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…because liberty is not negotiable.

Kant und Hume – Zerstörer der Vernunft ?

Edward W.Younkins erklärt hier, wieso Ayn Rand Immanuel Kant (und auch David Hume) keineswegs als große Philosophen der Aufklärung ansah (auch wenn sie als solche in unseren Geschichtsbüchern stehen), sondern als furchtbare Zerstörer („arch-destroyers“) der menschlichen Vernunft.

(Gefunden via The Vincenton Post)

Dieser Text ist auch eine gute Zusammenfassung von Dr.Leonard Peikoffs Kritik an Immanuel Kant in Ominous Parallels, ein Werk, welches ich jedem interessierten Leser nur brennend weiterempfehlen kann.

Wenn ich das so lese, erscheinen mir viele Aussagen Kants in der Tat vollkommen absurd, irrational und menschenfeindlich, von Humes Skeptizismus ganz zu schweigen. Die Ethik Kants widerstrebt mir ohnehin enorm (etwas was mir auch nochmal sehr stark bewusst wurde, als Dr. Sandel an der Uni Harvard den Königsberger behandelte (cf. Episoden 6 und 7.)

Fairerweise muss ich jedoch zugeben, von Kant und Hume bisher keine Originalquellen gelesen zu haben (von Kants Sapere Aude natürlich mal abgesehen und dagegen ist nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil, denn ein mündiger Bürger vertraut zuerst und zuvorderst seinem eigenen Geist und nicht etwa blind jedem Robert Stadler). Sollte ich wohl bei Gelegenheit aber mal tun der Fairness halber und ich rate hiermit auch unseren Lesern dies in Angriff zu nehmen um sich eine ganz eigene Meinung zu bilden.

Etwaige Gegenpositionen von mit Kant und/oder Hume vertrauten Mitbloggern oder Lesern sind natürlich jederzeit sowohl als Blogpostings als auch als Kommentare willkommen und sogar ausdrücklich erwünscht.

Mai 28, 2010 Posted by | Philosophie | , , , , | 16 Kommentare