L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Popkultur und Freiheit (IV): Avatar

Als ich die ersten Trailer und Standbilder von Camerons Avatar sah, dachte ich, dass mich der Film nicht interessieren würde, zu künstlich erschienen mir die hochgepriesenen CGI-Effekte und Cameron ist dann doch zu sehr Mainstream, als dass er überraschen könnte. Mein Interesse wurde allerdings durch die konservative Ablehnung des Filmes genährt. Ebenso durch die vielen positiven Rezensionen war ich vorgewarnt, und erwartete mir das angekündigte Naturromantik-Märchen mitsamt Kapitalismuskritik. Wie man sich doch irren kann!

Zunächst ein paar Worte zum Film selbst. Die Bilder sind gewiss beeindruckend, neue Maßstäbe setzt der Film allerdings in Sachen Bildkomposition und Kameraführung nicht. Und wenn man sich etwas im japanischen Manga- und CGI-Bereich auskennt, hat man sogar das eine oder andere dicke Déja-vu. Poetische Bilder fehlen vollkommen, mit Kunstwerken wie Hero, Un long dimanche de fiançailles et al. kann sich „Avatar“ nicht messen.
Cameron weiß, wie man einen massentauglichen Film macht. Er verzichtet daher auf Experimente oder irgendwelche Ecken und Kanten. Etwas mehr Mut hätte dem Film wahrlich gut getan, z.B. hätten alle Szenen mit den Menschen wegfallen können. Der ganze Film hätte auch mit einer abstrakteren Bedrohung funktioniert, inklusive dem Plottwist, dass Jakesully kein echter Blauling gewesen wäre, zum Beispiel durch einen Colonel Quaritch, der direkt in die Kamera (also auch zum Zuschauer) sagen würde (anstatt angewinkelt) „How does it feel to betray your own race?“. Oder die Szene, wo Neytiri auf den bewusstlosen Jake in seiner menschlichen Form trifft, hätte diese monströse Differenz deutlicher hervortreten müssen.
Solche Szenen fehlen vollkommen, der Film ist aalglatt, was wahrscheinlich seinen Erfolg miterklärt.
Der Film möchte in Sachen Naturspititualität mit Prinzessin Mononoke mithalten, kommt aber bei weitem nicht an das Niveau heran. In seiner Kriegsmentalität möchte er sich zwischen Starship Troopers und Saving Private Ryan ansiedeln, ist aber näher an The Green Berets.

Zum Inhalt. Es wirkt zunächst so, als ob sich eine indigene Naturbevölkerung gegen maschinelle Eindringlinge zur Wehr setzt. Dazu wird noch ein Pseudohintergrund aufgesetzt, die Eindringlinge wollen Ressourcen rauben und werden daher die Eingeborenen gewaltsam vertreiben. Soviel zur platten Inhaltsangabe. Blöd nur, dass der Film auf einem anderen Level eine ganz andere Geschichte erzählt. Dazu zunächst eine Aufforderung an die Phantasie:
– Stellen wir uns dieselbe Geschichte wie in „Avatar“ mit Indianer und US-Soldaten vor. Dazu bedarf es nicht viel Vorstellungsvermögen, denn diese Geschichte gibt es unter dem Namen Der mit dem Wolf tanzt.
– Denken wir an eine griechisch-römische Stadt, welche mit Bodenheizungen und Aquädukten eine Hochburg der damaligen Aufklärung ist, Philosophen und Dichter beleben die Straßen und an allen Ecken fliegt der Geist. Dann plötzlich steht der Hunne vor der Stadtmauer und will alles niederbrennen.
– Stellen wir uns nun ein semi-fiktives Wien von ca. 1905 vor. Freud trifft sich mit dem jungen Wittgenstein in prächtigen glasverzierten Palästen. Unter jugendstil-verzierten Lampen im hell erleuchteten Kristall, ist Thomas Mann zu Besuch und trifft auf Einstein. Doch vom Osten naht der Türke.

