L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Demobericht

Zur Abwechslung wurde gestern mal nicht gegen Israel oder die USA, für mehr Geld oder gegen weniger Geld demonstriert, sondern für die Freiheit. Mit – aus organisatorischen Gründen – einem Monat Verspätung gegenüber den Nachbarländern wurde gestern in Luxemburg Freedom not Fear begangen. Ein überraschend weit gestrecktes Bündnis konnte zum zweiten Mal nach 2008 gebildet werden, um gegen Kameraüberwachung, Vorratsdatenspeicherung usw. zu demonstrieren, das von den luxemburger JuLis (die Jeunesse Démocratique et Libérale) bis zu den Jungkommunisten (die gegen den Überwachungsstaat sind, solange sie nicht selber an der Macht sind) reichte. Rein visuell war von der Vielfalt bei den etwa 100 Demonstrierenden nicht soviel zu bemerken: ein Passant musste zwangsläufig davon ausgehen, dass es sich um eine Demo der luxemburger „autonomen Antifa“ bzw. des „Black Bloc“ handelte. Die einzelnen Organisationen hatten sich nämlich im Vorfeld, auf Drängen der Genannten, abgesprochen auf eigene Fahnen zu verzichten, was die Schwarzuniformierten nicht davon abhielt, vorneweg mit roten, schwarzen und Antifa-Flaggen zu laufen.

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Oktober 11, 2009 Posted by | Allgemeines, Anarchismus, Neues aus Luxemburg, Offene Gesellschaft, Pluralismus | | 9 Kommentare