L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Atlas Shrugged – First Trailer Released

Vor wenigen Minuten wurde der mit großer Spannung von etlichen Fans erwartete erste Trailer zum ersten Teil der Atlas-Shrugged-Filmtrilogie freigegeben. Unsere interessierten Leser finden ihn hier.

Siehe auch:
Atlas Shrugged-Part I
AS-The Movie

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Februar 11, 2011 - Posted by | USA, Video | , ,

50 Kommentare »

  1. Und wenn wir schon bei Rand-Adaptionen sind: hier ein Interview mit dem Zeichner der demnächst erscheinenden Comic-Adaption von „Anthem“, Joe Staton: http://www.comicbookresources.com/?page=article&id=30753

    Ob folgende Aussage auch für den Atlas Shrugged-Film gilt? „Whatever you do, if there are loyal followers, there are going to be objections. I’ve worked on ‚Elfquest‘. After ‚Elfquest‘ followers, Ayn Rand’s followers are nothing.“

    Kommentar von nestor | Februar 11, 2011

  2. Aw, Lord of the Rings for libertarians 😉

    Kommentar von Jerome | Februar 11, 2011

  3. Ron Paul: http://tpmdc.talkingpointsmemo.com/2011/02/ron-paul-asks-the-youth-to-opt-out-of-america-video.php

    lol … *facepalm*

    Kommentar von Jerome | Februar 12, 2011

  4. Bin kein Freund von Ron Paul, aber das Opting Out würde ich als Politiker ebenfalls schnellstmöglich einführen.

    Jeder Mensch/Staatsbürger sollte das Recht haben, seine eigenen Sozialkassen/-versicherungen auswählen zu dürfen. Wettbewerb statt Zwangsmonopole.

    Allerdings müsste man in einer Übergangsphase, die wohl Jahre, vmtl. sogar Jahrzente dauern würde, die Versorgung derer sicherstellen, die bereits ihr Leben lang in die gesetzlich vorgeschriebenen Pools einbezahlt haben. Man kann ja nicht einfach den alten Menschen sagen, es gibt kein Geld mehr…

    Insofern beschreibt RP eine Zukunftsperspektive, die sich jedoch weit weg befindet und nicht heute bereits zu erlangen ist. Wir sollten jedoch darauf hinarbeiten, da die staatlichen Monopolkassen marodieren. Das wissen die meisten Politiker sogar selbst. Nicht umsonst fördert der Staat private Zusatzversicherungen durch die Möglichkeit, diese steuerlich abzusetzen.

    Kommentar von CK | Februar 12, 2011

  5. Das Opting Out würde aber nicht nur die Sozial- und Krankenkassen betreffen sondern alles was vom Staat bezahlt wird (ausser dem Militär), also auch Strassen, Parks, Bibliotheken, ‚food safety‘, usw. Also müssten alle die OptOuter jedes Mal zusätzlich dafür zahlen …

    Kommentar von Jerome | Februar 12, 2011

  6. @ Jerome

    Hat das Ron Paul so explizit behauptet?
    Er hat nur den einen Satz als Gedenkanstoß gegeben, imo.
    Außerdem redet er doch von 10 % Einkommensteuer. Das sollte ja wohl genügen für die Straßen.

    Kommentar von Neocool | Februar 12, 2011

  7. Ich weiß nicht wie RP es gemeint hat. Aber für mich sind notwendige Staatsorgane, für die man auch gerne bezahlen sollte: Militär, Polizei, Grenzschutz (ich bin zwar für offene Grenzen, aber durchaus für kontrollierte offene Grenzen), Gerichte, das Parlament, Strassen (diese könnten auch mittels Mautgebühren statt Steuern bezahlt werden), gewisse Registrierungsämter, wohl auch ein Familienamt (zum Schutz von Kinderrechten).

    Parks, Museen und Bibliotheken kann ich mir durchaus auch privat finanziert vorstellen.

    Und mit 10% Einkommenssteuern geht in der Tat so einiges.

    John Stossel wird schon konkreter als RP:

    Kommentar von CK | Februar 12, 2011

  8. @neocool:

    „Would you consider opting out of the whole system under one condition?“ Paul then asked, introducing his plan. „You pay 10% of your income, but you take care of yourself. Don’t ask the government for anything.“

    @ck:

    Das Militär alleine verschlingt schon 4,3% des aktuellen Staatsbudgets der USA. Und da sind die Kosten für die Versorgung von Kriegsveteranen, Polizei und ähnliches noch nicht mal miteingerechnet.

    Ausserdem sollten Bildungseinrichtungen meiner Meinung nach per se gratis sein damit auch die Leute mit wenig Geld ihre Kinder dorthin schicken oder mitnehmen können und die Gesellschaft so insgesamt davon profitieren kann. Aber da sind wir wohl wieder anderer Meinung und ich hab keinen Bock jetzt darüber zu streiten.

    Ps. Hab gestern eine interessante Doku über die ‚chinesische Invasion‘ in Afrika gesehen. Das müsste ja für euch ein feuchter Traum sein? Insbesondere wenn man die Menschenrechtsverletzungen und persönlichen Schicksale mal aussen vor lässt. Wobei es aber natürlich auch einige positive Effekte gibt.

    Kommentar von Jerome | Februar 12, 2011

  9. @Jerome: Was RP auch immer gemeint hat, so ein vager Vorschlag- auch wenn ich die Intention durchaus teile- wäre erstmal näher zu diskutieren.

    Zum Staatsbudget: Wie Stossel schon gesagt hat, das Militär verschlingt auch unnötige Kosten, bspw. durch Truppenstationierungen in Europa (ich finde, Europa sollte sich gefälligst selber verteidigen). Da wäre durchaus Einsparpotential. Ebenso bei der Polizei und den Gefängnissen. Erstmal sollten alle opferlosen Verbrechen abgeschafft werden, insbesondere sollte der Krieg gegen die Drogen eingestellt werden. Desweiteren jede Form von Entwicklungshilfe mit Ausnahme vielleicht von Katastrophenhilfen.

