L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Popkultur und Freiheit (VI): Alejandro

Musikvideos sind Teil der Massenkultur geworden. Die meisten kann man schnell übergehen, nur selten ist etwas wirklich Schaubares dabei. Lady Gaga gehört zu den wenigen Künstlern, welche dank fähiger Leute wie Jonas Åkerlund meistens brauchbare Videos abliefern. Auch ihr letztes Output unter der Regiearbeit von Steven Klein macht einiges her, obwohl der Song selbst, zugegeben, sehr schwach ist.

Die naive Leseart des Videos hat in konservativen Kreisen bereits für Aufreger gesorgt, doch steckt in dem Musikfilmchen mehr drin. Ich ignoriere hier, ganz im Sinne von Barthes, das, was Gaga und Klein selbst dazu gesagt haben – und versuche mich an einer radikalfeministischen Interpretation.

Das Video spielt mit dem alten Dual Heilige-Hure. Gaga (bin ich der Einzige, der den Künstlernamen für verfehlt hält? …egal…) verkörpert erstens die Unnahbare, welche zu ihren Männern Distanz hält, zweitens aber auch die Extrovertierte, welche von Bett und von Mann zu Mann hüpft. Diese Zweiteilung ist allerdings eine männliche Projektion, denn es ist die Phantasie des Mannes, welche zwar einerseits eine lockere Bettgefährtin wünscht, diese aber nicht überall herumvögeln soll, besser also als heilige Madonna gleichsam die Nymphomanin nur für ihn sein.

Nun ist dabei das Problem, dass diese Dualität, als männliche Phantasie, nicht zu dem gehören kann, was die weibliche Phantasie ausmacht. Diese suchen wir im Video vergebens (wir werden noch sehen warum), das Bild wird beherrscht von der männlichen Phantasie, welche sich in ihrer absoluten Form, dem Krieg, gipfelt. Der Militarismus ist in seiner Konformität die immanente Kultur fehlgeleiteter Männlichkeit, wenn sie nur sich selbst überlassen bleibt. Dass diese auch durch das Weibliche als Objekt der Begierde entsteht (denken wir nur an Mythologie, Helena und Troja, oder auch an das Kreative und Erschaffende des männlichen Erfindungsgeistes, welches häufig im Militär Verwendung fand), steht in Kleins Video deutlich im Raum.

Begehren heißt, dass man innerhalb eines gegebenen Kontextes, einer Gesellschaft, also eines Symbolraumes, begehrt. Dieser Symbolraum ist in „Alejandro“ ganz klar männlich geprägt. Gaga übernimmt dabei nicht die Figur einer Gegenkultur, dies wäre allzu simpler Spice-Girls-Trash (und zudem widersprüchlich), nein, sie ist Teil dieser Symbolik und kostet zunächst ihr auferlegtes Begehren aus. Das Video handelt nun davon, dass genau diese Grenze gesprengt wird, indem dem männlichem Blick entgangen werden soll. Da sowohl die Hure als auch die Heilige männliche Phantasmen sind, bleibt die Frage nach der weiblichen Rolle, der weiblichen Sexualität und dem weiblichen Begehren. Wenn Gaga in der einen Tanzszene einen BH trägt, der befestigte Maschinengewehrläufe hat, dann ist dies zwar eine plumpe Visualisierung von den „Waffen der Frau“, aber gleichsam ist sie in der Szene eingekreist von Männern in schwarzen Lederuniformen. Dieser weibliche Phallus passt sich der Metaphorik der sie umgebenden Männer an, es ist demnach keine richtige Macht, sondern eine durch den Mann definierte. Die symbolische Ordnung ist weiterhin männlich und die Frau ordnet sich dieser Symbolik unter. Die „Waffen der Frau“ existieren nur, weil der männliche Blick sie so definiert hat. Damit kann sie sich nicht aus dem patriarchalen Symbolraum befreien, ohne selbst wiederum in das Objekthafte des männlichen Blickes zu verfallen. Die männliche Militärmetaphorik kann nicht Ausdruck weiblicher Phantasie sein. Das im Video gezeigte Begehren erscheint nur dem Weiblichen zugehörig, weil es im männlichen Symbolraum stattfindet, d.h. das Weibliche-selbst außen vor lässt. Da dem Weiblichen durch diese Dominanz der Ausdruck fehlt, richtet sich das weibliche Pseudo-Begehren nach dem männlichen.

