L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Gemeingefährliche Narrenflotte – der Fall Mavi Marmara

Diesmal war sogar ich zu naiv. Bei aller harschen Kritik an der „Free-Gaza“-Bewegung hielt ich diese Menschen zwar bisher für ideologisch gefährliche Brandstifter, bedeutende Rädchen im Getriebe der internationalen Delegitimierungskampagne gegen Israel und unverbesserliche Narren, die nicht in der Lage sind, den Islamofaschismus als grösste Bedrohung unserer Zeit inklusive ihrer eigenen, persönlichen Freiheit zu erkennen, nicht jedoch hätte ich damit gerechnet, dass das passieren würde, was nun auf der türkischen Mavi Marmara passiert ist.


Humanitäre Hilfsgüter hätten die Palästinafreunde auch in Ashkelon oder Ashdod abgeben und über den von den israelischen Autoritäten angebotenen Landweg in den Gazastreifen liefern lassen können (über denselben Weg also über den jeden Tag Hilfsgüter in Hamastan ankommen, von Aushungern der dortigen Bevölkerung kann nie und nimmer die Rede sein), doch medienwirksam wurde dies abgelehnt und die sogar von manchen europäischen Parlementariern unterstützte Narrenflotte sollte gleich Gaza selbst ansteuern, der Seeblockade zum Trotz. Dies war eigentlich schon eine Vorwarnung für zukünftigen Ärger, aber ich rechnete damit, dass dieser Fall wie Vergleichbare vorher ausgehen würde: mit einem recht problemlosen Abfang der Flotte im israelischen Fangnetz, denn natürlich kann die IDF dies nicht zulassen. Jegliche Lieferungen ins Hamasreich müssen nunmal der Sicherheit wegen kontrolliert werden. Doch diesmal kam es leider anders. Es kam auf einem der sechs Schiffe, der türkischen Mavi Marmara, zu einem Feuergefecht, bei dem es sogar 9 Tote gegeben haben soll.

Free Gaza regt sich furchtbar auf und meint, die Israelis hätten unschuldige, harmlose, friedensbewegte Zivilisten im Schlaf völkerrechtswidrig auf See angegriffen. Doch der gewalttätige Kampf wurde von den selbsternannten Menschenrechtsaktivisten eröffnet. Die Armee wollte keinem ein Härchen krümmen, sondern nur die Schiffe kapern und stoppen, was bei fünf von sechs auch friedlich gelang. Sie hatten jedoch nicht mit dem erbitterten Widerstand der „Demonstranten“ auf der Mavi Marmara gerechnet. Ynet berichtete (deutsche Übersetzung von Aro). Bei den Getöteten handelte es sich zudem wohl um Mitglieder der IHH, einer terrorismus-affinen Gruppierung(!).

Wieder einmal ist der Hamas bzw. ihren depperten Unterstützern leider ein gigantischer Propagandacoup gelungen und wieder einmal fallen viele naive Europäer darauf herein. In ihrem Gedächtnis wird nur gespeichert werden, dass die Israelis ein Schiff mit Hilfsgütern gekapert und dort eine unverhältnismässige Schiesserei angefangen haben. Vor allem Sarkozy zeigte sich wieder einmal erbost, während viele Staaten ihre israelischen Botschafter erneut einberiefen. Dabei ist es Israels gutes Recht, seine eigenen Grenzen zu schützen, inklusive der Kontrolle aller Schiffe, die unbekanntes Material an den Feind vor der eigenen Haustür liefern. Leider scheint die Regierung nicht in der Lage zu sein, dies mittels kompetenten PR-Leuten unmissverständlich der Weltöffentlichkeit klar zu machen.

Folgendes Video zeigt die „tapferen Friedens- und Freiheitsaktivisten“ in Aktion (mehr Videos cf. Links):


Bezeichnend auch, dass „Free Gaza“ sich seit Monaten bereits nicht dafür einsetzen möchte, dass internationale Organisationen Kontakt zu Gilad Shalit aufnehmen dürfen.

Auch der Werdegang der Türkei unter der AKP macht einem immer grössere Sorgen. Als sicherheitspolitischer NATO-Bündnispartner für den Westen ist sie meines Erachtens leider unbrauchbar geworden. Zumal wenn die Regierung nun bereits Kontakte zur Muslim Brotherhood unterhält. Aber dies ist sogar eher sekundär angesichts des erneuten, weitaus schlimmeren europäischen Offenbarungseides. Dieser Kontinent geht nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem auch ethisch-moralisch einem erneuten Abgrund entgegen.

Israel (und den wenigen, wirklich an Frieden interessierten Palästinensern) droht hingegen mittelfristig eine dritte Intifada, zu der die Hamas seit Wochen bereits aufruft. Die jetzigen Entwicklungen sind mit allergrösster Sorge zu sehen. Immerhin haben die USA angekündigt keinen atomwaffenfreien Nahen Osten zu Lasten Israels mittragen zu wollen.

Siehe auch :
Pressekonferenz mit dem stellvertretenden Aussenminister Danny Ayalon
beer7: Ueberwaeltigender Propagandasieg fuer Hamas
Stefanie Galla: Nur über den Seeweg
Richard Herzinger: Ein Schiff voller Narren

UPDATE: Asselborn verurteilt Israel natürlich mal wieder.

Mai 31, 2010 - Posted by | Israel, Video | , ,

66 Kommentare »

  1. Ech behaapten net, ze wëssen op ënnert all deenen Aktivisten net och där luscher woeren an och net op ënnert all deenen Hëllefsgidder net och Waffen oder sou woeren (woubei déi wierklech Friddensaktivisten sech natierlech naiv ausnotzen geloss hätten), mee et stellen sech awer Froen:

    – wat get Israel d’Recht fir d’Schëffer an internationalen Gewässer ze enteren?
    – dat doten woeren Elite-Zaldoten?? Super Plang op alle Fall …
    – dass villäicht net jidereen et giff cool fannen oder bleiwen, wann d’IDF d’Schëff entert/kapert hätt och kéinten virausgesinn ginn, vue d’Explosivitéit vum Sujet. do brauch et mol keng wierklech Terroristen. Obwuel deen Video uewen schon impressionnant ass. Mee och net ganz vill ausseet, well een jo net wees, wéi bedréit déi um Schëff sech gefillt hunn etc.

    Kommentar von Grommel | Juni 1, 2010

  2. „wat get Israel d’Recht fir d’Schëffer an internationalen Gewässer ze enteren?“

    §67. Merchant vessels flying the flag of neutral States may not be attacked unless they:

    (a) are believed on reasonable grounds to be carrying contraband or breaching a blockade, and after prior warning they intentionally and clearly refuse to stop, or intentionally and clearly resist visit, search or capture.

    (San Remo Manual on International Law Applicable to Armed Conflicts at Sea)

    Definitiv alles de Fall.

    dat doten woeren Elite-Zaldoten?? Super Plang op alle Fall …

    Se wuaren do effektiv zevill naiv an hunn- wéi ech- geduet, daat wiren wirklech jhust domm an störresch „Hellefsgidderlieferanten“. Se haetten effektiv méi Leit kinnten glaichzaiteg erofloosen an och Niewelbommen geheien. Da wiren et wuel och keng Doudeger ginn. Mee herno ass een emmer méi schlau.

    Mee och net ganz vill ausseet, well een jo net wees, wéi bedréit déi um Schëff sech gefillt hunn etc.

    (Blann) Gefiller sinn keng Justification fir Gewalt géint Autoritéiten.

    Kommentar von CK | Juni 1, 2010

  3. Hei de Leitartikel aus dem Journal, deen e bësschen aus der bal universeller „Israel Terrorstaat“-Rhetorik an der lëtzebuerger Presse rausstecht:http://www.journal.lu/index.php?id=14

    Kommentar von nestor | Juni 1, 2010

  4. Mat Ashkelon oder Ashdod an duerno Weidertransport um Landwee ass alles gesot. Et war vun Ufank un just als Provokatioun geduecht!