    Nichts ist kostenlos. TANSTAAFL. Die hohen Kosten, gerade im Bildungssektor, sollten durch ein Mehr an Wettbewerb gesenkt werden. Ich wäre für den Anfang mal für ein Voucher-Modell.

    Investitionen, gerade in Afrika, ob durch China oder Andere, sind in der Tat zu begrüssen. Ich bin für Freihandel mit dem afrikanischen Kontinent. Davon profitieren wir und die Afrikaner. Jedoch bin ich genauso vehement gegen Menschenrechtsverletzungen. Diese sind nicht mit einem wirklich freien Markt vereinbar. Ich bin gegen jede Form von Faschismus, auch gegen Wirtschaftsfaschismus. (Mit Wirtschaftsfaschismus meine ich bspw. solche Verbrechen wie die der deutschen Konzerne im Dritten Reich oder auch gewisse Vorgänge heute in China oder Afrika.)

    Kommentar von CK | Februar 12, 2011

  10. Diese Comments zum Trailer sind nicht unwitzig 😉

    http://goo.gl/nUFUn

    Kommentar von Jerome | Februar 13, 2011

  11. „The fact that she was a hypocrite – she accepted Social Security money through a proxy in her old age – doesn’t really matter.“

    Das ist grober Unfug. Wenn ich mein ganzes Leben gezwungen werde in eine gesetzliche Krankenkasse einzubezahlen, werde ich natürlich ggf. Gegenleistungen in Anspruch nehmen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ich deshalb dieses Monopol für gerechtfertigt halte. Natürlich wäre mir Wettbewerb lieber, denn ich könnte dann in eine Kasse meiner Wahl einbezahlen.

    Gut, persönlich schicke ich meine Arztrechnungen in der Tat nie ein, weil ich kein Geld aus diesem System möchte, jedenfalls nicht für stinknormale Vorsorgeuntersuchungen. Würde ich aber morgen schwer krank werden, würde ich natürlich auch Leistungen in Anspruch nehmen. Schliessliche zahle ich ja auch ein.

    Hätte ich die Wahl, würde ich mir eine KV zulegen, die „nur“ Notfälle/schwere Krankheiten/OPs abdeckt.

    Kommentar von CK | Februar 13, 2011

  12. Well… more than „Lord of the Rings“ for libertarians, I would say „for randroids“. I have already read negative comments saying that it constitutes a „sacrilege“ 😛
    I am counting the days until it is released in DVD, as I do not expect that it will be shown in any cinema here.
    😦

    Kommentar von Dagny Taggart | Februar 14, 2011

  13. Hey, by the way… Hi Nestor 😉

    Kommentar von Dagny Taggart | Februar 14, 2011

  14. Ich nehme an ihr würdet so eine Aktion nicht unterstützen sondern wäret im Gegenteil für die republikanischen Pläne?

    http://act.credoaction.com/campaign/dont_defund_npr/index2.html?rc=fb_share1

    Aber wer soll denn sonst kulturelle und wisschenschaftliche, qualitativ hochwertige Beiträge produzieren?

    Private, kommerzielle Sender sicher nicht. Man vergleiche nur die Qualität eines ‚History Channels‘ mit der einer PBS oder BBC …

    Kommentar von Jerome | Februar 14, 2011

  15. @Dagny: hi 🙂

    @Jerome: wenn diese Programme um so viel besser sind, stellt sich ja die Frage, wieso sie offenbar ohne Zwangsmaßnahmen auf dem freien Markt nicht überleben könnten (was hier ja unterstellt wird, mal abgesehen davon, dass Aussagen wie „Without public media, corporate media monopolies would increase their already large control of what we see on television, hear on the radio or read in the newspaper“ der heutigen massiven Demokratisierung der Medienwelt durch das Internet nicht gerecht werden, und ich mich frage, was denn an der staatlichen Kontrolle der gesendeten Beiträge so viel besser sein soll als an der Kontrolle durch private Medienmonopole…)
    Falls offenbar nur eine(überdurchschnittlich ausgebildete, vermutlich besser verdienende) Kundschaft diese Programme sehen will, wieso soll „das Volk“, das dooferweise lieber RTL II schaut, gezwungen werden, diese mitzufinanzieren?

    Kommentar von nestor | Februar 14, 2011

  16. Manchmal frage ich mich wieso ich dieses Blog überhaupt noch lese und mit euch rede …

    @nestor:

    wenn diese Programme um so viel besser sind, stellt sich ja die Frage, wieso sie offenbar ohne Zwangsmaßnahmen auf dem freien Markt nicht überleben könnten

    Weil die Masse anscheinend nicht an Qualität und Bildung interessiert ist (da sie es nicht besser weiss oder kann). Besonders wenn sie auch noch teuer dafür bezahlen müsste! Und Qualität hat nun mal ihren Preis. Ausserdem sind gesponsorte Sendungen oft nicht anzuschauen wegen der vielen Reklame und/oder zweifelhafter Objektivität.

    mal abgesehen davon, dass Aussagen wie „Without public media, corporate media monopolies would increase their already large control of what we see on television, hear on the radio or read in the newspaper“ der heutigen massiven Demokratisierung der Medienwelt durch das Internet nicht gerecht werden

    Träum schön weiter …

    Und wie der Vergleich von ‚History Channel‘ und der BBC zeigt ist der Qualitätsunterschied zwischen kommerziell und staatlich unterstützt oft enorm.

    und ich mich frage, was denn an der staatlichen Kontrolle der gesendeten Beiträge so viel besser sein soll als an der Kontrolle durch private Medienmonopole…

    Private Medienfirmen interessieren sich nur für eins: möglichst viel Geld für möglichst wenig Einsatz ( = billigste Qualität). Also bekommt die ‚Meute‘ was sie will: billigstes Fernsehfrass. Aber wie will man so je die Leute dazubringen mehr auf Qualität zu achten respektive sie überhaupt erst einmal mit Qualität konfrontieren? Was der Mensch nicht kennt, kann er auch nicht schätzen (oder verachten).

