L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Mein Traum: den Stalinisten den endgültigen Todesstoß versetzen!

Ginge es mir nach, ganz ehrlich, wäre es nach dem erneuten Angriff des Nordens auf den Süden an der Zeit endlich das zu erledigen, was 1953 leider nicht bereits gelang. Nämlich das stalinistische Nordkorea im Orkus der Weltgeschichte zu versenken. Oder ihm zumindest eine Lektion zu erteilen und somit zugleich ein Signal Richtung Iran zu senden, wie Lieberman es ebenfalls zurecht fordert.


Im Gegensatz zur Meinung vieler Friedensfreunde würde das unsere Welt sicherer machen, weil die anderen, noch verbliebenen Diktatoren sich schneller in die Hose scheissen würden als sie das Klo finden könnten.

Die freie Welt, allen voran die USA, sollten aber vor allem unbedingt versuchen, China mit ins Boot zu holen, welches das Regime, aus welchen Gründen auch immer, künstlich am Leben erhält. Dabei sollte alles versucht werden, die Chinesen dazu zu überreden, dass es nun an der Zeit ist, Pjöngjang fallen zu lassen. Ohne diesen mächtigen Verbündeten wird Nordkorea ohnehin bald kollabieren und dies ohne Krieg mit dem Süden. Und ob es dann zu einer Wiedervereinigung Koreas kommt oder China den Norden Koreas annektiert, ist mir vollkommen gleich.

Hauptsache, es ist endlich bald Schluß mit dem entwürdigenden Rumgekrieche vor dem kleinen, dreckigen Atomtiger. Ich musste schon kotzen, als Bill Clinton als Bittsteller dahin flog um die beiden, amerikanischen Journalistinnen freizukaufen. Solchem kriminellen Abschaum sollte eigentlich nur eines entgegengesetzt werden: das Faustrecht! Denn wer Wind sät, soll Sturm ernten. Frei nach dem Motto: Brother, you asked for it!

Südkorea Flagge

Siehe auch:
ONE FREE COREA
Tatort Nordkorea: Unvorstellbare Grausamkeiten im Gulag

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November 24, 2010 - Posted by | China, Nordkorea, Südkorea, Stalinismus, USA |

34 Kommentare »

  1. Die USA sind durchaus bereit, ihre Interessen militärisch durchzusetzen wie im letzten Jahrzehnt Kriege in Afghanistan und im Irak gezeigt haben. Ich denke, dass im Fall Nordkorea sicher einerseits China das Problem ist, andererseits aber auch ein mangelndes Interesse der USA bzw. die haben noch genug mit den anderen Krisenherden zu tun.

    Wie weit militärische Erfolge tragen zeigt ja auch die Situation in Afghanistan. Konflikte werden oft nur vordergründig militärisch entschieden. Was danach kommt, ist oft wichtiger.

    Kommentar von Christian Rode | November 24, 2010

  2. @CR: Nation Building ist in der Tat eine sehr teure Angelegenheit wie Irak und Afghanistan beweisen.

    Aber:

    1. Südkorea kann nicht zulassen, dass sein Territorium weiterhin attackiert wird und muss sich verteidigen.
    2. Während in den oben genannten Ländern der Iran mittels Terroristen Unfrieden stiftet und die diversen Bevölkerungsgruppen sich nicht grün sind, würde ein freies Nordkorea m.E. kaum Schwierigkeiten bereiten.

    Man müsste nur von seiten der beiden Weltmächte USA und China ein Arrangement finden.

    Ein recht lesenswerter Clemens Wergin in der Welt zu dem Thema:
    http://www.welt.de/debatte/article11173725/China-muss-Nordkorea-zur-Vernunft-bringen.html

    Kommentar von CK | November 24, 2010

  3. CK:

    Was genau sollte denn deiner Meinung nach getan werden? Oder würde es reichen, dass China das Regime nicht mehr stützt?

    Kommentar von Grommel | November 24, 2010

  4. @Grommel: Man hat viel zu lange mit harten Sanktionen gewartet. Nordkorea war nicht immer eine Atommacht. Optimal wäre China zu überreden Nordkorea fallen zu lassen, dann ist der Irre regelrecht kastriert, Millionenheer und Atomwaffe hin oder her. Von mir aus können die Chinesen sogar da einmarschieren und das Land annektieren. Ist mir komplett wurscht. Ein „rogue state“ hat eh keine Rechte. Aber das ist erstmal reines Wunschdenken.

    Ich wollte jetzt nicht gerade schreiben „Nordkorea den Krieg erklären“, der obige Beitrag war ja schon Provokation genug für heute 😉

    Kommentar von CK | November 24, 2010

  5. @CK:

    Aber Provokation alleine ist billig und einfach.

