L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

End the War on Drugs !

Der republikanische Texaner Ron Paul sprach sich unlängst in einer kurzen Debatte mit dem Schauspieler Stephen Baldwin erneut für die Legalisierung von Marihuana und Hanfanbau aus. Seinen Argumenten kann wohl nur zugestimmt werden.

Die Argumente von Ron Paul sind bestechend und goldrichtig, vor allem der Verweis auf die individuelle Freiheit des Einzelnen selber darüber zu entscheiden, welche Stoffe er seinem Körper und seinem Geist zufügen will.

Es wird in der Tat Zeit, dass der unsinnige „War on Drugs“, der bereits in andere Länder mit verheerenden Folgen exportiert wurde, endlich beendet wird. Nicht nur im Interesse der Konsumenten, denen heute oft gestreckter Stoff angedreht wird, sondern vor allem im Interesse der Steuerzahler, die für die Prävention, die Bekämpfung der durch die Prohibition erst geschaffenen, organisierten Kriminalität und die vielen wegen Drogen- und Beschaffungsdelikten im Gefängnis heute einsitzenden „Kriminellen“ zur Kasse gebeten werden müssen. Zudem würde die Korruption dadurch eingedämmt werden.

Aus aussenpolitischer Sicht wäre noch hinzuzufügen, dass der „War on Drugs“ vielen Interessen der USA eher im Wege steht. Allein ca. 150 Millionen Dollar jährlich werden ausgegeben um die Koka-Pflanze in Südamerika zu zerstören. Dabei kann aus dieser Pflanze auch guter Tee gewonnen werden und das Kauen der Blätter ist eine Tradition der indigenen Kultur, die im Gegensatz zu manchen anderen Traditionsriten auf diesem Planeten auch keine Menschenrechte verletzt. Die Leidtragenden von Sprühaktionen (die Natur und Umwelt schädigen, das Grundwasser vergiften und somit eben auch den dort lebenden Bauern und ihren Familien, vor allem Kindern, gesundheitlichen Schaden zufügen) und anderen Massnahmen (u.a. dem Einsatz von Biowaffen gegen den Drogenanbau) hingegen werden nur gegen die USA aufgebracht.

Der wirklich zum echten Krieg gewordene „War on Drugs“ unterstützt sozialistische und sonstwelche antiamerikanischen Tendenzen in anderen Teilen der Erde. In Afghanistan steht er zudem den eigentlichen Interessen des Westens im Weg, denn der zusätzliche Kampf gegen Opiumfelder behindert nur den gegen die djihadistischen Taliban. In der Tat finanzieren sich zwar gerne auch Terroristen mit Drogenanbau, so dass die Ziele dieser Kriege sich oft überschneiden, gerade dies spricht aber eben für eine Legalisierung aller Drogen um diesen Guerillatruppen endlich ihre lukrative Hauptfinanzierungsquelle zu nehmen (und dies ganz ohne tote Soldaten).

Zeit also endlich über den Irrtum der weltweiten Prohibition und seine absurden Folgen nachzudenken, in den USA, in Europa, aber auch in der UN-Drogenkommission, vor der der bolivianische Präsident Evo Morales unletzt in Wien in einem Akt zivilen Ungehorsams medienwirksam ein Kokablatt verspeiste.

Mehr dazu hier:

Biowaffen für den Drogenkrieg
„Das Pilzprojekt ist reine Geldverschwendung und bringt Völker rund um den Erdball gegen uns auf. Was wir vielleicht wirklich bräuchten, ist ein Pilz, der Politiker angreift.“ 😉

Drogen, das ist Wirtschaft, Mann !

Frieden durch Friedman

Drogen sind Privatangelegenheit

März 17, 2009 - Posted by | Klassischer Liberalismus, Libertarismus | ,

6 Kommentare »

  1. Sehr schöner Artikel zu dem Thema:
    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/08/16/AR2009081601758.html

    Kommentar von CK | August 17, 2009

  2. Do kann een der Tschechei nemmen zou gratuléieren:
    http://news.rtl.lu/news/international/51969.html

    Kommentar von CK | Dezember 15, 2009

  3. Law Enforcement Against Prohibition:

    Kommentar von CK | Januar 20, 2010

  4. Jim Gray is absolutely right:
    http://reason.com/blog/2010/03/08/reasontv-judge-jim-gray-on-the

    Kommentar von CK | März 10, 2010

  5. Widerlich:
    http://reason.com/blog/2010/05/05/video-of-swat-raid-on-missouri

    (Hier gefunden: http://www.freilich.ch/blog/?p=773)

    Stoppt diesen Wahnsinn endlich!!!

    Kommentar von CK | Mai 7, 2010

  6. Mexikos Ex-Präsident Vicente Fox zur Legalisierung von Drogen:
    http://www.theeuropean.de/vicente-fox/4327-drogensucht-und-organisiertes-verbrechen

    Kommentar von CK | September 28, 2010


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