L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

“Sexarbeit an sich ist nicht patriarchal”

Ein Gespräch per Mail mit Undine de Rivière.

Undine arbeitet im Studio Rex in Hamburg.

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Februar 5, 2014 Posted by | Toleranz | , , , , , , | 6 Kommentare

Backlash

Auch wenn ich mir von der neuen Regierung Luxemburgs außer dem Prädikat “Kein Juncker mehr” nicht viel erwarte, so sind doch auf den Nebenschauplätzen einige Fortschritte zu verzeichnen. Das Abschaffen des Religionsunterrichts gehört dazu. So ist es nur normal, dass das Imper… Bistum zurückschlagen wird.

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Dezember 16, 2013 Posted by | Neues aus Luxemburg, Philosophie, Religion, Toleranz | , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Aufregung im Marienland

Seit einigen Tagen dreht sich die öffentliche Debatte hierzulande nicht mehr allein um das wundersam wiederentdeckte Kernkraftwerk an unseren Landesgrenzen, sondern auch um eine Werbekampagne des Vereins “AHA” – nein, nicht die norwegischen Popper sind gemeint, sondern die “Allianz von Humanisten, Atheisten und Agnostiker” Luxemburgs. Diese recht junge Vereinigung unterscheidet sich von den traditionellen laizistischen Organisationen wie der “Libre Pensée” und “Liberté de conscience” insofern, dass sie nicht bei der Forderung nach “Trennung von Kirche und Staat” stehen bleibt, sondern selbst als eine Art atheistisch-humanistische (Un-)Glaubensgemeinschaft auftritt, und analog zu anderen Glaubensgemeinschaften eigene “unreligiöse” Rituale anbieten will. Auch gemein mit anderen Glaubensgemeinschaften ist die nicht sehr transparente Finanzierung des offenbar recht finanzstarken Vereins – von einem millionenschweren Mäzen, der anonym bleiben will, ist die Rede. Weiterlesen

April 21, 2011 Posted by | Allgemeines, Neues aus Luxemburg, Offene Gesellschaft, Religion, Toleranz | , , | 1 Kommentar

Gegen Irrtümer

Was Manfred schreibt, interessiert mich nicht. Klaro bin ich, wie ich im Folgenden hoffentlich zeigen werde, mitverantwortlich für den Niedergang der (konservativen) Welt (welcher übrigens schon seit tausenden von Jahren gegenüber jeder neuen Generation oder Idee proklamiert wird, also Fazit: blablablabla). CK hat aber einige Punkte aufgeworfen, die ich nicht unkommentiert lassen möchte, da sie im Kommentarbereich zur Fußnote degradiert werden würden.

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Oktober 25, 2010 Posted by | Konservativismus, Offene Gesellschaft, Pluralismus, Toleranz | , , | 16 Kommentare

Freiheit von den Andersdenkenden

“Denn wer die Freiheit im Internet schätzt, sollte sie auch aktiv verteidigen”, so die grün-alternative Woxx (Ausgabe vom 15.10.2010) in einem Beitrag über die Asti-Initiative “Pour un facebook tolérant“. Die Autorin sieht die Toleranz wie die Freiheit im Netz insbesondere durch eine “Facebook-Seite im Internet” [sic!] gefährdet, die “mit der Luxemburger Nationalfahne Stimmung macht” und dort unter anderem mit Slogans wie “Géint d’Islamiséierung vun Europa” und “Lëtzebuerg erenner dech un deng Wuerzelen” usw. auftreten soll. Weiterlesen

Oktober 18, 2010 Posted by | Allgemeines, Neues aus Luxemburg, Offene Gesellschaft, Toleranz | | 1 Kommentar

Zeichnet Mohammed!

Die South-Park-Erfinder Matt Stone und Trey Parker und der Sender ComedyCentral sind leider eingeknickt. Anlässlich der Morddrohungen gegen die beiden (“Wollt ihr so enden wie Theo van Gogh?”) wurde die Folge mit Mohammed im Bärenkostüm nun wohl doch zensiert und steht auch nicht (mehr?) zum Download im Internet bereit. Selbst auf youtube wurde Videomaterial (offiziell wegen Urheberrechtsverletzung) entfernt.