    Was sollte man deiner Meinung nach denn jetzt konkret mit Nordkorea machen? Und wenn du keine konkrete Meinung hast, warum dann dein Post … !?

    Kommentar von Grommel | November 24, 2010

  6. @CK:

    Und ‚China soll Nordkorea fallen lassen‘ und ‚Nordkorea den Krieg erklären‘ sind zwei sehr verschiedene Optionen/Szenarien …

    Kommentar von Grommel | November 24, 2010

  7. @Grommel: Manchmal lasse ich halt einfach gerne Dampf ab, daher die Rubrik „angry CK“.

    Beide Szenarien würden zum Ende Nordkoreas führen. Aber die erstere Variante wäre mir lieber, da auch ich Krieg an sich natürlich nichts abgewinnen kann. Krieg ist hässlich, grausam und schrecklich. Wenn es ohne Krieg möglich ist, das Regime wegzuhauen, mit Hilfe Chinas, umso besser. Von mir aus können aber auch Südkorea und die USA diesen Schurkenstaat ein für allemal ausschalten.

    Für den Anfang sollte der Süden aber mal „nur“ ein wichtiges militärisches Ziel zur Vergeltung bombardieren. Das würde ich jedenfalls tun, wenn ich die Befehlsmacht über die südkoreanische Armee hätte. Aber man setzt wohl lieber auf Deeskalation, was nur bedeutet dass Nordkorea bald wieder provozieren wird.

    Kommentar von CK | November 25, 2010

  8. Wie wäre eine weitere Variante:

    http://www.ksta.de/html/artikel/1290432641278.shtml

    China will keine Aggressionen von irgendeiner Seite. Das Seemanöver von Südkorea und USA im Gelben Meer geht denen schon zu weit.

    Es wäre dringend nötig, dass sich USA und China auf eine Linie verständigen.

    Davon ab darf natürlich kein Land das Gebiet eines anderen bombardieren. Ob aber ein eigenes Bombardement wirklich deeskalierend wirkt, bezweifele ich stark. Das führt eher in die nächste Eskalationsrunde.

    Natürlich ist es schrecklich, wenn ein Land von einem Diktator – egal welcher Coleur – regiert wird. Aber man sollte schon versuchen, die Abschaffung der Diktatur möglichst friedlich zu gestalten. Die Implosion des Kommunismus in Osteuropa ist eine Variante gewesen. China ist dabei sich langwierig selbst umzugestalten. In Nordkorea sitzt noch ein alter Diktator an der Macht. Ich vermag die mögliche Dynamik in Nordkorea, die sich im Inneren z.B. nach dem anstehenden Machtwechsel entwickeln könnte, gar nicht abschätzen.

    Ein Krieg wäre aber die schlechteste Lösung für alle.

    Kommentar von Christian Rode | November 25, 2010

  9. @CR: Bzgl. China sind wir uns zwar einig, aber ich bin im Gegensatz zu Dir der selben Meinung wie Charles Krauthammer, der gestern sich ganz klar gegen eine neue Sechserrunde ausgesprochen hat. Das wird eh nur wieder drauf hinauslaufen, dass man Nordkorea Erpressungsgeld rüberschiebt.

    Man muss nun absoluten Druck auf China entfalten, damit die Nordkorea bremsen. Das geht bspw. indem man damit droht, dass wenn China nichts täte, Japan und Südkorea halt nuklear bewaffnet werden. Das geht zwar komplett gegen Obambis naiven Traum einer atomwaffenfreien Welt, aber das wäre jetzt die optimale Variante.

    Daraufhin wird China einknicken, den Irren stoppen und die USA, Japan und Südkorea sind zufriedengestellt.

    http://www.examiner.com/political-transcripts-in-national/charles-krauthammer-ratch-it-up-arm-south-korea-japan-with-nukes

    Kommentar von CK | November 25, 2010

  10. @CK:

    Was den Krieg angeht: wärest du zb bereit dein eigenes Leben einzusetzen um ‚den Stalinisten den endgültigen Todesstoss zu geben‘ oder sollen das lieber andere machen/riskieren und du ‚organisierst‘ das im sicheren Kämmerlein?

    Kommentar von Grommel | November 25, 2010

  11. @nestor:

    Was kann man auch von einer Komikerin auf einem Comedy Sender mehr erwarten ?;)

    Aber die Palin hat ja sowieso keine Ambitionen mehr selbst Politikerin zu werden (nachdem sie ihren Governor-Job ja schon in der Hälfte geschmissen hat). Zu viel Arbeit, zu wenig Geld. Da lässt es sich als ‚political pundit‘ doch viel besser leben!