    Aber ihr seid ja wohl auch gegen staatlich finanzierte Forschung, vom Staat unterstützte oder finanzierte Kulturinstitute und ähnliches … Was interessiert euch die Kultur wenn sich damit kein Geld verdienen lässt?

    Falls offenbar nur eine(überdurchschnittlich ausgebildete, vermutlich besser verdienende) Kundschaft diese Programme sehen will, wieso soll „das Volk“, das dooferweise lieber RTL II schaut, gezwungen werden, diese mitzufinanzieren?

    Damit die Teil des ‚doofen‘ Volkes, die sich doch auch für Anderes, Besseres interessieren dies auch tun können ohne das finanzielle Gründe sie davon abhalten würden.

    Und du könntest dir ja auch mal die Frage stellen wieso ‚das Volk‘ dooferweise lieber RTL2 schaut …

    Kommentar von Jerome | Februar 15, 2011

  17. @Jerome: Manchmal frage ich mich wieso ich dieses Blog überhaupt noch lese und mit euch rede.

    Wieso? Weil Dir die Antworten nicht gefallen? 😉

    Weil die Masse anscheinend nicht an Qualität und Bildung interessiert ist (da sie es nicht besser weiss oder kann).

    Hmmm, ich schüttle auch oft den Kopf über den Geschmack der Menschen (Dschungelcamp, Reality-TV etc., hilfe!). Aber dies rechtfertigt m.E. keinen Zwang. Abgesehen davon, dass diese ja noch lange nicht auf das bildende Qualitätsprogramm umswitchen, bloß weil dieses existiert. Und Leute, die Letzteres sehen wollen, müssen halt dafür bezahlen. Ich kann nicht verlangen, dass Andere mir mein Fernsehen mitfinanzieren.

    Übrigens sehe ich es persönlich durchaus auch so, dass die Medien eine gewisse moralische Bildungspflicht haben (ohne diese Moral erzwingen zu wollen), ich mag bspw. diese Rede von Edward Murrow (aus einem sehenswerten Film über die faschistoide McCarthy-Ära):

    Besonders wenn sie auch noch teuer dafür bezahlen müsste!

    Muss man heute doch auch. Nur halt über Steuern. Ich würde gerne für ein gutes Programm bezahlen. Eine BBC-Sendung mit Richard Dawkins (ich nehme mal ein Beispiel) würde sich auch privat problemlos finanzieren lassen. Zudem bezahlt Google bereits heute dafür, um solche Sendungen komplett ins Netz zu stellen.

    Ausserdem sind gesponsorte Sendungen oft nicht anzuschauen wegen der vielen Reklame und/oder zweifelhafter Objektivität.

    Ich bin eh mehr für Pay-TV und Pay-per-View (weil ohne Werbung). Und dass ARD und ZDF soviel objektiver sein sollen als RTL, glaube ich schon lange nicht mehr.

    Träum schön weiter …

    Wieso Träumerei? In meinem persönlichen Umfeld kenne ich fast nur Leute, die sich mittlerweile hauptsächlich via Web 2.0. über die Geschehnisse in dieser Welt informieren als über die gängigen Standardmedien. Noch mögen wir Ausnahmen sein, aber der Ausnahmen werden immer mehr. 🙂

    Private Medienfirmen interessieren sich nur für eins: möglichst viel Geld für möglichst wenig Einsatz.

    Das ist auch gut so, das nennt sich EFFIZIENZ. Dass die Folge davon nur schlechte Qualität sein kann, sehe ich nicht so.

    Also bekommt die ‘Meute’ was sie will: billigstes Fernsehfrass.

    Jetzt ist die Katze aus dem Sack: wo kommen wir hin, wenn die Menschen bekommen, was sie wollen, wenn doch irgendein Zentralkomitee besser weiß, was sie eigentlich lieber zu wollen haben sollten?

    Aber wie will man so je die Leute dazubringen mehr auf Qualität zu achten respektive sie überhaupt erst einmal mit Qualität konfrontieren?

    Dafür sind zuvorderst die Eltern und die Schulen da.

    Was interessiert euch die Kultur wenn sich damit kein Geld verdienen lässt?

    Kultur ist im weitesten Sinne alles, selbst Burger bei McDonalds. Du meinst „bildende/höhere Künste“. Wieso sollte man damit kein Geld verdienen können?

    Und du könntest dir ja auch mal die Frage stellen wieso ‘das Volk’ dooferweise lieber RTL2 schaut.

    Da hat das (quasi-staatsmonopolistische) Schulsystem wohl versagt. Aber Bildungsdiskussion, bitte ein andermal.

    Kommentar von CK | Februar 15, 2011

  18. Sch*****************sse, mein blöder Browser hat jetzt meine Antwort gefressen und ich war fast fertig ….

    Aber egal. Wir hatten diese Diskussionen schon. Und konkrete (gerechte) Finanzierungsbeispielen konntest du sowieso nie aufzeigen. Immer nur hochtrabende Theorie.

    Und Bildung fängt ZUHAUSE an. Die Schule kann das nur bedingt wettmachen. Die Unterschicht ist da von Anfang an im Nachteil. Besonders wenn Kultur auch noch was kostet. Und was ‚Kultur‘ angeht, so lies bitte alles was ich geschrieben hab: Aber ihr seid ja wohl auch gegen staatlich finanzierte Forschung, vom Staat unterstützte oder finanzierte Kulturinstitute und ähnliches.

