L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Gegen Manfreds Irrtümer, für die Liberalen!

Manfred hat die Tage wieder zwei Texte gegen die Liberalen veröffentlicht: eine Rezension von Armin Mohlers „Gegen die Liberalen“ und einen Ausschnitt aus seinem neuesten Werk „Die Liquidierung der Zivilisation“, der Liberale als (Mit-)Zerstörer unserer Zivilisation ausmacht.


Ich habe jetzt weder die Zeit, noch die Lust, auf alles en detail einzugehen, sondern will nur einmal drei Hauptargumente der Konservativen rauspicken und erklären, was aus meiner Sicht daran falsch ist.

1. Der Liberalismus predigt das nicht-existierende autonome, bindungslose Individuum. Dieser methodologische Individualismus macht den Liberalen blind für die Probleme wirklich existierender Individuen, die immer in einen sozialen Kontext eingebunden sind.

In der Tat geht der Liberalismus davon aus, dass jeder Mensch zum eigenen Denken und zum Gebrauch seiner Vernunft in der Lage ist (was nicht bedeutet, dass der Einzelne dies immer tut) und ein autonomer, moralischer Agent ist. Zwar wird er von seiner Umwelt beeinflusst, aber was er annimmt und was er verwirft, entscheidet er selbst. Insoweit ist er gar „self-made“. Das Infragestellen dessen, was einem Mitmenschen- besonders die Eltern- an Werten, Normen und Verhaltensweisen mitgegeben haben, gehört besonders zum Prozeß des Erwachsenwerdens dazu. Dieses Infragestellen kann durchaus zur Festigung derselben führen, weil man erst durch das Nachdenken darüber ihren Wert begreifen mag, während man sie vorher nur einfach so angenommen hat.

Der Liberalismus predigt jedoch keine Bindungslosigkeit, sondern die Freiwilligkeit sozialer Bindungen. Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht aus diversen Gründen das Zusammensein mit anderen Menschen, die Gemeinschaft. Der Liberale verleugnet dies keineswegs. Doch gerade deswegen ist es nicht notwendig, soziale Bindungen zu erzwingen.

Kleine-Hartlage und Mohler haben recht: es gibt in der Realität kein abstraktes, im freien Raum herumschwebendes Individuum. Jeder Mensch steht in einem Lebenszusammenhang, von dem aus er denkt und reagiert. Aber jeder Mensch steht eben in einem ganz eigenen Lebenszusammenhang und somit nicht alle Staatsbürger in dem Gleichen. Das Individuum ist in diesem Sinne also eine juristische Abstraktion, die es erlauben soll, den Neutralitätsstatus des Staates zu gewährleisten und allgemeine Regeln und Gesetze für alle Individuen zu formulieren, unabhängig ihres konkreten Lebenszusammenhanges. Konkrete Probleme in konkreten Lebenszusammenhängen können zudem nicht mittels einer „One size fits all“-Lösung aus der Welt geschafft werden, sondern benötigen die Freiheit vielfältiger Lösungswege.

2. Der Liberale ist konservativen Werten gegenüber feindlich eingestellt. Konkret gemeint sind: Vaterland – Ordnung -Ehre – Reinheit – Fortschritt – Moral – Nation – Heimat -Treue – Boden – Sitte – Kraft – Reich – Natur – Wachstum – Anstand – Kameradschaft.

Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber viele Liberale sehen das wohl ähnlich wie ich. Ich bin überzeugter Patriot (nicht nur im Sport.) Ich identifiziere mich mit meinem Land (was jedoch nicht bedeutet, dass ich einem primitiven, eher unpatriotischen, unkritischen „Right or wrong-my country“ anhänge), mit meiner Nation, meiner Heimat und seiner Geschichte, mit meinem Volk und meiner Sprache. Genauso wie dies verständlicherweise viele Menschen anderer Länder tun. Daran ist zunächst nichts verwerflich. Jedoch sollte man natürlich nur auf die „richtigen Dinge“ stolz sein und wie ein guter Freund die „negativen Eigenschaften“ gegebenenfalls kritisieren. Ein faschistisches oder staatssozialistisches Luxemburg hätte keine Existenzberechtigung mehr.