Wir sehen, dass es gewiss Idealvorstellungen sind, welche in den Gedankenspielen die Ausgangsposition machen, aber etwas anderes ist die Deskription der Na’vi auch nicht, der Film ist die überidealisierte Beschreibung einer Naturgesellschaft. Dazu kommt eine Bedrohung von außen und man hat das Grundgerüst. In den drei Zusatzvarianten des Grundplots dürfte bereits klar werden, dass es eine solche Gesellschaft in ihrer überidealisierten Form gar nicht geben kann. Nur die Darstellung ist denkbar und damit machbar. Und es bedarf des Gegensatzes als Bedrohung. Das erste Beispiel ist dabei uninteressant, da diese Geschichte auch aus dokumentarischer Sicht ohne doppelten Boden hätte stattfinden können. Die zweite Variante ist schon ein Schritt weiter, und bei der dritten wäre die erste Reaktion, dass jemand Stimmung gegen die Völker des nahen Osten machen wollte, deswegen Wien überidealisiere und den Osten kontrastiv als Bedrohung darstelle. Dabei haben wir an der Grundkonstellation der Geschichte nichts geändert. Dies ist ein erstes Hindeuten darauf, dass die oberflächliche Story ein Etikettenschwindel sein könnte.

– Stellen wir uns schlussendlich ein Dorf vor, das im Einklang mit seiner Umgebung lebt. Mitteleuropa, einfache Menschen, welche auf einem Flecken Erde eine Kommune errichtet haben, um ihrem Ideal des Lebens zu frönen. Man hat zwar einen strengen Kodex, aber man ehrt die Natur und man hat seine Rituale, lebt gesund von was Boden und Arbeit hergeben. Plötzlich kommt eine fremde Armee.

Die erste Reaktion wäre wohl, dass der Zuschauer sich mit dem Dorf solidarisch zeigt. Die Pointe ist aber, dass das Szenario ein fiktives Dorf Anno 1944 ist. Von den Kriegswirren weitestgehend verschont, ist es eine naziideologische Enklave zur Zucht des neuen Menschen, das vor seiner Auflösung durch z.B. die Rote Armee steht. Auch eine solche Variante ist denkbar und widerspricht nicht im geringsten der anfangs ausgearbeiteten Struktur. Und das ist ein großes Problem des Filmes: Er hätte in seiner bestehenden Form genauso von einer neufaschistischen Diktatur gedreht werden können.

Im Klartext heißt das, dass „Avatar“ inhaltlich keine Aussage trifft. Mehr noch, die überidealisierte Darstellung (sowohl im Positiven der Na’vi und im Negativen der Menschen) ist rein ideologisch zu nehmen. Und die Ideologien sind innerhalb des strukturellen Gerüstes austauschbar. Damit stielt sich der Film aus der Verantwortung eine Aussage zu treffen, wir sehen nur den Film aus der Sicht der Na’vi, Gut ist blau und der Rest ist schlecht. Dies wird verschleiert durch die Szenen mit den Menschen, welche aber zu stereotyp agieren, dass man irgendeine Persönlichkeit zusprechen könnte. Wenn man so will, entsprechen die Klischees einer Entsubjektivierung, der Blick des Filmes geht ausschließlich von denen aus, welche der Film als gut darstellen möchte. Und damit betritt der Film erneut den Boden purster Ideologie und nicht, wie er vorzugaukeln versucht, Ideologiekritik. Das Erschaffen einer fremden und entsubjektivierten „Gegenrasse“ ist Bestandteil eines jeden Faschismus. Und leider wird genau diese Leseart vom Film konsequent unterstützt. Die dargebrachte Geschichte ist nur ein blau-bunter Schleier über einem der propagandistischsten Filme der letzten Jahre. Die Öko-Message versucht zu verstecken, dass der Film das Gegenteil seiner offensiven oberflächlichen Bedeutung darstellt, er pocht dermaßen auf die Naturverbundenheit und Spiritualität der Na’vi, dass man diese Sicht fast notwendigerweise mal kritischer unter die Lupe nehmen muss.
Wann greift man auch Klischees zurück? Wenn man den Gegner denunzieren möchte. Die Seite der Menschen ist voll solcher Klischees, am offensichtlichsten ist dies beim Chef der Marines, Quaritch, es fehlt nur noch die Zigarre um diese Mischung aus Colonel Kurtz und Duke Nukem perfekt zu machen. Auch hier zeigt sich, woher der Blick kommt.
Behalten wir also im Hinterkopf, dass wir im Film nur eine Sichtweise sehen, was natürlich Verherrlichung einerseits und Verteufelung andererseits voraussetzt – wie Propaganda eben so funktioniert.

Eine Message ist: „Ich bestätige deine Vorurteile!“. Dies merkt man sehr schnell, wenn man die Besprechungen zum Film liest, sowohl die positiven als auch die negativen. Linke finden die Ökobotschaft bemerkenswert, vergessen dabei aber zu sagen, dass der Film niemals irgendwelche neuen Reflexionen anstellt, sondern eben genau das bereitstellt, was die Zielgruppe eh verlangt. Genau so verhält es sich mit den konservativen Reaktionen, welche ebenso holzschnittartig vorherzusehen waren. Interessant, dass der Film das sogar anspricht, indem die Schamanin Mo’at sagt:

We have tried to teach other Sky People. It is hard to fill a cup which is already full.

Denn genau das ist es, was der Film seinen Zuschauern nicht mit auf den Weg gibt, es gibt kein Platz für Kritik, ganz im Gegenteil, es ist ein Rorschachtest bestehender Ideologien.
Weiter: Wir bekommen eigentlich nur eine einzige Ideologie angeboten, diese dafür aus zwei Richtungen. Einmal die Na’vi selbst, welche eine voraufgeklärte Gesellschaft darstellen, und die Menschen, welche, wenn wir unsere Geschichte zur Vorlage nehmen, zwar die Aufklärung durchlebt haben, diese aber in ihr Gegenteil verklärt wurde. So oder so, es bleibt kein Raum für eine aufklärerische Note, der Film bietet diese Option nicht an. Schlimmer noch: er verkauft Anti-Aufklärung als Kritik.
Es wird künstlich ein „Nicht-Wir“-Gefühl erzeugt und doch ist es genau dieselbe Gruppe. Oberflächlich haben wir zwar entgegengesetzte Gruppen, doch ist die Ideologie sehr ähnlich. Selbst die Rettungsversuche der kleinen Gruppe um Jake Sully sind kein Versuch die Aufklärung zu rehabilitieren, sondern, ganz im Gegenteil, sie nehmen nur Partei für die Voraufklärung mit den technischen Mitteln der Moderne, was wiederum das Regressive der Filmaussage betont.

Ein weiterer Punkt, wo der Film sich selbst widerspricht ist das, was man „Naturvorstellung ohne Natur“ nennen könnte. Um die Natürlichkeit der Na’vi adäquat darzustellen, wird auf künstlichste Mittel zurückgegriffen. Offensichtlich sind dabei die computergenerierten Figuren. Dazu kommen Kamerafahrten und Bilder, welche in freier Natur niemals vorkommen können und die performative Künstlichkeit unterstreichen. Die ungestellte Frage der Rezipienten, wie es möglich ist, eine Botschaft über Natur in einer derartigen Künstlichkeit rüberbringen zu wollen, lässt tief über deren Ideologie schließen. Es geht um die Darstellung einer Natürlichkeit ohne Natur – alles, was Natur ausmacht, tritt konsequent hinter einer romantisierten Darstellung zurück. Und auch hier sind wiederum die beiden Seiten austauschbar. Das Kriegsgerät der Menschen ist außergewöhnlich naturähnlich, die Insektenhaftigkeit der Raumschiffe ist nicht von der Hand zu weisen, wie man z.B. an den mottenartigen Hubschrauber-Konstruktionen sehen kann. Ebenso wird dies durch den Einsatz von Mechas, als Simulation des menschlichen Körpers, unterstützt. Auf Seiten der Na’vi werden Fluggeräte anhand der Drachen simuliert. Die Connection, welche Menschen technisch verwirklichen um z.B. ein Menschenbewusstsein in einen Avatar zu transferieren, verläuft auf Pandora ebenso – nur, dass sich dort die Wesen auf den Boden legen und Mutter Erde lauschen, oder, als Höhepunkt, ihren Haarzopf als Interface mit Fauna und Flora verbinden und so Access, pardon, Zugang zum Wissen der Welt erhalten. Pandora wird sinnbildlich zum Megadatenspeicher.
Der Naturalisierung der Technik, wird die Technisierung der Natur entgegengesetzt, eine Annäherung an eine einzige Ideologie (nämlich der Gegenaufklärung) wird von beiden Seiten betrieben.
Jede Zeit hat ihre Leitideologie um sich und den Platz des Menschen zu erklären. Zu Zeiten Newtons sprach man vom „Großen Uhrmacher“ und der Himmelsmechanik. In der industriellen Revolution wurde der Mensch zum Äquivalent der Dampfmaschine. In der heutigen Zeit wird versucht den Menschen anhand von Daten und Code zu erklären. „Avatar“ spiegelt genau jene Leitideologie wieder und verwässert sie hinter dem Mythos der Natur, sozusagen als Matrix, welche versteckt, dass es die Natur gar nicht mehr gibt. Selbst wenn der Zuschauer weiß, dass das, was er auf dem Bildschirm sieht, überidealisiert ist und nicht wahr sein kann, glaubt er dem Film.

