L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Psychisches Wohlbefinden und Philosophie

Die Tage bewegte der Fall Robert Enke Deutschland und die internationale Fussballwelt wie kein anderes Thema. Mich erinnerte er zudem an den Fall Guido Erhard vor einigen Jahren. Das vielleicht einzig Positive an diesem Akt des-sich-vor-den-Zug-werfens (wenn man angesichts der Selbsttötung eines kranken Menschens überhaupt dieses Wort „positiv“ in den Mund nehmen darf) ist die Tatsache, dass über das Tabuthema Depressionen gesprochen wird, vor allem in der Fussballwelt, wo es ohnehin noch zig Tabus gibt (Tabus sind natürlich nicht per se schlecht, manche Tabus sind sogar sehr wichtig für das Funktionieren einer Gesellschaft, aber es gibt eben auch Tabus, die einer Gesellschaft eher schaden denn nutzen, das Totschweigen einer Krankheit und das Betrachten kranker Menschen als „Versager“ gehört zu diesen). Erst wenn Depressionen als (mentale) Krankheit begriffen werden, für die man ebenso Verständnis haben sollte als für körperliche Gebrechen und offen dazu stehen KÖNNTE ohne schief angesehen zu werden (was nicht bedeutet, dass man dies unbedingt tun muss, im Gegenteil, jeder Mensch hat ein Recht auf seine Privatsphäre!), kann man von einem gottseidank überwundenen Tabu sprechen.

Doch während alle Welt über Enke, seine liebe und bewundernswerte Frau, Depressionen usw. sprach, stellte ich mir ganz andere Fragen.

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November 19, 2009 Posted by | Philosophie | | 4 Kommentare

Impressionen aus Namibia

Hier ein paar weitere Eindrücke/Fotos aus Namibia.

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November 19, 2009 Posted by | Namibia | | 3 Kommentare