Neben dem Militär ist die organisierte Religion der wohl paradigmatischste Männerclub überhaupt. Religion lässt sich auf das Anbeten des Männlichen reduzieren: Anbeten des Vaters, Anbeten des Schöpferischen, Anbeten der Hierarchie, des Oben und Unten. Und Anbeten einer absoluten Deutungshoheit über die Gläubigen durch das Dogma. Somit ist es kein Wunder, dass in diesem Musikvideo auch mit dem Thema Kirche gespielt wird. Als fast schon entmenschte Nonnen-Puppe liegt Gaga auf einem schwarz bezogenen Bett und scheint den Rosenkranz zu beten. Doch ist gerade die Kirche in ihrem Verständnis von Weiblichkeit alles andere als offen. Die oberen Hierarchien werden von Frauen niemals erreicht, an gewissen Tagen im Monat gelten sie als unrein und überhaupt scheint Sex für sie eine größere Sünde zu sein als für Männer.

Wenn sich, nach den, nur wenig als Tanz verschlüsselten, Sexszenen, Gaga als Nonne präsentiert, ist dies einerseits der Versuch einer Spaltung zwischen dem Sexobjekt hin zu einer extsexualisierten Symbolik. Andererseits ist aber gerade in dieser vermeintlich sexfreien Antithese das Hauptaugenmerk geradezu auf die Sexualität fixiert. Die Latex-Nonne ist daher auch nicht als Enthaltsamkeitssymbol zu verstehen, sondern, ganz im Gegenteil, als Sexualobjekt, das gerade durch das Fehlen von Sex erotisch aufgeladen wird und somit in der, zugegebenermaßen armen, männlichen Phantasie einen ganz besonderen Stellenwert bekommt. Das Verschlingen des Rosenkranzes ist das Aufgehen in dieser Schuld, deren Ursache eben nicht das immanent-weibliche, sondern gerade das Männliche in seiner Hoheit über die Definitionen von Schuld ist. Dieser Versuch des Weiblichen innerhalb des männlichen Symbolraumes einen eigenen Raum zu erzeugen, scheitert, da sich dieser Raum immer nur innerhalb des Männlichen befindet, ja sich nahezu durch diesen definiert.

Das Video spielt ebenso mit einer stark homoerotischen Komponente. Das Männerbündleriche trägt diese Komponente immanent in sich, da das eigene Hochhalten von Männlichkeit und gerade die Exklusion des Weiblichen quasi ein Anbeteten seiner Herr-lichkeit selbst darstellt.

Am Ende bleibt der Weiblichkeit nur die Selbstaufgabe. Um dem männlichen Symbolraum zu entkommen, bedarf es entweder einer eigenen Symbolwelt oder, und da ist die Bildsprache des Videos radikal, es gibt keine (mehr?), da die Dominanz der patriarchalen Imagination jede weibliche Andersartigkeit verdrängt hat. Die Identitätssuche endet daher in der einzig möglichen Befreiung, der Selbstvernichtung. Damit verbunden ist die Vernichtung der männlichen Konstruktion des Weiblichen.

Worin das Weibliche außerhalb der männlich konnotierten Konstruktion bestehen könnte, darüber schweigt sich das Video aus – und gerade in dieser Abwesenheit liegt ein wesentliches Moment. Das ganze Video über erleben wir extrovertiertes Geschehen, es ist nichts Intimes bei den Bildern. Durch dieses strikte Fehlen von Intimität, dafür ein nahezu obszönes Ausschöpfen dessen, was ich jetzt mal Ex-timität nenne, drängt sich dieser Widerstreit zwischen Ruhe und Exzess auf, zwischen Geborgenheit und ausufernder Gefahr, zwischen Wahrung des Raumes und Extension nach Außen. Oder eben die Differenz zwischen Passivität und Aktivität, Einstecken und Austeilen.