Es ist ein Film, der uns sagt, dass er ein Naturbursche wäre, wenn er Surviving-Adventures am PC übt. Es ist, wenn ich den Begriff jetzt mal leicht zweckentfremden darf, ein performativer Widerspruch, was der Film sagt und was er tut, was er vorgibt zu sein und was er tatsächlich ist. Das Infame dabei ist, dass bei oberflächlichem Betrachten die Bösen auch die Bösen sind, und die Guten die Guten, so dass auf dem Niveau schwer zu argumentieren sein wird. Doch eben gerade da liegt das ideologische Moment, das einen schnellen Schluss nahezu provoziert und den Betrachter im treu-seeligen Glauben lässt, gerade etwas zur Verbesserung der Welt beigetragen zu haben. Dabei ist das Gegenteil der Fall, dann sind es innerhalb des herrschenden Diskurses wieder „die Anderen“. Und genau aus diesem Grunde greifen die meisten Interpretationen, von der Öko-Fabel bis hin zur konservativen Kritik an dieser Weltsicht, nicht.

Das Problem mit „Avatar“ ist, dass er vorgibt etwas zu sein, was er nicht ist. Wenn wir uns auf reiner Inhaltsebene nähern, uns z.B. nur das Skript anschauen, kann man das Öko-Märchen und ebenso die konservative Kritik daran gelten lassen. Dies obliegt dem Betrachter und dessen ideologischen Voraussetzungen. Doch diese Sichtweisen sind etwas kurzsichtig, denn zu einem Film gehört mehr, die Semiotik z.B., das „wie“ und „was“, und da sieht es für „Avatar“ schlecht aus. Die Botschaft des Filmes ist nicht Kapitalismuskritik oder die Rückkehr zum Guten Wilden. Die Botschaft lautet „Die Ideologie sind immer die Anderen“. Unter dem Vorwand Ideologiekritik zu betreiben, bleibt es bei Symptomen einer Regression der Aufklärung. Alles, gegen was der Film inhaltlich vorgehen möchte, widerruft er wieder auf formeller und struktureller Ebene. Die vorgespielte Kritik am Gegebenen ist in Wirklichkeit die Ideologie des schnellen Genusses und damit der schnellen Trugschlüsse, welche sich selbst Legitimation verschaffen will, indem es sich solcher Themen, wie eben der Entfremdung zur Natur, bemächtigt.

Januar 16, 2010 - Posted by | Popkultur und Freiheit | , ,

12 Kommentare »

  1. Avatar – dümmlicher „Pocahontas“ für 3-D Fetischisten

    http://freidemzen.wordpress.com/2010/01/15/avatar-%E2%80%93-seichter-%E2%80%9Epocahontas%E2%80%9C-fur-3-d-fetischisten/

    Avatar ist ein pervertierter Superlativ. „Das Teuerste“, „das Größte“, „das Neuste“ Schmierentheater! Denn wo offenbar mit der visuellen Ästhetik geprotzt wurde, hat man am Drehbuch/Inhalt mächtig gespart. Seicht-dröge Action- Liebesgeschichte im Alien-Gewand, zwischen Pocahontas und banal.

    Da fragt man sich nur, warum müssen moderne Blockbuster eigentlich immer so unsäglich dümmlich sein. In Zukunft – schlage ich vor – die Dialoge zu behalten und beim nächsten Filmvorhaben, marginal verändert, wieder zu verwenden. Wahlweise in ein amerikanisches Romeo-und-Julia-Ghetto gepackt oder in ein Historienepos versetzt. Da spart man sich das lästige „Rumgeschreibe“ und kann gleich mit dem Animieren beginnen. Da kann groß „VOM MACHER VON TITANIC“ und „MIT DER GESCHICHTE UND DEN DIALOGEN AUS AVATAR“ geworben werden.