    Déi Saach mat der Tierkei ass net weider verwonnerlech. Mir (Europäer) waren joerzéngtelaang frou datt se an der Nato waren. An Amplaz dat un ze erkennen an se an d’EU opzehuelen hunn mer se ëmmer erëm vertréischt. An elo wonneren mer eis wann se ufänkt net méi ganz esou pro westlech ze sinn.

    Kommentar von denjclaude | Juni 1, 2010

  5. @denjclaude: D’Tirkei huet an der EU IMHO naischt verluer. (Elo sws net méi.) Mee eng privilegéiert Partnerschaft (bilateralt Abkommen) wéi mat der Schwaiz wir absolut wënschenswert gewiecht.

    Kommentar von CK | Juni 1, 2010

  6. CK:

    Firwat konnten sech d’Israelien hinnen net einfach mat Schëffer an de Wee stellen? Firwat d’Ofseelen vun Zaldoten voire Beschoss vun Helikopteren?

    A ginn et schon Beweiser, dass d’Schëffer illegal Saachen gelueden haten?

    An hätten d’Läit wierklech erlaabt kritt fir déi Wueren iwwert de Landwee ze transportéieren? Gëlt d’Blockade just fir den Zougang via Mier?

    Egal wéi ass dat hei awer nees en PR Desaster fir Israel … ech hu geduecht an der Tëschenzäit wiere se mei schlau ginn?

    Kommentar von Grommel | Juni 1, 2010

  7. Net oninteressant:

    SPIEGEL ONLINE: Ein israelisches Militärboot warnte den Konvoi, er verletze die israelische Seeblockade gegen den Gaza-Streifen. Gab nicht das schon der israelischen Marine das Recht zum Einschreiten?

    Khan: Theoretisch wäre das denkbar. Denn in der Tat kann im Krieg eine Seeblockade verhängt werden, die militärische Maßnahmen auch in internationalen Gewässern rechtfertigt. Nur: Israel beruft sich sonst auch nicht darauf, dass der bewaffnete Konflikt mit den Palästinensern noch andauert. Entweder der Konflikt ist beendet, dann ist Israel im Gaza-Streifen Besatzungsmacht und übt dort die Hoheitsrechte aus, hat aber kein Recht zur Seeblockade. Oder der Konflikt dauert noch an, dann ist die Hamas Kriegspartei, und Israel hat das Recht zur Seeblockade – kann sich dann aber auch nicht als Besatzungsmacht gerieren. Israel verhält sich hier unentschieden, man könnte auch sagen, widersprüchlich, und beruft sich mal auf diesen, mal auf jenen Status, je nachdem, was gerade günstiger erscheint. Das geht so aber nicht.

    Kommentar von Grommel | Juni 1, 2010

  8. @Grommel:

    Firwat konnten sech d’Israelien hinnen net einfach mat Schëffer an de Wee stellen?

    Esou oder esou haetten si missten op d’Scheff kommen fir d’Luedung ze kontrolléieren. Vun der Loft aus ass daat wuel am einfachsten.

    A ginn et schon Beweiser, dass d’Schëffer illegal Saachen gelueden haten?

    Daat ass am Endeffekt egal, well et geet hei em d’KONTROLLRECHT vun Israel. Ech kann och net bei enger Stroossekontroll de Flic ugraifen an duerno soen, ech haat ower naischt am Kofferraum verstoppt.

    An hätten d’Läit wierklech erlaabt kritt fir déi Wueren iwwert de Landwee ze transportéieren?

    Jo, gouw jo ungebueden. Mee ower vun der IDF. An den Gaza daerf keen eran ouni (5-Deeg-)Visum.

    Gëlt d’Blockade just fir den Zougang via Mier?

    Fir all net vun Israel autoriséierten Zougang.

    dann ist Israel im Gaza-Streifen Besatzungsmacht und übt dort die Hoheitsrechte aus.

    Aeh??? Israel ass aus dem Gaza längst ofgezunn.

    Kommentar von CK | Juni 1, 2010

  9. CK:

    Esou oder esou haetten si missten op d’Scheff kommen fir d’Luedung ze kontrolléieren. Vun der Loft aus ass daat wuel am einfachsten.

    Dat erkläert net firwat se net fir d’éischt probéiert hunn d’Schëffer ze blockéieren. An et erkläert och net firwat se onbedengt schon an internationalen Gewässer hu missten déi Schëffer mat Zaldoten enteren.

    Daat ass am Endeffekt egal, well et geet hei em d’KONTROLLRECHT vun Israel. Ech kann och net bei enger Stroossekontroll de Flic ugraifen an duerno soen, ech haat ower naischt am Kofferraum verstoppt.

    Richteg. Mee e Flic giff dech jo och wuel kaum mat Waffengewalt forcéieren dëng Mall opzemaachen, wann en net en konkreten Verdacht hätt, dass du eppes schmuggelen géiffs?

    A wann d’Mall dann en effet eidel ass, dann steht de Flic mat sengem iwwerdriwwenen Gewaltasaatz e bëssen blöd do … Genau sou wéi Israel lo.

    Jo, gouw jo ungebueden. Mee ower vun der IDF. An den Gaza daerf keen eran ouni (5-Deeg-)Visum.

    D’IDF hätt déi Saachen dann an d’Gaza-Sträifen transportéiert? Sécher?

    Fir all net vun Israel autoriséierten Zougang.

    A firwat hunn sie dat Recht? Well sie Besatzungsmuecht sinn?

    Aeh??? Israel ass aus dem Gaza längst ofgezunn.

    Jo, mee sie kontrolléieren/decidéieren ween an Gaza däerf eran a ween net?

    Sinn Israel an Gaza nach an engem Krichszoustand oder net? Wa net, dann ass eng Blockade jo awer net legal?

    Kommentar von Grommel | Juni 1, 2010

  10. @Grommel: D’Scheffer gouwen opgefuerdert daat alles ze ennerloosen, Wochen schons am viraus. An et wuard een net bis se durch d’Blockade sinn. §67 seet- wéi gesoot- alles.

    Mee e Flic giff dech jo och wuel kaum mat Waffengewalt forcéieren dëng Mall opzemaachen, wann en net en konkreten Verdacht hätt, dass du eppes schmuggelen géiffs?

    Haenkt vun der Situatioun of (Secherheetsbestemmungen asw). Um Findel brauchen se bspw. kee konkreten Verdacht.

    D’IDF hätt déi Saachen dann an d’Gaza-Sträifen transportéiert? Sécher?

    JO.

    Sinn Israel an Gaza nach an engem Krichszoustand oder net?

    Israel an d’Hamas definitiv jo.

    An am Kriich daerf een feindlech Territorien eroberen an/oder ofriegelen.

    Kommentar von CK | Juni 1, 2010

  11. CK:

    D’Scheffer gouwen opgefuerdert daat alles ze ennerloosen, Wochen schons am viraus. An et wuard een net bis se durch d’Blockade sinn. §67 seet- wéi gesoot- alles.

    Trotzdem amateurhaft vun der israelescher Säit aus, wéi se mat dëser Provokatioun emgaangen sinn. Sie hunn där anerer Säit jo an d’Hänn gespillt.

    Haenkt vun der Situatioun of (Secherheetsbestemmungen asw). Um Findel brauchen se bspw. kee konkreten Verdacht.

    Ech hoffen alt fir Israel, dass et sech erausstellt, dass dech Schëffer Waffen oder ähnleches schmuggelen wollten. Wann net, da steet Israel extrem blöd do mat senger disproportionnéierter Interventioun.

    Israel an d’Hamas definitiv jo.

    An am Kriich daerf een feindlech Territorien eroberen an/oder ofriegelen.

    Israel ass also mat den palästinenseschen Territoiren am Krichszoustand? Well d’Hamas repräsentéiert déi jo awer?

