Yaron Brook steht Rede und Antwort
Vor über zwei Jahren hielt Dr.Yaron Brook einen Vortag in seiner alten Heimat Israel über den Krieg des Westens gegen islamistischen Totalitarismus. Im Anschluß daran gab es eine interessante Fragestunde, bei der sich Brook u.a. zu folgenden Themen erfrischend unkonventionell äusserte: Hedonismus in Europa, den Schutz unschuldiger Palästinenser im Kampf gegen Hamas und Hisbollah, den Irakkrieg und die gefährliche, ihm zugrundeliegende altruistische Ethik, Iran, Syrien, die Wehrpflicht, die „Religious Right“ in den USA, den widerlichen Postmodernismus, die von ihm abgelehnte Libertarian Party und Ron Paul.
Die betreffenden Antworten kann man sich hier ansehen.
Dass Immanuel Kant allerdings der ultimative intellektuelle Bösewicht Europas gewesen sein soll, will mir nicht so recht in den Kopf. Allerdings kenne ich auch nicht wirklich viel von Kant. Nur das was der Ottornormalbürger halt so aus der Schule weiß, den kategorischen Imperativ bspw. hielt und halte ich aber durchaus für eine sinnvolle, moralische Regel. Und war nicht Kant sogar pro Individualismus? Vielleicht kann mir das eines Tages mal jemand näher erklären.
Wider den Hass auf Menschen
Arne Hoffmann zitiert eine interessante Frage aus der taz in seinem Blog.
Arne und der Islam
Bei Arne Hoffmann lese ich ab und zu mal mit. Er fiel mir vor Jahren bereits positiv auf durch seine kritische Haltung zum Radikalfeminismus (auch mir liegt die Überwindung jeglicher Form von Diskriminierung, auch gegen Männer, am Herzen, auch mir ist jede Form von Kollektivismus zuwider (wovon allerdings auch Genderama leider oft nicht frei ist), ich wünsche mir ein Ende des Geschlechterkampfes und komplette Gleichberechtigung (nicht Gleichheit!) von Mann und Frau in allen Lebensbereichen), aber auch vor allem wegen seinem Einsatz für die sexuelle Freiheit (Vor allem seine Verteidigung von sogenannter „Gewaltpornographie“ fand ich als Freund von BDSM-Erotik nahezu legendär.) Ich nehme ihm seine (radikal-)liberale Haltung insgesamt also durchaus ab und daher ist er mir eigentlich recht sympathisch. Doch bezüglich Islam und Nahostkonflikt kann ich ihn nicht verstehen.
Interview mit einem Saudi
Am 23.4.2009. gab Ibrahim Al-Buleihi, ein bemerkenswerter saudischer Intellektueller, in der Tageszeitung Okaz ein unglaublich tolles und überraschend pro-westliches und islamkritisches Interview, was zu lesen für die Fans unseres Blogs ein Genuß sein sollte:
Auf französisch: Un intellectuel saoudien : la civilisation occidentale a libéré l’être humain
Auf englisch: If It Were Not for the Accomplishments of the West, Our Lives Would Have Been Barren
Bitte mehr davon!



