L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Frohes Neues! Und ein Hoch auf Stuxnet.

Ich möchte hiermit noch nachträglich allen Lesern unseres Blogs alles Gute fürs neue Jahr 2011 wünschen. Also erstmal frohes Neues euch allen! Möge uns alle ein tolles Jahr erwarten!

Die erste gute Nachricht des neuen Jahres gibt es laut Haaretz bereits heute vom letzte Woche zurückgetretenen Mossadchef Meir Dagan: Irans Atomprogramm wurde entschieden zurückgeworfen und die mögliche nukleare Bewaffung des Mullahregimes erfolgt wohl neuesten Schätzungen zufolge erst frühstens 2015. (gefunden via Free Iran Now)


Weitere wertvolle Zeit zu einer friedlichen Lösung des Konfliktes mit dem grössten Sponsor des islamistischen Terrors wurde somit für die freie Welt, allen voran natürlich Israel, gewonnen, aber auch für die tapfere, für Freiheit und Demokratie kämpfende iranische Oppositionsbewegung, die hoffentlich bald der Tyrannei der Khameinis, Ahmedinedschads und Co. ein Ende setzen wird.

Was genau die nuklearen Ambitionen des Irans zurückgeworfen hat, ist natürlich nicht erklärt worden. Doch neben dem mysteriösen Verschwinden iranischer Wissenschaftler, spielte zweiffelos der wohl im Auftrag von westlichen Geheimdiensten entwickelte Computervirus Stuxnet keine unbedeutende Rolle. Wer auch immer letzendlich dafür verantwortlich war, den Entwicklern gehört eigentlich neben einem Preis für geniale Kreativität auch ein Freiheitsorden verliehen. Denk ich heute an 2010 zurück, denke ich- nicht nur aus politischer Sicht- vor allem an Stuxnet. Und dies noch lange vor Wikileaks.

Ich wage mal eine gewagte Vorhersage: dieser Cyberangriff wird meines Erachtens eines Tages in den Geschichtsbüchern stehen, genauso wie die Entschlüsselung der Enigma. Und zwar vollkommen zurecht.

Siehe auch:
How Stuxnet works
Frank Rieger (FAZ): Der digitale Erstschlag ist erfolgt

Advertisements

Januar 7, 2011 - Posted by | Iran, Islamismus, Israel | ,

2 Kommentare »

  1. Israel hat angeblich das Computervirus „Stuxnet“, der das iranische Atomprogramm schwer geschädigt hat, zwei Jahre lang in einer geheimen Atomanlage bei Dimona in der Negev-Wüste getestet. Das berichtet die Zeitung „New York Times“ unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Demnach habe Israel die iranischen Zentrifugen zur Uranaufbereitung virtuell nachgebaut. Um das Stuxnet-Virus auszuprobieren, habe man wissen müssen, wie diese Maschinen darauf reagieren, sagte ein amerikanischer Militärexperte. Irans Präsident Ahmadinedschad hatte im November eingeräumt, dass es Software-Probleme in den Uran-Zentrifugen gegeben habe. Dem Bericht der „New York Times“ zufolge handel es sich bei „Stuxnet“ um den raffiniertesten Computervirus, der je entwickelt wurde. Er habe die Zentrifugen unter seine Kontrolle gebracht und ein Fünftel von ihnen zerstört. Der scheidende Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, Meir Dagan, hatte kürzlich erklärt, dass Teheran nicht vor 2015 in der Lage sein werde, eine Atombombe zu bauen. Weder Dagan noch israelische oder amerikanische Regierungsvertreter haben jedoch bislang bestätigt, dass „Stuxnet“ in Israel entwickelt und gezielt gegen den Iran eingesetzt wurde.
    Artikel aus „Nachriten aus Israel/NAI“ von heute..

    Kommentar von Claude Sternberg | Januar 17, 2011

  2. Gideon Böss zu Stuxnet:
    http://boess.welt.de/2011/02/09/wo-bleibt-das-denkmal-fur-den-anonymen-hacker/

    Kommentar von CK | Februar 13, 2011


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: