer Begriff!) konsequent unter den Teppich gekehrt werden:

    1. es gibt ein durch vergleichsweise einfache Recherche feststellbares Verhältnis zwischen mit religiösen Gründen motivierter Gewalt, die von Moslems an Nichtmoslems, und solcher, die von Nichtmoslems an Moslems verübt wird. Und dieses Verhältnis zeigt nachweislich einen großen Überhang von Gewalttaten von Moslems an Nichtmoslems. Und zwar sowohl in moslemischen wie in nichtmoslemischen Gesellschaften.

    2. es gibt nachweislich Staaten, in denen die Konversion vom Islam zu einer anderen Religion verboten ist, und dieses Verbot auch durch Strafsanktionen bis hin zur Tötung des Konvertiten durchgesetzt wird. Mir ist hingegen seit wenigstens zwei Jahrhunderten kein christlicher Staat bekannt, in dem die Konversion zum Islam zur Tötung des Konvertiten führte.

    3. es gibt nachweislich konkrete Maßnahmen zur Etablierung moslemischer Parallelgesellschaften in nichtmoslemischen Staaten, z.B. durch Einführung von Scharia-Gerichten, Einführung getrennter Kindergärten und Schulen etc.

    4. es gibt nachweislich eine erhebliche Zahl von Fällen von Asylmißbrauch, Erschleichung von Familiennachzug etc. durch moslemische Zuwanderer.

    5. es ist nachweisbar, daß moslemische Zuwanderer in überdurchschnittlichem Ausmaß von Sozialleistungen leben.

    6. es ist nachweisbar, daß moslemische Zuwanderer in unterdurchschnittlichem Ausmaß auch nur grundlegende Integrationsanstrengungen (Erlernung der Landessprache, Anerkennung der Rechtsordnung ihres Aufenthaltsstaates etc.) unternehmen.

    7. es ist nachweisbar, daß moslemische Zuwanderer und ihre Nachkommen nur unterdurchschnittliche Bildungserfolge aufweisen.

    Fazit: wir stehen einer Gruppe von Menschen gegenüber, die überdurchschnittlich gewaltbereit, intolerant und sozialhilfeabhängig, aber nur unterdurchschnittlich integrationsbereit und bildungswillig oder gar -fähig ist.

    Ich habe es einigermaßen satt, wenn diese offenkundigen Tatsachen durch eine allgegenwärtige Meinungszensur im öffentlichen Diskurs als nicht mehr aussprechbar, als »islamophob«, als »rassistisch« oder gar »faschistisch« dnunziert werden. Und ich finde, daß die Bezeichnung derer, die eine solche Meinungszensur betreiben, als »Gutmenschen« vergleichsweise harmlos ist, jedenfalls aber nicht ehrenrühriger als Ihre Ausdrucksweise von »nationalistisch motivierten Hampelmännchen«, mit welcher Sie die Kritiker dieser Zustände bedenken.

    Kommentar von LePenseur | Februar 15, 2011

  2. @LePenseur: Ihre Kritik an JayJay’s Text lasse ich jetzt mal unkommentiert, das ist eine Sache zwischen Ihnen und meinem Kollegen. Aber ich bitte Sie doch, mal unsere Texte zum Islam(-ismus) hier auf dem Blog sich näher anzuschauen. Von Kritiklosigkeit unsererseits kann keine Rede sein. Nur besteht eben ein Unterschied ob man den Islam (eine Sammlung religiöser Schriften) im Rahmen einer Religion-/Ideologiekritik angreift sowie vereinzelte Fanatiker und natürlich verlangt, dass muslimische Straftäter (wie alle Straftäter) gebührend zur Rechenschaft gezogen werden oder ob man ganze Gruppen von Menschen (eben in diesem Falle alle, die sich Muslime nennen) unter Generalverdacht stellt. Eine Differenz, die auch Geert Wilders macht. Oder schlimmer noch: den Islam als Vorwand nimmt um mal wieder gegen Menschen mit dunklerer Hautfarbe, anderer Nationalität, anderen Essgewohnheiten usw. zu hetzen und ein gesundes, reines Land mit Leitkultur zu propagieren.

    Anschaulich erklärt: wer „Ehrenmorde“, die Sharia usw. angreift, hat meine vollste Sympathie. Wer sich jedoch über halal-Fleisch beschwert, ist mir irgendwie suspekt. Jedenfalls wenn es sich nicht gerade um einen Tierschützer handelt. Ich finde Multikulti in Bereichen wie Gastronomie, Architektur etc. nämlich persönlich sehr gut. Menschenrechte hingegen sind universell.

    Kommentar von CK | Februar 15, 2011

  3. Eine Kritik, wie ich sie erwartet habe. Ich kenne Sie nicht, ich kenne Ihren Blog nicht, und wenn Sie sich angesprochen fühlen, ist das nicht mein Problem.

    Da ich nirgendwo berechtigte Kritik in Frage gestellt habe und nur einen Anstieg von Kritikansätzen, welche in meinen Augen den Boden möglicher Objektivität verloren haben, registriere, ist es mir ein Anliegen nicht noch diese Leute zu unterstützen. Und ja, „Gutmenschentum“ ist für mich Nazijargon, auch Hitler sprach gerne von „jenen guten Menschen, die xy“ um seine verbleibenden Kritiker zu verunglimpfen.

    Wie gesagt, die Diskussion geht mir auf den Keks, aber soll man, auch als politisch interessierter Blogger, schweigen oder noch jenen recht geben, welche das Fremde als solches verabscheuen und nur weil es einige gute Gründe gibt den radikalen Islam sehr kritisch zu beäugen, diesen als Zielscheibe zu nehmen und Minderheiten als Ausdruck des Islam an sich zu nehmen? Ich denke nicht, daher ist der DRadio-Beitrag hier und in diesem Blog an genau der richtigen Stelle.

    Und wenn ich jetzt durch diesen Artikel ein paar Leser verliere, sind es genau die richtigen.

    Kommentar von JayJay | Februar 15, 2011

  4. Ich bin ja sicher nicht immer einverstanden mit Ihren Artikeln, muss ich ja auch nicht🙂. Hier bin ich jedoch auf der gleichen Wellenlänge. Extremismus und Rassismus jeder Art sind strengstens zu unterbinden. Gesunde Diskussionen und Analysen aller Themen sind dafür aber eine Vorraussetzung. Aber von den ‚mouvement idenditaire‘ und ähnlichen habe ich es wirklich satt. Ich habe den Eindruck wir wären wieder in den 20-30er und suchten einen Sündenbock für den wirtschaftlichen Schlamasel.

    Kommentar von Un Prince | Februar 15, 2011

  5. @CK:

    Aber ich bitte Sie doch, mal unsere Texte zum Islam(-ismus) hier auf dem Blog sich näher anzuschauen. Von Kritiklosigkeit unsererseits kann keine Rede sein.

    Ihnen, cher CK, ist aber schon aufgefallen, daß ich mein Posting nicht an die Adresse von »CK« bzw. »L for Liberty«, sondern »@JayJay« richtete. Pauschalvorwürfe sind mir fremd …

    Nur besteht eben ein Unterschied ob man den Islam (eine Sammlung religiöser Schriften) im Rahmen einer Religion-/Ideologiekritik angreift sowie vereinzelte Fanatiker und natürlich verlangt, dass muslimische Straftäter (wie alle Straftäter) gebührend zur Rechenschaft gezogen werden oder ob man ganze Gruppen von Menschen (eben in diesem Falle alle, die sich Muslime nennen) unter Generalverdacht stellt.