    Und seltene Krankheiten werden auch nur mit Hilfe von Staatsgeldern untersucht. Finanziell ist das für kommerzielle Firma uninteressant. Aber da kommt wohl wieder der Survival of the fittest in’s Spiel?

    Kommentar von Jerome | Februar 15, 2011

  19. @CK:

    Wieso? Weil Dir die Antworten nicht gefallen?

    Nein. Weil mir eure Weltsicht nicht gefällt.

    Kommentar von Jerome | Februar 15, 2011

  20. Und konkrete (gerechte) Finanzierungsbeispielen konntest du sowieso nie aufzeigen.

    Gerecht ist, dass jeder für das bezahlt, was er haben möchte. Was es konkret für Programme und Finanzierungsmodelle geben würde in einer Zukunft mit reinem Privatfernsehen, kann letzendlich aber niemand sagen.

    Und seltene Krankheiten werden auch nur mit Hilfe von Staatsgeldern untersucht.

    Also es fliesst bedeutend viel mehr Staatsgeld in die AIDS-Forschung als in die Erforschung von MS bspw. Und bzgl. NCL fliesst m.W. gar nichts. Da sind konkrete Spendenorganisationen schon effizienter.

    Weil mir eure Weltsicht nicht gefällt.

    Wir glauben halt an die Freiheit des Einzelnen und den mündigen Bürger und wehren uns gegen Bevormundung und Fremdbestimmung. Zudem glauben wir eben daran, dass mitmenschliche Solidarität auch freiwillig möglich ist.

    Kommentar von CK | Februar 15, 2011

  21. Gerecht ist, dass jeder für das bezahlt, was er haben möchte.

    Und was wenn gewisse Leute kein Geld haben für das was sie haben möchten und sich deshalb mit dem Schrott begnügnen müssen der gratis ist?

    Diesen Aspekt ignorierst du wie immer. Aber die Armen (und/oder Dummen) sind ja selbst schuld, richtig?

    Wir glauben halt an die Freiheit des Einzelnen und den mündigen Bürger und wehren uns gegen Bevormundung und Fremdbestimmung.

    Alles schön und gut aber der Teufel sitzt wie immer im Detail.

    Aber Details interessieren dich ja nicht wirklich. Es ist ja auch viel einfacher irgendwelche utopische Theorien zu entwerfen, die niemals wirklich getestet werden.

    Dazu passt auch dieses Zitat: „There are two novels that can change a bookish fourteen-year old’s life: The Lord of the Rings and Atlas Shrugged. One is a childish fantasy that often engenders a lifelong obsession with its unbelievable heroes, leading to an emotionally stunted, socially crippled adulthood, unable to deal with the real world. The other, of course, involves orcs.“

    Kommentar von Jerome | Februar 15, 2011

  22. @CK:

    Zudem glauben wir eben daran, dass mitmenschliche Solidarität auch freiwillig möglich ist.

    Und die Beweise, dass diese eine flächendeckende ‚gezwungene‘ Solidarität ersetzen oder übertreffen kann sind … ?

    Wofür hast du denn schon gespendet? Und wieviel? Und wie oft?

    Kommentar von Jerome | Februar 15, 2011

  23. Und was wenn gewisse Leute kein Geld haben für das was sie haben möchten und sich deshalb mit dem Schrott begnügen müssen der gratis ist?

    Also dass Menschen nicht immer Geld haben für das was sie haben möchten, ist jawohl stinknormal. Die gute Nachricht ist jedoch die, dass auf einem freien Markt die Preise immer langfristig fallen, was vor allem den weniger gut Betuchten zu gute kommt.

    Aber die Armen (und/oder Dummen) sind ja selbst schuld, richtig?

    Teils ja. Teils werden sie aber auch leider an der Selbsthilfe gehindert. Und natürlich gibt es auch Menschen, die wirklich leider nicht ohne Hilfe zurechtkommen. Denen sollten wir in der Tat helfen.

    Es ist ja auch viel einfacher irgendwelche utopische Theorien zu entwerfen, die niemals wirklich getestet werden.

    Telekommunikation und Flugverkehr sagen Dir hoffentlich etwas, um nur mal zwei markante Beispiele zu nennen. Genauso gibt es Anreize in F&E zu investieren.

    Und die Beweise, dass diese eine flächendeckende ‘gezwungene’ Solidarität ersetzen oder übertreffen kann sind?

    Könnten nur durch Ausprobieren erbracht werden. Das ist aber insofern in der Tat Utopie als dass man nicht einfach so von heute auf morgen den ganzen Sozialstaat abschalten kann. Das wäre aus diversen Gründen nicht möglich und auch nicht wünschenswert. Man muss sich sukzessive in kleinen Schritten zu mehr Eigenverantwortung bewegen. Solche wären bereits bedeutende Reformen.

    Kommentar von CK | Februar 15, 2011

  24. @CK:

    Also dass Menschen nicht immer Geld haben für das was sie haben möchten, ist jawohl stinknormal.

    Klar. Aber ich spreche hier nicht von Luxus. Ich spreche von Bildung, kulturellen Gütern, etc. Und warum nicht auch von medizinischer Versorgung. Die Reichen können sich, und ihren Kindern, all dies leisten und daraus Nutzen ziehen. Die Unterschicht kann es nicht.

    Die gute Nachricht ist jedoch die, dass auf einem freien Markt die Preise immer langfristig fallen, was vor allem den weniger gut Betuchten zu gute kommt.

    Was einen Grossteil der Konsumgüter angeht, ja (obwohl die Qualität oft darunter leidet, denn irgendwo muss ja gespart werden: entweder beim Sklaven, eh, Arbeiter in China oder beim Material). Dieses aber auf soziale, medizinische und kulturelle Gebiete zu projezieren ist naiv und/oder unehrlich.

    Teils ja.

    Kannst du mir Beispiele von Armen und/oder Dummen geben, die selbst schuld an ihrer Misere sind?