    Kommentar von Grommel | Juni 1, 2010

  12. Wann net, da steet Israel extrem blöd do mat senger disproportionnéierter Interventioun.

    Esou disproportionnéiert wéi d’Aktioun géint Greenpeace-Boot zu Heiligendamm? Ween mam Feier spillt, verbrennt sech nun emol.

    Israel ass also mat den palästinenseschen Territoiren am Krichszoustand?

    Jhust mat Gaza, net mat der Fatah kontrolléierter Westbank. Mee u sech ass et problematesch dat genau ze definéieren, well Krichsrecht fir symmetresch Konflikter geduet ass.

    Kommentar von CK | Juni 1, 2010

  13. CK:

    Esou disproportionnéiert wéi d’Aktioun géint Greenpeace-Boot zu Heiligendamm? Ween mam Feier spillt, verbrennt sech nun emol.

    Jo, genausou disproportionnéiert.

    Jhust mat Gaza, net mat der Fatah kontrolléierter Westbank. Mee u sech ass et problematesch dat genau ze definéieren, well Krichsrecht fir symmetresch Konflikter geduet ass.

    Ass d’Krichsrecht dann an esou engem Fall wéi deen hei applicabel? Ass Israel mat Gaza am Krich oder net?

    Kommentar von Grommel | Juni 1, 2010

  14. Falsch, Greenpeace hat do naischt verluer. Ween an esou een Gebidd erafiert an sénger spätpubertärer Dommheet, muss een dermatter rechnen mat Gewalt gestoppt ze ginn.

    Wanns de meng Meenung wells: ech fannen mir bréichten schons laang een Krichsrecht fir assymetresch Krichsféierung, well daat momentan ass schlecht applikabel. A wann mir daat bis haetten, wir Israel mat der Hamas am Kriich an net méi mat engem Territoire (wéi bei Kriicher teschent Staaten.)

    Kommentar von CK | Juni 1, 2010

  15. CK:

    Falsch, Greenpeace hat do naischt verluer. Ween an esou een Gebidd erafiert an sénger spätpubertärer Dommheet, muss een dermatter rechnen mat Gewalt gestoppt ze ginn.

    Jo, mee et gët nach en Ennerscheed tëschent Gewalt a Gewalt. Ee groussen Problem vun Israel sinn hier iwwerdriwwen an onverhältnëssméisseg Re/Aktiounen. Ok, ech verstinn, dat kann aus der Angscht eraus esou passéieren. Hëlleft awer seelen wierklech a mécht d’Situatioun of méi schlemm.

    Wanns de meng Meenung wells: ech fannen mir bréichten schons laang een Krichsrecht fir assymetresch Krichsféierung, well daat momentan ass schlecht applikabel. A wann mir daat bis haetten, wir Israel mat der Hamas am Kriich an net méi mat engem Territoire (wéi bei Kriicher teschent Staaten.)

    Ass Israel mat Gaza am Krich? Wa net, wéi ass hier Blockade ze justifiéieren?

    Kommentar von Grommel | Juni 1, 2010

  16. Ee groussen Problem vun Israel sinn hier iwwerdriwwen an onverhältnëssméisseg Re/Aktiounen.

    Ech kann am Verhaalen vun Israel, sait ech mech mat dem Konflikt beschäftegen an och historesch gekuckt, keng iwwerdriwwen an onverhältnismässeg huard Aktiounen erkennen. Accidenter a Feeler secherlech, mee naischt Onverhältnismässeges (och net un der Blockad).

    Secher, deen Asatz geschter gouw leider falsch ugepak. Nämlech ze lasch(!) Wéi och am Spiegel-Artikel zurecht kritiséiert gett, waren déi Zaldoten net drop virbereed, wat se wirklech erwuard huet op dem Scheff. Se dueten se haetten et mat harmlosen Demonstranten ze dinn, déi héchstens ee bessi Zoodi maan. Soss haetten se direkt Niewelbommen an/oder Tränengas wuel geheit an och méi Leit glaichzaiteg ofgeseelt. Zumols d´Droen vun Paintballwaffen wuar lächerlech. Tragescherweis ass et genau déi FEHLEND Härt, déi am Nachhinein onverhältnismässeg an iwwerdriwwen douce(!) Aktioun déi zu den Doudegen gefouert huet, déi soss wuel vermeid ginn wiren. An genau déi Doudeg ginn elo tragescherweis géint Israel verwend. Ech hoffen se léieren dorausser an graifen an Zukunft mei erfollegsorientéiert, ergo méi huard, durch. Sarkozy an Aneren, déi vun Onverhältnismässegkeet schwätzen, schéngen ower net wirklech begraff ze hunn, wat schiefgelaf ass. Et ass schons baal urkomesch, wann vun iwwerdriwwener Härt elo geschwat gett. Daat ass einfach nemmen nach absurd.

    Ass Israel mat Gaza am Krich? Wa net, wéi ass hier Blockade ze justifiéieren?

    Israel ass mat der Hamas, also der de-Facto-„Regierung“ am Gaza am Kriich. An déi Blockad ass justifiéiert opgrond vun Iwwerleeungen zur nationaler Secherheet. Insbesondere dee Séiwee muss gespuart bleiwen, well et doriwwer een Kannerspill fir Syrien oder den Iran (oder soss een) wir Waffen an den Gaza ze liwweren. Wann grad soi-disant Friedensbewegter net verstinn, weess ech och net.

    Kommentar von CK | Juni 1, 2010

  17. Eure lustige Sprache vor mich herzumurmeln, bringe ich jetzt nicht zustande.

    Die Internationale Arbeitsorganisation hat einen Bericht zur Lage der Arbeitnehmer in den Besetzten Gebieten verfasst. Ich glaube, es wäre grundsätzlich gut, wenn man trotz diesem PR-Gau die Weltaufmerksamkeit auf die Blockade lenken könnte. Meiner Ansicht nach ist die völlig sinnlos, da hier eine Kollektivbestrafung der Bevölkerung vorliegt, ohne, dass die Hamas dadurch wesentlich geschwächt wird. Vielmehr profitiert sie davon, dass sie nach der kompletten Abwicklung des Privatsektors in Folge der Blockade die Verteilungshoheit über die wenigen eingeführten Güter besitzt. Ein System der Alimentierung – also das, was jede gute Diktatur auszeichnet. Zusätzlich verstärkt dadurch, dass die Hamas blendend an der wahrlich pulsierenden Tunnelwirtschaft verdient. Die beschäftigt allein 20.000 Mann und ist gegenwärtig der einzig profitable Wirtschaftszweig.

    Klicke, um auf wcms_140626.pdf zuzugreifen

    Ein paar Fakten:
    – Arbeitslosigkeit Gaza: ca. 40% (offiziell)
    – die meisten der 3900 Industrieunternehmen, die es vor der Krise gab, sind zugesperrt.
    – über 70% der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze von 1 USD/Tag.
    – Das Spektrum der Produkte, die eingeführt werden dürfen, hat sich von Anfang 2009 bis Ende des Jahres von 40 auf 72 erhöht. 70% davon sind Nahrungsmittel. Zum Vergleich: vor der Blockade wurden 4000 Produkte eingeführt.
    – Ausfuhren aus Gaza finden de facto nicht statt. In ganz 2009: 20 LKW-Ladungen (Erdbeeren und Nelken).
    – die Einfuhr der meisten Industrie-, Landwirtschaftsprodukte und Baumaterialien bleibt weiterhin verboten.
    – Ein Wiederaufbau fand aus Zementmangel so gut wie nicht statt. Vor 2007 erwirtschaftete das Baugewerbe ca. 50% des BIP, heute sind es 1%.
    – Gazas Fischerei ist auf eine Dreimeilenzone beschränkt, und somit als beschäfigungsintensiver Industriezweig zusammengebrochen.

    Israel hat durchaus recht, wenn es behauptet, im Gazastreifen würde es keine humanitäre Krise geben. In der Tat werden genügend Lebensmittel zum Überleben einer anderthalb Millionen-Bevölkerung eingeführt. Die Lage lässt sich treffender mit einer totalen sozialen und ökonomischen Krise umschreiben.

