L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Die Physik in der Krise

Bei diversen Bloggertreffen machte mich JayJay darauf aufmerksam, dass es mehr als die Geisteswissenschaften noch vielmehr die Naturwissenschaften, allen voran die Physik, seien, die die Menschen mehr denn je in (postmoderne) Verunsicherung bringen würden, was sie denn überhaupt noch mit Sicherheit sagen könnten.

Während die alte Newtonsche Physik bahnbrechende Erkenntnisse lieferte und dem Menschen ermöglichte, immer mehr über seine Umwelt zu erfahren und sie verstehen zu lernen und auf dem errungenen Wissen aufbauend neue Erfindungen zu realisieren, stürzte die sich abenteuerlich anmutende Quantenphysik manche in eine schwere Krise, da sie dem Skeptizismus scheinbar Nahrung gab. Genauso erging es den Mathematikern, die insbesondere von David Hilbert angetrieben, nach vollständiger Widerspruchsfreiheit und absoluter Konsistenz strebten, bis Gödel ihren Traum mit seinem Unvollständigkeitssatz zerplatzen ließ. Doch sollte der Mensch nun sein Streben nach Wahrheit und Wissen aufgeben?

Jede Wissenschaft braucht eine vernünftige, metaphysische Grundlage, eine objektive Methodologie der empirischen Forschung, Konzeptbildung, Integrationsverfahren und Beweisführung, schlichtweg ein solides philosophisches Grundfundament. Ohne dieses ist der Wissenschaftler verloren, mit diesem jedoch kann er nach Höherem streben. Doch genau dieses Fundament scheint längst brüchig zu sein und die Wissenschaft für Mystizismus und Skeptizismus anfällig zu machen.

Bastian Hayek von laissez-faire machte mich nun auf folgenden Vortrag David Harrimans zum interessanten Thema „Physik in der Krise“ aufmerksam. Reinhören lohnt sich. Auch Immanuel Kant kriegt dabei wieder sein Fett ab 😉

David Harriman schrieb übrigens auch folgendes, ab 10.Juli im Handel erhältliches Werk zur Methode der Induktion in der Physik:
The Logical Leap – Induction in Physics

Und er gründete folgende Non-Profit-Organization:
Falling Apple Science Institute

Februar 24, 2010 - Posted by | Philosophie | , ,

46 Kommentare »

  1. Mir hiewt et ëmmer, wann Läit (meeschtens gullible ones) op d’Quantephysik verwéisen fir irgendwelchen esotereschen Brach ze rechtfertegen!

    Quantenphysik is the new Magic.

    Kommentar von Grommel | Februar 25, 2010

  2. @Grommel: Ech denken net, datt Quantenphysik als solch ofgeleent soll ginn. Wëssenschaft opzeginn well se vun Esoteriker an Mystiker leider messbraucht gett (hei sinn mer eis iwwregens eenz, datt daat eis allen zwee sauer opstéisst), wir falsch.

    Et geet mer och net drem Resultater an Fro ze stellen, wéi den JayJay vlait mengt, mee Resultater sinn fir d’éischt mol jhust plakeg Donnéen, déi een ouni konkret epistemologesch an metaphysesch Fundament egal wéi interpretéieren kann. Ech muss mech mol méi mat den typischen Theorien (déi emmer als Beispill geholl ginn, eben Unschärferelation asw.) bei Gelegenheet auserneen setzen fir derzou méi Konkretes nach kennen unzemierken.

    Zum Gödelsatz well ech jhust nach umierken datt deen Satz „Ich bin nicht ableitbar“ guer keng Semantik huet. Et ass een Naischt ouni Relatioun zu irgendeppes Aneschters. Menger Meenung no gett hei Verwirrung mat engem Naischt gesteft an ech verstinn net wat daat soll. (Een Naischt ass per se net ofleitbar.) Et ass een ähnlechen Nonsense wéi den Lügner-Paradoxon oder dem Russel sain Katalog. Datt sech mat esou Gehirfeckereien Leit beschäftegen, ass egtl. verwonnerlech.

    Quantenphysik per se muss net schlecht sinn, well muncher dorausser leider eng Art Magie maan.

    Ower mech stéieren genausou Materialisten an Deterministen, déi de Mensch op eng Maschinn reduzéieren. Déi dreiwen leider emsou méi Leit Richtung Relioun asw. well daat vill Leit zurecht natirlech ofstéisst.

    Kommentar von CK | Februar 25, 2010

  3. Ech wollt domadder net soen, dass Quantenphysik par defaut non-sense ass. Hu mech do schlecht ausgedréckt. Wat ech gemengt hu woer:

    Quantenphysik is, for a lot of non-scientific people and quacks, the new Magic.

    Mee d’Quantenphysik hëlleft leider denger Theorie vum Fräien Wëllen och net. Well wéi kënt se? Sie ersetzt Determinatioun duerch den Zoufall. Béides ass konträr zum Fräien Wëllen.

    E Fräien Wëllen deen souwiesou nëmmen eng Illusioun ass an net logesch oder rational ze rechtfertegen ass.

    Kommentar von Grommel | Februar 25, 2010

  4. @Grommel: Ok da sinn mir eis eenz. Woubai jo och munch Wessenschaftler lächerlech Fantasie konstruéieren aus der Quantenphysik. Dem Schrödinger séng Katz bspw. Furchtbar. De Stephen Hawking soot emol, do giew hien am léiwsten een Gewier eraushuelen. Ech och.