Wäre es nötig, würde ich jedoch sowohl für meine eigene Freiheit als auch für die eines freien Luxemburgs oder Europas mit der Waffe in der Hand sterben. Jedoch bin ich froh, dass dies nicht mehr nötig ist und wir in Frieden leben können. Etwas, was ich auch Israel von ganzem Herzen wünsche. Ein Land, dessen Bürger sich, ihr Leben und ihre Lieben heute- leider notfalls auch mit militärischer Gewalt- schützen müssen.

Recht und Ordnung halte ich wiederum für absolut unabdingbar ebenso wie Ethik, Moral und Anstand (wobei meine konkreten Ansichten hier sicherlich nicht deckungsgleich mit denen vieler Konservativer sein mögen). Ich bin fortschrittsfreundlich, viel mehr als manche Konservativen oder Christen, für Umwelt- und Naturschutz mittels liberaler Eigentumsverfassung, für materielles wie ideelles Wachstum und für ein kameradschaftliches Miteinander in sozialen Strukturen wie Vereinen oder Verbänden.

Statt also den Liberalen vorzuwerfen, sie mögen manche Dinge nicht schätzen, wäre es ehrlicher zu sagen, dass die Liberalen, sogar untereinander, möglicherweise andere konkrete Vorstellungen zu Begriffen wie Werte, Moral und Ehre haben.

3. Die Liberalen wollen soziale Institutionen wie die Familie zerstören um die gesellschaftlichen Strukturen völlig neu zu erschaffen.

Konservative rechnen Liberale der Linken zu wegen ihres angeblichen Konstruktivismus. Liberale lehnen jedoch Konstruktivismus vehement ab und widersetzen sich eben gerade jeder Gesellschaftsklempnerei. Eine Gesellschaft soll sich frei entwickeln und vielfältig organisieren, nicht aufgrund eines autoritären, am Reißbrett entworfenen Planes. Dadurch entstehen automatisch historisch gewachsene Strukturen, die jedoch zu keinem Zeitpunkt einen Endzustand erreicht und bis in alle Ewigkeit Bestand haben müssen. Der Konservative ist- sicherlich nicht ganz zu Unrecht- kritisch gegenüber schnellen Veränderungen, doch diese per se als Bedrohung abzulehnen und sich am Alten festzuklammern, ist genauso irrational und gefährlich wie der komplette Umsturz aller realexistierenden Strukturen zur Schaffung- vom Nullpunkt aus- eines noch zu konstruierenden, neuen Paradieses durch Revolution.

In der Tat sind soziale Institutionen wie die Familie wichtig zur Weitergabe von Werten und Normen. Der Liberale schätzt sie daher nicht minder wie der Konservative, jedoch hat er im Gegensatz zu letzterem keine detaillierte Vorstellung einer perfekten, internen Organisation. Er ist daher prinzipiell offen für Neues, wie beispielsweise das Adoptionsrecht homosexueller Paare, was von Konservativen leider als ein Angriff auf die Familie verstanden wird. Liberale wie Konservative sind jedoch beide gegen eine Übernahme solcher zivilgesellschaftlichen Strukturen durch den Staat.

Siehe auch:
In eigener Sache

Oktober 24, 2010 - Posted by | Klassischer Liberalismus, Konservativismus | ,

21 Kommentare »

  1. Lustig, über die gleichen Artikel wollte ich auch blogen. Warte aber noch bis ich das Mohler Buch gelesen habe.

    Kommentar von Robert Michel | Oktober 24, 2010

  2. @Michel: Das wäre super, wenn Du mir diese Arbeit abnehmen würdest, denn Manfreds erneute Attacke gegen uns Liberale sollte- trotz seiner Weigerung mit uns überhaupt zu reden- nicht unbeantwortet bleiben. Wenn Dein Artikel fertig ist, werde ich ihn selbstverständlich bei uns verlinken.

    Kommentar von CK | Oktober 24, 2010

  3. Großer Einspruch gegen Punkt 2. Ist ja löblich zu sagen, dass man gegen Totalitarismus ist, aber Patriotismus ist erstens die Vorstufe, zweitens bereits als Aussage etwas völlig Unsinniges, das ich nicht nicht verstehe und die gängigen Erlärungsmuster auch gar nicht verstehen möchte. Nein, großer Einspruch.