Bei einem gewissen Dan Savage hat nun jemand zum großen Mohammedmaltag am 20.5. aufgerufen. Eine gute Aktion, die bereits Wochen vorher unterstützt werden sollte und auch schon Zuspruch beim libertären Magazin Reason fand, die die besten, eingesendeten Karikaturen auf ihrer HP publizieren wollen.

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April 29, 2010 Posted by | Islamismus, Offene Gesellschaft, Pluralismus, Toleranz | , , , , | 4 Kommentare

Israeli Apartheid Week?

Ich schätze die Kollegen von sokrates.lu sehr. Ihr Portal hat die luxemburger Internetlandschaft bereichert und es ist immer wieder interessant den Diskussionen zu folgen, doch geht einer ihrer letzten Artikel arg am Kern des Problems vorbei und verharrt auf den üblichen Klischees. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie schnell der Versuch einer Kritik in Vorurteile zu fallen droht.

Es geht um die Israeli Apartheid Week. In dieser zweiwöchigen Woche vom 1. bis zum 14. März wird den Ungleichheiten zwischen Israelis und palästinensischen Arabern gedacht.

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März 8, 2010 Posted by | Antisemitismus, Israel, Judentum, Offene Gesellschaft, Pluralismus, Toleranz | , , | 3 Kommentare

Legalize sex work!

In Frankreich wird anscheinend darüber debattiert ob “Maisons closes” wieder zugelassen werden sollen. Zeit sich auch auf LfL mal mit dem Thema käufliche Liebe (welche bei unseren deutschen Nachbarn ja seit dem rot-grünen Prostitutionsgesetz von 2002 legal betrieben werden darf) auseinanderzusetzen. (Achtung, SEHR LANGER Text diesmal!!!)

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Februar 4, 2010 Posted by | Klassischer Liberalismus, Offene Gesellschaft, Pluralismus, Toleranz | , , , | 16 Kommentare

Die spinnen, die Iren! Für das Recht auf Blasphemie!

Seit 1.Januar können in Irland Geldstrafen bis zu 25.000 Euro verhängt werden, wenn jemand blasphemische Inhalte veröffentlicht. Was soll man dazu noch sagen? Dass ein eigentlich respektabler EU-Mitgliedsstaat wie Irland ein solches nahezu mittelalterlich anmutendes Gesetz verabschiedet, ist gegen jeden gesunden Menschenverstand. Die dafür verantwortlichen Parlamentarier und die dieses Gesetz begrüssenden Teile des irischen Volkes sollten sich schämen.

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Januar 6, 2010 Posted by | Irland, Offene Gesellschaft, Pluralismus, Toleranz | , , , | 16 Kommentare

Die Casa Zitha-ein paar Gedanken zur Sterbehilfe

März dieses Jahres trat in Luxemburg bekanntlich ein Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe in Kraft, welches auf Initiative von Jean Huss(Déi Gréng) und Lydie Err(LSAP) ausgearbeitet wurde (die sicherlich auch davon profitierten, dass die Euthanasiefrage nicht Teil des schwarz-roten Koalitionsvertrages war), von einer parlementarischen Mehrheit votiert wurde (allerdings wegen einem juristischen Widerspruch zum Palliativgesetz vom Staatsrat als überarbeitungsbedürftig vorher schonmal blockiert wurde) und so ganz nebenbei eine Verfassungskrise auslöste, da der Großherzog es zunächst nicht unterschreiben wollte und dies dann auch erst tat nachdem die Verfassung so geändert wurde, dass er keine moralische Sanktion mehr mit seiner Unterschrift abgeben musste. Ein Gesetz, um welches es soviel Wirbel gab wie selten um ein Gesetz in Luxemburg. Eine hitzige Debatte, bei der auch die katholische Kirche munter mitmischte, fand somit zugleich ihr Ende- vorerst jedenfalls. Ab März herrschte Ruhe um die Sterbehilfe. Bis vor kurzem.

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November 6, 2009 Posted by | Innenpolitik, Neues aus Luxemburg, Offene Gesellschaft, Pluralismus, Toleranz | , | 2 Kommentare

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