    Mee d’Quantenphysik hëlleft leider denger Theorie vum Fräien Wëllen och net.

    Gouw och nie behapt. Fraien Wellen ass een Axiom fir mech.

    An datt d’Quantephysik d’Kausalitätsgesetz ophiewt, woen ech och mol ze bezweifelen. Gesin dat esou wéi mat engem Würfelworf. Do kann een flott Wahrscheinlechkeetsrechnungen opstellen, déi enorm hellefraich sinn, mee daat heescht net, datt Gesetz vun der Kausalitéit oder och d’Widersprochsfraiheet ausser Kraft gesat sin.

    Kommentar von CK | Februar 25, 2010

  5. Schrödingers Katze war in erster Linige dafür gedacht die Quantentheorie zu kritisieren. Irgendwo auf dem Sprung der atomaren Ebene des Makrokosmos hin zum Mesokosmos sollte die Schrödingergleichung ausgesetzt werden. Er kam aber auf keinen grünen Zweig. Übrig blieb ein Gedankenexperiment, ein Bild, das sich verselbständigt hat.

    Den Vortrag selbst empfinde ich als Kantianer als eine ziemliche Zumutung. Die Kritik geht zwar stellenweise in die richtige Richtung, geht aber von völlig falschen Annahmen aus.

    Kommentar von JayJay | Februar 25, 2010

  6. Jo, die Kaatz nervt mech och all Kéiers.

    An en Axiom ass jo nach laang net gläichbedéitend mat enger Wourecht. Ech sinn méi un der Wourecht usech interesséiert 😉

    Kommentar von Grommel | Februar 25, 2010

  7. @JayJay: Welche falsche Annahmen denn ??? Als Kritik an der Quantentheorie ist die Katze in der Tat durchaus brauchbar.

    Kommentar von CK | Februar 25, 2010

  8. Philosophische Annahmen. Kant.

    Zu der Katze selbst kann man stehen, wie man will, darum geht’s nicht.

    Kommentar von JayJay | Februar 25, 2010

  9. Ich komme wohl nicht drumherum, eines Tages Kant zu lesen. 😉

    Dass der Vortrag so eine furchtbare Propagandaveranstaltung gewesen sein soll, fiel mir leider nicht auf. Sehr viel fiel aber auch ausserhalb meines (bisherigen) Kenntnisbereiches.

    Kommentar von CK | Februar 25, 2010

  10. Den Vortrag habe ich mir nicht angesehen, dazu fand ich den Begleittext schon zu problematisch. Die Behauptung, das die Quantenmechanik nicht das Ergebnis empirischer Forschung, sondern von philosophischen Grundannahmen sei, ist schlicht falsch. Es gibt genügend Versuche die die Quantennatur bestimmter Phänomene klar zeigen, etwa das Doppelspaltexperiment (Ort eines Elektrons) oder den Stern-Gerlach-Versuch (Spin bzw. Drehimpuls). Eine solche Sichtweise ist nicht objektivistisch sonder postmodern.

    Kommentar von Robert Michel | März 2, 2010

  11. Ich war vor einigen Monaten bei einem Vortrag über Tiere und das mögliche Denken von Tieren (Kollege Grommel wird sich erinnern), und dort wurde in der Diskussion z.B. Fragen gestellt, ob der Zugang zu Tiergedanken nicht anhand von quantentheoretischen Räumen geschehen könne. Solche esoterischen Konstrukte entstehen, wenn eine Wissenschaft nicht verstanden wird, aber die Halbgebildeten daran ihre Weltsicht festmachen oder ihren Spinnereien ein wissenschaftlich klingendes Fundament geben wollen. Das ist ein eigentlicher Kritikpunkt am momentanen Stand der Wissenschaft, nicht so sehr die Wissenschaft selbst, sondern eher der Umgang damit. Gleichsam das Herausnehmen von Interpretationen der Resulate als die Wissenschaft selbst (wie an der Klimadebatte schön zu merken ist – ich erinnere mich vor 20 Jahren war „wissenschaftlich erwiesen“, dass der sauere Regen bis 2010 fast alle Wälder vernichtet hat).

    Der Vortrag Harrimans besagt, dass vor der Wissenschaft eine Philosophie stehen solle, eine Einigung, was Wissenschaft überhaupt ist, eine Logik, etc. Jetzt macht Harriman aber den Versuch diesem Missstand auf den Grund zu gehen und kommt dabei bei Kant an, dem er unterstellt, dass das Primat der Idee gegenüber den Primat der Existenz zu Fehlinterpretationen der Wissenschaft führt. Harriman sagt damit, dass die moderne Wissenschaft nur in dieser Form entstehen konnte, weil sie vom Idealismus Kants geprägt ist (er deutet indirekt auch an, dass das 3te Reich Folge der Denkart Kants wäre – wer solche Themengebiete derart lose verknüft, will ich nicht ernst nehmen). Doch Leute wie Prigogine, Schrödinger, Heisenberg und auch Einstein haben ihre Berechnungen ja nicht erfunden. Wenn eine mathematisch-klare Methodologie zu ungewohnten Resultaten kommt, soll man diese dann einfach verwerfen, weil sie nicht ins newtonsche Weltbild passen? Diese Akzeptanz kurzerhand auf Kant zurückzuführen und alle als „irrational“ zu bezeichnen, ist sehr kurzsichtig und der Wunsch den großen Satan Kant eins auszuwischen, tritt deutlich hervor.