    Kommentar von Grommel | November 25, 2010

  12. @Grommel: Was für ne dumme Frage. Krieg ist natürlich Sache der Experten/Profis. Obama selbst kämpft ja auch nicht im Irak oder in Afghanistan. Trotzdem: wenn mein Land angegriffen werden würde, würde ich sofort zur Waffe greifen. Genauso wie wenn jemand mein Heim angreifen würde. (Würde der Staat mir denn endlich eine Waffe erlauben).

    Kommentar von CK | November 25, 2010

  13. @CK:

    Ich finde nicht, dass sie dumm ist.

    Es ist immer leicht zu sagen: „Ohohoho, jetzt ist es an der Zeit einen Krieg anzuzetteln um damit den Despoten X zu stürzen!“ wenn man selbst gemütlich daheim am Schreibtisch sitzt …

    Du erinnerst mich an die amerikanischen ‚chicken hawks‘, die immer lautstark für militärische Lösungen sind aber selbst nie in einem Krieg gekämpft haben und welche Andere, oft weniger Priviligierte, für sich kämpfen lassen.

    Und somit bist du also bereit dein Leben für dein Land aber nicht für deine Ideale zu riskieren?

    Kommentar von Grommel | November 25, 2010

  14. @Grommel: Wenigstens laufe ich nicht- wie die (deutsche) Linke- auf die Strasse und bespucke unsere eigenen Soldaten als Mörder oder hetze gegen Israel und nenne mich dann Friedensfreund. Ist ja immer leicht ein supertoller Friedensfreund zu sein, wenn man selber keine Faschisten als Nachbarn hat.

    Ausserdem bin ich an sich gegen Krieg. Nur glaube ich eben, dass Appeasement mittel- bis langfristig eher (schlimmere) Kriege verursacht (siehe WWII) als eine Politik der „harten Hand“.

    Und somit bist du also bereit dein Leben für dein Land aber nicht für deine Ideale zu riskieren?

    Umgekehrt. Wäre Luxemburg eine Diktatur, verdiente diese null Support. Meine Loyalität gehört allein meinen Idealen. Meiner Freiheit. Nur lebe ich eben in Luxemburg, nicht in Südkorea. Erkenne aber an, dass diese jedes Recht haben ihren Feind notfalls zu vernichten.

    Im übrigen:
    American soldiers fight for the right of all Americans, regardless of race, class or past service, to speak out on foreign policy issues. If they fight for the right of pacifist anti-military fifth columnists like Michael Moore to denigrate their honor, they certainly fight for the right of civilian hawks to speak up in favor of the highest level of moral and material support for their heroism.

    Kommentar von CK | November 25, 2010

  15. @CK:

    Ist ja immer leicht ein supertoller Friedensfreund zu sein, wenn man selber keine Faschisten als Nachbarn hat.

    Stimmt. Genau wie es leicht ist ein Militarist zu sein, wenn man gemütlich zu Hause auf der Couch sitzt.

    Ausserdem bin ich an sich gegen Krieg. Nur glaube ich eben, dass Appeasement mittel- bis langfristig eher (schlimmere) Kriege verursacht (siehe WWII) als eine Politik der „harten Hand“.

    Alles schön und gut aber DU bist nicht bereit diese ‚harte Hand‘ zu sein … ausser von deinem Schreibtisch aus.

    Umgekehrt. Wäre Luxemburg eine Diktatur, verdiente diese null Support. Meine Loyalität gehört allein meinen Idealen. Meiner Freiheit. Nur lebe ich eben in Luxemburg, nicht in Südkorea. Erkenne aber an, dass diese jedes Recht haben ihren Feind notfalls zu vernichten.

    Natürlich sollen DIESE das Recht haben. Aber darum ging es nicht. Es ging darum dass DU den Diktator X im Land Y mit Gewalt stürzen willst obwohl DU nicht bedroht bist und DU nicht selbst dein Leben dafür auf’s Spiel setzen willst.

    Deine Freiheit ist nicht durch Nordkorea bedroht, also ist es auch nicht an dir Kriegshetze zu betreiben. Insbesondere wenn dein Beitrag zu diesem eventuellen Krieg nur aus Blogposts besteht …

    Was die amerikanischen Soldaten angeht: dir ist der Unterschied zwischen diesen und dir wohl klar???

