L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Wenn bei Wohlstandskindern die Bildung streikt

Im Grunde habe ich auch bessere Dinge zu tun als ständig auf Demos rumzuhängen, aber den Bildungsstreik in Trier wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Globalisierungsgewinner und Kapitalismusprofiteure gaben sich ein Stelldichein und waren vor allem eines: dagegen.

Die öffentliche Vorlesung von Prof. Bernd Hamm habe ich mir nicht gegeben, zu sehr habe ich noch einen Aufsatz von ihm in Erinnerung, wo er indirekt die Rolle Israels in Frage stellte und Ahmadinedschad verteidigte. Der Viehmarktplatz war nicht so voll wie erwartet, ich schätze mal, dass sich knapp 1.000-1200 Menschen zusammengefunden haben, darunter viele Schüler. Bei einer Studentendichte von vielleicht 17.000 (Trier ist recht überschaubar) ist das fast schon enttäuschend (wobei die Uni nur auf 7.500 Studenten ausgerichtet ist, von der Landesregierung kam der Befehl alle Anwärter aufzunehmen, und das ohne Studiengebühren, so dass ein Überlaufen der Universität eigentlich unvermeidlich war).

Als ich eintraf bekam ich gleich mal Flyer. Und ich liebe Flyer, weil sie sehr viel über die Veranstalter und Sympathisanten verraten. Ein Blättchen befasste sich damit, was man soll und was nicht, Richtlinien, die bestimmt schon vorher an der Uni verteilt wurden. Keine Drogen, nicht zuviel bei sich haben, Infohotline, Aufruf zu einer „friedlichen, schönen und bunten“ Demo. Bei so einer Wochenenddemo in der Wochenmitte werden keine großen Krawallmacher erwartet (auch wenn das in anderen Städten Deutschlands anders aussah). Der Grund fürs Kommen? „Gegen Bildungs- und Sozialabbau“. Und hier wird es dann etwas kritisch, denn es mischen sich mit Bildung und Sozial bereits zwei Dinge, die nur am Rande etwas miteinander zu tun haben. Und die Richtung der Veranstalter wird auch klar, hier wird eine (vulgär-?)linke Agenda aufgezogen. Ein Blick auf die Homepage zeigt die allgemeine Stoßrichtung:

„Bundesweite Aktion Banküberfall – für Solidarität und freie Bildung
am Aktionstag Ziviler Ungehorsam 18.6.09 – bundesweit und dezentral
Geld für freie Bildung statt für Banken!
Wir zahlen nicht für Eure Krise!“

„Rettungsschirm — für wen ?
Jahrelang war für Bildung, für Schulen, Unis, LehrerInnenstellen, Bafög und sonstige soziale Infrastruktur kein Geld da. Wir sollten sparen, den Gürtel enger schnallen und uns brav den Sachzwängen unterwerfen. Auf einmal fliessen Milliarden, um Schutzschirme über privaten Banken und Kapitalmärkten aufzuspannen. Unsere Krise löst dagegen keiner.“

„Die feindselige Haltung konservativer Gruppen sowie der bürgerlichen Presse gegenüber den emanzipatorischen Zielen des Bildungsstreiks sollte uns bewusst sein!“

Angesichts solcher Sätze muss man sich wirklich fragen, an wen sich die Protestaktionen richten. Sachverhalte wie Wirtschaftskrise im Verbund mit postmarxistischer Rhetorik sind naturgemäß duftende Kuhfladen für selbsternannte Weltverbesserermücken und Kritikerfliegen. Wirtschaftswissen scheint ebenfalls im Bildungschaos untergegangen zu sein, denn sonst müssten die Schreiber wissen, dass das Geld, das jetzt in den Banken und sonstigen Bailouts verpufft, eben gerade nicht da ist (und niemals war). Das kurzerhand mal mit der Bildungsnot zu verknüpfen ist Polemik in Reinform. Aber das stört die Zielgruppe nicht. Die glauben diesen Unsinn sogar. Die „konservativen Gruppen und bürgerliche Presse“, die sich gegen sie verschwören, da muss man notwendigerweise linke Alpträume kriegen. Komischerweise finden sich diese Verschwörer nirgendwo, aber mit einem, wenn auch konstruierten, äußeren Feind lebt sich jedes Kollektivgefühl besser.