    Teils werden sie aber auch leider an der Selbsthilfe gehindert. Und natürlich gibt es auch Menschen, die wirklich leider nicht ohne Hilfe zurechtkommen. Denen sollten wir in der Tat helfen.

    Wie sollte denen dann geholfen werden wenn nicht über allgemeine Steuern?

    Telekommunikation und Flugverkehr sagen Dir hoffentlich etwas, um nur mal zwei markante Beispiele zu nennen. Genauso gibt es Anreize in F&E zu investieren.

    Wir reden hier von kulturellen, sozialen und medizinischen ‚Produkten‘, die traditionellerweise vom Staat (mit)finanziert werden. Dies sind auch ‚Produkte‘ aus denen man nicht, oder nur sehr schwer, Profite ziehen kann. Deshalb erklär mir bitte wie das ohne Steuern funktionnieren soll?

    Nehmen wir zb Archäologie: wie könnte diese sich selbst finanzieren? Welche Firma könnte damit Geld verdienen? Oder Projekte, welche die Artenvielfalt im Regenwald betreffen? Aber du wirst wahrscheinlich sagen, dass dies sowieso nur überflüssiger Luxus ist, den kein Mensch braucht?

    Könnten nur durch Ausprobieren erbracht werden. Das ist aber insofern in der Tat Utopie als dass man nicht einfach so von heute auf morgen den ganzen Sozialstaat abschalten kann. Das wäre aus diversen Gründen nicht möglich und auch nicht wünschenswert.

    Aber deine Luftschlösser zu bauen gefällt dir aber weiterhin?

    Man muss sich sukzessive in kleinen Schritten zu mehr Eigenverantwortung bewegen. Solche wären bereits bedeutende Reformen.

    Sich? Und wie würde das aussehen? Konkret jetzt? Welche Art von Reformen schweben dir vor?

    Kommentar von Jerome | Februar 15, 2011

  25. Die Unterschicht kann es nicht.

    Eine wirkliche Unterschicht gibt es doch bei uns eh gar nicht mehr. Unsere Armut ist längst relativ definiert und recht großzügig dazu. Zumindest einen Internetzugang und somit auch Wikipedia und Co. kann doch heute quasi jeder sich leisten.

    Kannst du mir Beispiele von Armen und/oder Dummen geben, die selbst schuld an ihrer Misere sind?

    Schonmal Sendungen wie „Der Schuldenberatner“ gesehen? 😉

    Dieses aber auf soziale, medizinische und kulturelle Gebiete zu projezieren ist naiv und/oder unehrlich.

    Keineswegs. Auch Versicherungen sind letzendlich Marktgüter, deren Preise durch Wettbewerb gesenkt werden können. Und gerade in der Medizin führt Innovation zu enormen Preissenkungen. Beispiel: Augen-OP’s mit dem Laser (gottseidank bisher ein rein privates Angebot!). Deren Preise sind drastisch gefallen.

    Welche Firma könnte damit Geld verdienen?

    Du gehst anscheinend davon aus, dass es nur die Wahl gibt zwischen privaten, an materiellem Profit interessierten Unternehmen und dem Staat. Die vielen gemeinnützigen Non-Profit-Vereine und teilweise sogar mächtigen NGO’s sprechen eine andere Sprache. Es könnte zahlreiche private Vereine weltweit geben, die sich für Archäologie und Artenvielfalt interessieren. Von Trägern von Universitäten ganz zu schweigen.

    Aber deine Luftschlösser zu bauen gefällt dir aber weiterhin?

    Mir geht es um erstmal nur um ein anderes Denken.

    Welche Art von Reformen schweben dir vor?

    Reformen Richtung mehr Eigenverantwortung und weniger Staatseinmischung. Stichwörter: Subventionsabbau, Bürokratieabbau, mehr Bildungswettbewerb, das Ende des Drogenkrieges, Steuerstrukturreform und und und…

    Kommentar von CK | Februar 15, 2011

  26. Der Trailer sieht besser aus, als es noch vor einigen Monaten mit diesem kurzen Making of den Anschein hatte. Trotzdem wird der Film wohl den Fehler begehen sich zu sehr an Rands Werk zu halten, das ich, besonders was die Dialoge angeht, für sehr gestelzt und künstlich, stellenweise für lächerlich, halte (ja, auch literaturkritische Diskussionen gibt es bei unseren Treffen). Da hätte ein guter Drehbuchautor mehr draus machen müssen, die Sprache und die Wendungen sind einfach nicht mehr zeitgemäß (falls sie es jemals waren). Aber vielleicht wird, wie ja auch im Buch, die eine oder andere Passage unfreiwillig komisch.
    Allerdings denke ich, dass das Projekt scheitern muss, gerade weil es sich zu sehr an die Vorlage zu halten scheint (nur, wenn es anders wäre, wären die Fanboys und -girls sofort auf der Palme, und für die ist ja der Film in erster Linie gedacht). Zwar hat Rand als Drehbuchautorin durchaus „filmisch“ geschrieben, doch hat sich die Welt inzwischen weiter gedreht.

    Wenn CK mir in einigen Monaten die DVD leiht, werde ich reinschauen. Aber ich erwarte mir nicht allzu viel.

    Kommentar von JayJay | Februar 15, 2011

  27. Im Gegensatz zu JayJay gefällt mir der Stil Rands recht gut. Natürlich redet in der Realität kein Mensch so künstlich wie Francisco, Dagny oder Rearden (aus eigener, leidiger Erfahrung kann ich jedoch sagen, dass die Bürokraten sehr realistisch beschrieben sind 😀 ). Aber das hat mich bereits als Kind nicht gestört, dass auch die echten Ritter und Musketiere wohl nie so geredet haben wie Sir Ivanhoe oder D´Artagnan. Ich mag das einfach.

