Wahlrecht für jeden? Nein! Eine Gegenargumentation.
Alle Jahre wieder kommt in Luxemburg die Debatte über ein mögliches Ausländerwahlrecht auch auf nationaler Ebene auf. (Auf kommunaler Ebene können Ausländer unter gewissen Bedingungen sich bereits freiwillig in die Wahllisten eintragen lassen und somit an Gemeindewahlen teilnehmen.) Dabei werden etliche durchaus nachvollziehbare Argumente von Gegnern wie Befürwortern angeführt, die einem die Entscheidung nicht unbedingt leicht machen. Persönlich bin ich jedoch gegen ein Wahlrecht für Ausländer und ich werde hier kurz erläutern wieso.
Wahlrecht für jeden: ein Plädoyer
Wenn man sich entscheidet irgendwo in der Fremde zu leben, sollte man am politischen Leben dort teilhaben dürfen. Sollte man.
Games & Klischee
Videospiele werden Gegenstand der Akademie. Was für Gamer längst ein alter Hut ist, wenn auch hauptsächlich auf soziologischer Ebene, kommt nun auch endlich in Luxemburg an. Ob die Prämissen allerdings so vielversprechend sind, wage ich zu bezweifeln.
Popkultur und Freiheit (VIII): Heino – Mit freundlichen Grüßen
Ich hätte nicht erwartet, dass das Konzept aufgehen würde. Das ganze Drumherum sprach dagegen: plump inszenierte Rockerschelte mitsamt erfundenen Zitaten durch die Bild-Zeitung, schwache Cover-Versionen einiger stellenweise ebenso schwacher Songs. Und dann noch Heino als Jugendschreck par excellence. Aber Platz 1 in den Albumcharts spricht eine andere Sprache. Doch warum eigentlich nicht?
Warum Geisteswissenschaften?
Es ist mittlerweile schwierig geworden, auch Akademikern gegenüber, die Zweckmäßigkeit von Geisteswissenschaften zu erläutern.
Der weiße Mann, die Einheitsrasse und der Tribalismus
Samstags lese ich oft so nach, was ich während der Woche so in Zeitungen und Blogs verpasst habe bzw. was ich zu einer genaueren Analyse mir erstmal für später aufbewahrt habe. Heute morgen musste ich dabei gleich zweimal den Kopf schütteln. Zunächst erneut und wieder mal über Jakob Augstein, zum Anderen aber auch über Vera Lengsfeld von der Achse des Guten.
Religion, Kirche und Freiheit
Manuel macht auf seinem Blog auf einen Kommentar aufmerksam, welcher zeigt, wo zwischenzeitlich die Diskussion über die längst überfällige Trennung von Kirche und Staat steht. Nicht nur hat der aktuelle Bischof bereits gezeigt, dass ein Dialog jenseits einseitiger Zustimmung nicht auf der Agenda zu stehen scheint, auch schreiben mehr oder minder bekannte Kommentatoren ihre bejahende oder eben entgegengesetzte Meinung dazu in den Luxemburger Medien. Soweit so gut.
Die Piraten – nein, danke!
Es ist immer spannend mitzuerleben, wie eine neue Partei gegründet wird, sich anzusehen welche Menschen aus welchen Milieus sie anzieht, welche Gründe es für ihr Aufkommen gibt, wie sie ihre ersten Wahlprogramme entwickelt- natürlich mit dem obligatorischen Hinweis, vieles einfach ganz anders, natürlich moderner, besser und fortschrittlicher zu machen als die etablierten Parteien. Auch die Presse findet solche Parteineugründungen sehr spannend und berichtet ausgiebig über diese. Jedenfalls sofern die neu gegründete Partei einen Nerv der Zeit getroffen hat und allein deswegen tatsächlich bereits echte Erfolgschancen hat, welche eine x-beliebige Splitterpartei selten bis nie hat. Zeigen dann noch Umfrageergebnisse oder gar echte Wahlen, dass dem wirklich so ist, überschlagen sich bald die Meldungen über die neue Partei und ihre Vertreter. Eine Eigendynamik entwickelt sich.
Die Piraten – aber gerne!
Sämtliche Diversifikation im politischen Bereich ist erstrebenswert. Und dennoch: Immer wenn eine neue Partei die politische Landschaft betritt, stellt sich die Frage ob dies nötig ist. Dies bringt natürlich zuerst die etablierten Parteien in Bedrängnis, nur schießt deren Kritik diesmal ins Leere. Die PP steht vor einem Problem, das keine andere zu lösen hatte: Es wird von ihr verlangt was keine andere, und sei es noch so etablierte, Partei meistern musste.
Freiheit für Hamza Kashgari
Jo@chim vom A-Team hat bereits alles Nötige gesagt. Der Blogger Hamza Kashgari wird wegen einiger religionkritischer Tweets mit dem Tode bedroht. Als Blogger und Liberale kann uns das nicht kalt lassen. Allen hier lesenden Freunden der offenen Gesellschaft möchte ich deswegen Jo@chims Appell ans Herz legen:
Verbreiten Sie die das Mem Für das Menschenrecht auf Zweifel: Freiheit für Hamza Kashgari! in den sozialen Netzwerken und Blogs weiter. Fordern Sie den zuständigen Minister auf, ebenfalls im Namen der Bundesregierung zu protestieren:
Nur der Streisandeffekt kann unseren Bloggerkollegen vor der Death Row retten!
(“geklaut” bei lalibertine.)