Ebenso der Verweis, dass sich alles nach dem Markt ausrichtet.

„Die derzeitigen Zustände und Entwicklungen im Bildungssystem sind nicht weiter hinnehmbar! Weltweit sind Umstrukturierungen aller Lebensbereiche nicht mehr gemeinwohlorientiert, sondern den sogenannten Gesetzen des Marktes unterworfen. Seit ein paar Jahren ist auch das Bildungssystem in den Fokus solcher “Reformen” geraten: Bildungsgebühren und die Privatisierung treffen uns alle!“

„Die Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt deutlich, dass die Auswirkungen wettbewerbsorientierter Entscheidungskriterien verheerend sind. In vielen Ländern protestieren Menschen dagegen, so z.B. in Mexiko, Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland. In diesem internationalen Zusammenhang steht der Bildungsstreik 2009.“

Soso, in „diesem Zusammenhang“ stehe der Bildungsstreik 2009. Es geht also nicht um Verbesserung der tatsächlich unmöglichen Zustände an den Unis? Sondern es geht um eine Gegenstimme zu den „Auswirkungen wettbewerbsorientierter Entscheidungskriterien“? Kinder, wisst ihr überhaupt, was das für ein Unsinn ist, diese beiden Sachverhalte derart zu verbinden? In den letzten Jahrzehnten kam es zu immer mehr Gesetzen, zu Ausnahmen von diesen Gesetzen, zu Ausnahmen von den Ausnahmen, zu weiteren Richtlinien (dazu noch der ganze bürokratische Kram von Seitens der EU), der bürokratische Unrat wuchs an. Vom häufig genannten Vorwurf, dass immer mehr liberalisiert wurde, vom Wettbewerb, von Privatisierung, findet sich in der Realität keine Spur. Auch die aktuellen neuen Studiengänge sind Folgen einer Bürokratisierung, einer Vereinheitlichung dessen, was nicht vereinheitlicht werden sollte. Das hat nichts zu tun mit Wettbewerb und Privatisierung, ganz im Gegenteil, niemals vorher wurde so stark vom Staat in die Hochschulpolitik reingeredet. Niemals zuvor wurde kollektiv „es ist zum Besten aller Studenten“ beschworen. Es ist dieselbe Kollektivbewegung und Kollektivforderung, nur aus einer anderen Richtung, die sich jetzt ebenso autoritär bei dieser Demo der Pseudolinken breit macht.
Schavans Einschätzung des „ewig gestrigen“ dieser Aktion stimmt insofern, dass die Rhetorik bereits vor 40 Jahren versagt hat und die Umsetzung unter Umständen zur heutigen Misere beigetragen hat. Allerdings ist Schavan selbst ein Produkt dieser Vereinheitlichung und Demokratisierungsbestrebungen, so dass die Aussage sich selbst negiert.

Anbei noch ein Blättchen mit der kollektivistischen Tradition von Sprechchören:

„Gute Bildung, schönes Leben, sollte es für Alle geben!“
„No Border, no Nation, Free Education“
„Sozialabbau und Bildungsklau – ihr werdet nicht aus Frankreich schlau!“
„Was wir wollen ist nicht viel – Selbstbestimmung ist das ziel!“
„Bildungsklau im ganzen Land – unsere antwort: widerstand!“
(etc.)

Inklusive eigenwilliger Groß- und Kleinschreibweise.

Frankreich hat Probleme, aber die kommen zu einem großen Teil auch aus anderen Ecken. Und dass man Bildung klauen kann, wusste ich auch noch nicht. Aber wahrscheinlich glauben die Verfasser an Unsinn wie, dass der Kapitalismus eine große Bevölkerungsgruppe dumm halten muss, damit er funktioniert. Das Gegenteil ist der Fall, aber so was versteht der mit blinder Vorurteiltitis Infizierte nicht.

Ja, das universitäre System ist suboptimal. Ja, die Unis sind überfüllt. Ja, Studienkonten sind nicht richtig. Ja, Studiengebühren sollten nur den Unis zu Gute kommen. Doch das sind keine linken Forderungen, das sind liberale.
Links wird es, wenn die Utopie reinlugt, alles soll gratis sein, Bildung wird zum „Menschenrecht“ (es ist ein Recht, aber nur soweit, dass man nicht von der Bildung von einem Dritten abgehalten werden darf, ich frage mich, wie es mit meiner Bildungsfreiheit stünde Hayek-Seminare auf irgendeiner Uni in der neuen sozialistischen Einheitswelt anzubieten und zu besuchen?), wo jeder sich zu jeder Zeit überall in schönen klimatisierten und großen Räumen bilden darf, solange jemand anders bezahlt.

So passte es gut, dass man einige rote Flaggen mit Sichel und Hammer sah. Ebenso gesellten sich einige Fahnenschwenker der SDAJ, die „Sozialistische deutsche Arbeiterjugend“, hinzu. Zwei ältere Semester zeigten Solidarität indem sie Umhänge mit dem Schriftzug „Hier ist ‚Die Linke’“ trugen.
Der dicke Mann am Mikrophon sagte zwar richtig, dass er einige Rechtsradikale gesichtet habe und diese trotz Solidaritätsbekundung (immer wachsam sein, welche Kollegen dich unterstützen, Holzauge!) nichts dort zu suchen hätten. Aber eine Abgrenzung zu kommunistischen und linksextremen Gestalten folgte nicht. Im Gegenteil, es wurde sich noch damit verteidigt, dass es eben verschiedene Gruppen gibt und die Veranstalter sich keiner Ideologie zugehörig fühlen. Bias, folks!! Eine Linie, die dir vorschreibt, was du zu denken und wie du zu leben hat ist Ideologie in ihrer schlimmsten Form.

Ganz große Comedy bekommt man auf dem Flyer der SDAJ geboten. Sie schreiben auf ihrem Flugblättchen etwas wirr gegen die Weltwirtschaftskrise, dieses Schulsystem müsse weg, wieder gegen Banken und dass denen ausgeholfen wurde, Schulen seien Orte, wo das Recht auf Bildung verwehrt werde, etc. „Kampf diesem Schulsystem heißt Kampf dem Kapitalismus“ Lustig! Das ist Realsatire. Alles wird verknüpft mit der Illusion, dass ohne den Kapitalismus alles besser wäre. Fast schon wahnhaft.

Auch niedlich ist der Flyer eines Karl-Marx-Lesekreises (von der „Linke Liste“, einer linken politischen Hochschulgruppe). „Nicht zuletzt bedingt durch den Ausbruch der Weltwirtschaftskrise ist das Interesse an einer fundierten wissenschaftlichen Hinterfragung kapitalistischer Realität und Miserabilität gestiegen.“ Nur dass Marx dafür nicht sehr dienlich ist. Genossen, klopft eher mal bei Peter Schiff, einem der besten zeitgenössischen Ökonomen. Oder Friedman, aber das ist bei den Veranstaltern gewiss der personifizierte Teufel. Große Teile der Linken waren eben immer schon freiheitsfeindlich. Und bildungsresistent.

„Das, auf das wir mit den Liberalismus zusteuern, das ist Ideologie pur!“

sprach der Dicke am Mikrofon und der Pöb …die Menge klatschte.
Soso, es ist also „Ideologie pur“, wenn der einzelne Mensch über sein Schicksal selbst bestimmen soll, Eigeninitiative und persönliche Freiheit sind also nur reine Ideologie. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass es keine Ideologie sei, wenn der Staat sich überall einmischt und dem Individuum vorschreibt, was es zu tun hat. Dieses Heraufbeschwören des Kollektivs mitsamt der Versprechen, man spreche im Namen der Schwachen hat die größten menschgemachten Katastrophen der Geschichte hervorgebracht.
Weitere Tiraden auf die Finanzpolitik in jedem zweiten Satz. Alternativen zum Liberalismus? Was, etwa Sozialismus? Eine Forderung, welche Einzelnen also eine mehrfach gescheiterte Gesellschaftsform mit Millionen von Opfern aufzwänge, nennt die Freiheitsbestrebungen der Liberalen „Idealismus pur“. DAS, liebe Genossinnen und Genossen, ist nahe an Geschichtsverfälschung. DAS, liebe Genossinnen und Genossen, ist es, worauf falsche Ideologie hinausläuft.

Leser dieses Blogs wissen, dass ich den Liberalismus als eine Meta-Ideologie ansehe, innerhalb des Liberalismus können sämtliche andere Ideologien bestehen. Aber sollten Liberale mal versuchen im Sozialismus, Kommunismus, einer Theokratie oder sonstigen Form ihre Gesellschaftsvorstellungen zu verwirklichen, ist schnell Schluss mit lustig. Genau in dem Spannungsfeld liegt auch das notwendige Scheitern des Sozialismus und Repressionen sind die Folge. Aber davon wollen die Genossen, welche den kleinen Stalin hinter dem Vorhang tatsächlich nicht beachten wollen, nichts wissen. Man kann mit „Karl Marx Universität Trier“-T-Shirts herumlaufen. Man kann auch die rot-schwarze Anarcho-Sozialisten-Flagge schwenken. Aber bereits wenn man sich als Sympathisant oder Mitglied der „Liberale Hochschulgruppe“ zu erkennen gibt, gibt es Schimpf. „Propaganda!“ hört man aus dem Strom. „Unsozial“. Ein Blondchen mit Designersonnenbrille haucht gefühllos ein „Fick dich“. Wahnsinnig weltoffen und kritisch. Ein ganz Heller machte seinem Protest durch kurzes Spritzen aus der Wasserfalsche in Richtung liberaler Flyerverteiler Luft. Ebenso wurde mir berichtet, dass in den vergangenen Tagen regelrechtes Mobbing gegen die Mitglieder der Liberalen Hochschulgruppe geschah. Alles noch recht harmlos, doch muss man sich wirklich fragen, was das soll. Die gelben Flyer der Liberalen wurden häufig ungelesen zerrissen, zerknüllt und zu Boden geworfen. Alleine das Wort „liberal“ scheint ein Reizwort zu sein, das bei vielen linken Studenten einen pawlowschen Reflex auslöst und sie am liebsten sofort zubeißen würden. Ja, Liberale sind ein optimales Feindbild, die beißen nicht zurück, sie sind nicht gewalttätig und der momentane Diskurs gegen alles Neoliberale und das Private macht sie zu einfachen Zielscheiben, sowohl von links als auch von rechts. Was die „taz“ und die „junge welt“ (die eine ganze Beilage dem Bildungsstreik widmeten) ganz böse finden, das ist eben so, ganz ganz böse. Ja, wir haben ein Bildungsproblem. Und zwar auch und besonders bei denen, die sich das „kritisch“ auf die Stirn kleben (sozusagen als Ersatz zum Brett vorm Kopf).

Diese Studenten sind eigentlich genau solche Spießer wie die, die sie kritisieren. Ein Spießer ist jemand, der sich seinem sozio-kulturellen Umfeld anpasst ohne es zu hinterfragen. Und diese Definition passt auf die Studenten genauso wie auf die Gartenzwerg-Fans mit ihren Gartenhäuschen. Die Demo war nur ein Ausdruck dessen, was jede Spießer für sich beanspruchen: Diskurshoheit und Kontrolle.

Wobei ich auch zugeben muss, dass die Liberalen sich etwas besser hätten verkaufen können, ihre Flyer waren etwas zu polemisch aufgemacht, was zwar gut zum gesamten Bild passte, aber damit konnte man nicht wirklich jemanden erreichen. So sind Punkte wie „Der Bildungsstreik soll soziale Unruhen schüren“ schon sehr polemische Positionen. Nächstes mal nur fünf Fakten, diese dafür besser erklärt.

Mit dem Banner „Freies Denken, Freies Studieren“ kann ich mich sogar anfreunden. Aber wohl nicht wie es gemeint ist. Wege aus der Bildungsmisere gibt es viele, angefangen beim Einführen von konkurrierenden Schulsystemen (was nur durch Privatisierung zu erreichen ist), Finanzierung per Voucher-System und dann komplette Autonomie der einzelnen Institute. Die besten Systeme setzen sich durch. Da macht es nichts, dass neben der Marx-Universität eine Hayek-Uni stünde. Apropos: beim Plausch mit den deutschen Liberalen musste ich feststellen, dass das deutsche Schulsystem ebensoviel auf liberale Denker eingeht wie das luxemburgische, nämlich gar nicht. Wir machten Marx, wir machten Sartre, etwas Keynes, aber wo sind die großen Freiheitsdenker? Friedman, Hayek, Mises, Rand, Nozick? Kein Wunder, dass der Bildungsstreik in seiner jetzigen Form nicht nur Anhänger, sondern Befürworter gefunden hat, es fehlt wohl auch ganz einfach an Bildung.

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Juni 18, 2009 - Posted by | Allgemeines, Innenpolitik, Kurioses, Libertarismus, Offene Gesellschaft, Pluralismus, Toleranz | , , ,

2 Kommentare »

  1. Sehr guter Beitrag! Wer emanzipatorisch denken will, kann nicht dauernd nach (staatlicher) Umverteilung schreien, man muss auch bereit sein für sich selber zu sorgen statt diese Aufgabe an Andere abzudelegieren. Für sozial Schwächere sollte es Studentendarlehen geben.

    Bildungsfreiheit muss endlich her, aber keine freie Bildung im Sinne von „Freibier“, wo dem Wohlstandsjüngling das Studium über die Steuern der braven Kassiererin im Supermarkt mitfinanziert wird.

    Auch interessant zum Thema Bildungsfreiheit:
    http://zine.paxx.tv/?p=23

    Kommentar von CK | Juni 18, 2009

  2. Ja, die Unis sind schon immer Hochburgen des Sozialismus gewesen. Das ist aber gesellschaftlich durchaus so gewollt, denn eine liberale akademische Elite könnte unser heutigen System des Halb-Kapitalismus ernsthaft gefährden. Wenn die Leute die Bolognareform wegen ihrer Bürokratie und nicht wegen ihrer angeblichen „Liberalisierung“ eindämmen wollten, würde das der gesellschaftlichen Kontrollfunktion des Bildungssystems zuwiderlaufen.
    Wenn die Studenten aber dazu bewogen werden, Bologna aufgrund einer vermeintlichen Kapitalismuskritik zu bekämpfen, kann der Staat die Protestgruppen instrumentalisieren. Die Bildungsbürokraten verkaufen deshalb die Bolognareform bewusst unter dem Etikett „Liberalismus“. Die Studenten kämpfen dann gegen den Liberalismus und fördern so ein gesellschaftliches Umfeld, in dem Bürokraten gegen Bürokraten kämpfen.
    Aus dieser vermeintlichen „These“ und „Antithese“ entsteht dann ein Kompromiss, der in jedem Fall darauf abzielt, die Bürokratie zu verschärfen. Es ist dabei egal, ob die Bildungspolitiker oder die Protestgruppen gewinnen: das Resultat ist immer mehr Bürokratie. Divide et impera – so läuft das Spiel, das hier gespielt wird.

    Kommentar von Konstantin | Juni 19, 2009


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