    Was die Frage aufwirft, was die Blockade eigentlich bringen soll? Wie lässt sich das aus liberaler Sicht rechtfertigen?

    Kommentar von Parsa Kakashanian | Juni 2, 2010

  18. CK:

    Israel ass mat der Hamas, also der de-Facto-“Regierung“ am Gaza am Kriich. An déi Blockad ass justifiéiert opgrond vun Iwwerleeungen zur nationaler Secherheet. Insbesondere dee Séiwee muss gespuart bleiwen, well et doriwwer een Kannerspill fir Syrien oder den Iran (oder soss een) wir Waffen an den Gaza ze liwweren. Wann grad soi-disant Friedensbewegter net verstinn, weess ech och net.

    Wann Israel mat der Hamas am Krich ass, dann ass Israel mat Gaza am Krich. Eppes anescht ze behaapten ass inkoherent.

    Dat ass jo ewéi wann een giff soen, dass d’Amerikaner mat den Nazien a nët mat Däitschland am Krich woer. D’Nazien hunn deemools Däitschland repräsentéiert, genau wéi d’Hamas Gaza repräsentéiert.

    Wann Israel awer mat Gaza am Krich ass (well d’Hamas repräsentéiert Gaza), dann ass Israel eng Besatzungsmuecht. Ass Israel keng Besatzungsmuecht, dann kënne se och net mat Gaza, also der Hamas am Krich sinn an dann ass hier Blockade illegal.

    Entweder oder. Israel kann net eng Kéier Hü an enger Kéier Hott soen.

    Kommentar von Grommel | Juni 2, 2010

  19. Jo, Israel ass eng Besatzungsmuecht, et schwätzt een jo derwéinster och vun den besaaten Gebidder. Allerdéngs gouw Gaza 2005 geraumt, wat ower wuel een Feeler wuar.

    Kommentar von CK | Juni 2, 2010

  20. Gaza wurde nicht geräumt, der Abentuerspielplatz für die Hamas wurde nur erweitert – freilich mit deutlich verkürzter Spielzeugzufuhr seit 2007.

    Kommentar von Parsa Kakashanian | Juni 2, 2010

  21. Der einzige Soldat im Gazastreifen derzeit ist die Geisel Gilad Shalit. Und die Siedler hat man mit Gewalt entfernen lassen, damit Gaza judenfrei ist. Aber bitte, jeder hat halt seine Definitionen von Räumungen…

    Kommentar von CK | Juni 2, 2010

  22. Wirtschaftlich ist eine Blockade immer furchtbar und ich würde sagen, Gaza ist ein Musterbeispiel für eine Hölle der Planwirtschaft und ja, der quasi-staatlichen Alimentierung. Wer sich Gaza ansieht, sieht sicherlich wie man durch Zwang und Gewalt Marktwirtschaft, Eigeninitiative und Privatautonomie zerstören kann. Auch wenn ich die genauen Daten des Berichtes kaum bestätigen kann, so zweife ich keineswegs daran, dass seine Ausführungen der Realität entsprechen. Freihandel der EU mit einem freien Gazastreifen wäre sicher sinnvoller als der Status Quo von dem wieder mal nur die „Rescue Industry“ profitiert.

    Doch wie ist ein freies Gaza zu erreichen? Die gesamte Hamas müsste ausradiert werden. Wie? Mir wäre ja eine klare, offensive Lösung auch lieber als diese rein defensiven Massnahmen (Mauer, Blockade.) Aber wie soll diese aussehen? Erneut Krieg mit richtig vielen Toten um endlich den Feind komplett zu vernichten, dies unter der Verurteilung der ganzen Welt? Im Endeffekt war der Abzug der IDF wohl in der Tat ein schwerer Fehler unter dem alle ehrbaren Bürger beider Seiten nun leiden. [Aus genau dem gleichen Grund sollte man auch nie und nimmer Judäa und Samaria in naher Zukunft räumen.]

    Eine Blockade ist aus liberaler Sicht nur gerechtfertigt, wenn sie sicherheitspolitischer Notwendigkeit entspringt. Ziel der Blockade ist es, den Waffenimport nach Gaza zu verhindern und die Einreise von Terroristen nach Israel.

    Kommentar von CK | Juni 3, 2010

  23. Wo sind die Schiffe eigentlich jetzt?

    Konnte man sie schon durchsuchen?

    Und die Tatsache, dass einige der Aktivisten auf Konfrontation (im Falle einer Verteidigung, weil sie selbst haben ja kein Schiff geentert) vorbereitet waren beweist nicht, dass sie Terroristen sind. Nur, dass sie sich nicht alles von der IDF einfach so gefallen lassen wollen …

    Kommentar von Grommel | Juni 3, 2010

  24. In Ashdod und welche Waffen (Metallstangen, Baseballschläger, riesige Messer) man bei der Durchsuchung fand, kann man sich bei Aro und auf youtube ansehen.
    Die Terrorverbindungen laufen über die IHH.

    Kommentar von CK | Juni 3, 2010

  25. Mit Waffen meinte ich ‚richtige‘ Waffen, also Schiesswaffen.

    Es wurde ja angenommen, diese Schiffen würden illegale Sachen schmuggeln, richtig? Wurden solche gefunden?

    IHH?

    Kommentar von Grommel | Juni 3, 2010

  26. Korr: Schusswaffen natürlich.

    Kommentar von Grommel | Juni 3, 2010

  27. Schusswaffen wurden wohl nicht gefunden trotz Zeugenaussagen, dass welche da gewesen wären. Vielleicht über Bord geworfen, wer weiss das schon. Tatsache ist jedenfalls, dass diese Menschen vor der Abreise stolz rumtönten, sie wollten als Märtyrer für Allah sterben.

    http://en.wikipedia.org/wiki/IHH_(%C4%B0nsani_Yard%C4%B1m_Vakf%C4%B1)

    Kommentar von CK | Juni 3, 2010

  28. CK:

    Schusswaffen wurden wohl nicht gefunden trotz Zeugenaussagen, dass welche da gewesen wären.

    Welche Zeugen wären das?

    Und somit wurde nichts Illegales/Gefährliches auf diesen Schiffen geschmuggelt?

    Vielleicht über Bord geworfen, wer weiss das schon.

    Auf den Videos sind keine Schusswaffen auf Seiten der Araber zu sehen.

    Tatsache ist jedenfalls, dass diese Menschen vor der Abreise stolz rumtönten, sie wollten als Märtyrer für Allah sterben.

    1. Link?
    2. Diese Schiffsaktion war eine offensichtliche Provokation, die Israel nicht dulden würde. Also rechneten die Türken offensichtlich damit, dass Israel angreifen, oder zumindest die Boote entern, würde. Bei der Verteidigung dieser Boote zu sterben würde sie zu Märtyrern machen. Dies ist aber kein Beweis, dass diese Leute konkrete Pläne hatten Israelis abzuknallen ohne vorherige Intervention der Israelis. Wenn die Israelis die Boote nicht geentert hätten, hätten die Aktivisten sie auch nicht verprügeln können. Sie also ‚Terroristen‘ zu nennen verwässert den Begriff Terrorist. Das ist auch nicht in deinem Interesse.

    Ich verstehe allerdings noch immer nicht wieso Israel sich so amateurhaft und dumm angelegt hat und einfach in die Falle (einer Aktivisten zumindest) getappt ist??

    IHH

    Eine umstrittene Organisation also. Für die eine Seite Terroristen, für die andere Freiheitskämpfer, … kommt mir bekannt vor.

    Kommentar von Grommel | Juni 3, 2010

  29. Welche Zeugen wären das?

    IDF-Soldaten. Im Getümmel ging aber alles drunter und drüber, daher sind die Aussagen mit Vorsicht zu geniessen. Die zwei jedenfalls gefundenen Pistolen gehörten den Soldaten selbst. Ist aber auch egal, weil die Todesgefahr auch bei Eisenstangen absolut real war.

