L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Campagne de boycott d’Israel!

Dass die Ausmaße der letzten antisem antiisraelischen/antizionistischen Bekundungen stellenweise bedrohliche Ausmaße hatten (und weiterhin haben, wenn auch nicht mehr so offen), ist hinlänglich bekannt. Die Nouveau Parti Anticapitaliste scheint sogar noch stolz darauf zu sein, dass einige der Israelhasserkritiker unbescholtene Bürger belästigen und weiterhin zum Boykott israelischer Waren aufrufen. Anders ist dieses kritiklose Ton- und Bilddokument, samt Aufzählung israelischer Produkte im Abspann, nicht zu erklären.

Siehe auch:
achgut.de und Junge Welt

Übrigens, falls jemand weiß, wo ich hier in der Gegend eine anständige Auswahl an israelischem Wein finde, kann sich ja mal bei mir melden.

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März 1, 2009 - Posted by | Antisemitismus, Video

1 Kommentar »

  1. Erschreckend finde ich vor allem die Frau, die meint, selbst unter der Apartheid sei es den Menschen besser ergegangen als in Gaza, wo der egtl. Terror ja ohnehin von der Hamas und anderen extremistischen Gruppen veranstaltet wird.

    Ausserdem zeigt sich wieder etwas, was mir auch schon öfters aufgefallen ist: die sog. anti-imperalistische Linke argumentiert völkisch-national, indem sie Produkte boykottieren will, bloss weil sie aus einem bestimmten Land/von einem bestimmten Volk stammen. Wer solche Linke hat, braucht egtl. keinen LePen mehr.

    Was mich hingegen als klassisch Liberalen seit längerem beschäftigt, ist die Frage ob man überhaupt gegen irgendein Land Boykott-Sanktionen verhängen sollte (zumal die ja oft kontraproduktiv sind und propagandistisch vom Diktator ausgeschlachtet werden können um die Wut des eigenen Volkes auf die Sanktionierer umzuleiten und m.W. hat eine Embargopolitik nirgendwo viel gebracht ausser leidende Zivilisten).

    Ich bin ja für Freihandel. Nichtsdestotrotz ist jedoch klar, dass wenn ich iranische Produkte kaufe, damit AUCH Steuergelder an das iranische Mullah-Regime bezahlt werden, mit denen wiederum die Atombombe vlt. finanziert wird. Ein moralisches Dilemma.

    Persönlich gehe ich aber ohnehin einkaufen ohne mich groß zu fragen woher die Produkte eigtl. kommen und ich so ein kollektivistisches, nationalistisches Denken auch sws blöd finde. Einen Aufwand wie die Menschen da in diesem Video betreiben, finde ich daher lächerlich. Abgesehen davon dass die null Respekt vorm Eigentum und der Freiheit Anderer zeigen.

    Mit anderen Worten: lasst uns mit allen Ländern dieser Erde Handel betreiben (man kann die Marktakteure nicht in Kollektivhaftung für die Verbrechen ihrer Herrscher nehmen), auch mit dem Iran von mir aus (was im übrigen Deutschland und Frankreich ja auch angeblich massiv tun).

    Was meinen etwaige Mitleser denn zu diesem heissen Eisen und meiner sicherlich umstrittenen Meinung ?

    Kommentar von CK | März 1, 2009


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