    Kommentar von kinderkaffee | Januar 16, 2010

  2. Ich musste kurz vor der Hälfte rausgehen. Mir wurde sehr übel, aber es lag auch daran, dass ich im ausgebuchten Saal fast ganz vorne saß. Ich bin nach nach der Pause wieder reingegangen und hab ihn zu Ende geschaut, was aber nicht hätte sein müssen.

    Mich hat der Film auf unangenehme Weise eher peinlich berührt. Es waren, ohne Witz, 2 einhalb Stunden Qual. Das hatte ich noch nie erlebt im Kino. Das hat nichts mit der Aufmachung zu tun oder der vermeintlichen Philosophie dahinter. Er war einfach extrem langweilig.

    Zumindest habe ich von Alice im Wunderland (3D) erfahren und konnt den Trailer sehen. Darauf freue ich mich schon richtig. Da werde ich mir einfach einen Film anschauen, genießen und that’s it.

    Kommentar von Neocool | Januar 17, 2010

  3. Entschuldigt bitte das OT, aber ich brauche Hilfe bei FDOG.
    Wenn ich die Seite aufrufe, erscheint ein Anmeldefenster mit dem Hinweis „Diese Blog ist geschützt. Zum Betrachten müssen Sie sich anmelden.“
    Wie kann man sich registrieren, ich bin ein großer Fan dieses Blogs und möchte es auch weiterhin lesen.
    Vielen Dank im Voraus!

    Kommentar von Popeye | Januar 17, 2010

  4. OT:
    Da kann ich dir leider nicht weiterhelfen, habe gerade auch überrascht festgestellt, dass ich nicht auf die Seite komme.

    Kommentar von JayJay | Januar 17, 2010

  5. Was für ein hochgestochenes Geschwurbel, um etwas – was eigentlich? – zu beweisen! Ich fand AVATAR klasse. Ich habe mir dabei nie um irgendwelche faschistischen Theorien Gedanken gemacht, sondern den Film so genommen wie er ist: Innovativ, hochinteressant, spannend. Ein toller Film. Gehe demnächst wieder rein.

    Kommentar von David | Januar 18, 2010

  6. David:

    Ganz deiner Meinung😉

    Kommentar von Grommel | Januar 18, 2010

  7. Ich mag den Film interessanterweise auch, hab sogar den Soundtrack.
    Das „Geschwurbel“ könnte man noch sehr viel weiter treiben, Gender-Konstellation, Darstellung der Indigenen als rassistisches Klischee, das wienerische Moment der Musik, etc. In „Avatar“ steckt mehr als das naive Narrativ, das aus irgendeinem Grunde (den ich anzugeben versuchte) sehr viel Anklang zu finden scheint. Und das macht den Film erst interessant. Dass bei solchen Ausführungen der eine oder andere Horizont überschritten wird, liegt in der Natur der Sache.

    Kommentar von JayJay | Januar 18, 2010

  8. JJ:

    > Dass bei solchen Ausführungen der eine oder andere Horizont überschritten wird, liegt in der Natur der Sache.

    Das ist aber nett und diplomatisch ausgedrückt😉

    Aber naja, jeder brauch ein Hobby, dann kann man auch ‚Avatar‘ so im Detail sezieren/interpretieren wie du es tust. Warum auch nicht.

    Kommentar von Grommel | Januar 18, 2010

  9. @Popeye und JayJay wg. OT:
    http://fdogblog.wordpress.com/2010/01/18/kein-freund-der-offenen-gesellschaft/

    Kommentar von CK | Januar 19, 2010

  10. A propos Sichtweise des Betrachters: in China wird der Film gerade abgesetzt, weil sich allzu viele zwangsvertriebene Chinesen mit den Na’vi identifizieren; siehe http://blogs.wsj.com/chinarealtime/2010/01/08/a-chinese-take-on-avatar/ und http://www.wort.lu/wort/web/vermischtes/artikel/69153/avatar-erinnert-chinesen-an-zwangsvertreibungen.php

    Kommentar von nestor | Januar 19, 2010

  11. Ich finde JayJays Analyse klasse. Gerade weil der Film versuchte möglichst schlicht zu sein, legte er den Prototyp der Ideologie frei.

    Kommentar von Robert Michel | Januar 19, 2010

  12. Könnte dich auch interessieren: http://usaerklaert.wordpress.com/2010/01/19/avatar-pocahontas-in-blau/

    Kommentar von Grommel | Januar 20, 2010


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