    Und somit wurde nichts Illegales/Gefährliches auf diesen Schiffen geschmuggelt?

    Anscheinend nicht, aber 1. kann man das nicht im Vorfeld wissen, 2. ist eine Seeblockade immer aufrechtzuhalten als Prinzip sozusagen (vor 100 Jahren hätte man solche Schiffe gleich versenkt ohne mit der Wimper zu zucken und dies ist heute noch theoretisch gültiges Recht) und 3. ändert dies eben nichts daran, dass die Angreifer im Fehler waren und zu feindlichen Kombattanten wurden.

    Link?

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/turkey/7798493/Gaza-flotilla-attack-Turkish-activists-killed-in-raid-wanted-to-be-martyrs.html
    http://eppinger.wordpress.com/2010/06/02/israel-in-der-doppelmuhle/

    Sie also ‘Terroristen’ zu nennen verwässert den Begriff Terrorist.

    Diese Leute woll(t)en die Blockade aufbrechen, womit der Iran Waffen reinschmuggeln könnte und sie wollten diesen Blockadeaufbruch bewusst mit Gewalt durchsetzen und Israelis töten. Sie haben Kontakte zur IHH oder waren selber Mitglied (einer Organisation der ein letztens getöteter Taliban-Mitstreiter in Afghanistan angehörte). Damit sind sie zumindest Unterstützer des islamistischen Terrors. Und wieso Israel sich so amateurhaft naiv benommen hat, fragen sich wohl alle in Israel selbst. Dies wird Barak vermutlich den Ministerposten kosten.

    Für die eine Seite Terroristen, für die andere Freiheitskämpfer, … kommt mir bekannt vor.

    Ja, genauso wie El Kaida, Hamas usw.

    Unter „Freiheit“ verstehen die jedoch „Sklaverei“. Es kann keine „Freiheit“ zur Unterdrückung geben, keine „Freiheit“ Sklaven zu halten, das ist eine Pervertierung des Wortes „Freiheit“. Jedwaige Form von Relativismus und Subjektivismus ist da vollkommen unangebracht. Aber schon klar, Freiheit ist wieder nur eine Illusion 😦

    Kommentar von CK | Juni 3, 2010

  30. „Und die Siedler hat man mit Gewalt entfernen lassen, damit Gaza judenfrei ist.“

    Ach Gottchen, CK. Du bist doch eigentlich zu intelligent um diese Billigslogans à la Melanie Phillips rauszuhauen.

    Gaza war auch vorher schon „judenfrei“, um diese NS-Vokabel zu benutzen. Die israelischen Siedler lebten ja nicht innerhalb der arabischen Bevölkerung, sondern in ihren abgeschotteten Jews-only Kolonien. Sharon hat nicht räumen lassen, weil er Gaza „judenfrei“ haben wollte, sondern weil 1) die Sicherheitskosten exorbitant waren und 2) diese Art der krassen Trennung zweier Völker, der krassen Konfrontation von Erster und Dritter Welt auf solch engem Raum der westlich-liberalen Welt nicht mehr vermittelbar war. Zudem fehlten den postzionistischen Ultras im Falle Gazas die religiös-grundierten Argumente um diese Völkertrennung und die israelische Präsenz dort geltend zu machen.

    Schön auch, dass Du von Judäa und Samaria spricht, ohne die Anführungszeichen. Lustig nur, dass Du Dich aufregst, wenn die Hamas die Küstenebene um Tel-Aviv als Palästina bezeichnet. Beide Begriffe mit diesem Bezug bedeuten die Negierung des legitimen Anspruchs beider Völker auf ihre Staatswesen. Deine Politik also..

    So, ich feiere jetzt die rot-grüne Entscheidung für Gauck und bin in freudiger Erwartung eines löblichen Blogeintrags dafür 😉

    Kommentar von Parsa Kakashanian | Juni 3, 2010

  31. @Parsa: Die Sicherheitskosten für die Siedlungen sind in der Tat exorbitant hoch. Aber woran das wohl liegt? Und ich persönlich bin auch kein Fervent von Völkertrennung. Ich finde es richtig gut, wenn Juden und Araber, Muslime wie Christen und Andere in Frieden zusammenleben (wie in der multikulturellen Gesellschaft Israels). Aber wieso müssen die Juden denn abgeschirmt werden, wieso soll Palästina vollkommen judenfrei werden?

    Und es gibt kein Recht auf einen palästinensischen Staat, in egal welchen Grenzen, solange es sich dabei nicht um einen mit Israel in Frieden leben wollenden Staat mit elementaren Grundrechten für alle Bürger, gerne auch Juden inklusive, handelt. Du weisst dass ich das generell so sehe mit der Legitimation der Staatlichkeit, nicht nur im Nahen Osten. Ein Staat hat eigentlich nur ein Existenzrecht solange er individuelle Grundfreiheiten signifikant schützt. Und da die Hamas nie im Leben und die Fatah derzeit auch nicht dies garantieren können, geschweige denn überhaupt wollen, spreche ich liebend gerne von Judäa und Samaria. Von mir aus könnte man auch alle Gebiete annektieren und allen Bürgern gleiche Grundrechte geben, aber mir ist schon klar, dass dies leider nicht geht und für beide Seiten inakzeptabel ist. Wie gesagt, ich bin da frei von der Religion und dem Tribalismus BEIDER Seiten. Und Staaten interessieren mich wie Politik allgemein nur insofern als dass diese Entitäten die Freiheit des Einzelnen, insbes. meine eigene, schützen sollen.

    Bzgl. Gauck sind wir uns wohl einig, aber bloggen werden wir darüber wohl leider nicht.

    Kommentar von CK | Juni 4, 2010

  32. Anscheinend huet elo hei am Land nemmen nach den ADR Sachverstand:
    http://news.rtl.lu/news/national/69711.html

    Respekt, Här Kartheiser! Beim Militär léiert een eben nach eppes vum Séirecht.

    Kommentar von CK | Juni 4, 2010

  33. Netanyahu was right.

    All the prime minister’s predictions have come true. He always said the whole world was against us – now he is right.

    http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/netanyahu-was-right-1.293886

    Kommentar von Grommel | Juni 4, 2010

  34. CK:

    Beim Militär léiert een eben nach eppes vum Séirecht.

    Wou huet den Kartheiser eppes vum Séirecht erwähnt?

    Ass hien net éischter dogéint gewiescht well hien prinzipiell éischter eppes géint d’Araber, d’Moslems, etc huet?

    Kommentar von Grommel | Juni 4, 2010

  35. Bein, huelen un, datt hien als Offizéier deen § kennt. Spekulatioun ower jhust.

    „Ass hien net éischter dogéint gewiescht well hien prinzipiell éischter eppes géint d’Araber, d’Moslems, etc huet?“

    An Denger Welt ass wuel jhiddereen een topegen Emotionalist.

    Kommentar von CK | Juni 4, 2010

  36. An Denger Welt ass wuel jhiddereen een topegen Emotionalist.

    Oh, come on, ass een wéi den Kartheiser, vu seng Äusserungen a Meenungen generell, wuel eischter pro- oder anti-arabesch? (den Asseljhang woer menger Meenung awer och nees ze eensäiteg an ze séier)

    An wéi wann et bei dëser Interventioun em d’Séirecht gaange wier!?

    Dovunner ofgesinn huet de Kartheiser natierlech just reagéiert wéi en huet reagéieren missen, vu seng Meenungen, Experienzen, etc. Wat näischt iwwert d’Richtegheet vu senger Reaktioun usech ausseet.

    Kommentar von Grommel | Juni 4, 2010

  37. Ass een wéi den Kartheiser, vu seng Äusserungen a Meenungen generell, wuel eischter pro- oder anti-arabesch?

    Secherlech pro-westlech an daat ass och gutt esou. Hunn mat him schons geschwat an respektéieren hien trotz eisen Differenzen an villem als Mann mat Verstand an Intellekt. Derfuer kruet hien esouguer eng Stemm vu mir lescht Joer beim Panachéieren.