Das Video endet mit einer Selbstverbrennung, symbolisch dargestellt durch den Filmriss; der Blick auf das Video als Film verdeutlich den Gedanken des Verobjektivierten. Durch das Zerstören der männlich-imaginierten Objekthaftigkeit des Weiblichen wird der Weg erst frei für eine eigene weibliche Konstruktion außerhalb des männlichen Symbolraumes: der Konstruktion des weiblichen Subjekts.

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Juni 18, 2010 - Posted by | Philosophie, Popkultur und Freiheit | , , , ,

7 Kommentare »

  1. Siehe auch: http://www.fatshionista.com/cms/index.php?option=com_mojo&Itemid=69&p=412# (seltsamerweise via leftlibertarian.org )

    Kommentar von nestor | Juni 18, 2010

  2. Die Symbolik, die durch die Bezüge zu Militär und Tod hergestellt wird, hätte ich anders Interpretiert. Als Bezug zur Angst sich in der Sexualität zu verlieren und durch sie schließlich vernichtet zu werden. In dieser Interpretation ist die abschließende Selbstverbrennung konsequente Vollendung des Themas und nicht der Verweis auf die Befreiung von ihm. Das Video zeigt eine rein männliche Phantasie, soweit geb ich dir recht, aber es bleibt in dieser.

    Kommentar von Robert Michel | Juni 18, 2010

  3. Die Symbolik, die durch die Bezüge zu Militär und Tod hergestellt wird, hätte ich anders Interpretiert. Als Bezug zur Angst sich in der Sexualität zu verlieren und durch sie schließlich vernichtet zu werden.

    Ok. Diese Leseart kann man vertreten, doch sehe ich da einige Probleme. Das erste ist das Image der Kunstfigur „Lady Gaga“, eine solche wertkonservative „Moral der Geschicht'“ wäre ein performativer Widerspruch. Dieses Thema müsste sich dann auch durch andere Songs und Videos ziehen, doch ist dies gerade nicht der Fall, ganz im Gegenteil.
    Desweiteren wäre deine Leseart nur eine Variation der zur Madonna geläuterten Hure. Inwiefern dies dann einer Art christlichem Sexualkodex unterliegt, darüber kann man dann diskutieren, weil die konsequente Leseart des Videos dann wäre, dass Enthaltsamkeit mehr Glück verspricht als Promiskuität. Allerdings ist das eine Interpretation, welche sich nicht unterstützen oder widerlegen lässt, sondern in den Bereich der Ideologie, des Diskurses, vielleicht des persönlichen Glaubens fällt. Ich denke aber, dass Klein gerade den Schritt machen möchte, sich von einer solchen Ideologie zu entfernen, indem er diese Bilder, Symbole und Glaubensinhalte hinterfragt, hintergeht und dekonstruiert.

    Das Video zeigt eine rein männliche Phantasie, soweit geb ich dir recht, aber es bleibt in dieser.

    Das ist der Punkt, wo ich gerade drüber hinaus gehen wollte, das Video selbst ist keine männliche Phantasie, es ist die Darstellung einer männlichen Phantasie. Diese Verfremdung kann man vielleicht verdeutlichen, wenn man sich z.B. „Call on me“ von Eric Prydz anschaut. Das ist eine Männerphantasie ohne doppelten Boden, plump und schwitzend. In „Alejandro“ ist gerade ein Graben gezogen worden, zwischen dem plumpen „Kuck ma, wie geil“ und dem Blick auf den Blick des „Kuck ma, wie geil“. Man kann das z.B. an Gaga selbst sehen, welche im Video puppenhaft auf leblos geschminkt wurde, die farblosen Szenen oder auch das leere Bühnenbild. Das alles würde ich nicht gerade als Männerphantasie bezeichnen, sondern als Interpretation einer entsymbolisierten Männerphantasie, reduziert auf einen strengen und übersteigerten Kern. Darin liegt die Differenz zwischen der Männerphantasie per se und dem Blick auf die Männerphantasie. Wenn sich Gaga also innerhalb einer solchen Phantasie einer wertkonservativen Aussage unterwirft, was sagt das dann über diese Aussage selbst aus? Genau, das passt nicht so richtig.

