L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Verschiedenes

Von A wie Abu Blabla bis Y wie Yeaahh

Tempus fugit!

Abu Blabla ist wieder da. Eigentlich ist diesem Kommentar nichts mehr hinzuzufügen. Und dies ist bestimmt auch wieder nur ein Übersetzungsfehler? Pah!

Lustig könnte diese Aktion sein – wenn anstatt der furchtbar harmlosen CDU eine andere Partei rangenommen worden wäre. Was ist passiert? Ein Scherzkeks hatte auf ein CDU-Plakat Und Alle so: „Yeaahh“ gekritzelt. Dies wurde zum Anstoß in einer Flashmop-Aktion jeden Satz der Bundeskanzlerin mit „Yeah“ zu kommentieren. Laut Spiegel waren es zwar nur „gut drei Dutzend junge Menschen“, aber irgendwie wäre es doch deutlich effektiver gewesen, wenn z.B. bei einem Stand der NPD oder der Linken gestört worden wäre. Das anonyme Rufen aus der Masse trägt allerdings immer einen fahlen Nachgeschmack. Andererseits, dass einer inhaltlosen Rede ein inhaltsloser Protest entgegengesetzt wird, macht das Ganze wiederum symptomatisch für das aktuelle Wahlkämpfchen.

Apropos Jugendbewegung. Die Piratenpartei hat jetzt auch realpolitische Problemchen. Durch ein Interview in der rechts-konservativen Junge Freiheit sehen einige Leute die Partei am rechten Spektrum (wobei die Piraten wirklich aufpassen sollten, wen sie an Bord holen). Andere wiederum glauben mit ollen Kamellen die parteiliche Konkurrenz klein halten zu können. Ob diese Fragen wirklich sinnvoll sind, oder ob es sich hier um die eigentlich größere Zensurgefahr handelt, lass ich mal so im Raum stehen.

Am 12. September starb Norman Borlaug. Norman wer? Einer der stillen großen Namen unserer Zeit. Penn und Teller über Norman Borlaug:
(gefunden bei sohalt)

Ach neee:

The Taliban commander asserted that waterboarding is not torture and does not violate the Geneva Convention or U.S. law.

Wenn die Taliban das US-Recht so dufte finden, wie wäre es dann mal damit?

Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof; or abridging the freedom of speech, or of the press; or the right of the people peaceably to assemble, and to petition the Government for a redress of grievances.

Und auch hier frage ich mich, ob das im Klartext nicht bedeutet: Klimaschutz vor Menschenschutz. Wenn man mit Diktaturen und Regimes, welche die Menschenrechte mit Füßen treten, Geschäfte macht, dann aber wegen des Klimas plötzlich den Protektionismus entdeckt, ist das nicht einmal populistisch, sondern schlichtweg zynisch.

Ähnlich muss man wohl diesen Fall sehen. Die Wohltätigkeitsorganisation ACORN berät einen vermeintlichen Zuhälter und seine Prostituierte (in Wirklichkeit Schaupieler). Sogar als sie ganz offen sagen Minderjährige einstellen zu wollen, reagieren die ACORN-Angestellten gelassen. Gutes wollen und Gutes tun ist eben nicht immer dasselbe.

Viel hat man vor einer Woche über 9/11 lesen können. Viel Unsinn aber auch Gutes. Zwei Texte stachen hervor:
Sultan Knish – 9/11, Just Another Day
Ralph Peters – Betraying our dead (freundlicherweise übersetzt bei heplev)

Aber auch die Gegenseite freut sich. Die Junge Welt berichtet von einer möglichen Wiederaufnahme der 9/11-Untersuchung. Prominentester Volldepp ist dabei wohl Charlie Sheen, der sich in einem offenen Brief an Präsident Obama wandte.

Dann kam noch kürzlich der sogenannte Goldstone-Bericht, welcher, oh Wunder, nicht nur Israel für den letzten Gaza-Krieg verantwortlich macht. Gut? Nicht gut:

Aber möglicherweise ist das, was fehlt, am aufschlussreichsten. Beim Lesen des Berichts würde man in Unkenntnis über die Hamas-Strategie der menschlichen Schutzschilde verharren, die erheblich zu den zivilen Toden in Gaza beigetragen hat. Goldstone zieht es vor, das Offensichtliche zu ignorieren. Obgleich er feststellt: „Bewaffnete palästinensische Gruppen waren während der Militäroperationen in städtischen Gebieten präsent und haben aus städtischen Gebieten Raketen abgefeuert“, weicht er der logischen Schlussfolgerung in Bezug auf den massiven Einsatz menschlicher Schutzschilde aus. (engl. Orig., via)

Ob allerdings die US-Idee, ausgerechnet den UN-Menschenrechtsrat einzuschalten, irgendwelchen Aufschluss bringt, darf bei der einseitigen Ausrichtung dieses Clubs bezweifelt werden.

Zu guter Letzt: Shana tova

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September 19, 2009 - Posted by | Allgemeines, Kurioses, Lesestoff, Offene Gesellschaft | ,

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