Games & Klischee
Videospiele werden Gegenstand der Akademie. Was für Gamer längst ein alter Hut ist, wenn auch hauptsächlich auf soziologischer Ebene, kommt nun auch endlich in Luxemburg an. Ob die Prämissen allerdings so vielversprechend sind, wage ich zu bezweifeln.
Gegen den nationalen Wassereinheitspreis
In Luxemburg tobt seit einigen Wochen eine heftige Debatte zwischen den Parteien und teilweise auch innerhalb der Parteien selbst über die Idee eines nationalen Wassereinheitspreises. Jene Idee wird insbesondere von den Nordsektionen der CSV vertreten, da die Menschen im weniger dicht besiedelten Norden höhere Wasserpreise zahlen müssen als die Menschen in der Hauptstadt und im Süden des Landes. Die Preise variieren landesweit wohl in der Tat zwischen 4 und 12 Euro pro Fuder. Ich bin wie viele, aber bei weitem nicht alle, in meiner Partei massiv gegen den nationalen Wassereinheitspreis. Wieso, werde ich kurz in diesem Artikel erläutern.
Among the Indigenous Peoples of the Amazon
He was already mentioned twice on this blog: Hernando de Soto, the famous peruvian economist. Namely here and here. Now I want to share the following documentary with our readers. It deals with Indigenous Peoples of the Amazon and their problems explained in de Sotos book “The mystery of capital”.
Dräi Véirel vun de Leit zu Letzebuerg…….an den Index
„5vir12“ Mitbegründer Raym Schadeck hat auf seinem Blog sowie in verschiedenen Tageszeitungen unter dem Titel „Drai Véirel vun de Leit zu Letzebuerg si géint e System, deen anti-sozial ass“ zum Thema Indexierung publiziert. Dabei geht es um den Vorschlag die (automatische) Indexanpassung auf einen Maximallohn von 5000 Euro zu begrenzen, da die ungedeckelte Anpassung „anti-sozial“ sei. Die demoskopische Aussage will ich nicht in Frage stellen. Leider muss ich jedoch feststellen, dass Kollege Schadeck diese Ansicht teilt. Wenn er dann auch noch versucht, diese Aussage mit bedenklichen Argumenten zu rechtfertigen, dann muss er mit meinem energischen Widerspruch rechnen.
Wo der Hoeness recht hat, hat er recht.
Spätestens seit diesem Beitrag wissen unsere Leser, dass ich alles Andere als ein Fan des FC Bayern bin. Ich bin Sechziger durch und durch und werde es auch immer bleiben. Einmal Löwe, immer Löwe! Aber die wirtschaftlichen Fähigkeiten eines Topmanagers- wie Uli Hoeness definitiv einer ist- habe ich schon immer gelobt.
Plädoyer für den Kommunismus
Ein bisschen Provokation gefällig? Nachdem die Linke bemerkt hat, dass liberale Positionen vielleicht gar nicht so daneben sind, ist es vielleicht an der Zeit für Liberale sich einzugestehen, dass eine Annäherung an das Gespenst des Kommunismus ein paar Überlegungen wert sein könnte.
Kollektivisten aller Parteien vereinigt euch…gegen das Eigentum!
Vor Monaten hat der Premier das Scheitern der Regierungspolitik in Sachen Wohnungsbau eingestanden. Dabei kann man nicht behaupten, die verschiedenen politischen Eingriffe hätten nichts gebracht, haben sie doch beträchtlich zur Verknappung und somit zur Verteuerung des Wohnraumes beigetragen. Scheinbar war dies jedoch nicht die Absicht der multiplen staatlichen Eingriffe, doch anstatt die fehlgeschlagenen Maßnahmen zurückzunehmen, werden von den staatsgläubigen Politikern zusätzliche auf den legislativen Weg gebracht. So wurde eine Strafsteuer auf ungenutztem Wohnraum und unbebauten Grundstücken in die Welt gesetzt. Diese scheiterte aber erst einmal an verfassungsrechtlichen Bedenken, besonders an dem Prinzip der Gemeindeautonomie.
Primat der Politik in Währungsfragen – nein danke ! (2)
Um die Auswirkungen des Primates der Politik auf Währungsfragen einzusehen, hatte ich Ihnen, lieber Leser, in meinem vorigen Beitrag Gelegenheit gegeben, selbst in die Rolle der Politik zu schlüpfen und zu erfahren was Sie in dieser Position unternehmen könnten und würden. (*)
Primat der Politik in Währungsfragen – nein danke ! (1)
Während einer Pressekonferenz gab sich der DP-Europaabgeordneter Charles Goerens gewohnheitsmäßig optimistisch in Bezug auf die Eurokrise und den (immer unwahrscheinlicher werdenden) Verbleib Griechenlands in der Eurozone. Nach einheitlich lautenden Presseberichten forderte der liberale Abgeordnete in diesem Zusammenhang ein Primat der Politik über die Märkte. Ob eine solche Forderung mit liberalen Prinzipien vereinbar ist, darf wohl angezweifelt werden, ist jedoch nicht die Frage welche mich hier und heute beschäftigt.
Πατάτα für alle
Während die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Lagarde fordert, dass die Griechen Steuern zahlen sollen, um sich selbst zu helfen, sind andere schon deutlich weiter.
An Großhändlern und Supermärkten vorbei haben sich einige Leute zusammengetan um Kartoffeln an den Mann und die Frau zu bringen. So sieht Selbsthilfe aus: Elias Tsolakidis zu seinem Projekt Kartoffeln von regionalen Kleinbauern in der Region zu verkaufen (DRadio Kultur, 10 min). Die Bauern bekommen mehr Geld und es kommt die Käufer günstiger.