    Das Problem mit dem Islam und den islamischen Zuwanderern ist, daß es sich eben nicht um isolierte Einzelfälle handelt, die in einer an sich pipifeinen, humanen, toleranten Religion von irgendwelchen irregeleiteten Extremisten begangen werden, sondern daß genau die von mir kritisierte Intoleranz, Integrationsunwilligkeit, Gewaltbereitschaft etc. quasi in der DNA dieser Politreligion (anders kann man den Islam nicht bezeichnen) verankert ist. Als Lektüre empfehle ich z.B. Kleine-Hartlage »Das Dschihad-System«. Da ich mich seit Jahrzehnten zwar nur »hobbymäßig«, aber doch intentsiv mit vergleichender Religionswissenschaft beschäftige, kann ich Ihnen versichern: von ein paar Details in der einen oder anderen Wertung abgesehen, kann ich Kleine-Hartlage für seine brillante Analyse nur gratulieren!

    wer „Ehrenmorde“, die Sharia usw. angreift, hat meine vollste Sympathie. Wer sich jedoch über halal-Fleisch beschwert, ist mir irgendwie suspekt.

    Pat Condell — z.B. hier: http://www.youtube.com/watch?v=SReDcW0fokE — ist Ihnen suspekt? Mir nicht.
    Und bezügl. Halal-Fleisch muß man kein extremer Tierschützer sein, um die praktizierte Schlachtmethode degoutant, und es einfach frech zu finden, daß einem sowas in England ohne es zu wissen einfach auf’s Aug gedrückt wird.

    @JayJay:

    Eine Kritik, wie ich sie erwartet habe.

    Es freut mich, daß ich Ihre prophetischen Gaben bestätigen konnte.😉

    Ich kenne Sie nicht, ich kenne Ihren Blog nicht, und wenn Sie sich angesprochen fühlen, ist das nicht mein Problem.

    Habe ich etwa behauptet, Sie müßten damit ein Problem haben? Machte ich Ihnen etwa einen Vorwurf aus dieser Ihrer Unkenntnis? Absit longe!

    Und ja, „Gutmenschentum“ ist für mich Nazijargon, auch Hitler sprach gerne von „jenen guten Menschen, die xy“ um seine verbleibenden Kritiker zu verunglimpfen.

    Nicht zu vergessen, daß Hitler seine Sekretärinnen mit »Guten Morgen« und (gelegentlich) Handkuß begrüßte. Ist demnach »Guten Morgen« auch Nazijargon und fällt ein Handkuß unter den NS-Wiederbetätigungsparagraphen?😀
    Sorry, abre das ist als Argument doch einfach lächerlich …

    Wie gesagt, die Diskussion geht mir auf den Keks, aber soll man, auch als politisch interessierter Blogger, schweigen oder noch jenen recht geben, welche das Fremde als solches verabscheuen und nur weil es einige gute Gründe gibt den radikalen Islam sehr kritisch zu beäugen, diesen als Zielscheibe zu nehmen …

    Beliebte Methode — nur: ohne fundamentum in re, würde ich sagen …
    Wer moslemische Intoleranz und mangelnde Integrationsbereitschaft nicht mag, muß daher »das Fremde als solches verabscheuen«? M.a.W.: wer gegen meinen Standpunkt ist, ist ein Nazi. Ach Gott, das kenn‘ ich noch aus den endlosen Diskusionen in meiner Studienzeit, wo mit dem Faschismusvorwurf jeder Andersdenkende in der Institutskonferenz erledigt wurde (wie Sie daraus ersehen können, bin ich schon eher prähistorischen Alters und habe 1968 aktiv denkend miterlebt) …

    Und wenn ich jetzt durch diesen Artikel ein paar Leser verliere, sind es genau die richtigen.

    Ach, machen Sie sich da keine Sorgen — ich bleibe Ihnen sicher erhalten😀

    @Un Prince:

    Ich habe den Eindruck wir wären wieder in den 20-30er und suchten einen Sündenbock für den wirtschaftlichen Schlamasel.

    Monseigneur überraschen mich! In allen den Kommentaren liest man doch für gewöhnlich, daß die gewissenlosen Spekulanten und gierigen Bankmanager mit ihren überhöhten Boni daran schuld seien! Intelligentere Zeitgenossen finden, daß vielleicht die Zentralbankpolitik des billigen fiat money nicht das Gelbe von Ei war. Aber daß der Genuß von Halal-Fleisch, das Aufhängen schwuler Iraner, das Steinigen konvertierter Pakistani, oder die Ermordung vorehelich entjungferter Schwestern/Töchter/Nichten dafür verantwortlich gemacht würde, wäre mir neu.

    Nur in einem Punkt sind die Angehörigen in überdurchschnittlicher Weise an den derzeitigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten beteiligt: im Bezug von Sozialleistungen, die unsere Staatsbudgets langsam übre den Jordan bringen. Das zu erwähnen, ist aber wohl keine Suche von »Sündenböcken«, sondern z.B. von Ulfkotte detailreich und wohlrecherchiert in »Kein Schwarz – Kein Rot – Kein Gold« zusammengefaßt. Auch für dieses ausgezeichnete Buch gibt’s von mir eine Leseempfehlung.

    Kommentar von LePenseur | Februar 16, 2011

  6. @LePenseur:Pauschalvorwürfe sind mir fremd …
    Gut.

    Bzgl. der Politreligion Islam sind wir uns recht einig, JayJay und ich haben da teilweise auch unterschiedliche Ansichten. Ich bin übrigens ein großer Fan von Pat Condell und bewundere Ayaan Hirsi Ali. Nur muss man eben differenzieren. Nicht jede Gewalttat eines Muslims- zumal wenn dieser nicht wirklich religiös lebt- ist unbedingt auf den Islam zurückzuführen. Es gibt auch mglw. andere Gründe (materielle, soziale, psychologische usw.)

    Und bezgl. Halal-Fleisch muß man kein extremer Tierschützer sein, um die praktizierte Schlachtmethode degoutant, und es einfach frech zu finden, daß einem sowas in England ohne es zu wissen einfach auf’s Aug gedrückt wird.

    Es sollte natürlich eine Kennzeichnungspflicht geben. Einverstanden.

    Nur finde ich es nicht unbedingt abstoßender einem Tier die Kehle durchzuschneiden wie es Moslems und Juden tun als Vieh durch die halbe Welt zu transportieren wie alle Fleischesser(auch ich) es zulassen.

    Kommentar von CK | Februar 16, 2011

  7. @CK:

    Gut.

    Also, ich weiß net, irgendwie will mich Ihre gefaßte Reaktion nicht ganz überzeugen … 😉

    Nicht jede Gewalttat eines Muslims- zumal wenn dieser nicht wirklich religiös lebt- ist unbedingt auf den Islam zurückzuführen. Es gibt auch mglw. andere Gründe (materielle, soziale, psychologische usw.)

    Prinzipiell d’accord. Nur ist es mir schnurzegal, ob irgendwelche Kulturbereicherungsimporte der letzten 20 Jahre meine Frau auf der Straße aus religiösen, materiellen, sozialen, psychologischen usw. Gründen mit so Nettigkeiten wie »Isch fick disch, blonde Schlampe!« anquatschen, oder ob meine unfreiwillig abgeführten Steuergelder für den Familiennachzug und zusätzlichen Förderunterricht für integrationsresitente ausländerkinder verbraten werden — oder vielleicht doch sinnvoller für ewas, von dem auch ich etwas habe, genutzt werden.

    Und zusätzlich finde ich es wenigstens seltsam, daß ein Cluster der Unkultur, wie er sich offenbar im Zuzug aus islamischen Ländern bei uns breitmacht, mit immer neuen Diagnosen auf immer neue Ursachen zurückgeführt wird — wenn das Ergebnis immer dasselbe ist: Sozialschmarotzerei, Verslumung ganzer Stadtteile, Zusammenbruch des Schulwesens durch sprachunkundige Ausländerkinder, Gewaltkriminalität, insbes. gegenüber Frauen etc. etc.

    Mein Bedarf an guten Ezzes, worauf das möglicherweise sonst (bloß nicht auf den Islam!) zurückzuführen sein könnte, ist gedeckt. Ich will keine weiteren aufwendigen Diagnoseverfahren, sondern eine Lösung! Und wenn die eben lautet: »liebe Leute von der Religion des Friedens — entweder ihr paßt euch an unsere Gesellschaft und ihre Umgangsformen an, und verhaltet euch ebenso unauffällig wie andere Einwanderer auch, oder ihr zieht Leine, und das möglichst bald!«, dann soll man das endlich auch durchziehen.

    Bevor mir der Vorwurf gemacht wird, wie das ganze doch fürchterlich rassistisch sei: 1958 flüchteten binnen weniger Wochen über 200.000 Ungarn nach Österreich. Obwohl Österreich damals alles andere als wohlhabend war (die Besatzungstruppen waren erst drei Jahre aus dem Land!), gab es eine Welle der Hilfsbereitschaft, und viele Ungarn leben — ols übärzeugtä Östärraichär! — noch heute bei uns.

    1968 passierte etwas ähnliches mit der CSSR. Auch hier keine Probleme. In Wien gibt es eine große chinesische Gemeinde. Ebenfalls: nullo problemo. In Wien gibt es traditionell eine armenische Gemeinde, Griechen und Italiener, Jugoslawen div. Sorten sind verbreitet — und mit all denen gab und gibt es wenig Probleme. Es ist also doch eher unwahrscheinlich, daß Österreicher rabiat fremdenfeindlich eingestellt sind.

    Und jetzt auf einmal kommt es zu Problemen mit Türken, Arabern und Nordafrikanern — nun sind wir auf einmal Rassisten, wenn wir uns deren Vorstellungen nicht anpassen wollen?

    Sorry, das spielt’s nicht!

    Kommentar von LePenseur | Februar 16, 2011

  8. @LePenseur: Keine Sorge, ich nehme Ihnen nichts übel😉

    Ich kann ihre Worte durchaus nachvollziehen. Nun, sehen Sie, ginge es mir nach, würden wir folgendes sowieso tun:

    1. Verpflichtende Sprachkurse für jedes Kind vor der normalen Einschulung
    2. Strengere Strafen für Gewalttäter
    3. Liberale Reformen zwecks mehr Arbeit und Beschäftigung
    4. Weniger Sozialstaat
    5. Bessere Migrations- und Integrationspolitik

    Ich bin übrigens durchaus froh, dass manche Zustände wie in Berlin-Neukölln bspw. uns bisher in Luxemburg erspart blieben, das können Sie mir glauben.

    Nur warne ich immer noch davor, ganze Ethnien unter Generalverdacht zu stellen, so richtig manche Statistiken auch sein mögen. Dies darf nicht zu einer individuumsfeindlichen/kollektivistischen Politik führen. Bspw. sind so manche Exilperser eine absolute Bereicherung für Europa.

    Und Wien ist eine tolle Stadt! Gefällt mir sehr gut.🙂

    Kommentar von CK | Februar 16, 2011

  9. @CK:

    Bspw. sind so manche Exilperser eine absolute Bereicherung für Europa.

    Weiß ich, denn zwei Exemplare solcher sind meine Klienten (ein Architekt und ein MArketingberater) — zwar durchaus erfolgreiche. Und unser jetziger Tierarzt ist einer (und wohl der beste, den wir für unsere Katze finden konnten). Allerdings sagte der Architekt auch, als ich mit ihm nach einer erfolgreichen Causa ins Restaurant ging, er eine gute Flasche Wein bestellte (und ich scherzend fragte, ob er denn auch mittrinken dürfe, denn für mich allein wäre das doch etwas viel): »Wein ist doch kein Alkohol! Und außerdem: wir sind Gott sei Dank nicht in Saudiarabien!«

    Und Wien ist eine tolle Stadt! Gefällt mir sehr gut.

    Weiß ich! Warum sonst lebe ich hier …

    Kommentar von LePenseur | Februar 17, 2011

  10. Danke für diesen erfrischenden Beitrag. Die völlig fehlgeleitete Debatte verschärft das Problem erheblich, bietet im Gegenzug aber absolut keine (menschlichen) Lösungsvorschläge.

    Das Unwissen in unserer Bevölkerung beim Thema Islam bzw. ilsamische Nationen ist mehr als erschreckend.

    Mein Beitrag zu dieser Thematik:
    http://denkanstoesse.twoday.net/stories/entwaffnende-informationsfreiheit-sind-diplomatie-und-demokratie-mitei/

    Kommentar von Friedrich Lehmann | Februar 25, 2011

  11. Hier die Lösung für das rot-grün-rot-grün-gutmenschliche Drama: http://calimerosrumpelkammer.blogspot.com/2011/02/gunnar-heinsohns-neues-europa.html

    Und auch die einzige Lösung, damit wengisten ein Teil Europas Einwandrung etwas geistreicher Handhaben kann. Zugegeben, es wirkt wie ein verzweifelter Insolvenzversuch, bei dem man die nicht mehr zu rettenden Teile aufgibt, um wenigstens einen Teil der Grundsubstanz (der europäisch-abendländischen Kultur) Zukunftstauglich zu machen.

    Man darf sich nichts vormachen, Europa hat einige Probleme:

    -Wirtschaftlich
    -Demographisch
    -politisch-mental (Gutmenschlich-links-grün-alternative Deutungshoheit und Mediengestaltung)

    Es geht sicherlich noch eine Weile “gut”, aber das ist keine Lösung, das ist wie Insolvenzverschleppung. Sinnvoller wäre es, die noch zu rettenden Teile in überlebensfähigen Einheiten zusammen zu schliesen. Gunnar Heinsohn hat einen Vorschlag ausgearbeitet, der heute zum Schmunzeln einlädt und morgen die Blaupause für einen letzten Rettungsversuch seien könnte.

    Es wird zwar gerade hier nicht zu Begeisterungsstürmen führen, aber mal ehrlich: Wie realistisch sind alle hier angesprochenen Rettungsversuche? Man hat hier ja noch nicht mal einen Ansatz, wie ein solcher Aussehen könnte, außer einen Platzen der Bombe, bei dem nicht sicher ist, wie sich die Mehrheit der einheimischen Bevölkerung im rot-grün-rot-grün-eurabischen Gürtel Berlin-Paris verhällt.

    Kommentar von Loseung | Februar 28, 2011

  12. Ich wiederhole mich, denn ich habe es David Harnasch schon geschrieben: Ich bin gegen den Vorschlag, weil Luxemburg autonom bleiben muß. Am besten wäre für mich als alter Revanchist ein Groß-Luxemburg mit folgenden, noch zu annektierenden Gebieten: die belgische Province du Luxembourg (die uns gestohlen wurde 1830), dem Saarland, Lothringen und dem Elsaß. Der rheinische Teil von RLP sollte zudem auch noch mitgenommen werden. Trier ist unser.

    Aus diesem Groß-Luxemburg sollte dann ein klassisch-liberaler Minimalstaat gemacht werden, in dem die Steuern und die Bürokratie auf ein grad noch notwendiges Minimum gesenkt sowie die Trennung von Staat und Wirtschaft in die Verfassung geschrieben werden.

    Nur so ne Idee.😉

    Kommentar von CK | Februar 28, 2011


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