    Kommentar von JayJay | Oktober 24, 2010

  4. @JayJay: In Punkt zwei wollte ich Mohlers Aussage widerlegen, dass Liberale keinen Sinn für konservative Werte wie Nation, Volk und Heimat hätten. Natürlich wollen Liberale, die diese Werte teilen, sie niemandem aufzwingen, aber dass uns Allen diese Begriffe fremd seien, stimmt eben einfach nicht. (Genauso wenig fremd sind mir sozialdemokratische Werte wie Gleichheit, Solidarität, Hilfsbereitschaft und Mitbestimmung.) Jetzt kann man aber lange darüber debattieren, was man unter solchen Begriffen genau versteht.

    Nationalstolz und Patriotismus sind für mich im Gegensatz zum Nationalismus (Überhöhung der eigenen Nation auf Kosten anderer Nationen oder auf Kosten anderer Werte wie bspw. der individuellen Freiheit) nicht freiheitsfeindlich. Dies beweisen vor allem die USA, die nun wirklich sehr freiheitsorientiert und dennoch auch sehr patriotisch sind.

    Genauso wie ich (klassisch) Liberaler bin, bin ich halt auch Konstitutionalist (noch eine konservative Abgrenzung meinerseits zu den Anarcho-Libertären 😀 ) und Patriot.

    Doch wieso bin ich Patriot, wo ich doch andauernd so viel hierzulande zu kritisieren habe? Nun, ein Patriot muss nicht alles blind bejubeln, im Gegenteil. Er will das Beste für sein Land (schon allein aus Eigeninteresse) und dafür braucht es oft auch Kritik. Er identifiziert sich persönlich mit seinem Land. Das Land, die Nation, die eigene Kultur, die eigene Sprache, die Heimat und ihre Sitten haben einen Wert für ihn. Es ist Teil der eigenen Identität, insofern wertvoll für ihn.

    Etwas für wertvoll zu halten, bedeutet aber natürlich nicht, Anderen diese Werte aufzwingen zu wollen oder andere Werte nicht zu respektieren.

    Aber ich wollte egtl. nicht eine Debatte um Patriotismus anfangen, sondern die ungerechten Angriffe eines Konservativen widerlegen.

    Kommentar von CK | Oktober 25, 2010

  5. aber dass uns Allen diese Begriffe fremd seien, stimmt eben einfach nicht.

    Es stimmt aber auch nicht, dass uns allen diese Begriffe vertraut sind. Und wenn sie mehr Liberale annehmen wie ablehnen, stecke ich in der falschen Schublade.

    ungerechten Angriffe eines Konservativen

    Manfred & Co interessieren mich nicht.

    Kommentar von JayJay | Oktober 25, 2010

  6. Es stimmt aber auch nicht, dass uns allen diese Begriffe vertraut sind.

    Wurde auch nicht behauptet.

    Und wenn sie mehr Liberale annehmen wie ablehnen, stecke ich in der falschen Schublade.

    Denke nicht, dass die Annahme dieser Werte notwendig ist, um sich liberal nennen zu dürfen. Die (Grund-)Werte des Liberalen sind (individuelle) Freiheit, Recht und Eigentum. Dennoch teilen viele Liberale eben auch noch konservative und/oder sozialdemokratische Werte.

    Kommentar von CK | Oktober 25, 2010

  7. Mir scheint, dass Manfred (wer ist Manfred?) hier nicht konservativ und liberal gegenüberstellt, sondern etwas, das man vielleicht durchaus als „konservativ“ bezeichnen kann (im wesentlichen: Festhalten am Althergebrachten), obwohl das die Konservativen inzwischen (!) auch unterschiedlich sehen und der Ablehnung eben dieses Althergebrachten bzw. von Bindungen generell. Diese Bindungslosigkeit oder auch Haltlosigkeit wird hier dem Liberalismus zum Vorwurf gemacht. Die Frage ist da ja zunächst: trifft das zu? Hat der Liberalismus keine Werte, keine Moral, will der Liberale die Natur zerstören, lehnt er (oder sie) die Familie ab usw. usf. Es geht ja immer um das Gleiche (wenn man mal von der Frage des Verhältnisses Konservative und Fortschritt absieht): Will der Liberalismus alle Werte zerstören?

    Nur weil die Werte der Konservativen andere sind als die der Liberalen (oder auch die der Sozialdemokraten oder der Kommunisten) heißt das ja nicht, dass man Liberalen die Ablehnung aller Werte – außer dem Wert der bindungslosen Freiheit – unterstellen muss.