    Kommentar von Grommel | November 25, 2010

  16. Genau wie es leicht ist ein Militarist zu sein, wenn man gemütlich zu Hause auf der Couch sitzt.

    1. Bin ich kein Militarist. Wie wohl kein Freiheitsfreund einer ist. Ich träume von dem Tag, wo es gar kein Militär mehr braucht und wir komplett abrüsten können. Aber solange es Diktatoren wie Ahmadinedschad und Co. auf dieser Welt gibt, müssen wir halt schauen militärisch so überlegen wie möglich zu sein. Das Militär ist sozusagen ein notwendiges Übel, die Soldaten selbst jedoch Helden, die für aller Bürger Freiheit kämpfen, inklusive derer, die auf sie spucken.
    2. Bin ich nicht für jeden Krieg (ich war bspw. gegen den Irakkrieg.)
    3. Bin ich gegen die Wehrpflicht und will also niemanden zwingen zu kämpfen, aber die Profisoldaten gut ausrüsten und gut bezahlen.

    Der Rest Deines Beitrages ist vollkommen lachhaft, sorry.

    Deine Freiheit ist nicht durch Nordkorea bedroht, also ist es auch nicht an dir Kriegshetze zu betreiben.

    1. Ich sage ja nicht, dass ein Krieg die einzige Option ist, aber man muss unbedingt versuchen Nordkorea zu brechen. Das ist halt meine Meinung, die ich aber niemandem aufzwingen möchte.
    2. Schaffen wir jetzt die Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit ab? Das wäre nämlich die logische Konsequenz, wenn nur noch direkt Betroffene zu jedem Thema mitreden dürften.

    Was die amerikanischen Soldaten angeht: dir ist der Unterschied zwischen diesen und dir wohl klar???

    Klar. Aber so wie Andere sie (und ihre Einsätze) angreifen/kritisieren (wieso dürfen die egtl. noch mitreden deiner Logik nach? 😀 ), darf ich sie ebenfalls verteidigen.

    The lame duck Obama:
    http://fdogblog.wordpress.com/2010/11/25/the-lamest-duck-since-carter/

    😉

    Kommentar von CK | November 25, 2010

  17. mh, man muss nicht in der Lage sein, in die Weltgeschichte einzugreifen, um diese zu kommentieren.

    >>Ausserdem bin ich an sich gegen Krieg. Nur glaube ich eben, dass Appeasement mittel- bis langfristig eher (schlimmere) Kriege verursacht (siehe WWII) als eine Politik der „harten Hand“.

    Sicher ist der diplomatische Kampf gegen Hitler kein gutes Beispiel für eine nicht-militärische Kriegsverhinderung… Sehe ich ein. Aber einen Präzedenzfall würde ich daraus nicht machen. Die sozialdemokratische Ostpolitik nach 1969, die eben nicht die starke Hand ausgespielt hat, sondern diese dem Osten gereicht hat, wäre ein Gegenbeispiel.

    Kommentar von Christian Rode | November 25, 2010

  18. @CR: An dein Gegenbeispiel habe ich auch schon gedacht. Nur gab es damals auf der Gegenseite auch Leute, denen an einer Verbesserung der deutsch-deutschen Beziehungen gelegen war. In Nordkorea (ebenso im Iran) sehe ich jedoch gar kein Entgegenkommen. Die Hand reichen- ja, ich bin dafür. Aber in bezug auf Länder wie China oder Russland, die sich Schritt für Schritt langsam öffnen und die wichtig sind im Kampf gegen den Terror. Nicht jedoch in bezug auf die Achse des Bösen (die besagten Terror eigenhändig finanzieren). Ich bin jedoch flexibel. Je nach Lage, sollte man umsteuern um stets auf neue Begebenheiten zu reagieren.

    Kommentar von CK | November 25, 2010

  19. Ach Ck… Das ganze Gerassel in Korea hat innenpolitische und vielleicht ganz andere Gründe, Stalinismus hin oder her. Vielleicht sehen wir erste Anzeichen eines Stellvertreterkrieges zwischen den Währungsniedrighaltern Dollar-Yuan, vielleicht auch der innenpolitische Diktatorwechsel Nordkoreas, doch sollten wir das ganze nicht auf Südkorea beschränken, sondern dahinter andere Zusammenhänge vermuten. Und aus diesem Blickwinkel wäre eine Forderung nach Vergeltung, CK, eine Dummheit, da genau darauf spekuliert wird. Todesstoß hin oder her, weder deine Rhetorik noch Analyse trifft irgendeinen Punkt.

    Kommentar von JayJay | November 25, 2010

  20. @JayJay: Ich sage ja nicht, dass man nicht über weitere Zusammenhänge reden darf. Gerade in bezug auf Nordkorea wie China, zu denen ja so einiges anzumerken wäre.

    Ich denke, Krauthammer hat das Wichtigste bereits auf den Punkt gebracht und dabei ja durchaus auf den grösseren Rahmen verwiesen.

    Von Analyse meinerseits kann zudem keine Rede sein, das war ein bewusst provokativer „angry“-Beitrag. Dementsprechend halt auch die Rhetorik.

    Ich bleibe jedoch dabei, dass es nun wichtig ist, Stärke zu zeigen. Der Gegner darf weder Südkorea, noch vor allem die USA für schwach halten. Zumindest die Drohung einer Vergeltung muss daher gegeben sein, diese kam ja auch vom südkoreanischen PM.

    Guy Millière dazu:
    http://www.drzz.info/article-la-coree-du-nord-la-chine-et-l-occupant-de-la-maison-blanche-par-guy-milliere-61687436.html

    Kommentar von CK | November 25, 2010

  21. @CK:

    1. Bin ich kein Militarist. Wie wohl kein Freiheitsfreund einer ist. Ich träume von dem Tag, wo es gar kein Militär mehr braucht und wir komplett abrüsten können. Aber solange es Diktatoren wie Ahmadinedschad und Co. auf dieser Welt gibt, müssen wir halt schauen militärisch so überlegen wie möglich zu sein. Das Militär ist sozusagen ein notwendiges Übel, die Soldaten selbst jedoch Helden, die für aller Bürger Freiheit kämpfen, inklusive derer, die auf sie spucken.

    Nichtsdestotrotz bleibst du ein Chickenhawk wenn du zum Krieg aufrufst und selbst daheim auf der Couch sitzen bleibst.

    2. Bin ich nicht für jeden Krieg (ich war bspw. gegen den Irakkrieg.)
    3. Bin ich gegen die Wehrpflicht und will also niemanden zwingen zu kämpfen, aber die Profisoldaten gut ausrüsten und gut bezahlen.

    Darum ging es ja nicht.

    Der Rest Deines Beitrages ist vollkommen lachhaft, sorry.

    I disagree. Was ist lachhaft an ihm?

    1. Ich sage ja nicht, dass ein Krieg die einzige Option ist, aber man muss unbedingt versuchen Nordkorea zu brechen. Das ist halt meine Meinung, die ich aber niemandem aufzwingen möchte.

    Und wie sollte man Nordkorea brechen?

    2. Schaffen wir jetzt die Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit ab? Das wäre nämlich die logische Konsequenz, wenn nur noch direkt Betroffene zu jedem Thema mitreden dürften.

    Natürlich darfst du sagen, was du willst. Aber dann dürfen andere auch auf deine Hypokrisie und die viel heisse Luft hinweisen, die du von dir gibst. Meistens sind die Meinungen direkt Betroffener auch höher und als wertvoller einzuschätzen als die von Amateur-Politikern/Generälen, welche vom Sofa aus die Welt regeln wollen. Natürlich ohne selbst auch nur irgendwas zu tun. Die Drecksarbeit ist ja immer für andere, aber doch nicht für sie selbst!

    Klar. Aber so wie Andere sie (und ihre Einsätze) angreifen/kritisieren (wieso dürfen die egtl. noch mitreden deiner Logik nach?), darf ich sie ebenfalls verteidigen.

    Natürlich darfst du sie verteidigen. Aber auch darum ging es wieder nicht.

    Es ging darum, dass du von schönen Idealen träumst und Grosses ‚von der Welt‘ verlangst aber selbst nicht bereit bist zb dein Leben dafür einzusetzen! Es aber von anderen verlangst. Das ist einfach lahm.

    Kommentar von Grommel | November 26, 2010

  22. Was ist lachhaft an ihm?

    Wüsstest Du, wenn Du den verlinkten US-Artikel gelesen hättest. Du verlangst, dass niemand für Krieg sein darf, der nicht selber mitmacht. Wenn also Israel oder Südkorea sich verteidigen, darf ich nicht schreiben, dass ich dahinterstehe? Natürlich habe ich kein Recht irgendetwas diesen Ländern zu diktieren, was ihre eigene Politik angeht, aber ich kann jawohl Wünsche, Hoffnungen oder Vorschläge äussern. Auch welche, die mich nicht daran beteiligen.

    Im übrigen ein schönes Eigentor von Dir. Das nächste Mal, wo Du hier gegen irgendwelche schiefgelaufenen Schiffskaperungen Israels wetterst, werde ich Dich an Deine Worte erinnern. „Wenn man nicht selbst Verantwortung übernimmt, darf man nicht mitreden. Also halt die Klappe.“

    Unglaublich so ne Aussage. 😦

    Meistens sind die Meinungen direkt Betroffener auch höher…

    Würdest Du das mal konsequent zu Ende denken, wärst Du ein echter (politikkritischer) Liberaler. Nochmal: ich will niemanden zu irgendetwas zwingen, ich wollte mich nur einmal über Nordkoreas Aggression aufregen. Und ungeachtet meiner eigenen Ansichten, müssen/sollen die Leute da unten natürlich rausfinden was für sie am besten ist. Würde ein Luxemburger Politikergremium eingerichtet werden, was Südkorea alles diktieren würde, wäre ich als Erster dagegen, egal was sie konkret vorschlügen.

    Und wie sollte man Nordkorea brechen?

    Siehe Krauthammer. China ins Boot nehmen indem man damit droht, Japan und Südkorea nuklear zu bewaffnen. Dabei anmerken, dass man aber lieber hätte, Peking würde das regeln, weil man weiterhin gute Beziehungen haben wolle. Das übliche diplomatische Spielchen eben.

    Ausserdem verlange ich nur, dass Menschen ihren Job machen. Ich verlange auch von Luxemburger Polizisten, dass sie mich schützen, bin aber selber nicht bei dem Verein (zahle aber gerne dafür). Bin ich ein Heuchler deswegen? Müsste ich mich nicht selber auf Verbrecherjagd begeben? (Vergessen wir mal, dass wenn ich das täte, mich der Staat- zurecht!- einsperren würde.) Wie gesagt, nicht ernstzunehmen.

    So, Thema beendet.

    Kommentar von CK | November 26, 2010

  23. @CK:

    Du verlangst, dass niemand für Krieg sein darf, der nicht selber mitmacht. Wenn also Israel oder Südkorea sich verteidigen, darf ich nicht schreiben, dass ich dahinterstehe?

    Doch. Aber du verschiebst schon wieder die Torpfosten!

    Wenn die Südkoreaner Nordkorea angreifen wollen und du das gut findest, ok. Ist ja dein Recht. Aber DU hast von deinem Sessel aus zum Krieg gegen Nordkorea aufgerufen, nicht die Südkoreaner. Vielleicht verstehst du ja irgendwann den Unterschied …

    Natürlich habe ich kein Recht irgendetwas diesen Ländern zu diktieren, was ihre eigene Politik angeht, aber ich kann jawohl Wünsche, Hoffnungen oder Vorschläge äussern. Auch welche, die mich nicht daran beteiligen.

    Natürlich. Aber trotzdem ist es immer leichter nur von seinem Sessel aus grosse Thesen zu verkünden, insbesondere solche, in denen andere Leute IHR Leben riskieren müssen/sollten, als SELBST das eigene Leben einzusetzen.

    Das nächste Mal, wo Du hier gegen irgendwelche schiefgelaufenen Schiffskaperungen Israels wetterst, werde ich Dich an Deine Worte erinnern. „Wenn man nicht selbst Verantwortung übernimmt, darf man nicht mitreden. Also halt die Klappe.“

    Eine Schiffskaperung, oder einen Krieg, zu kritisieren ist etwas ganz anderes als einen Krieg (mit all seinen Konsequenzen) zu fordern. Allerdings ist weises und angebrachtes Kritisieren in der Tat auch schwer, wenn man nicht selbst betroffen ist. Trotzdem ist es harmloser als, wie du es tust, zum Krieg aufzurufen.

    Würdest Du das mal konsequent zu Ende denken, wärst Du ein echter (politikkritischer) Liberaler. Nochmal: ich will niemanden zu irgendetwas zwingen, ich wollte mich nur einmal über Nordkoreas Aggression aufregen. Und ungeachtet meiner eigenen Ansichten, müssen/sollen die Leute da unten natürlich rausfinden was für sie am besten ist. Würde ein Luxemburger Politikergremium eingerichtet werden, was Südkorea alles diktieren würde, wäre ich als Erster dagegen, egal was sie konkret vorschlügen.

    Nur aufregen? Alles schön und gut, dann kann man in der Tat inkohärentes und unüberlegtes Zeug von sich geben. Aber ich dachte, du würdest dich als politischen ‚think tank‘ sehen? Könnte man da nicht mehr Qualität und/oder Ernst erwarten?

    Siehe Krauthammer. China ins Boot nehmen indem man damit droht, Japan und Südkorea nuklear zu bewaffnen. Dabei anmerken, dass man aber lieber hätte, Peking würde das regeln, weil man weiterhin gute Beziehungen haben wolle. Das übliche diplomatische Spielchen eben.

    Schön. Aber das ist was anderes, als das, was du wolltest: „Ginge es mir nach, ganz ehrlich, wäre es nach dem erneuten Angriff des Nordens auf den Süden an der Zeit endlich das zu erledigen, was 1953 leider nicht bereits gelang. Nämlich das stalinistische Nordkorea im Orkus der Weltgeschichte zu versenken.“

    Das war ein offener Aufruf zum Krieg gegen Nordkorea.

    Allerdings hast du dich dann wieder etwas gezügelt: „Dabei sollte alles versucht werden, die Chinesen dazu zu überreden, dass es nun an der Zeit ist, Pjöngjang fallen zu lassen. Ohne diesen mächtigen Verbündeten wird Nordkorea ohnehin bald kollabieren und dies ohne Krieg mit dem Süden.“

    Wäre doch sowieso die bessere Lösung. Wieso also das martialische Gejaule?

    Ausserdem verlange ich nur, dass Menschen ihren Job machen. Ich verlange auch von Luxemburger Polizisten, dass sie mich schützen, bin aber selber nicht bei dem Verein (zahle aber gerne dafür). Bin ich ein Heuchler deswegen? Müsste ich mich nicht selber auf Verbrecherjagd begeben? (Vergessen wir mal, dass wenn ich das täte, mich der Staat- zurecht!- einsperren würde.) Wie gesagt, nicht ernstzunehmen.

    Bezahlst du amerikanische oder südkoreanische Soldaten damit sie ihr Leben riskieren? Und für DICH riskieren die ihr Leben ja sowieso nicht, sondern für die Südkoreaner in dem Fall. Im Gegensatz zum luxemburgischen Polizisten, der in der Tat dich beschützen soll.

    Kommentar von Grommel | November 26, 2010

  24. @Grommel: Gottchen, Deine Probleme möchte ich auch gerne mal haben. Ich denke, alles wurde gesagt was es zu sagen gab. Es war zwar vielleicht in der Tat ein Fehler, so einen unseriösen „angry“-Beitrag („Tretet die Stalinisten in den Arsch!“) zu verfassen (das mögen die anderen Blogmitbetreiber auch zurecht kritisieren, wenngleich er explizit ja als „angry“ markiert war), aber immer wieder lustig wie PC-Anhänger bei so nem Kriegsaufruf aufschreien. Als würde man selber Bomben abwerfen und Menschen töten.

    Jeder Staat hat seine eigenen Bürger zu schützen, sonst braucht man ihn nicht. Und dass die Schurkenstaaten von der internationalen Gemeinschaft gehätschelt werden, nervt mich halt. Würden die Grommels dieser Welt sich mal nur halb soviel über echte Verbrechen aufregen (Steinigungen im Iran bspw.) und dafür sich die Finger wund tippen. 😦

    Kommentar von CK | November 26, 2010

  25. Ich komm bei der Sache nicht mehr mit… Das Kriegsgeschrei mag ich nicht, aber ich bin froh, dass es nur von CK kommt und nicht von Südkorea oder USA.

    Was ich nicht verstehe, ist aber, dass man – so wie ich Grommel jetzt wiederholt verstanden habe – eine politische Forderung nur bringen darf, wenn man auch selbst in der Lage ist, sie in die Praxis umzusetzen. Das erwarte ich u.U. von Politikern, aber doch nicht von Beobachtern der Politik, Kritikern, Journalisten etc. Das geht doch gar nicht.

    Kommentar von Christian Rode | November 26, 2010

  26. @CR: Ich sage nicht, dass es unbedingt Krieg geben sollte, wohl aber stört mich Kriegsgeschrei nicht, wenn es den Gegner einschüchtert, bremst und man danach Ruhe hat. 😉

    JayJay hat schon erwähnt dass es nicht nur um Korea geht. Eben. Nordkorea hat den von Israel zerstörten syrischen Atomreaktor bauen lassen und spielt global im Terror mit.
    Ich verlange von der westlichen Gemeinschaft mehr Druck auf diesen Drecksstaat.

    Kommentar von CK | November 26, 2010

  27. @CK:

    Würden die Grommels dieser Welt sich mal nur halb soviel über echte Verbrechen aufregen (Steinigungen im Iran bspw.) und dafür sich die Finger wund tippen.

    Ich finde Steinigungen schrecklich und barbarisch. Aber nur darüber zu bloggen hilft und ändert nicht viel. Echt ändert sich dadurch nichts.

    Genauso wenig wie deine online Parolen was ändern (ausser als Ventilfunktion für dich selbst).