    Harriman verfängt sich zu sehr im „Anfassbaren“, wenn er kurzerhand Schrödinger & Co ins Reich der Irrationalisten setzt. Deshalb halte ich den Vortrag selbst auch für ein Symptom dessen, was er vorgibt zu kritisieren.

    Objektivistisch ist der Vortrag deswegen, weil er die Prämissen Rands als Basis nimmt und die idealistische Sichtweise konsequent verwirft. Wenn man dies zu Ende denkt, ist tatsächlich ein Betrachter, welcher nur durch seine Betrachtung die materielle Welt beeinflusst, ein undenkbares Ding.

    Postmodern ist er dann vielleicht insofern, dass er die Mathematik seiner Ideologie beugt und nicht den Schritt macht, das zu akzeptieren, was die Zahlen hergeben, resp. den Weg zu den Resultaten, sondern nur die Visualisierungen verwirft.

    Kommentar von JayJay | März 3, 2010

  12. @Robert Michel: Da hast Du etwas komplett missverstanden. Nicht die Quantenmechanik als solche oder auch nur ihre Berechnungen- die das Ergebnis empirischer Forschung sind- werden abgelehnt, sondern allein die Interpretation der bisher für den menschlichen Geist (noch) nicht erklärbaren Resultate. Vor allem durch Laien wie die von JayJay angesprochenen Tierfreunde. Persönlich will ich zu konkreten Experimenten jedoch nichts sagen bis ich mehr dazu weiß. Nur soviel allgemein: man kann sich fragen inwiefern die vorgeschlagenen Interpretationen wirklich sinnvoll sind und inwiefern sie nicht tatsächlich einfach Folge (falscher?) philosophischer Prämissen sind. (Womit das Gerede vom Beobachter und seiner eigenen Welt eine ganz eigene Ironie bekommt.)

    Berechnungen sollten keineswegs verworfen werden, sondern müssen zur Kenntnis genommen und ins eigene Denken integriert werden (alles Andere wäre „rewriting reality“ oder „evasion“, beides für Objektivisten eine Todsünde), man sollte sich jedoch in der Tat erstmal am Anfassbaren als Ausgangspunkt orientieren.

    Inwiefern man jetzt unbedingt Kant da wieder mit reinbeziehen muss, sei mal dahingestellt. (Das mit dem Dritten Reich ist eine Kernaussage in Peikoffs „Ominous Parallels“, ein egtl. sehr interessantes Buch, was jedoch dbzgl. wohl komplett überspitzt.)

    „Wenn man dies zu Ende denkt, ist tatsächlich ein Betrachter, welcher nur durch seine Betrachtung die materielle Welt beeinflusst, ein undenkbares Ding.“

    Der Meinung bin ich definitiv auch (wobei bei höheren Lebewesen eine Betrachtung natürlich unbemerkt bleiben muss, ansonsten beeinflusst eine Betrachtung mglw. indirekt das Geschehen). D.h. aber nicht dass ich ein Beeinflussen des Ergebnisses nicht für möglich halte. Der Experimentleiter könnte ungewollt ins Geschehen eingreifen und sich dessen eben nicht gewahr sein. Bspw. durch Messgeräte auf die Teilchen vlt. notgedrungen reagieren (???).

    Kommentar von CK | März 3, 2010

  13. Der Experimentleiter könnte ungewollt ins Geschehen eingreifen und sich dessen eben nicht gewahr sein.

    Beim Doppelspaltexperiment nicht. Dort ändert sich das Verhalten des Teilchens falls jemand versucht das Teilchen zu bestimmen. Und die Bestimmung wird gemacht, nachdem das Teilchen sich „entschieden“ haben müsste durch Spalt A oder B zu fliegen. Dennoch wird das Resultat verändert.

    Kommentar von JayJay | März 3, 2010

  14. Wie genau „versucht“ er das? Mit welchen Mitteln? Welche Messgeräte werden verwendet? Wer garantiert dass die Geräte die Teilchen nicht „beeinflussen“?

    Fragen über Fragen, vor allem für Nichtphysiker.

    Harrimans Verdienst sehe ich darin, darauf aufmerksam zu machen dass viele Menschen sich gar nicht mehr solche Fragen stellen sondern blind alles schlucken (genauso wie den Determinismus der Neurologen, die kein Mensch ernstnehmen kann, wenn er sich diese Libetexperimente auch nur oberflächlich mal ansieht.)

    Bzgl. Gödel (selber noch nicht gelesen, aber heute abend oder so kommt es dran):
    http://www.ams.org/notices/200604/fea-franzen.pdf

    Wundert mich ja dass noch niemand sich beschwert hat über meine Aussage dbzgl. am 25.02. 😉

    Kommentar von CK | März 3, 2010

  15. Eigentlich ist es ganz simpel:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Doppelspaltexperiment
    Der springende Punkt ist, dass die eingreifende Hand des Beobachters erst dann eingreifen kann, wenn, nach der klassischen Physik, der Weg des Teilchens bereits determiniert sein müsste.

    dass viele Menschen sich gar nicht mehr solche Fragen stellen

    Jeder stellt solche Fragen. Sprich mal mit jemand Unwissendem über diese Dinge, diese Fragen kommen immer. Das Problem ist wie gesagt, das Halbwissen, das auf andere Gebiete angewendet wird, und dann eben eine Form der Kritik, welche konsequent das ausschließt, das dem eigenen Weltbild nicht entspricht.
    Es ist mehr ein Vortrag über Ideologie als über Physik.

    Harrimans Verdienst sehe ich darin, darauf aufmerksam zu machen dass viele Menschen sich gar nicht mehr solche Fragen stellen sondern blind alles schlucken

    Harrimans Weg dahin ist aber, dass er konsequent das ausschließt, was er nicht sehen will. Damit begeht er den Fehler, den er anderen vorwirft.

    Gödel war übrigens Platoniker (und gegen Ende seines Lebens regelrecht irre). Vielleicht ist das für Manche schon Grund genug einfach alles zu verwerfen, egal wie recht oder unrecht er hat. Polemisch? Nein, auf diesem Niveau bewegt sich imho Harriman.

    Wundert mich ja dass noch niemand sich beschwert hat

    „Gehirnfickereien“ ist kein Argument.

    Kommentar von JayJay | März 3, 2010

  16. Der Determinismus ist eine logische Konsequenz. Die Libet-Experimente tun da wenig zur Sache.

    Kommentar von Grommel | März 3, 2010

  17. Unsinn, Determinismus hält vielleicht der laplace’schen Welt stand, philosophisch, und mittlerweile auch physikalisch, ist es einfach nur Quatsch. Logische Konsequenz? Neh, Determinismus führt zu mehr Widersprüchen als Indeterminismus.

    Kommentar von JayJay | März 3, 2010

  18. JJ:

    Nein, das stimmt nicht. Hab‘ grad nicht viel Zeit aber ich komm darauf zurück.

    Und welche Widersprüche?

    Kommentar von Grommel | März 3, 2010

  19. Spar’s dir auf, irgendwann kommt ein Artikel dazu. Allerdings lasse ich dann den Vorwurf des „Geschwurbels“ nicht gelten. 😉
    Widerprüche z.B. beim Definieren (ebenso beim Verwerfen) des Subjektes. Oder auch beim Benennen der Ursache der Determiniertheit. Der Ursprung des „Ordnungshaften“ in der Ordnung. Prigogine setzte den Dämon von Laplace außer Kraft, dieser ist aber die vorrausgesetzte Annahme des Determinismus.

    Kommentar von JayJay | März 3, 2010

  20. Harrimans Weg dahin ist aber, dass er konsequent das ausschließt, was er nicht sehen will.

    Ich hätte auch lieber, Harriman würde uns seine Sicht auf Experimente wie das Doppelspaltexperiment erläutern als dauernd auf den Kantianern rumzuhacken.

    Vielleicht ist das für Manche schon Grund genug einfach alles zu verwerfen, egal wie recht oder unrecht er hat.

    Für mich nicht, ich will schon objektiv an solche (oder andere) Probleme herangehen.

    “Gehirnfickereien” ist kein Argument.

    Das ist richtig, das war aber auch nicht mein egtl. Argument 😉

    Nochmal: „Zum Gödelsatz well ech jhust nach umierken datt deen Satz “Ich bin nicht ableitbar” guer keng Semantik huet. Et ass een Naischt ouni Relatioun zu irgendeppes Aneschters. Menger Meenung no gett hei Verwirrung mat engem Naischt gesteft an ech verstinn net wat daat soll. (Een Naischt ass per se net ofleitbar.)“

    Das war das Erste, was mir einfiel zu seinem „Beweis“ (ohne jetzt zu wissen was Objektivisten oder Andere dazu sagen, das ist allein mein Einfall). Was habe ich da jetzt nicht verstanden?

    @Grommel: Determinismus ist ein Widerspruch in sich selbst. Man kann nicht beweisen, dass es keinen freien Willen gibt. Man nimmt den freien Willen bereits als Axiom an, wenn man zur Tat schreitet irgendetwas zu beweisen oder auch nur beweisen zu wollen(sic!). Wenn man jetzt also den freien Willen implizit annimmt um zu beweisen, dass es gar keinen freien Willen gibt, dann widerspricht man sich und dem Identitätsaxiom. Wo kein freier Wille, da kein Beweis möglich, da der „Beweis“ determiniert ist und kein Ich da ist, was den „Beweis“ validieren oder widerlegen kann. Man nennt das „stolen concept fallacy“ (ein Konzept, was wohl auch als Waffe gegen die Idealisten ins Feld geführt wird.)

    Dass ich Determinismus zudem für menschenfeindlich halte, habe ich bereits erläutert. Es kommt nicht von ungefähr, dass die meisten Deterministen auch Materialisten sind und viele Leute abstoßen und zur Religion (zurück) treiben.

    Kommentar von CK | März 3, 2010

  21. Holà,

    Sorry fir eng naïv Fro…kann een éngem Philos-Laien, einfach an kuurz erklären wou de prob. bei der Débatt ass…

    Hasta & Merci
    Pancho

    Kommentar von Pancho | März 3, 2010

  22. @Pancho: Ganz plump: De Streit geet em Metaphysik, ob elo Existenz oder Bewosstsein Prioritéit hun. Also ass d´Welt wéi se ass an mir mussen se verstoen léieren oder schaffen mir eis d´Welt selwer? 😉

    Ass d´Katz doud oder lieweg an mir wessen dat eréischt wa mir d´Kescht opmaan oder ass d´Katz weder lieweg nach doud an mir bestemmen op se doud ass oder liewt wann mer nokucken? Modern Quantenphysiker soen: „De Beobachter bestemmt wou Deelecher derdurch ginn“, den Harriman seet, daat ass Nonsense an dat huelen se jhust un, well et Post-Kantianer sin, dei Bewosstsein virun Existenz setzen.

    Je nodeem wéi eng Sicht een huet, analyséiert een naturwessenschaftlech Experimenter evtl. aneschters. Et muss een objektiv Kriterien festleen fir zu Erkenntnisser ze kommen.

    Kommentar von CK | März 3, 2010

  23. „Idealismus ist, trotz aller anderslautender Gerüchte im Kern nicht mehr und nicht weniger als der Versuch dem Geist und der Freiheit im Spannungsverhältnis von Geist und Materie ein Primat zuzuerkennen.“
    (Rüdiger Safranski in seiner Rede „Lob der Freiheit“ zur Wiedereröffnung des Schiller-Nationalmuseums)
    [audio src="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/11/15/dlf_20091115_1706_67bb9fe0.mp3" /]
    Wenn ich mir das nochmals so anhöre fast schon eine Gegenrede zu Harriman.

    @Pancho
    Et geet eischtens em d’Basis vun der Wessenschaft an zweetens doremms wéi eng Method ugeholl soll ginn, fir d’Resultater ze analyséieren. Den am Bäitrag verlinkten Virtrag vermescht déi zwee Saache monter.
    De Sträitpunkt ass, wi schonns de CK seet, Idealismus versus Materialismus, an desem spezielle Fall Kant versus Rand.

    @CK
    Gödel geht es ja nicht um den Satz, auch nicht um Semantik (die ich sehr wohl dort sehe), sondern um den mathematischen Beweis, dass einige (funktionierende) Systeme niemals mathematisch bewiesen werden können.
    Primat des Geistes (in seinen vielen philosophischen Dimensionen, also nicht unbedingt ein „Ich denke also ist die Welt“) – nicht notwendigerweise des Bewusstseins.

    Je nodeem wéi eng Sicht een huet, analyséiert een naturwessenschaftlech Experimenter evtl. aneschters.

    Awer genee daat gett jo gemaa, och beim Schrödinger? Dofir ass den Harriman do och stelleweis inkohärent wann en iwwer d’Ziel erausschéisst an einfach alles an een Deppe gehéit.

    Quantenphysiker soen: “De Beobachter bestemmt wou Deelecher derdurch ginn”

    Neen!! Se soen, datt de Beobachter alleng durch d’Beobachtung Affloss huert. Net, datt hiern „bestemmt“ wou waat etc.

    Kommentar von JayJay | März 3, 2010

  24. @JayJay: Der Satz von Safranski klingt ja ganz interessant, nur leider muss ich erst noch begreifen was er genau damit konkret meint und was das im Alltag bzw. im Leben allg. mir genau für Ratschläge gibt.

    D´Rand ass eng Objektivistin, keng Materialistin. Materialismus leen d´Objektivisten genausou of wéi Idealismus. D´Objektivisten erkennen bspw. Léiwt an Frendschaft als valid Konzepter un oder eben de fraien Wellen.

    Wo soll in dem Satz „Dieser Satz ist nicht ableitbar“ eine echte Semantik sein? Und der Satz ist das Kernstück des Beweises. Man m.E. also einfach sagen kann, dass ein Nichts natürlich nicht entscheidbar i.S.v. richtig und falsch sein kann, womit das System also doch widerspruchsfrei UND vollständig sein kann, was reale, echte Aussagen angeht. (Willkürliche Nichtsaussagen sind eben per se nicht ableitbar, sondern eben NICHTS.)

    „Se soen, datt de Beobachter alleng durch d’Beobachtung Affloss huert.“

    Daat ass ower net manner problematesch. Faerten ech. Soit.

    Kommentar von CK | März 3, 2010

  25. Holà JayJay,

    „De Sträitpunkt ass, wi schonns de CK seet, Idealismus versus Materialismus, an desem spezielle Fall Kant versus Rand.“

    …sorry fir dann eng weider (lescht) naïv Fro…kinnt een daat dann +/- ähnlech? & pauschal? résuméieren mat:
    Idealismus(Kant) = „Theoretesch Physiker?“…an…
    Materialismus(Rand) = „Experimentalphysiker?“…

    …oder…leien ech totaal derniewend…?

    Hasta & Merci
    Pancho

    Kommentar von Pancho | März 3, 2010

  26. @ck
    Perlen, Säue, forget it. Wir sind weit über Begriffe wie „Alltag…Leben im allg.“ hinaus. Du machst den entscheidenden Verstehenssprung nicht, da kann ich auch nicht mehr helfen. Ich habe die Vorrausetzungsbedürftigkeit dieser philosophischen Überlegungen unterschätzt. Mea Culpa.

    Daat ass ower net manner problematesch.

    Oh dach. Firun allem sproochlech imposéiert däi Saatz eppes ganz aaneschters. Et ass bal sou wi den ennerscheed teschen „dreemen“ an „erlierwen“.

    @Pancho
    Den Idealist seet, datt firun allem waat mer gesinn eng schonns geschriwwen Uerdnung besteet, also wi dem Plato seng Ideenwelt.
    D’Rand ass insoufern Materialist, datt et daat Idealistegt komplett verwerft, d’Material ass virun all Geescht, Uerdnung, Göttlecht, egal, you-name-it. Et gleevt zwar, wi den ck richteg seet, un Fräiheet etc, also keen materlialistegen Determinismus, awer nach emmer Materialist (net am marxistesche Senn). Do kennen Definitiounsspillereien net driwwer ewech weisen.

    Stell d’Fro villäit aaneschters, well sou direkt kann ech net soen, waatste net verstehs, an des Philosophieen sinn firausetzungsbedierfteg, an 2 Sätz ass et net gemaa.

    Kommentar von JayJay | März 4, 2010

  27. D’Rand ass iwwerhaapt net Experimentalphysikerin, mä den Harriman benotzt hir Philosophie (di sech um Objekt orientéiert) fir eben di aktuell Physik unzegräifen. Wann elo de Quantenphysiker seet, datt d’Subjekt keng onwesentlech Roll an der Wierklechkeetskonstitutioun spillt, ass daat eng Krichserklärung. An do kritiséieren ech den Harriman, datt hiern dogmatesch einfach dann d’Quantentheorie ooflehnt. De nächste Schrett ass dann natierlech gewiercht, datt ech di idealisteg Linn (Primat vum Geescht, Uerdnung, Logik, Göttlecht (net Gott!!), Ideen, etc) verteidegt hunn, waat dann a senger Virausetzungsbedierftegkeet wahrscheinlech immens befriermlech kléngt, wann een daat net kennt.

    Den CK an ech, mir haaten eis schonns méi heefeg driwwer ennerhaalen, waat dann elo méi richteg ass, Primat vum Gescht oder Primat vum Material, et deet mer scho bal leed, datt des immens komplizéiert Matiere hei op sou vill jungfräulech Ouere stéisst, well et ass net einfach sou ze erklären ouni auszehuerlen. Di normal Réaktioun ass Ooflehnung, wor bei mir net aaneschters, awer no enger Phase vum logeschen Empirismus hunn ech gemierkt, datt et net alles ka sinn. Ayn Rand ass gutt, wann et em daat „Welt-lecht“ geet, awer alles waat driwwer eraus geet, bitt Kant & Co déi méi ergiebeg Iwwerleeungen.

    Kommentar von JayJay | März 4, 2010

  28. @JayJay: Ech hat mech aléng heiropper baséiert an daat ass alles: „Das bedeutet, dass das System bei Interferenz in einer Überlagerung der beiden möglichen Wege ist, während eine Messung des tatsächlichen Weges dazu führt, dass auch nur noch dieser „benutzt“ wird.“ Net méi, net manner an fir d´Karikatur sin aner Leit verantwortlech. D´Viel-Welten-Theorie ass Sci-Fi (Sliders, anyone?), do kann ech kaum eppes Schlemmeres soen, esouguer wann ech Telekinese gemengt haett, wat ech natirlech net hunn.

    @Pancho: Effektiv gin d´Objektivisten wuel dervunner aus, datt et eng Realitéit gett, dei onofhängeg vum menschlechen Geescht existéiert, méi déi ower objektiv (wa glaich natirlech aus enger spezifesch menschlecher Perspektiv betruet) vu leschterem analyséiert gett durch mat den Sennen opgehollen Daten, dei an Konzepter geformt ginn an mettels Vernonft an Logik validéiert gin.

    All Konzept geet also op Beobachtungen vun der Realiteit zereck, all Konzept muss esouguer hierarchesch reckwaerts doropper zereck ze féieren sinn. Soss gellt et net als seriöt Konzept. Gott bspw. ass keen vernünfteg Konzept am Géigensatz zu Léiwt an Frendschaft, déi een beobachten kann an der Welt dobaussen. Och Uerdnung ass een Konzept wat een durch d´Ukucken vum Universum eréischt entwéckelt, deen een menschenadäquat beschreiwt. Uerdnung kann een net definéieren ouni derbai op empiresch Erkenntnisser zereckzegraifen.

    Kommentar von CK | März 4, 2010

  29. Holà,

    …hu mer d’Synopsys vum D. Haarimann ugekuckt (hu keen Realplayer, an wëll och keen hun…), an sinn der Meenung (méng Meenung), daat et BS! ass, wëll et am Ee. eigentlech eng verschleiert Form ass, d’Kreationnisten wëllen no vir ze pushen…

    Hasta
    Pancho

    Kommentar von Pancho | März 4, 2010

  30. @Pancho: Sorry, mee daat ass kompletten Schwachsinn. Kreationismus (wéi iwwerhapt all Form vun Relioun) ass grad een Erzfeind vum Objektivismus.

    http://www.capmag.com/article.asp?ID=4823

    Ich glaub ich leg mir von Harriman mal einen Physikkurs (auf DVD oder so) zu, auch wenn JayJay jetzt aufschreit 😉

    Kommentar von CK | März 4, 2010

  31. JJ:

    Ech si schon op deen Artikel gespaant 🙂

    Kommentar von Grommel | März 4, 2010

  32. Holà, (graff & ganz schnell mM.)

    „For two centuries after Isaac Newton, the science of physics served as the leading example of the power of the human mind.“

    BS! Dee Procedere wor schons vill méi laang am Gaangen (Haaptschwong säit der Entdeckung der neuen Welt aka nei „Weltanschauung“, Galilei, Descartes, Pascal et co, duerno)…

    Den Isaak N. hätt séng Theorie hätt niimools kinnten ouni déi mathematesch Instrumenter déi vun deenen aaneren (Aristoteles, Galilei, Descartes…) entwéckelt gi sinn, op d’Been setzen…

    —-

    „Its basic content and method, and the life-saving technology that emerged from it, sent a message that resounded throughout the western world: man can live and prosper by the guidance of reason.“

    „Life-Saving“ Huh?…den Motto „Live long and Prosper“ gëtt och nëmmen am Spaceship Enterprise…

    —-

    „However, for the past century, theoretical physicists have been sending a different message. They have rejected causality in favor of chance, logic in favor of contradictions, and reality in favor of fantasy.“

    BS!…the past 30 or so years éischter (réng Quantenmeschanik!)…se sinn mat hierem Latäin effektiiv um Enn (DSE), mä hieren „Spekulatiounsdrang“ ass duerobber baséiert, daat graad well se mat hieren klasseschen Instrumenter um Enn sinn, mussen se „Hypothesen“ opstellen (Spekuléieren, Axiomen kréeieren etc. etc.) fir den allgeméngen Mikro mam Makro probéieren ze bannen (String-Theorie ass duerobber hinäus)…Kléngen Hick!, den Doppelspaltexperiment…deen zwar „experimentell“ nogewisen ass, mä theoretesch nët (mat enger eenzeger Formel) erklärt konnt ginn…Bei munche Fäll huele mer halt d’Korpuskeltheorie (z.B. Laser), an bei munch aanerer eben d’Wellentheorie (eng eenzeg Formel leider z.Z. nixda! „Entweder/Oder“…oder keen „Wann“, „Dann“…)

    —-

    „The science of physics is now riddled with claims that are as absurd as those of any religious cult.“

    Jaein…déi „claims“ sinn nët absurd…daat sinn geschaafen „nei“ Instrumenter (op logescher deduktiver Basis) fir iwwerhaapt kënnen weiderzekommen…och wann et nëmmen een „mm“ (par rapport zum c*s) ass an och wann se sech duerno als réng „Spekulatioun“ entlarven…

    —-

    „This lecture examines the historical development of such ideas and refutes the myth that they derive from experimental evidence.“

    Theoretesch & Experimentell Physik ass totaal zweerlee (an intern an der Physik, ass déi Kluft heiantdo baal graad esou hefteg ewéi d’Kreationnisten géint d’Evolutionisten)…bis elo z.b. DSE, hunn an deem Fall d’Experimentalphysiker „d’Iwwerhand“…wann elo awer den Theo-Jhempi kënnt, eng allgeméng Theorie (Korpuskel&Wellen zesummen) op d’Been setzt, wou déi Theorie duerno duerch „Berechnungen anhand vun der Spekulatioun“ aaner Saachen richteg viräusgesinn kann an den DSE mat-erklärt(ex-post experimentell nogewisen), dann kann de Jhempi dem schweedesche Kinnéck d’Hand rësellen…

    D’Wiesselwiirkung tëscht „Theorie“ & „Praxis“(Experimenter) an der Physik ass extreem hefteg…munchmol ass et duerch deen een…munchmool ass et duerch deen aaneren wou een nei Wéer erforschen kann…meeschtens sinn et awer (bei de grousse Schrëtt an der Physik am 20Jh) d’Theoretiker déi (fir mech…ganz) kloer d’Iwwerhand hunn…

    —-

    „History shows that philosophers provided the irrational ideas, which physicists then incorporated into their theories.“

    Jo…vläicht beim Descartes oder Pascal…awer den Einstein haat waahrscheinlech guer näischt um Hutt mat „esotereschen an irrationnellen“ Iddien…
    Ouni déi (deemools nei) rationnel Denkweisen vun z.B. engem Gallilei, Newton, Minkoswki&Co. hätt hien séng RT och net zestaane bruecht…an deen „Bier äus Pisa“, konnt séng Theorie och nëmmen anhand vu Lënsen (Zopp) opstellen…

    quote: „Einstein glaubte, dass die zufälligen Elemente der Quantentheorie sich später als nicht wirklich zufällig beweisen lassen würden. Diese Einstellung veranlasste ihn, erstmals im Streit mit Max Born, zu der berühmt gewordenen Aussage, dass der Alte (bzw. Herrgott) nicht würfle:

    „Die Quantenmechanik ist sehr achtunggebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, daß das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, daß der Alte nicht würfelt.““

    An de Pancho ass och deer Meenung…“Gott?“ ass kee „Pokerspiller“…fir „Neien Terrain“ ze entdécken, ginn déi aktuell „mathematesch“ an „experimentell“ Instrumenter z.Z. einfach nët méi duer…(den Entdéckungsfräiräum ass minimal kléng ginn…)

    —-

    „Philosophy is the inescapable foundation for physics, and the irrationalism of modern philosophy is the quicksand that engulfed physics in the 20th century.“

    BS!…d’Philo wor (virun laanger Zäit!) kloer ee pilier vun der Physik…mëttlerweil ass d’Physik op esou „logeschen“ Pilieën opgebäut (Fräiräum ass ewéi gesoot, minimal ginn), daat se „philosophesch“ Spekulatiounen nët méi zouléisst…an wann, dann och nëmmen extreem minimal…an dann nach…déijéineg déi d‘ „ALICE-“ oder „CMS-“ Detektoren am LHC entwéckelt hunn, sinn doudsecher nët vun „philosopheschen Prinzipien“ äus gaangen…

    —-

    „Mr. Harriman argues that our future depends upon saving physics—which can only be done by providing it with the solid ground of a rational philosophy.“

    Nada…wann, dann eventuell duerch d’Experimentell Physik (z.B. LHC)…sprëch CERN&Co. wuaarden spannend den Experiment vum LHC an d’Inbetriebnahme vum „Iter“ aaf…

    An zu Gudder Lescht…an ganz rezent…

    http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=12658

    Hasta
    Pancho

    Kommentar von Pancho | März 4, 2010

  33. Holà,

    P.S.: Haat vergiess…

    indirekt…(Eco)
    „Monetaresch/Pragmatesch“ Approche: = méi Lagrange
    „Fiskalesch/Mënschlech“ Approche: = méi Euler

    siehe z.B.
    http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/summary?doi=10.1.1.43.5468

    Hasta
    Pancho

    Kommentar von Pancho | März 4, 2010

  34. „Dee Procedere wor schons vill méi laang am Gaangen“

    -> Dat waert den Harriman secher net ofstreiden, schons guer net de Verdéngscht vum Aristoteles, dem Papp vun der Logik. An och net déi kopernikanesch Wenn vum Galilei.

    „“Life-Saving” Huh?“

    -> Jo, dank dem Fortschrett liewen mer haut vill méi laang.

    Fir de Rescht geet et dem Harriman wéi allen Objektivisten doremmer, alles an een Kontext ze setzen an emmer erem néi Erkenntnisser an een Ganzt mat den Aalen ze integréieren. Esoulaang daat net alles zesummepasst, muss een schaffen fir de Lien hinzekréien. Hien selwer ass iwwregens och Physiker. Grad och Theorie an Praxis (Experimenter) mussen méiglecht kompatibel sinn.

    Ansonsten: och ech gleewen genausou wéineg wéis Du an den Einstein un ee Wierfel, genausou wéineg wéi un ee Gott. Et gett eng Wourecht déi nach ze fannen oder ze entdecken ass.

    Dat mat der Philosophie betrefft d’Interpretatioun vun Zuelen, déi ass noutgedrongen emmer och philosophesch.

    Kommentar von CK | März 4, 2010

  35. Holà,

    „Hien selwer ass iwwregens och Physiker“

    Enn Pseudo-Tittel huet fir mech null Bedeitung…(äusser fir wëllen deenen naïven Leit den Ego aka „dogma“ opzezewéngen!)

    „There are two types of PhD thesis: perfect and submitted“.
    Guess the latter one prevails nowadays…zemools an der Eco…

    Hasta
    Pancho

    Kommentar von Pancho | März 4, 2010

  36. Holà,(LHC-Update)

    „Nada…wann, dann eventuell duerch d’Experimentell Physik (z.B. LHC)…sprëch CERN&Co. wuaarden spannend den Experiment vum LHC…“

    Feehlen nach knapps +/- 96%…fir 99,9999991%c ze erreechen…

    Hasta
    Pancho

    Kommentar von Pancho | März 4, 2010

  37. […] vs. Heisenberg – Teil I By Robert Michel Über L for Liberty bin ich auf ein Video aufmerksam geworden, in dem der Objektivist David Harriman sich mit der […]

    Pingback von Rand vs. Heisenberg – Teil I « Freiheit und Optimismus | März 9, 2010

  38. Holà,

    …weiter link (PDF!)

    N.B.: Technisch, aber i.A. verständlich…

    http://static.nzz.ch/files/6/6/2/Einstein+und+die+Quantentheorie_1.5175662.pdf

    Hasta
    Pancho

    Kommentar von Pancho | März 13, 2010

  39. Happy Pi Day!
    http://en.wikipedia.org/wiki/Pi_Day

    Kommentar von JayJay | März 14, 2010

  40. Das Buch „Logical Leap“ ist seit Juli im Handel:
    http://www.amazon.com/Logical-Leap-Induction-Physics/dp/0451230051

    Sollte ich mir evtl. mal zulegen.

    Kommentar von CK | September 29, 2010

  41. Leseprobe aus dem Buch und Interview mit Harriman (zu Poppers Induktionsproblem) gibt es hier:

    http://www.thelogicalleap.com

    Kommentar von CK | Oktober 1, 2010

  42. Aus diesem Review: „Readers of the book should be aware that the historical accounts presented here often differ from those given by academic researchers working on the history of science and often by the scientists themselves.“

    Hm …

    Kommentar von Grommel | Oktober 1, 2010

  43. @JayJay: Ja, hatte ich bereits gelesen. Ist natürlich ungünstig, wenn die historischen Behauptungen falsch sein sollten. Werde es mir aber dennoch wohl zulegen, weil ich die induktive Methode an sich verstehen möchte.

    Weiß nicht, ob Du das ebenfalls bereits mitbekommen hast:
    http://www.johnmccaskey.com/resignation.html

    Was auch immer da vorgefallen ist, sehr traurig das Ganze. In letzter Zeit scheint Peikoff durchzudrehen.

    Kommentar von CK | Oktober 1, 2010

  44. Zum Erkenntnisgewinn braucht man doch beides: Induktion und Deduktion!
    Von der Empirie geht man induktiv auf die Theorie und von dort deduktiv zurück zur Empirie! Erst wenn dies gut klappt, kann man die Theorie beibehalten, d.h. so lange bis man eine bessere Theorie gefunden hat!
    Man hat seine Theorie, formuliert Hypothesen a priori (Deduktion), beobachtet in der Stichprobe (bspw. Quantenphysik: Zusammenprall von Atomen), schließt auf Population (auf die unendlich viele Kollisionen von Atomen)(Induktion), und schaut ob Theorie gültig ist (Deduktion)! Oder so ähnlich! Naja, bin aber kein Physiker! 😉

    Kommentar von allat | Oktober 1, 2010


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