    CK hat ja schon angeführt, dass

    a) Liberale durchaus auch konservative Werte teilen können, wobei die Frage ist, ob beide dann wirklich das Gleiche meinen, d.h. versteht der Konservative z.B. unter Fortschritt oder unter Vaterland wirklich das Gleiche wie der Liberale? Werte enden für Liberale z.B. nicht an Landesgrenzen, sondern erheben den Anspruch universaler Gültigkeit für alle Menschen und Staaten.

    b) Liberalismus keineswegs Bindungslosigkeit bzw. Wertindifferenz bedeuten muss. Auch ein Wert wie Selbstorganisation lässt sich gemeinschaftlich mit Gleichgesinnten umsetzen. Nimmt man das Prinzip föderaler Organisation, so ist dies sogar ohne die Gemeinschaft der sich friedlich selbst organisierenden gar nicht denkbar, sondern würde auf einen Solipsismus hinauslaufen.

    Kommentar von Christian Rode | Oktober 25, 2010

  8. Na, ob Ernst Jüngers Privatsekretär Armin Mohler, der sich in späteren Jahren selber als „Faschist“ in der Tradition von Primo de Rivera, d.h. des spanischen Falangismus, definierte, so sehr als Kronzeuge für den „Konservatismus“ herhalten kann, werden vermutlich viele Konservative nicht teilen. Ansonsten scheint mir das die ewige Gleichsetzung Individualismus gleich Atomismus zu sein, die eigentlich schon zu Max Stirners Zeiten falsch war. Ansonsten stehe ich den meisten genannten „Werten“ ebenso feindlich gegenüber wie JayJay, das wird ja wohl auch kaum überraschen.

    Kommentar von nestor | Oktober 25, 2010

  9. „Ansonsten scheint mir das die ewige Gleichsetzung Individualismus gleich Atomismus zu sein, die eigentlich schon zu Max Stirners Zeiten falsch war.“

    Genau das ist der Punkt!

    Kommentar von Christian Rode | Oktober 25, 2010

  10. „Der Liberalismus predigt das nicht-existierende autonome, bindungslose Individuum.“

    Wie schon gesagt. Liberale sind lediglich nicht so totalitär wie Konservative, die jedem ein bestimmtes Beziehungsmodell vorschreiben wollen.

    „Der Liberale ist konservativen Werten gegenüber feindlich eingestellt. Konkret gemeint sind: Vaterland – Ordnung -Ehre – Reinheit – Fortschritt – Moral – Nation – Heimat -Treue – Boden – Sitte – Kraft – Reich – Natur – Wachstum – Anstand – Kameradschaft.“

    All diese Werte sind tatsächlich Unsinn – zumindest in ihrer konservativen Definition.

    „Die Liberalen wollen soziale Institutionen wie die Familie zerstören um die gesellschaftlichen Strukturen völlig neu zu erschaffen.“

    Aus seiner Sicht hat er Recht, denn für Konservative ist es ja schon eine Zerstörung der Familie, wenn bspw. Homosexualität nicht gesetzlich bestraft wird.

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass es immer noch Konservative gibt, die sich trauen, ihren belanglosen Sermon zu veröffentlichen. Inzwischen sollte doch jedem bekannt sein, dass Menschen, die penetrant „Sitte und Anstand“ predigen, gerne mal heimlich ins Hurenhaus gehen, oder sich auf Flughafentoileten Blow-Jobs verpassen lassen.

    Kommentar von Adrian | Oktober 25, 2010

  11. Ich versteh überdies nicht, was denn an Bindungslosigkeit als Wert falsch sein soll. Abgesehen davon, dass kein Mensch Bindungslosigkeit verfechtet, oder lebenswert findet – Konservative also einen nicht-existierenden Popanz aufbauen, über den sie sich dann erregen können – wem schadet Bindungslosigkeit, außer vielleicht einem selbst?

    Kommentar von Adrian | Oktober 25, 2010

  12. Ich akzeptiere es natürlich, wenn jemand sich für Bindungslosigkeit entscheidet, d.h. den Weg des Eremiten geht. Aber das würde ich nicht mit Liberalismus gleichsetzen. Liberalismus fußt doch gerade auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit. Und das geht ja nunmal nicht ohne Partner.