    Kommentar von JayJay | Juni 20, 2010

  4. @JayJay: Du ordnest meine Interpretation zu schnell in eine bestimmte Richtung zu. Wenn meine Interpretation zutreffend sein sollte, muss man noch lange nicht den Schluss ziehen, dass „die konsequente Leseart des Videos dann wäre, dass Enthaltsamkeit mehr Glück verspricht als Promiskuität.“ Es kann genauso gut sein, dass die dunklen Elemente der Sexualität bejaht werden oder neutraler akzeptiert werden.

    „Allerdings ist das eine Interpretation, welche sich nicht unterstützen oder widerlegen lässt.“

    Das haben Interpretationen so ansich.

    „Wenn sich Gaga also innerhalb einer solchen Phantasie einer wertkonservativen Aussage unterwirft, was sagt das dann über diese Aussage selbst aus? Genau, das passt nicht so richtig.“

    Auch wenn ich der Prämisse das meine Interpretation mit einer wertkonservative Aussage einhergeht nicht zustimme. Es ist kein Widerspruch zur Differenz zwischen Männerphantasie per se und dem Blick auf die Männerphantasie, wenn über die männliche Sexualität eine wertkonservative Aussage gemacht wird. Im Gegenteil, was (radikale) Feministen über die männliche Sexualität behaupten, ist nicht sonderlich weit von konservativen Aussagen entfernt. Konservativ wäre es zu sagen, die Sexualität muss durch gesellschaftliche Normen kontrolliert werden. Radikale Feministen sind pessimistischer und behaupten, dass eine solche Kontrolle nicht möglich ist. In der Beurteilung dessen, was unkontrollierte Männliche Sexualität ausmache, sind sie sich einig.

    Kommentar von Robert Michel | Juni 20, 2010

  5. In diesen hermeneutischen Spielereinen gibt es kein richtig oder falsch, sondern ein Abwägen was dafür oder dagegen spricht. Das hängt natürlich von vielen Faktoren ab, die sowohl im Text als auch im Leser anzusiedeln sind.

    Wenn meine Interpretation zutreffend sein sollte,

    Sie ist so zutreffend wie meine. Nur eben anders, ein richtig oder falsch ist in dem Bereich nur eine Frage von Abstufungen. Ich denke, dass bei deiner Interpretation ein Widerspruch auf mehreren Ebenen entsteht. Aber das ist, wie gesagt, nur meine Interpretation deiner Interpretation.

    muss man noch lange nicht den Schluss ziehen, dass „die konsequente Leseart des Videos dann wäre, dass Enthaltsamkeit mehr Glück verspricht als Promiskuität.“ Es kann genauso gut sein, dass die dunklen Elemente der Sexualität bejaht werden oder neutraler akzeptiert werden.

    Ok. Aber bereits die Zuweisung „dunkle Aspekte der Sexualität“ sehe ich als sehr schwammig an. Woher kommt diese Zuweisung? In meiner Interpretation gebe ich dem männlichen Blick die Definitionshoheit darüber und bin so wiederum in dem drin, was ich geschrieben habe.

    Das haben Interpretationen so ansich.

    Das bezog sich eher darauf, dass Enthaltsamkeit mehr Glück verspricht als Promiskuität. Das ist bereits eine Sichtweise, die sich nicht belegen oder widerlegen lässt, sondern ideologisch geprägt ist.

    Auch wenn ich der Prämisse das meine Interpretation mit einer wertkonservative Aussage einhergeht nicht zustimme.