    Aber wenn du es wirklich mit all deinen Thesen ernst meinen würdest, müsstest du schon lange in der Politik sein (obwohl du als kleiner luxemburger Politiker auch nicht die ganze Welt retten/reformieren könntest – ist nun mal einfach so).

    @CR:

    Was ich nicht verstehe, ist aber, dass man – so wie ich Grommel jetzt wiederholt verstanden habe – eine politische Forderung nur bringen darf, wenn man auch selbst in der Lage ist, sie in die Praxis umzusetzen. Das erwarte ich u.U. von Politikern, aber doch nicht von Beobachtern der Politik, Kritikern, Journalisten etc. Das geht doch gar nicht.

    Ich hab a. gesagt, dass die wirklich Betroffenen oft mehr Bescheid wissen und besser über eine Situation urteilen können als Aussenstehende (Beispiel: es ist an den Südkoreanern zu entscheiden ob sie Nordkorea angreifen wollen und nicht an einem Blogger aus Luxemburg) und b. dass es leicht ist von anderen einen hohen Einsatz (ihr Leben) zu fordern, wenn man selbst gemütlich zu Hause auf der Couch sitzt und im Internet surft. Das ist Stammtischniveau.

    Kommentar von Grommel | November 26, 2010

  28. @Grommel: Petitionen dagegen kann man aber unterschreiben und die helfen durchaus (cf. Sakineh). Aber das tun wir sicher auch beide, ich auf jeden Fall. Politik halte ich nicht für den richtigen Weg, obwohl eine eigene Partei durchaus (evtl. für 2014) angedacht ist. Lieber würde ich bspw. eine eigene „Schule“ gründen 😉

    Das ist Stammtischniveau.

    „Angry“-Rubrik halt.

    Um zu einem versöhnlichen Ende am Freitag mittag zu finden, hierbei sind wir uns alle einig: „Es ist an den Südkoreanern zu entscheiden ob sie Nordkorea angreifen wollen“.

    Kommentar von CK | November 26, 2010

  29. Grommel, natürlich entscheiden die „wirklich Betroffenen“, wenn man mal vom unmittelbar Betroffensein ausgeht, selbst. Ganz unmittelbar sind ja schon China und USA nicht betroffen, werden aber auch mitentscheiden. Das ist Politik.

    Worum es mir aber geht: Was ist Stammtischniveau? Was ein „Angry CK“ schreibt, hat tatsächlich Stammtischniveau, aber nicht, weil er etwas fordert, was er nicht selbst entscheiden kann, sondern weil er als „angry young man“ zu unreflektierten Kurzschlussreaktionen aus dem Bauch heraus neigt. Das Niveau der Argumentation ist „Stammtisch“, nicht aber, dass man eine Meinung zu etwas hat, das man nicht selbst politisch umsetzen kann. Diese Differenz ist mir wichtig.

    Kommentar von Christian Rode | November 26, 2010

  30. >>Politik halte ich nicht für den richtigen Weg, obwohl eine eigene Partei durchaus (evtl. für 2014) angedacht ist.

    oha, eine Partei für Luxemburg? Was soll das für eine Partei werden?

    >>Lieber würde ich bspw. eine eigene „Schule“ gründen

    Eine Schule (für Kinder) oder eine „Denkschule“?

    Kommentar von Christian Rode | November 26, 2010

  31. @CR: Vollkommen einverstanden.

    Was soll das für eine Partei werden?

    Das wäre eine klassisch-liberale, die Idee stammt von unserem Kollegen Claude (derzeit Vizepräsident im Conseil d’Etat, die Presse nennt ihn „unseren Vordenker“, was jedoch Unsinn ist, wir trafen ihn erst, als wir entdeckten dass er auf unserer Wellenlänge liegt), der 2014 in Rente geht. Aber mir wäre lieber, die DP würde eine solche werden und wir bräuchten keine neue Partei.

    Eine Schule (für Kinder) oder eine „Denkschule“?

    Letzteres. Aber Ersteres hätte auch seinen Reiz, allerdings müsste man dafür zuerst dem Staat das Bildungsmonopol wegnehmen, zudem jede Menge Kapital besorgen und dann Lehrer rekrutieren. Sehr utopisch 🙂

    Kommentar von CK | November 26, 2010

  32. naja, Privatschulen gibt es ja durchaus.

    Kommentar von Christian Rode | November 26, 2010

  33. Dr.Hurd zum Thema Nordkorea:
    http://www.capitalismmagazine.com/world/asia-pacific/6157-north-korea-s-secret-weapon-the-pacifism-of-its-enemies.html

    Ein gewisser Kommentator darunter offenbart leider die Dummheit einiger Linker und Libertärer.

    Kommentar von CK | November 30, 2010


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