    @JayJay: Ja, bin auch positiv überrascht, Sascha ebenso. Für eine Low-Budget-Produktion sieht der Trailer durchaus vielversprechend aus.

    „Trotzdem wird der Film wohl den Fehler begehen sich zu sehr an Rands Werk zu halten.“

    Die meisten Objektivisten haben eher Angst, dass das Gegenteil der Fall ist und die Figuren nachher viel zu vulgär reden. Ich denke, man muss eine Balance finden zwischen dem Randschen Stil und den Anforderungen modernen Kinos.

    Der obige Trailer ist leider viel zu kurz um bereits Aussagen über Dialoge machen zu können. Wobei ich die Szene zwischen Hank und Dagny („It´s us who move the world“) schon geil finde, dass musste einfach rein.

    Also ich freue mich jedenfalls bereits auf den Film.

    Kommentar von CK | Februar 15, 2011

  28. @CK:

    eine wirkliche Unterschicht gibt es doch bei uns eh gar nicht mehr. Unsere Armut ist längst relativ definiert und recht großzügig dazu. Zumindest einen Internetzugang und somit auch Wikipedia und Co. kann doch heute quasi jeder sich leisten.

    Und Luxemburg ist natürlich repräsentativ für die Welt? 😉

    Aber auch bei uns gibt es genügend Leute, die jeden Euro 2x umdrehen müssen. Und Internetzugang alleine garantiert auch nicht, dass die Leute fähig sind Gutes/Wahres von Schlechtem/Falschem zu unterscheiden.

    Würdest du deine Kinder alles machen lassen oder würdest du versuchen sie in die, deiner Meinung nach, richtige Richtung zu schubsen/drängen?

    Schonmal Sendungen wie „Der Schuldenberatner“ gesehen?

    Und deiner Meinung nach machen diese Leute sich bewusst selbst kaputt? In meinen Augen sind dies arme Geister, die nicht wirklich wissen was sie tun. Und die, im Gegensatz zu dir und mir, von Anfang an keine echte Chance hatten (keine Bildung, beschränkte Eltern, etc).

    Was deine Visionen von freiwilliger Unterstützung sozialer, wissenschaftlicher, medizinischer und ähnlicher Projekte geht, so bist du aber sehr optimistisch. Ich würde sogar sagen utopisch-naiv. Aber das musst du wohl sein um deine Illusion am Leben zu erhalten. Erinnert mich wieder an religiöse Leute 😉

    Naja, wie auch immer. Viel Spass bei deiner persönlichen Variante von Lord of the Rings! 🙂

    Kommentar von Jerome | Februar 16, 2011

  29. @Jerome: Würdest du deine Kinder alles machen lassen oder würdest du versuchen sie in die, deiner Meinung nach, richtige Richtung zu schubsen/drängen?

    Letzteres natürlich. Aber erwachsene Bürger sind keine Kinder mehr.

    Und deiner Meinung nach machen diese Leute sich bewusst selbst kaputt?

    Nicht unbedingt, aber man hilft ihnen eben nicht, indem man ihnen einfach nur Geld gibt. Das ist meine Hauptkritik am heutigen Sozialstaat.

    Was deine Visionen von freiwilliger Unterstützung sozialer, wissenschaftlicher, medizinischer und ähnlicher Projekte geht, so bist du aber sehr optimistisch.

    Es gibt zig gute (egoistische) Gründe in solche Projekte zu investieren. Und ebenso gibt es gute (egoistische) Gründe sich gemeinnützig zu engagieren.

    Mir scheint, Du bist der mit dem negativen Welt-/Menschenbild, der Vernunft, Bürgergeist und mitmenschliche Solidarität verleugnet.

    Kommentar von CK | Februar 16, 2011

  30. @CK:

    Letzteres natürlich. Aber erwachsene Bürger sind keine Kinder mehr.

    Das hängt aber sehr von dem jeweiligen Bürger ab. Zu behaupten, dass nur weil man x Jahre alt ist automatisch auch fähig ist sich ‚erwachsen‘ zu verhalten ist realitätsfremd.

    Wie hoch glaubst du dass der Durchschnitts-IQ der Leute beim ‚Schuldenberater‘ sind? Und aus welchen Verhältnissen kommen sie?

    Nicht unbedingt, aber man hilft ihnen eben nicht, indem man ihnen einfach nur Geld gibt. Das ist meine Hauptkritik am heutigen Sozialstaat.

    Hab ich je gesagt, dass man ihnen nur Geld geben soll??? Ich bin absolut für den Sozialstat nur muss er intelligent geführt werden und man muss verhindern, dass das System missbraucht wird. Kleinere Missbräuche sind aber schwerlich ganz zu verhindern, so dass es eine gewisse Toleranzgrenze geben muss.

    In dieser Hinsicht ist auch die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommen nicht schlecht, durch welches viele Bürokratie vermieden würde. Aber auch dort liegt der Teufel natürlich im Detail und auch dieses System müsste vor Missbrauch geschützt werden.

    Es gibt zig gute (egoistische) Gründe in solche Projekte zu investieren. Und ebenso gibt es gute (egoistische) Gründe sich gemeinnützig zu engagieren.

    Welche egoistischen Gründe wären das?
    Wieviele Leute machen das jetzt schon?
    Wieviel investierst oder engagierst du dich?

    Mir scheint, Du bist der mit dem negativen Welt-/Menschenbild, der Vernunft, Bürgergeist und mitmenschliche Solidarität verleugnet.

    Nein, ich bin nur skeptischer/realistischer als du. Du gehst davon aus, dass jeder mindestens so ist wie du (oder wie du glaubst, dass du bist), und mindestens zu den Sachen fähig ist, zu denen du fähig bist (oder glaubst fähig zu sein). Das ist, meiner Meinung nach, dein Denkfehler. Die Welt, und die Menschen auf ihr, ist viel komplexer und vielschichtiger als du es in deinen Gedankenexperimenten annimmst.

    Kommentar von Jerome | Februar 16, 2011

  31. Zu behaupten, dass nur weil man x Jahre alt ist automatisch auch fähig ist sich ‘erwachsen’ zu verhalten ist realitätsfremd.

    Nicht „ist“ sondern „sollte“. Das sicherzustellen ist Aufgabe der Eltern und Schulen.

    Wie hoch glaubst du dass der Durchschnitts-IQ der Leute beim ‘Schuldenberater’ sind? Und aus welchen Verhältnissen kommen sie?

    Aus wirklich allen Verhältnissen. Was auch den Erfahrungen meines Vaters entspricht.
    Wie viel IQ man hat, sollte aber bitte nicht bestimmen, wie viele Rechte der Staat einem gewährt.

    Hab ich je gesagt, dass man ihnen nur Geld geben soll???

    Nein und ich bin froh zu hören dass Du es auch nicht so siehst. Genau das ist aber meine Kritik am heutigen Sozialstaat bzw. Teilen desselben.

    Welche egoistischen Gründe wären das? Wieviele Leute machen das jetzt schon? Wieviel investierst oder engagierst du dich?

    1. Geld verdienen, sich selber absichern fürs Alter, für Krankheiten, die Welt verbessern wollen, wichtigen Menschen helfen wollen etc. 2. Sehr viele. Ehrenämter im Vereinswesen, Mitarbeiter von diversen NGO’s, Stiftungen aller Art, religiöse Gruppen, die freiwillige Feuerwehr usw. 3. Privates tut hier nichts zur Sache.

    Du gehst davon aus, dass jeder mindestens so ist wie du (oder wie du glaubst, dass du bist), und mindestens zu den Sachen fähig ist, zu denen du fähig bist (oder glaubst fähig zu sein).

    Das Glauben kannst weglassen, ich weiß mich recht gut einzuschätzen. Und ich bin wohl ein ziemlicher Durchschnittsmensch.

    Die Welt, und die Menschen auf ihr, ist viel komplexer und vielschichtiger als du es in deinen Gedankenexperimenten annimmst.

    LOL. Nichts für ungut, aber dass die Welt zu komplex ist, um sie planen zu können, ist eigentlich exakt die Kritik der Hayekianer. Anmaßung von Wissen. Daher kann ich auch mit vielen Deiner konkreten Fragen oft nichts anfangen, weil ich weiß dass die Welt zu komplex ist um sagen zu können wie genau sich die spontane Ordnung entwickelt. Ich wage nur vage, allgemeine Vorhersagen, ausgehend von der Natur des Menschen.

    Kommentar von CK | Februar 16, 2011

  32. Für Integrität bedarf es keinen hohen IQ.

    Kommentar von Neocool | Februar 16, 2011

  33. You’ve got a philosophy, not a plan: http://dilbert.com/blog/entry/philosophy_versus_plan/

    Besonders hier musste ich schmunzeln und war an euch erinnert: „Political groups confuse philosophies with plans.  When you identify with a group, you become a philosopher. I suppose everyone assumes the plan is someone else’s job.“

    Kommentar von Jerome | Februar 19, 2011

  34. @Jerome: In der Tat ein lesenswerter Artikel. Nur ist die Kritik an uns falsch. Wir haben nie einen Hehl draus gemacht, dass wir Philosophen/Ideologen sind und keine Politiker.

    Unser Ziel ist erstmal freiheitliches Denken und freiheitliche Ideen zu verbreiten. Es hat keinen Sinn, konkrete, detailreiche Pläne vorzulegen, solange es nicht die nötige, vor allem ethisch-moralische Basis, in der Bevölkerung dafür gibt. Erst wenn eine einigermassen große Gruppe so denkt wie wir (solche Ideen somit automatisch in die Parteien einfliessen), sind überhaupt (konkrete) Reformen denkbar.

    Dass man nicht von heute auf morgen komplett umstellen kann (die Kritik Dilberts an Stossel) habe ich zudem bereits selber geschrieben. In der Tat braucht es dafür langjährige, schrittweise Pläne.

    Ich denke zudem aber auch, dass ich auf Dauer nicht drumherumkomme mich selber aufzustellen, ob in einer neuen Partei oder bei der DP(falls die einen Radikalen wie mich akzeptieren können 😀 ).

    Kommentar von CK | Februar 19, 2011

  35. Zur Ayn Rand-/Social Security-Diskussion: http://www.lewrockwell.com/block/block172.html

    Kommentar von nestor | Februar 22, 2011

  36. Nur zur Klarstellung: Walter Blocks Argumentation unterscheidet sich von meiner.

    Er argumentiert wie ein echter Staatsfeind.
    Beklaut den Staat, nehmt dem Staat Geld, weil er hat keine Rechte als Krimineller, aber gebt es denen zurück, die gezwungen wurden einzubezahlen. So wie Ragnar es in AS tut, der den Staat allerdings erst beklaut, nachdem dieser kein Rechtsstaat mehr ist und nur Gewalt noch hilft.

    Das ist nicht meine Meinung. Ich glaube nicht, dass es rechtens ist, den demokratischen Staat heute zu bestehlen. Dies gilt auch für sog. Sozialmissbrauch.

    Ich bin der Meinung (wie auch Ayn Rand), dass eine Händlerethik gegeben sein sollte. Sprich ich zahle für eine konkrete Gegenleistung. AR hat immer einbezahlt in diese Kassen, also hatte sie auch Anrecht auf eine entsprechende Gegenleistung.

    Solange es kein rein privates und freiwilliges Versicherungssystem gibt (bei dem die genauen Konditionen per Vertrag geregelt werden würden), für welches man natürlich kämpfen sollte, bedeutet dies halt, dass man sich drum bemühen sollte, die Gesetze und Regeln zur Gestaltung öffentlicher Pools möglichst frei und leistungsgerecht zu gestalten und diese auch zu respektieren.