    Wie soll ich sie dann verstehen? Die „Angst sich in der Sexualität zu verlieren und durch sie schließlich vernichtet zu werden“ erscheint mir schon doch ein bisschen tendenziell. Da stellt sich schnell die Frage, was genau die Gefahr sein soll, und das Video gibt nur die bildhaften Antworten der vielen Lover und einem angedeuteten Gangbang bis hin zur Latex-Nonne. Damit kann ich leider nicht viel anfangen, wenn ich innerhalb deines Interpretationsansatzes weiterdenke.

    Im Gegenteil, was (radikale) Feministen über die männliche Sexualität behaupten, ist nicht sonderlich weit von konservativen Aussagen entfernt.

    Das stimmt, nur sehe ich damit keinen Zusammenhang mit meiner Interpretation, weil dies kein Thema ist. Klar, gehe ich von der, zugegeben provokativen, These aus, dass der Blick auf Sexualität männlich geprägt, vielleicht sogar männlich definiert ist. Doch das macht keine Aussage über männliche Sexualität, den Fokus darauf zu richten, wäre wiederum ein Einnehmen des Raumes, den das Video gerade für das Weibliche reservieren will.

    Kommentar von JayJay | Juni 20, 2010

  6. „Wie soll ich sie dann verstehen? Die ‚Angst sich in der Sexualität zu verlieren und durch sie schließlich vernichtet zu werden‘ erscheint mir schon doch ein bisschen tendenziell.“

    Das Motiv ist eigentlich auch außerhalb konservativen Denkens verbreitet. Denk beispielsweise an Basic Instinkt oder wo es besonders klar hervortritt, an „Im Reich der Sinne“. Beides Filme mit konservativer Aussage für dich?

    „Aber bereits die Zuweisung „dunkle Aspekte der Sexualität“ sehe ich als sehr schwammig an. Woher kommt diese Zuweisung?“

    Mit dunklen Aspekten der Sexualität meine ich den Lustgewinn der aus Dingen bezogen wird, die außerhalb der Sexualität negativ konnotiert sind etwa Schmerz, dem Fetisch oder Kontrollverlust. Im Video sehe ich diese dunklen Aspekte vor allem im Fetischhaften und dem Hierarchischen, sowie die Bezüge zu Tod und Vernichtung am Anfang und am Ende.

    „Da stellt sich schnell die Frage, was genau die Gefahr sein soll, und das Video gibt nur die bildhaften Antworten der vielen Lover und einem angedeuteten Gangbang bis hin zur Latex-Nonne.“

    Die Gefahr für Gaga ist eine indirekte. Zunächst sind es die Männer die sich der Frau unterordnen und diese Unterordnung ist es was viele Männer fürchten. Vielleicht ist das mit ein Grund, warum die weibliche Sexualität von Männern kontrolliert wird (im Video durch die Rolle der Nonne dargestellt) und zur symbolischen Vernichtung das Weiblichen führt. Ich nehme die Sexualität selbst nicht auf diese Weise wahr, aber es gibt eben auch diese Wahrnehmung.

    „Doch das macht keine Aussage über männliche Sexualität, den Fokus darauf zu richten, wäre wiederum ein Einnehmen des Raumes, den das Video gerade für das Weibliche reservieren will.“

    War es nicht gerade deine These, dass innerhalb männlichen Phantasie das Weibliche sich nicht selbst definiert und deshalb für das eigentlich Weibliche kein Raum reserviert wird? Wie dem auch sei wenn das Video die These darstellen will, dass der Blick auf Sexualität männlich geprägt ist, dann muss es auch darstellen was aus männlicher Sicht sexuell ist und da meines Erachtens die dunklen Aspekte betont werden, halte ich die Darstellung für feministisch geprägt.

    Nebenbei eine interessante Interpretation aus dem Kommentarbereich bei Welt online war, dass das Video den Tod (Selbstmord?) eines schwulen Soldaten thematisiert.

    Kommentar von Robert Michel | Juni 20, 2010

  7. Und noch ein „Siehe auch“: http://deliverators.typepad.com/deliverators/2009/12/on-lady-gaga.html

    Kommentar von nestor | Juli 7, 2010


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