    An wéi wann et bei dëser Interventioun em d’Séirecht gaange wier!?

    MISST et ower. Mee ass jo naischt Neies, datt et em alles geet (Gefiller, Ressentiments asw.), jhust net em elementar Fakten wéi eben Séirecht.

    Kommentar von CK | Juni 4, 2010

  38. CK:

    MISST et ower. Mee ass jo naischt Neies, datt et em alles geet (Gefiller, Ressentiments asw.), jhust net em elementar Fakten wéi eben Séirecht.

    Israel ass also mat Gaza am Krich? Well et ass jo Gaza, wat blockéiert gët. An dat ass just legitim, wann offiziell Krich tëschent Israel an Gaza ass.

    Kommentar von Grommel | Juni 4, 2010

  39. @Grommel: A mengen Aen kloer jo. Mee d’Völkerrecht gesait esou Fäll net fir, ass jhust fir Staaten geduet an Gaza ass keen Staat am egtl. Senn an Hamas keng Regierung am egtl. Senn.

    Elo ginn et zwee Meiglechkeeten: a) Du wends Völkerrecht analog och fir autonom Gebidder un (mMn déi eenzeg vernünfteg an acceptabel Entscheedung) oder b) Du seess, Völkerrecht gesait naischt fir, Israel ass eng Blockad also verbueden.

    Mee wanns de b) seess, mechs de d’Völkerrecht zu enger Waff fir den Terror, well Staaten daerfen dann villes net an Terroristen amfong alles. D‘ Völkerrecht ass an assymetreschen Konflikter emmer zu ongonschten vun Rechtsstaaten. An derfir sinn all déi, déi d’Blockad als illegtim denoncéieren, Affekoten vum Terror géint Israel.

    Kommentar von CK | Juni 4, 2010

  40. Firwat mécht een eigentlech aus den ‚autonomen Gebidder‘ net einfach schon mol e Land? Dann wier dat dach scho méi kloer.

    Ween stäipt sech dogéint? Béid Säiten wuel nees? A firwat haaptsächlech? Wéinst Jerusalem huelen ech un? Wann een déi ‚autonom Gebidder‘ ouni Jerusalem giff an e Land ‚konvertéieren‘ da wier et henno schwiereg nach eppes un de Grenzen ze änneren huelen ech un …

    Mee iwwer kuerz oder laang mussen aus dessen Territoiren e Land ginn. Alles anescht ass jo lächerlech an dämlech.

    Kommentar von Grommel | Juni 4, 2010

  41. Staatlechkeet ass jo och d’Endzill vun all deenen Schrett. Mee een pal.Staat kann eréischt ausgeruff ginn wann gewessen Mindestbedingungen secher erfellt ginn. Bspw. de Schutz vun Juden an deenen Gebidder (analog zum Schutz vun den Araber als glaichwerteg Birger an Israel), de Kampf vun baiden géint den Terrorismus, een verlässlecht Gewaltmonopol vun der PLA eben. Daat ass alles net einfach, zumols de nom Birgerkrieg Fatah-Hamas amfong een zerstrittent Palästina hues. Oder wells de elo jhust an der Westbank een Staat ausrufen? Oder gleich zwee Palistaaten? 😉

    Zudem ass den Status vun Ostjerusalem effektiv onkloer an et gett Streitegkeeten em deen genauen Grenzverlaf an em een soi-disant vun den Palästinenser reklaméiert Reckkeierrecht fir d’arabesch Flüchtlingen bzw. hir Nokommen. (Daat ass den absoluten No-Go fir all Mensch, deen Wert op den jiddeschen Charakter vun Israel leet.) Daat ass alles déck komplizéiert, meng net Du an ech kinnten deen Konflikt léisen.

    Meng Meenung: Israel kann aus Secherheetsgrenn keen Terrorstaat als Noper gebrauchen, et muss elo een modus vivendi fir all fonnt ginn. Mee Palästinenserstaat eréischt dann wann d’Palästinenser prett derzou sinn.

    Op daitsch (och fir de Parsa): Mir ist JEDE freiheitliche Lösung recht: sei es ein geschlossener, gemeinsamer liberaler Staat, seien es zwei demokratische Staaten, die in Frieden nebeneinander leben oder ein zweigeteilter, föderaler gemeinsamer Staat oder was-weiss-ich (wobei ich mir bewusst bin, dass viele dieser für MICH theoretisch möglichen Optionen vollkommen unakzeptabel für viele Juden und Araber sind, die tribalistischer/nationaler denken als ich), aber nur die beiden Völker können sich letzendlich untereinander einigen.

    Kommentar von CK | Juni 4, 2010

  42. Charles Krauthammer in der Washington Post:
    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/06/03/AR2010060304287.html

    Kommentar von CK | Juni 5, 2010

  43. „Aber wieso müssen die Juden denn abgeschirmt werden, wieso soll Palästina vollkommen judenfrei werden?“

    Die erste Frage, die sich stellt: wieso mussten sich die Juden überhaupt separate Siedlungen errichten. Die Kolonisierung begann ja schon Ende der 1970er. Lustigerweise zogen die Siedler nicht in arabische Ortschaften, sondern errichteten eigene Stützpunkte. Nicht selten waren dabei solche mit klarer nationalistischer Gesinnung. Gleichzeitig verweigerte man der ansässigen arabischen Bevölkerung nicht nur die gleichen Rechte, sondern auch das Recht sich ähnlich wie die Juden frei im ganzen von Israel kontrollierten Gebiet zu bewegen. Palästina muss also nicht „judenfrei“ werden, sondern es sollten einfach überall die gleichen Rechte für alle gelten. Wobei sich diese schreckliche Vokabel („judenfrei“) eigentlich verbieten sollte, da Du die Siedler hierdurch mit Opfern der Shoa gleichsetzt. Eine Geschmacklosigkeit sondersgleichen.

    „Von mir aus könnte man auch alle Gebiete annektieren und allen Bürgern gleiche Grundrechte geben, aber mir ist schon klar, dass dies leider nicht geht und für beide Seiten inakzeptabel ist.“

    Das wäre das Ende des Zionismus. Auch wenn es im Westen noch wenig bekannt ist, gibt es bei arabischen Vordenkern in Palästina bereits solche, die die Heilige Kuh ZweiStaatenLösung infrage stellen. Die Palis sind sich klar, dass durch den Ausbau der Siedlungen und die anhaltende Kontrolle Israels über nahezu 80% des Westjordanlandes die eigene Staatlichkeit irgendwann unmöglich wird. Schon jetzt sieht die Westbank aus wie ein Schweizer Käse – böse Zungen sprechen auch von nicht-lebensfähigen Bantustans. Es kann also gut sein, dass die nächste Intifada nicht um einen Staat Palästina geht, sondern für volle Bürgerrechte. Die Palästinenser befinden sich in der Lage, dass sie zwar völlig von Israel kontrolliert werden (ihre „Autonomie“ ist faktisch virtuell), aber keine Rechte haben bei dieser Kontrolle mitzureden. Man könnte es Demokratiedefizit nennen, man könnte es auch Apartheit nennen.

    „spreche ich liebend gerne von Judäa und Samaria“

    Dieser Begriff impliziert eine Geisteshaltung, die Du eigentlich nicht hast. Insofern solltest Du ihn Dir nicht zu eigen machen.

    Kommentar von Parsa Kakashanian | Juni 5, 2010

  44. Nicht selten waren dabei solche mit klarer nationalistischer Gesinnung.

    Was ich von denen halte, kannst Du Dir denken. Ich mag Nationalisten nicht, egal aus welchem Land (gesunde Heimatverbundenheit und ein gewisser Verfassungspatriotismus hingegen ist mir sympathisch). Ich mag ohnehin die radikalen Siedler bzw. ihre Ideen nicht (das Verhältnis zur Armee ist ja auch öfters angespannt). Menschen wie Goldstein oder Amir sind jüdische Terroristen und nichts Anderes.

    Lustigerweise zogen die Siedler nicht in arabische Ortschaften, sondern errichteten eigene Stützpunkte.

    Glaubst Du, ein Zusammenleben in bereits existierenden Ortschaften wäre damals möglich gewesen? Ich bezweifle dies.

    Palästina muss also nicht „judenfrei“ werden, sondern es sollten einfach überall die gleichen Rechte für alle gelten.

    Dann wären wir uns ja einig. Gleiche Rechte für jedes Individuum und die Juden müssen nicht wegziehen. Schliesslich verlangt auch niemand ein araberfreies Israel, von ein paar Faschisten/Rassisten der verbotenen Kach-Partei vielleicht mal abgesehen. Es ist doch traurig dass vor allem europäische Linke hier Segregation verlangen. Und der kaum noch entflechtbare Flickenteppich im Westjordanland ist in der Tat furchtbar und für alle Beteiligten wohl eine Zumutung. Ein friedliches Zusammenleben sollte aber langfristig möglich sein. Nur wo bleiben die pal. Politiker, die diese Weichen stellen werden?

    Kommentar von CK | Juni 5, 2010

  45. „Glaubst Du, ein Zusammenleben in bereits existierenden Ortschaften wäre damals möglich gewesen?“

    Ich denke schon. Das war Jahrzehnte vor der Entstehung der Hamas. Und auch die Fatah hatte in der Westbank lange nicht viel zu sagen, sondern war eine Exilorganisation, die ihre Leute aus den Lagern rekrutierte.

    „Es ist doch traurig dass vor allem europäische Linke hier Segregation verlangen.“

    Das glaube ich nicht. Die Siedlungen werden ja weiterhin von keinem Staat der Welt als rechtmäßig anerkannt. In der Linken gibt es viele, die für eine binationale Lösung eintreten. Allerdings ist dies oftmals mit lebhaftem Antizionismus verbunden.

    „Und der kaum noch entflechtbare Flickenteppich im Westjordanland ist in der Tat furchtbar und für alle Beteiligten wohl eine Zumutung.“

    Ja, aber es sind ja die Siedler selbst und ihre politischen Verbündeten, die diese Fakten schaffen. Die bezeichnen sich als Zionisten, aber agieren im Grunde antizionistisch, da sie einen Palistaat unmöglich machen und Israel so langfristig vor die Wahl stellen zwischen binationalem Staat und Apartheit.

    „Nur wo bleiben die pal. Politiker, die diese Weichen stellen werden?“

    Die neue Generation wird von der Zwei-Staaten-Lösung abrücken und gleiche Rechte und einen Staat für alle Bürger zwischen Mittelmeer und Jordan einfordern. Dies wäre allerdings das Ende für Israel als jüdischer Nationalstaat, und wird bei der riesigen Mehrheit der Israelis auch nicht gewollt. Umso mehr müsste diese Mehrheit gegen die Siedlerbewegung vorgehen. Diese Problematik wird von vielen allerdings noch nicht gesehen. Ich habe bei meinem Israelaufenthalt einer interessanten Rede Haim Ramons (ehem. Vizepremier Kadima, vorm. Labour) beiwohnen können, der genau diese Gefahr beschrieb.

    Kommentar von Parsa Kakashanian | Juni 6, 2010

  46. „Das war Jahrzehnte vor der Entstehung der Hamas.“

    Aber zu einer Zeit als noch alle arabischen Regierungen Israel auslöschen wollten. Auch Ägypten und Jordanien. Man hat wohl geglaubt, ein Zusammenleben sei nicht möglich, auch aufgrund der Vergangenheit. Wobei es natürlich auch Zeiten in der Weltgeschichte gab, wo Juden und Araber wie Muslime durchaus in Frieden miteinander lebten, während in Europa der virulenteste Judenhass grassierte. Generell denke ich, dass es wieder so sein könnte irgendwann, dass es überall auf der Welt Frieden geben könnte, aber eben vorausgesetzt die richtigen Ideen setzen sich durch und kein blinder, ethnischer Tribalismus.

    Ja, aber es sind ja die Siedler selbst und ihre politischen Verbündeten, die diese Fakten schaffen.

    Ich weiss. Wir haben die Siedlungspolitik ja auch immer kritisiert. Andrerseits könnte ein wirklich freies Palästina eben auch diesen Juden volle Rechte gewähren oder aber es gibt in der Tat einen binationalen Staat irgendwann.

    Dies wäre allerdings das Ende für Israel als jüdischer Nationalstaat, und wird bei der riesigen Mehrheit der Israelis auch nicht gewollt.

    Ich verstehe das natürlich gut. Die Angst davor die Selbstbestimmung zu verlieren und eines Tages von den Arabern ins Meer getrieben zu werden. Vor allem wo Islam und Demokratie nicht unbedingt kompatibel erscheinen. Andrerseits: wieso nicht ein binationaler Staat (Kern-Israel, Gaza und Westbank), in dem die bereits dort lebenden Araber und Nachfahren die gleichen Bürgerrechte haben (so wie eben heute schon die israelischen Araber), aber nach wie vor die Immigrationspolitik zionistisch ausgerichtet ist, so dass der jüdische Charakter nach wie vor dominiert?

    Kommentar von CK | Juni 6, 2010

  47. Die NPD zu dem Vorfall und Israel:
    http://npd-blog.info/2010/06/04/israel-npd-200/

    Scheinbar teilen alle Luxemburger Parteien (bis auf den ADR) die Position der Neonazis. Glückwunsch!

    Und die Stellungsnahme von BAK Shalom (einer israelfreundlichen Gruppierung der LINKEN):
    http://bak-shalom.de/index.php/2010/06/06/stellungname-des-bak-shalom-zu-den-reaktionen-auf-den-stopp-der-free-gaza-flottille/

    Kommentar von CK | Juni 6, 2010

  48. Werde mich voraussichtlich mit Herrn Kartheiser vom ADR auf seinen Vorschlag hin demnächst treffen. Wer von den Stammtischbesuchern evtl. mitkommen möchte, Mail an mich.

    Und nein, LfL wird sich jetzt nicht an den ADR anbiedern, es handelt sich hierbei um einen schlichten Austausch von Ideen und Gedanken.

    Hei riets de Video zur Interventioun bzgl. Flotilla an der Chamber:
    http://www.chd.lu/wps/portal/public/FicheDepute?ref=22530

    Kommentar von CK | Juni 7, 2010

  49. ADR, Kartheiser, … dat mécht LfL net méi sympathesch. Opmanst fir mech 😉 Mee net, dass dat irgenden Roll spillt. Bestätegt just meng Vue vun iech.

    Hoffen awer, dass et domadder ennegt, dass du an der Politik aktiv gëss an net just ‚think tank‘ spills!! 🙂

    Kommentar von Grommel | Juni 7, 2010

  50. @CK
    Ech sinn erstaunt sou eppes hei ze liersen. An ech deelen dee Schrett NET!
    Maa waatste wells, mä préciséier, datt daat DÄIN Schrett ass. Parteiverbonnenheet, Ubandeln ass kee gangbare Wee, maat daat fir dech looß de Blog awer auße fir.
    Ech huerle gären mat all Mensch ee Patt, sierf et mat Konservativen, Lénken, Liberalen oder Feministinnen. Jo, och mam Kolleg Grommel géng ech een huerle goen, wann en net aus iergendengem, nemmen a sengem Kapp existéiernden, Gronn eppes géint mech hätt. Awer daat ass privat, nemme fir mech, de Blog ass e bessen eng aaner Saach, e besse Spaß, e besse provozéieren, Meenungen soen, austauschen, berichtegen, Opmierksam maan. Mä ech looße mech net an Ecker drängen, wou ech als Lénken net higehéieren, nemmen well een eppes falsch verstaanen huert.
    Nemmen well een eng pro-israelesch Haltung anhellt, ass en nach laang net mäi Kolleg. An doniervend gesinn ech ze wéineg Gemeinsamkeeten (cf Blog „Letzebuerger Perspektiven“), als datt ech kéint soen, datt de Blog sollt sou Verbindungen agoen.