    Ich lehne Gesetzesbruch überhaupt-analog zu Radbruch-komplett ab, ausser dort wo die Ungerechtigkeit wirklich massiv ist und/oder der Staat sich zum Besitzer meines Körpers deklariert (ich lasse mir nicht vorschreiben welche Substanzen ich zu mir nehme). Ich lehne im Gegensatz zu vielen anderen Libertären auch Steuerhinterziehung ab.

    Kommentar von CK | Februar 22, 2011

  37. Kommentar von CK | Februar 24, 2011

  38. Scott Adams wieder einmal:

    What exactly is Social Security?

    Some say Social Security is like a retirement plan, but that would require it to be self-funding, which it isn’t.

    I’ve called Social Security a Ponzi scheme because it’s funded by the next generation of suckers. But Ponzi schemes are voluntary. So that analogy is flawed.

    Some say Social Security is a social safety net. But old people wouldn’t die on the streets if the program suddenly stopped sending out checks. You and I are compassionate. We would open our homes and take in the oldsters. The alternative would be feral gangs of senior citizens grazing on our rosebushes. That’s not good for property values.

    So it seems to me that the main purpose of Social Security is to prevent old people from sleeping on our couches. Keeping old people out of the house, and away from the rosebushes, is expensive, so we cleverly pass along part of the bill to people who haven’t yet been born.

    While each person in my generation is paying to prevent, on average, one old person from sleeping on his couch, the next generation will be paying to keep two or three old people out of the living room, and the thermostat below 85 degrees. It might seem like a bargain to them. I call that fair.

    People in my age group don’t have a cool name like the Greatest Generation. But I think we have a legitimate chance of someday being known as the Generation that Prevented the Greatest Generation from Sleeping on Its Couches.

    Kommentar von Jerome | Februar 26, 2011

  39. Yaron Brook on the movie:
    http://arc-tv.com/atlas-shrugged-movie-and-the-ayn-rand-institute/

    Kommentar von CK | März 16, 2011

  40. Geil!

    Und hier die liebe Dagny im Duell mit dem Gewerkschaftsboss:

    Ich wünschte, ich wäre heute auf der anderen Seite des großen Teichs.

    Kommentar von CK | April 15, 2011

  41. Oops:
    http://reason.com/blog/2011/04/27/atlas-croaked

    Kommentar von nestor | April 28, 2011

  42. Anscheinend ist der Film so schlecht, dass der Produzent von seinem Vorhaben eine Trilogie draus zu machen Abstand nimmt: http://tpmdc.talkingpointsmemo.com/2011/04/tea-partys-hopes-for-atlas-shrugged-trilogy-foiled-by-terrible-reviews.php

    Kommentar von Jerome | April 28, 2011

  43. Gutes Statement von Aglialoro. Wo kein anständiges Return on Investment, da lohnt sich keine weitere Investition mehr. Kapitalistisches Grundprinzip. Wichtig das immer mal wieder klarzustellen.

    Und vielleicht auch gut fürs Ankurbeln der Zuschauerzahlen. Hingehen, weil sonst gibt es keine Fortsetzung… 😉

    Dass die Kritiker den Film zerreissen, war im übrigen zu erwarten.

    Kommentar von CK | April 28, 2011

  44. Ich hasse den Spiegel von Tag zu Tag mehr. Erst die Tage dieser Drecksartikel „Gerechtigkeit auf amerikanisch“ zum Tod Bin Ladens und nun dieser Müll. Von den ganzen israelfeindlichen Artikeln der putzigen Ulrike sowieso ganz zu schweigen.

    Natürlich sind negative Kritiken zu AS an sich völlig in Ordnung, man muss Ayn Rands Ideen ja nicht teilen, aber schockierend finde ich immer die ganzen sachlichen Fehler in so Hetzartikeln (die Wortwahl „Haie“, „Fanatiker“, „Jünger“, „Porno“ usw. sind zudem echt peinlich, zumal der Objektivismus keine Religion oder Sekte ist).

    Um nur ein paar wenige mal klarzustellen: Ayn Rand war keine Konservative (sie attackierte deren Idol Reagan mehrmals bis aufs Schärfste, u.a. was das Recht der Frauen auf einen Schwangerschaftsabbruch angeht), die Objektivisten mögen Sarah Palin und Glenn Beck überhaupt nicht (Leonard Peikoff rief früher sogar dazu auf, lieber Demokraten zu wählen als Republikaner wegen den ganzen religiösen Rechten und Kreationisten) und AR war auch nicht gegen Gewerkschaften an sich(nur gegen staatliche Privilegien für dieselbe, doch genauso lehnte sie dererlei Privilegien für Arbeitgeber ab). In AS kämpft Dagny gegen die Gewerkschaft der Lokführer, ja, aber Rearden pflegt eine Freundschaft zum Boss der (privaten) Stahlgewerkschaft, der mit in den Streik tritt.

    Es gibt gute und böse Unternehmer, gute und böse Gewerkschaften, legitime und illegitime Staatsaufgaben. Wer Ayn Rand richtig liest und versteht, weiß das.

    Es ist richtig, dass die Tea Parties von Ayn Rand mitbeeinflusst sind, aber von vielem distanzierte sich die Frau, würde sie heute noch leben (bspw. vom Protektionismus gegen Mexiko). Davon bin ich überzeugt. Die Tea Parties kapieren die Marc Pitzkes dieser Welt aber ohnehin nicht.

    „Doch selbst der Sex dient dem Mantra vom Selbstnutz, bei dem Emotionen nur stören.“

    Das ist i.Ü. nun wirklich eine glatte Lüge. Wohlverstanden das Zweite, denn natürlich ist Sex eine egoistische Handlung.

    Kommentar von CK | Mai 5, 2011


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