Wahlrecht für “jeden”? Keine Gegenargumentation, ein Gegenstandpunkt
Im 18. Jahrhundert im wesentlichen noch ein politisches Schimpfwort. Im 19. Jahrhundert noch eine politische Bewegung unter mehreren, irgendwo eingeklemmt zwischen Liberalismus und Sozialismus. Im 20. Jahrhundert ein politisches Schlagwort, das seinesgleichen sucht, auf das sich alle berufen, selbst Josef Stalin (der Verfasser der “demokratischsten Verfassung auf der Welt“) und Adolf Hitler. Das Gottesgnadentum hat abgedankt, als Unterpfand und Begründung der Herrschaft muss letztlich der nicht weniger mystische “Wille des Volkes” herhalten. Es gab und gibt keine Alternative mehr zur “Demokratie”.
Wahlrecht für jeden? Nein! Eine Gegenargumentation.
Alle Jahre wieder kommt in Luxemburg die Debatte über ein mögliches Ausländerwahlrecht auch auf nationaler Ebene auf. (Auf kommunaler Ebene können Ausländer unter gewissen Bedingungen sich bereits freiwillig in die Wahllisten eintragen lassen und somit an Gemeindewahlen teilnehmen.) Dabei werden etliche durchaus nachvollziehbare Argumente von Gegnern wie Befürwortern angeführt, die einem die Entscheidung nicht unbedingt leicht machen. Persönlich bin ich jedoch gegen ein Wahlrecht für Ausländer und ich werde hier kurz erläutern wieso.
Wahlrecht für jeden: ein Plädoyer
Wenn man sich entscheidet irgendwo in der Fremde zu leben, sollte man am politischen Leben dort teilhaben dürfen. Sollte man.
Games & Klischee
Videospiele werden Gegenstand der Akademie. Was für Gamer längst ein alter Hut ist, wenn auch hauptsächlich auf soziologischer Ebene, kommt nun auch endlich in Luxemburg an. Ob die Prämissen allerdings so vielversprechend sind, wage ich zu bezweifeln.
Warum Geisteswissenschaften?
Es ist mittlerweile schwierig geworden, auch Akademikern gegenüber, die Zweckmäßigkeit von Geisteswissenschaften zu erläutern.
Zu Fragen der Homo-Ehe, der verschiedenen Lebensformen und der Regenbogenfamilie
Letzte Woche veröffentlichte Bloggerkollege Fernand Kartheiser, seines Zeichen erzkonservativer Abgeordneter des ADR und der in Luxemburg bekannteste Gegner der “Homo-Ehe” und vor allem der Adoption von Kindern durch Homosexuelle, eine Kritik an der von der Piratenpartei angestrebten “zeitgemässen Geschlechter- und Familienpolitik”. Vier Tage später bezeichnete er die Grünen als “Partei ohne Herz und Gewissen” wegen deren Argumentation zur Verteidigung der “Homo-Adoption”.
Ich habe nicht vor, Grüne und Piraten hier nun groß zu verteidigen, aber ich würde gerne ein paar Worte aus meiner eigenen liberalen Sicht zum Thema “Homo-Ehe” und “Regenbogenfamilien” sagen und vor allem zu Kartheisers Argumenten dagegen.
Der weiße Mann, die Einheitsrasse und der Tribalismus
Samstags lese ich oft so nach, was ich während der Woche so in Zeitungen und Blogs verpasst habe bzw. was ich zu einer genaueren Analyse mir erstmal für später aufbewahrt habe. Heute morgen musste ich dabei gleich zweimal den Kopf schütteln. Zunächst erneut und wieder mal über Jakob Augstein, zum Anderen aber auch über Vera Lengsfeld von der Achse des Guten.
Liberal und Dirndlspaß dabei
Der ganze #aufschrei ging ein bisschen an mir vorbei. Erstens hatte ich viel um die Ohren, zweitens war auch in meinem politisch nicht uninteressierten Umfeld das Thema irgendwie gar kein konkretes. Es schien zunächst mehr eine Mediensache zu sein (insbesondere des Spiegels) als etwas, was mein Umfeld direkt betraf. Soweit so uninteressant. Interessant wurde es für mich bei der (doch recht späten) Reaktion der liberalen Bloggosphäre.
Wir sind alle Cyberkriminelle
Aus der Gesetzesvorlage 6514 zur “Cyberkriminalität”:
“Art. 3. – Le Code pénal est modifié et complété comme suit: (…)
Quiconque aura publiquement pris un nom, ou une identification de quelque nature qu’elle soit, qui ne lui appartient pas sera puni d’un emprisonnement de huit jours à un un, et d’une amende de 251 euros à 3.000 euros, ou d’une de ces peines seulement.” Weiterlesen »
Religion, Kirche und Freiheit
Manuel macht auf seinem Blog auf einen Kommentar aufmerksam, welcher zeigt, wo zwischenzeitlich die Diskussion über die längst überfällige Trennung von Kirche und Staat steht. Nicht nur hat der aktuelle Bischof bereits gezeigt, dass ein Dialog jenseits einseitiger Zustimmung nicht auf der Agenda zu stehen scheint, auch schreiben mehr oder minder bekannte Kommentatoren ihre bejahende oder eben entgegengesetzte Meinung dazu in den Luxemburger Medien. Soweit so gut.