    Kommentar von Christian Rode | Oktober 25, 2010

  13. „Aber das würde ich nicht mit Liberalismus gleichsetzen.“

    Nein, aber es ist AUCH Liberalismus.

    Kommentar von Adrian | Oktober 25, 2010

  14. o.k.

    Gerade lese ich auf der ef-Seite, die ja leider nicht immer durch Liberalität glänzt, mal wieder einen interessanten Beitrag, der genau zu unserem Thema passt:

    http://ef-magazin.de/2010/10/25/2626-klassischer-liberalismus-selbstbesitz-und-vertragsfreiheit

    Der Autor – Gerard Bökenkamp – erklärt hier, dass der Liberalismus Prinzipien und keine Werte proklamiert und damit quer zum Konservatismus steht. Er trifft diese Unterscheidung, weil Liberalismus den Menschen nicht vorschreibt, wie sie zu leben haben, sondern dies die Menschen selbst entscheiden lässt. Auch ein gutes Argument.

    Kommentar von Christian Rode | Oktober 25, 2010

  15. @Adrian: „Wem schadet Bindungslosigkeit, außer vielleicht einem selbst?“ – Solange das nicht die Norm würde, kein Problem. Aber stell Dir vor, es würde (fast) niemand mehr mit einem anderen Menschen zusammenleben oder helfen (wollen). Aber diese Dystopie wird gottseidank aus diversen Gründen nie eintreten.

    Kommentar von CK | Oktober 25, 2010

  16. @Christian Rode: Netter Artikel! Trifft ins Schwarze wohl.

    Manfred Kleine-Hartlage ist ein konservativer, islamkritischer, katholischer Blogger aus Berlin, wohl Diplom-Soziologe, und Autor des „Djihadsystems“.

    „trifft das zu? Hat der Liberalismus keine Werte, keine Moral, will der Liberale die Natur zerstören, lehnt er (oder sie) die Familie ab“

    Liberale kennen Werte, sie kennen Moral, sie wollen die Natur auch nicht zerstören, sondern sie zugunsten des Menschen nutzen statt sie zu einem intrinsischen Eigenwert zu verklären (und ja, Grüne sind daher DIE stockkonservative Partei überhaupt!) und viele schätzen auch die Familie.

    Manfred liegt überall falsch. Er hat aber insofern recht, als dass die meisten Liberalen eben nicht seine „conservative political correctness“ teilen und Begriffe wohl anders verstehen.

    Werte enden für Liberale z.B. nicht an Landesgrenzen, sondern erheben den Anspruch universaler Gültigkeit für alle Menschen und Staaten.

    Exakt. Manfred ist i.G. ebenfalls ein Kulturrelativist.

    Kommentar von CK | Oktober 25, 2010


  17. Cool Feet rockt 😉

    Oben ohne in Zürich, ich war dabei 😀

    Kommentar von CK | Oktober 25, 2010

  18. Wieso begeistern sich Heteros eigentlich für ein Spiel, bei dem 22 Männer um einen Ball kämpfen?

    Kommentar von Adrian | Oktober 26, 2010

  19. @Adrian: Freude am Spiel. Die Liebe zum Fussball erbt man zudem oft vom Vater. 🙂

    Kommentar von CK | Oktober 26, 2010

  20. Neues von Manfred zum Thema Liberalismus:
    http://korrektheiten.com/2010/11/11/zur-dialektik-des-liberalismus/

    (Unbedingt auch LePenseurs Kommentar dazu beachten.)

    Kommentar von CK | November 11, 2010

  21. […] Von konservativer Seite wird hin und wieder Kritik am Liberalismus geübt, in diesem Beitrag, will ich mich mit einer solchen auseinander setzten. Ich stütze mich hier zum einen auf die Schrift Armin Mohlers „Gegen die Liberalen“ zum anderen auf zwei Blogbeiträge unseres Lieblingskonservativen Manfred Kleine-Hartlage, der eine stellt eine Rezension Mohlers Schrift dar, der andere einen Ausschnitt aus Manfreds neuem Buchprojekt. Auch CK hat sich mit diesen Kritiken beschäftigt. […]

    Pingback von Zur konservativen Kritik des Liberalismus « Freiheit und Optimismus | November 23, 2010


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: