L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Terror den Terroristen!

Die Appeaser der EU haben anscheinend trotz gigantischer Staatsdefizite, um die sie sich eigentlich kümmern sollten, wieder mal nichts Besseres zu tun als Israel zu kritisieren: diesmal weil laut der Polizei in Dubai der Mossad einen Hamasterroristen ermordet haben soll.

Nun würde es mich zwar nicht wundern, wenn Mahmoud al-Mabhouh nicht dem israelischen Geheimdienst, sondern der Fatah oder auch Ägypten oder den Saudis zum Opfer gefallen sein sollte (die ganze Geschichte wirft ohnehin jede Menge Fragen auf), aber die Reaktion mancher europäischen Politiker (allen voran wieder ein gewisser Jean Asselborn!) spricht wieder mal Bände. Wo genau liegt das Problem ausgerechnet bei dieser Tötung? Ist dieser Mann irgendwie ein Verlust für diese Welt so wie dieser sympathische, arme Rollifahrer, den die bösen Juden 2004 ohne Verständnis für körperlich Behinderte ins Jenseits befördert haben? Jeder Israeli und jeder Palästinenser, der in Frieden und Freiheit leben möchte, weint diesem Abschaum sicher keine Träne hinterher. Aber manche Politiker Europas hätten 1936 wohl auch geweint, wenn jemand den Führer ermordet hätte.

Nehmen wir an, hinter der Aktion stünde tatsächlich der Mossad. Wo um Gotteswillen ist das Problem? Dieser Hamasnik war ein absolut legitimes Ziel. Er war ein Kombattant und Israel und die Hamas befinden sich nunmal im Krieg miteinander. Ich bin kein Jurist, aber laut Kriegsrecht sollte Israel wohl jedes Recht haben diesen Kriegsverbrecher auszuschalten. Genauso wie gegebenfalls Andere. Sollte eine Entführung möglich sein wie im Fall Eichmann damals, mir soll es recht sein. Ist diese jedoch zu gefährlich für das Wohl der eigenen Agenten, so hat der Mossad jedes Recht einem solchen Feind das Einzige zu verpassen, was dieser wirklich verdient: eine Kugel in den Kopf! Hierbei handelt es sich keineswegs um einen Bruch rechtsstaatlicher Prinzipien, da ein Terrorist entgegen der naiven Meinungen mancher „Friedensbewegten“ kein einfacher Krimineller, sondern eben ein gegnerischer Kombattant ist.

Ich bin aus diversen Gründen kein Anhänger der Todesstrafe, aber gezielte Tötungen von Kriegsgegner unterstütze ich voll und ganz. Sie sind mir lieber als jeder militärische Einsatz. Während Letztere nämlich immer auch eine mehr oder weniger hohe Zahl unschuldiger Opfer mit sich bringen, sind Erstere meist kollateralschäden-frei. Oder haben die Demonstranten gegen den Gazaeinsatz etwa doch nicht um die armen unschuldigen Kinder geweint, die zwischen die Fronten geraten sind? Diesmal kam schliesslich kein Unschuldiger ums Leben und doch regen viele sich wieder auf.

Assymetrischen Terrorismus selber assymetrisch bekämpfen, wieso auch nicht? Diese quasi-libertäre Art der Selbstverteidigung gefällt mir sogar regelrecht je mehr ich darüber nachdenke. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto grösser wird auch meine Wut auf unsere Politiker. Wo bleibt der große Aufschrei bis heute über die Massenschlachtungen im Sudan? Wo bleibt der Protest gegen die brutalen Menschenrechtsverletzungen im Iran, gegen die Verfolgung und Unterdrückung von Oppositionellen dort? Gegen die Hinrichtung von Regimegegnern? Wo die Solidarität mit dem drangsalierten iranischen Volk, welches man- der Realpolitik sei dank- im Stich ließ? Was unternimmt man gegen die nuklearen Ambitionen des Mullahstaates? Hauptsache man kann sich über den Tod eines feigen Kindermörders echauffieren. Unfassbar! Was diese Leute von sich geben, sollte kein vernünftiger Mensch noch ernstnehmen.

Bleibt natürlich das Problem des Tatortes. Mahmoud starb nicht in Israel oder im Gazastreifen, sondern in den Vereinigten Arabischen Emiraten, de facto auf zumindest offiziell neutralem Gebiet. Das ist in der Tat problematisch. Auch ich würde nicht unbedingt wollen, dass der Mossad nach Gutdünken auf Luxemburger Terrain operiert. Jeder Staat muss natürlich auf sein Gewaltmonopol pochen und kann nicht zulassen, dass- wer auch immer- dieses unterminiert. Doch hat jeder Staat sein Gewaltmonopol wohl auch nur verdient, wenn er seinen eigentlichen Aufgaben gerecht wird und international gesuchte Kriminelle verhaftet (genauso wie Machtstaaten ihrerseits nicht mal ein Existenzrecht haben). Ein Staat, der dies nicht tut oder sogar bewusst Terroristen Zuflucht bietet, braucht sich eigentlich nicht beschweren, wenn seine Rechtshoheit missachtet wird.

(Mal am Rande: Jeder freiheitliche Staat sollte meines Erachtens seinen Idealen treu bleiben und Freiheitsfeinden den Kampf ansagen. Es sollte eine Selbstverständlichkeit eigentlich sein, dass die westlichen Länder gegen den gemeinsamen islamistischen Feind zusammenarbeiten. Sollte nochmal ein Hisbollahführer nach Großbritannien beispielsweise einreisen, müssten die Briten ihn festnehmen. Dito für einen Hamaskombattanten. Eine Schande, dass dies heute bei vielen Alliierten nicht so eindeutig klar ist und der Mossad bspw. auch nach dem Attentat von München heimlich in Paris operieren musste.)

Sarkozy gab heute zudem eine Pressekonferenz gemeinsam mit Abbas. Dabei wurde neben allerhand Unsinn (Israel zurück auf die Grenzen von 1967, gemeinsame Hauptstadt Jerusalem) noch grösserer Unsinn rausposaunt („Ça ne sont pas de méthodes et rien justifie ces méthodes“). Da redet in der Tat der Richtige. Wie meinte Sabine Herold vor ein paar Jahren so schön in Guatemala City? „Sucht euch irgendeinen Diktator dieser Welt aus, ihr werdet wohl keinen finden, mit dem Frankreich nicht bereits Geschäfte gemacht hat.“ Auch jetzt versteht man sich wieder sehr gut mit dem Iran. Abbas selbst blieb seinerseits eher ruhig (insgeheim ist der Hamasnik seiner Meinung nach ja gut weg, kann er aber natürlich so vor der Presse nicht sagen…)

Um jedoch auf das eigentliche Thema dieses Beitrages zurückzukommen, der Mossad und wenn möglich andere westliche Geheimdienste sollten ein für allemal eins klarstellen: jeder Terrorist wird in Zukunft gejagt werden. Notfalls über den ganzen Globus. Jeder Terrorist soll seines Lebens nicht mehr sicher sein. Er soll Tag und Nacht in Angst und Terror leben müssen, wie ein räudiger Hund gnadenlos verfolgt werden, auf dass er seines Lebens nicht mehr glücklich werden und nie mehr beide Augen zu tun kann. Jeder Terrorist, der freiwillig seine Waffen niederlegt und sich stellt, der wird einen fairen Prozeß erhalten. Alle Anderen jedoch werden den Terror ernten, den sie selber säen. Terror den Terroristen! Tod den Terroristen! Dies muss die Botschaft sein. (Auch wenn für die überzeugten Märtyrer der Tod ohnehin erwünscht sein wird.) Wenn der Mossad wirklich hinter dem Anschlag in Dubai stecken sollte, dann sollte dies erst der Anfang sein. Wer den Weg des Todes wählt, wird sterben.

In Zukunft sollten Politiker sowohl mit militärischen Schlägen und wirtschaftlichen Sanktionen drohen, als auch mit gezielten Tötungen. Jedem unsere Freiheit und Existenz gefährdenden Tyrannen auf dieser Welt muss klar sein, dass er in Zukunft nichts Weiteres als eine Zielscheibe für die gesamte westliche Welt sein wird. Er sollte nur noch die Wahl haben zwischen Kapitulation und Vogelfreiheit.

Siehe auch:
Alan Dershowitz: If Israel killed Mahmoud al-Mabhouh, did it have the right to?

Februar 22, 2010 - Posted by | Islamismus, Israel | , , , ,

20 Kommentare »

  1. http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/02/17/AR2010021700544.html?wprss=rss_world/mideast
    ______________________________

    Ich habe mit dem Text gleich mehrere Probleme, der Größte ist aber, dass Unrecht mit Rechtsstaat legitimiert wird, etwas, das mich auch an Dershowitz Argumentationen (z.B. zum Thema Folter) stört.

    Kommentar von JayJay | Februar 22, 2010

  2. @JayJay: Folter ist laut Kriegsrecht/Genfer Konventionen verboten, nicht jedoch die Tötung eines gegnerischen Kombattanten im Krieg (es sei denn Krieg ist für Dich per se Unrecht.) Was das Operieren auf fremden Terrain angeht, befinden wir uns jedoch in einer rechtlichen Grauzone. Ebenso was das Fälschen von Pässen angeht.

    Kommentar von CK | Februar 22, 2010

  3. Ich bezweifle immer mehr dass es überhaupt der Mossad war. Der Tote war Waffenhändler. Da haben viele ein Interesse an einem Mord, u.U. gar nur konkurrierende Händler oder andere organisierte Kriminelle. Die unglücklichen Passfälschungen, die kritikwürdige Vorgehensweise mit den Handytelefonaten etc.

    Trotzdem stimme ich Yaron Brook zu, der bzgl. Arafat mal folgendes schrieb:

    http://www.aynrand.org/site/News2?page=NewsArticle&id=10665

    Justice is on our side, there’s no doubt about it.

    Besser wäre natürlich, alle Staaten wären Rechtsstaaten und würden miteinander kooperieren und man könnte solche Menschen weltweit verhaften lassen. Aber das Leben ist kein Wunschkonzert und so werden mitunter Grauzonen geschaffen, in denen notgedrungen dennoch agiert werden muss, natürlich unter Kontrolle des Parlamentes.

    Kommentar von CK | Februar 23, 2010

  4. Haben soll? Es ist doch offensichtlich, dass es der Mossad war. Wer denn sonst?

    Alle bisherigen Indizien zeigen auf den Mossad.

    Kommentar von Grommel | Februar 23, 2010

  5. Die Karikatur die sich hierzulande „Aussenminister“ nennen darf:

    „Die Hamas ist eine islamistische Organisation, die in Gaza operiert, um die Rechte der Palästinenser zu verteidigen“.

    Wahnsinn! This made my day. Realsatire pur 😉

    Quelle:
    http://www.gouvernement.lu/salle_presse/interviews/2009/02-fevrier/23-asselborn/index.html

    Kommentar von CK | Februar 23, 2010

  6. @Grommel: „Es ist doch offensichtlich, dass es der Mossad war.“

    Wenn Du meinst…

    (Mir ist sowas jedenfalls lieber als Krieg im egtl. Sinne, falls es denn überhaupt Israel war.)

    Kommentar von CK | Februar 23, 2010

  7. Et ass natierlech en puren Zoufall, dass, zB, deen Tipp mam däitschen Pass en Israeli woer?

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,679383,00.html

    Kommentar von Grommel | Februar 23, 2010

  8. @Grommel: Genau daat sprecht géint den Mossad. Hei well evtl. een eng falsch Spur Richtung Israel leen, wéisou och emmer. An wéisou ginn mir net gewuer ween déi zwee Araber sinn, déi zu Dubai festgehaalen ginn? Hei ass eppes faul.

    Mee wat mech alt erem wonnert, ass wéivill Leit daat dooten interesséiert. All Dag stierwen Kanner un Honger an Leit ginn vun Verbriecher versklavt oder niedergemetzelt, mee een armen Terrorist beschäftegt d´EU. (Woubai ech daat mat den Päss zwar wirklech onglécklech fannen. Wann et de Mossad wuar, haett en do vlait aner Päss wéi ausgerechnet europäescher sollten benotzen.)

    Kommentar von CK | Februar 23, 2010

  9. In einer idealen Welt hätten die Behörden der Emirate den Hamas-Terroristen festgegenommen, um ihn an Israel auszuliefern.

    Al Qaida-Terroristen hätten in keinem Land einen sicheren Hafen und würden überall gnadenlos von Polizei und Rechtsstaat gejagt werden.

    Doch bis dahin müssen international agierende Terroristen auch weiterhin mit unschönen Mitteln wie Geheimdienst-Attentaten oder Gitmo, dessen Schließung Obama jetzt immer weiter hinauszögert, bekämpft werden.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2010/02/23/in-einer-idealen-welt/

    Kommentar von aron2201sperber | Februar 23, 2010

  10. CK:

    Firwat schwätzt dat géoint de Mossad? Benotzt de Mossad meeschtens net-Israelien a sengen Operatiounen?

    Wat fir zwee Araber?

    An d’Läit beschäftegt net den Terrorist usech. Mee dass en Staat Optragskiller lass schéckt fir gezielt Läit ze assassinéieren.

    Dech stéiert et net, dass de Mossad esou Saachen mëcht. Mee wat wann den Kreml Tschetschen, déi sie all schëlleg oder geféierlech gesinn, ermuerden léisst? Ass dat och ok?

    Kommentar von Grommel | Februar 24, 2010

  11. @Grommel: Ma et schwätzt géint de Mossad datt hinnen esou een plumpen Feeler ennerlaaf soll sinn. Geheimidentitéiten daerfen net esou liit zeréck ze verfollgen sinn. An anscheinend huet d’Police zu Dubai jo och zwee Araber festgeholl iwwert deenen hir Identitéit ower néirens eppes steet.

    „Mee dass en Staat Optragskiller lass schéckt fir gezielt Läit ze assassinéieren.“

    Ech gesinn daat esou wéi den Aron Sperber an d’Zipi Livni.

    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1151738.html

    Gezielt Ermuerdungen wiren guer net néideg wann déi betreffend Staaten beherbergt Terroristen giewen verhaften oder Asätz op hirem Territoire giewen erlaaben. Wou ower gewéinlech rechtsstaatlech Methoden leider net zu Verfügung stinn, entsteet emmer eng Grozon an daer trotzdem agéiert muss ginn.

    Ofgesinn dervunner ass Kriich eben naischt Aneres wéi een Staatsbefehl zum Embréngen vun aneren Leit. Ech gesinn daat also effektiv méi locker wéi den JayJay an Du.

    „Mee wat wann den Kreml Tschetschen, déi sie all schëlleg oder geféierlech gesinn, ermuerden léisst?“

    Genausou legitim, soufern déi Tschetschenen wirklech Kombattanten sinn.

    Mee fir et méi kloer ze maan:

    Op hirem eegenen (russeschen) Territoire sollen se déi Leit festhuelen an virun Gericht bréngen, net embréngen. Wann se sech an engem aneren Land ophaalen, sollen se eng Ausliwwerung ufroen. Een hei an Letzebuerg liewend (tschetscheneschen oder soss) Terrorist huet hei sws naischt verluer (cf. Open Immigration.) [Woubai mer natirlech kloer mussen festleen/definéieren, wat objektiv een Terrorist ass. Ween den Iran een Terrorist nennt, ass nämlech wuel keen an deen giewen mer natirlech net ausliwweren.] Wann een Land engem Terrorist erlaabt op sengem Territoire ze operéieren, ass daat Land als Deel vum Feind ze betrueten an ggf. muss do intervenéiert gin, noutfalls andeem een daat Land selwer attackéiert (well et bspw. Terrorismus sponsort esou wéi den Talibanregime oder haut den Iran) oder eben geheimdéngschtlech do operéiert. Et ass u sech ganz einfach, wann een bis kloer Prinzipien huet.

    Wichteg ass, dass Du Dech net vun Werte-/Moralrelativisten durcherneen bréngen léiss. (Dermatter mengen ech elo Leit déi bspw. froen: „Wat ass schons een Terrorist? Ass den Bush net och een?“ asw. Déi sinn moralesch längst delegimitéiert, och wann ech alles anescht wéi een Bushfan wuar an sinn.)

    Wat den Islamismus ugeet, haett Russland egtl. durchaus och Interessen drun sech méi Richtung westlech Achs ze beweegen, och wann se gutt Geschäfter mam Iran momentan maan. Mir mussen kucken do an Zukunft méi op Kooperatioun ze setzen, och wann Russland keng Musterdemokratie ass an a punkto Fraiheetsrechter sech verbesseren muss (wéi ower all Staat hautzudaags).

    Kommentar von CK | Februar 24, 2010

  12. CK:

    >Genausou legitim, soufern déi Tschetschenen wirklech Kombattanten sinn.

    Ah, mee ob et ‚wirklech Kombattanten‘ sinn ass jo oft eng Saach vun Perspektiv! Dem engen säin Terrorist ass dem aneren säin Widderstandskämpfer …

    De Putin dierft also gezielt Läit embréngen loossen, déi hien als tschetscheneschen Terrorist (deen an Tschetschenien, net Russland agéiert) bezeechent?? Och wann zb d’Majoritéit vun Tschetschen mam ‚Terrorist‘ sengen Aktiounen d’accord sinn?

    Kommentar von Grommel | Februar 24, 2010

  13. Ah, mee ob et ‘wirklech Kombattanten’ sinn ass jo oft eng Saach vun Perspektiv!

    U sech ass et einfach, onofhängeg dervunner firwat een kämpft esouguer, well „Kombattant“ ass een wertneutral Wuert. Een „Kombattant“ ass een deen kriegeresch Gewalt uwendt oder sech un esou Handlungen direkt oder indirekt bedeelegt. D’Affer wuar zu Dubai fir Waffen ze besuergen fir d’Hamas. Ergo: kloer een Kombattant. Eppes Aneres wir et, wann et jhust een pal. Journalist gewiecht wir, deen Hass op Israel verbreed. Esou verwerflech daat och wir, esou een dierft keen Staat embréngen ouni verbriecheresch ze handelen. Genausou wéineg wéi een express Zivilisten daerf nidderballeren. Dito fir Tschetschenen a Russen.

    Dem engen säin Terrorist ass dem aneren säin Widderstandskämpfer …

    Widderstandskämpfer ass jo och richteg, well Widderstand een zunächst neutralen Term ass, deen sech jhust iwwert eng negativ Positioun („dergéint!“) definéiert. D’Fro wir also: WOUGEINT? Du mengs vermutlech „Fraiheetskämpfer“, mee dann sinn mer bei der Definitioun vun „Fraiheet“ a vun „Rechter“ asw. Dat sinn net beliebeg benotzbar Wieder, wéi muncher haut achtlos mengen. Soss kenns de an een zimmlechen Blödsinn eran wéi den Quasselborn mat der Hamas. Ech hat explizit de Moien virun esou Relativismus hei gewarnt.

    De Putin daerf natirlech keen embréngen loossen, jhust well deen him net passt. Et muss schons bewiesenermossen een Terrorist sinn an net een, deen einfach nemmen esou genannt gett. Vu que datt Tschetschenien offiziell emmer nach russesch Gebidd ass, misst hien en egtl. festhuelen loossen. An engem Krichsgebidd ass daat ower wuel net méiglech, dann hunn mir erem eng Grozon, wou keng ofschléissend Entwert méiglech ass. Mee ech denken, een Rechtsstaat huet een Selbstverteidegungsrecht an derfir haalen ech et fir vertrietbar.