    @ Grommel
    > Bestätegt just meng Vue vun iech.

    Et gett hei keen „ierch“, mä eng ganz Rei Léit mat immens verschiddene Meenungen. Datt bei där eischter deng Firurteeler eng Roll spillen wi eng fondéiert Meenung ass de Lierser hei bewosst, an och déi nervt et schonns.

    Kommentar von JayJay | Juni 7, 2010

  51. @JayJay: Jo, natirlech treffen ECH mech mat him an et ass MAIN Schrett. Sorry, fir et net direkt genau préciséiert ze hunn, well jo och net, datt Irritatiounen entstinn. Hunn main Satz elo nach eemol gelies an et wuar wuel effektiv liit messverständlech. Wollt eben jhust mol nofroen ob een wielt matgoen an zuglaich soen, datt et jhust em Dialog geet an eben grad guer NET doremmer datt LfL wielt mam ADR ubandeln. Et ass een RENGT PRIVAT TREFFEN OUNI HANNERGEDANKEN, jhust ee bessi Quasseln an Austauschen. Kontakt zu Politiker ass jo net verbueden. Wanns Du dorunner keen Interessi hues, och gutt, mee ech ower. Vlait wuar et ower een Feeler daat hei öffentlech ze maan. Mee elo ass et ze spéid.

    Mee wéisou sollt ech mech net mat him treffen? Hey, ech drénken zu Déifferdéng och regelméisseg mat LSAP-Memberen an schwätzen mat deenen iwwer Politik. A mir vun LfL drénken jo och mam Claude Hemmer mol deen een oder aneren Béierchen, och wann deen natirlech een vun eis punkto Denken ass. Ech giew mech genauso mat engem Aneren vun der DP, de Gréngen, der CSV oder der LSAP treffen. Ech giew esouguer mam Juncker oder Asselborn een drénken goen, wann se mech giewen doremmer bieden. Ech haett esouguer gutt Loscht dropper mat deenen ze streiden. An ech waert secher och mam Kartheiser grouss Dissenser hun 😉

    @Grommel: An natirlech bleiwen mir jhust een Thinktank. An den ADR ass eng Partei wéi all aner och. Genausou schlecht, genausou mettelméisseg. Mee emmerhin hun se mol ausnahmsweis Sachverstand bewiesen an enger Situation wou all déi aner Parteien geeschteg emnuet wuaren, mee daat kann muer bei engem aneren Thema schons erem anescht sinn. Och kloer.

    Ech betounen nach eemol: Ech hunn net fir politesch Banden ze kneppen, och net fir mech perséinlech aléng, ech well wirklech jhust mech mat him treffen fir hien kennenzeleieren, deelweis aus Virweltz, deelweis aus Sympathie fir déi dooten Aktioun. Daat ass wirklech ALLES. SORRY FIR ALL MESSVERSTÄNDNIS! Virun allem un d´Matblogger.

    Kommentar von CK | Juni 7, 2010

  52. „Ech huerle gären mat all Mensch ee Patt.“
    Dann sinn mer eis jo eenz. De Rescht schwätzen mer da léiwer privat per Mail. Et wuar een Feeler dat hei ze posten, wollt jo guer keng Verbindung zum Blog als solchen hei schaffen. Et ass eng réng privat Geschicht teschent mir (a vlait aneren vun eis) an dem Här Kartheiser.

    „Nemmen well een eng pro-israelesch Haltung anhellt, ass en nach laang net mäi Kolleg.“
    Net onbedengt, nee. Kann ower. Ech hunn eng Rei- esouguer wirklech Frenn!- déi politesch aneschters denken wéi ech. Politik ass jo net alles am Liewen. Gottseidank.

    Nach eemol: mam Blog huet daat naischt ze dinn. Wuar een Messverständnis well ech iwwerséier hei eppes gepost hunn statt eng Mail einfach ze maan. Sorry nach eemol fir alles.

    Kommentar von CK | Juni 7, 2010

  53. Jayjay:

    Ech setzen LfL ëmmer haaptsächlech mam CK gläich well hien deen méi aktiven schéngt an sech och méi zu politeschen Themen äusserst wéi s du.

    CK:

    Hunn dann richteg Think Tanks net normalerweis Verbindungen zu politeschen Parteien? Well ouni déi bleiwen Iddien vun Think Tanks jo just Iddien?

    Kommentar von Grommel | Juni 7, 2010

  54. @Grommel: Politesch sinn den JayJay an ech eis quasi emmer eenz, jhust datt ech nach manner anarchistesch wéi hien an den Nestor denken. Eis Differenzen sin an aneren Beraicher.

    Thinktanks hun ganz los Verbindungen zu Parteien. An éischter Stell sinn sie ower do fir Afloss op d´Bevölkerung, op normal Leit wéi Dech eben, grins, ze huelen. Opklaerung souzesoen.

    Ech hun perséinlech Kontakt zum Claude Hemmer an zum Xavier Bettel an demnächst wuel och nach zum Claude Meisch, zudem zu Deeler vum Foussvollek vun CSV an LSAP. All dat sinn PRIVAT KONTAKTER an hunn mat LfL naischt ze dinn. Mee natirlech beschaffen ech d´Leit. 😉

    Kommentar von CK | Juni 7, 2010

  55. BHL met les pendules à l’heure:
    http://www.liberation.fr/monde/0101639889-pourquoi-je-defends-israel

    🙂

    An all matsangen:

    Kommentar von CK | Juni 8, 2010

  56. Kennt ihr eigentlich den Christian Berg? Der ist jetzt Jusovorsitzender in Berlin und kommt, wenn mich nicht alles täuscht, aus Luxemburg?

    Kommentar von Parsa Kakashanian | Juni 8, 2010

  57. Nein, sorry, kenne ich nicht.

    Kommentar von CK | Juni 8, 2010

  58. Ja, den kenn ich. Ich sass vor Jahren mal mit Christian Berg in einer Kneipe in Berlin. Es hat sich rausgestellt, dass wir in der gleichen Schule waren und unter der gleichen Lateinlehrerin gelitten haben :-).

    Kommentar von nestor | Juni 9, 2010

  59. @nestor: Grins, die Welt ist klein.

    @topic: Nach der Biermann nun wieder die Frisch:
    http://news.rtl.lu/commentaire/carteblanche/69897.html

    *kotz*

    Kommentar von CK | Juni 9, 2010

  60. Kommentar von CK | Juni 9, 2010

  61. Auch eine Antwort: http://www.spiked-online.com/index.php/site/article/8981/

    Kommentar von nestor | Juni 11, 2010

  62. Wie heutzutage die meisten (europäischen) Medien über Israel berichten, ist schlicht und einfach bedrückend! Meistens steht der Schuldige (sprich Israel) bereits fest, bevor das Geschehen erörtert wurde – diesen Eindruck dringt einem sich auf jeden Fall auf!
    Auch die luxemburgischen Medien, allen voran das Taqeblatt, stehen dem nichts nach! Jean Asselborn darf man hier natürlich auch nicht vergessen!;)

    Warum sah man folgende Videos nicht in den Nachrichten oder Talkshows?


    Zu brisant?

    mfg

    Kommentar von allat | Juli 24, 2010

  63. Danny Ayalon mit einem lesenswerten Artikel im Wall Street Journal:
    http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703940904575395022140188274.html

    Kommentar von CK | August 17, 2010

  64. Zwei allgemeine Videos über die Hamas:

    Welcome to Gaza (Part 1 of 2)
    http://www.therightscoop.com/welcome-to-real-gaza
    (wenn jmd part 2 kennt, bitte posten! Danke!)

    The Real Face of Hamas
    http://www.therightscoop.com/the-real-face-of-hamas

    Kommentar von allat | August 17, 2010


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