    Och wann zb d’Majoritéit vun Tschetschen mam ‘Terrorist’ sengen Aktiounen d’accord sinn?

    Demokratesch Zoustemmung am Senn vun Majoritéitsprinzip ass sws keng Legitimatioun fir Rechtsverletzungen.

    Kommentar von CK | Februar 24, 2010

  14. > Demokratesch Zoustemmung am Senn vun Majoritéitsprinzip ass sws keng Legitimatioun fir Rechtsverletzungen.

    Fir déi demokratesch Majoritéit ass et jo awer keng Rechtsverletzung well sie dat Recht, zb, net unerkennen.

    Eng Demokratie ass also och net idiotensécher?

    Kommentar von Grommel | Februar 24, 2010

  15. „Fir déi demokratesch Majoritéit ass et jo awer keng Rechtsverletzung well sie dat Recht, zb, net unerkennen.“

    Da kennen se sech och net bekloen, wann hir eegen Rechter net respectéiert ginn. Een Islamist, deen bspw. d’Recht op Fraiheet negéiert (wat en rhetoresch natirlech nie esou open mécht, au contraire hien schwätzt da grad vun „Fraiheet“, huet daat Wuert ower dann komplett pervertéiert an verdréit) an d’Fraen versklavt (esou wéi d’Hamas am Gaza), kann net fir sech an Usproch huelen, Rechter wellen se verteidegen (leider hu mir een Aussenminister, deen philosophesch naischt drop huet an derfir net emol daat kapéiert).

    Ofschléissend kann een also umierken datt de Staat durchaus d’Rechter vun enger Persoun verletzt bzw. aschränkt, déi embruet oder och jhust an de Prisong agespuart gett, mee datt esou eng Rechtsverletzung/-aschränkung (insoufern verhältnisméisseg) legitim ass, WANN AN NEMMEN WANN d’Affer virdrunner selwer Zwang an Gewalt initiiéiert huet.

    Eng Demokratie ass also och net idiotensécher?

    Also mMn leit d’Majoritéit ganz oft meilenweit derlaanscht. Ech sinn derfir och keen Frend vun allzevill Majoritéitsentscheedungen an zéien individuell Entscheedungen jederzait fir.

    Ofgesinn dervunner liewen mir gottseidank haut an engem fraiheetlech-demokrateschen Système (mat Rechtsstaatsprinzip, Gewaltendeelung, méi oder wéineger geschützten Grondrechter) an net an engem Système vun quasi-totalitärer „majority rule“.

    Perséinlech gesinn ech mech als konsequenten Liberalen an derfir wuel als Konstitutionalist (och wann d’Verfassung durchaus nach net optimal ass) oder da wuel nach treffender, och wann den Term nach ze flu ass: Minarchist (mat wuessenden Sympathien fir den Objektivismus). NET als groußen Demokrat also.

    Kommentar von CK | Februar 24, 2010

  16. http://haaretz.com/hasen/spages/1151941.html

    They do not hesitate to massacre people in a mosque or to throw people from the 15th or 17th floor of a building, as they did during the coup in Gaza. The Israelis would never do such things. I tell you with certainty that the Israelis care about the Palestinians far more than the Hamas or Fatah leadership does.

    Asselborn, lauschter no ! 😉

    Kommentar von CK | Februar 25, 2010

  17. D’Hamas mengt, et wuar evtl. NET Israel !!!
    http://www.lizaswelt.net/2010/02/eine-lanze-fur-den-mossad.html

    Kommentar von CK | Februar 26, 2010

  18. Caroline Glick mit einer vernichtenden Kritik Europas:
    http://www.jpost.com/Opinion/Columnists/Article.aspx?id=169740

    Wahnsinn! Absolut auf den Punkt gebracht wie krank Europa bzw. seine Politikerkaste geworden ist, vor allem gegenüber Israel.

    Kommentar von CK | Februar 28, 2010

  19. Interessantes Interview zum Thema: http://dasmagazin.ch/index.php/%C2%ABdas-war-100-prozent-in-ordnung%C2%BB/

    Kommentar von nestor | März 20, 2010


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