Ben-Dror Yeminis Vortrag in Norwegen
Ein treuer LfL-Leser machte mich die Tage auf die folgenden zwei Videos aufmerksam. Sie zeigen einen Vortrag des israelischen Journalisten Ben-Dror Yemini bei einer NGO in Norwegen. Es geht um die vielen Lügen, die bei Diskussionen über den Nahostkonflikt leider gerne in den Raum geworfen werden: über den Apartheidsvorwurf, Menschenrechtsverletzungen der IDF, Richter Goldstone, die Flüchtlingsproblematik, verpasste Friedenschancen der Araber, UN-Resolutionen, die Zahl der Kriegstoten und vieles mehr.
Ein paar abschliessende Gedanken zum Biermann-Prozeß sowie den Luxemburger Juden und ihrem Verhältnis zum Zionismus
Marguerite Biermann wurde freigesprochen. Aus liberaler Sicht begrüsse ich das insofern, als daß dem Staat meines Erachtens nicht die Macht zuteil werden sollte, die Redefreiheit zu regulieren. Dass diese Frau für mich dennoch unverantwortlicherweise antisemitische Klischees bedient, daran ändert dieser Freispruch jedoch nichts.
Besagter Prozeß brachte mich die Tage jedoch auch dazu nochmal allgemein über die Luxemburger Juden, ihr Verhältnis zu Israel, dem Nahostkonflikt und dem Zionismus nachzudenken. Diese Gedankengänge möchte ich gerne hier festhalten und zur Diskussion einladen.
Britisch-israelisches Verhältnis derzeit mehr als angespannt…
Zwischen Großbritannien- der Nation, die nicht unmaßgeblich ihr Scherflein zum Nahostkonflikt beigetragen hat und deren Appeasementpolitik ich im Falle Wilders bereits aufgezeigt habe- und Israel hängt wieder mal der Haussegen schief.
Entscheidung im Fall Biermann & Kommentar
1000 Euro auf Bewährung und Zahlung eines symbolischen Euros.
Meinungsfreiheit auch für Antizionisten, daher: Freispruch für Frau Biermann!
Frau Biermann drohen 1000 Euro Strafe wegen Volksverhetzung bzw. Aufruf zum Hass.
Broder/Follath: “Gebt den Juden Schleswig-Holstein!”
„Wenn Deutsche Israel kritisieren“ lautet der Untertitel des neuesten Buches von Henryk M. Broder. Genau genommen ist es eher ein Buch mit Broder, denn es beschreibt einen kurzen, dafür intensiven E-Mail-Wechsel zwischen Broder und Erich Follath.
Israeli Apartheid Week?
Ich schätze die Kollegen von sokrates.lu sehr. Ihr Portal hat die luxemburger Internetlandschaft bereichert und es ist immer wieder interessant den Diskussionen zu folgen, doch geht einer ihrer letzten Artikel arg am Kern des Problems vorbei und verharrt auf den üblichen Klischees. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie schnell der Versuch einer Kritik in Vorurteile zu fallen droht.
Es geht um die Israeli Apartheid Week. In dieser zweiwöchigen Woche vom 1. bis zum 14. März wird den Ungleichheiten zwischen Israelis und palästinensischen Arabern gedacht.
Wiederholungstäterin Biermann lernt einfach nichts. Oder: Eine verwirrte Ex-Richterin sieht den ewigen Juden.
LfL berichtete bereits über Marguerite Biermanns peinliche antizionistische und durchaus in einem “modernen” Gewand antisemitische Vorstellung in der RTL-Sendung “Carte blanche”. Doch die Dame hat immer noch nicht eingesehen, dass sie zu weit gegangen ist und ließ ihren widerlichen Unfug heute nochmal im sozialdemokratischen Tageblatt- welches ja für seine USA- und Israelfeindlichkeit seit langem bereits bekannt ist- publizieren.
Antizionismus IST Antisemitismus
Gestern sorgte in meinen Augen mit Marguerite Biermann eine ehemalige Luxemburger Richterin (!) für einen kleinen, von der Luxemburger Öffentlichkeit weitestgehend unbemerkt gebliebenen und vielleicht auch von einigen heimlich für gut befundenen Skandal. Bei RTL tönte sie in der Radiosendung “Carte Blanche” anlässlich des ersten Jahrestages der letzten Gazainvasion lautstark, Antizionismus sei kein Antisemitismus, sondern im Gegenteil sogar pro-semitisch. (Audio (ab Minute 22)) Die betreffende Rede ist mittlerweile- wieso auch immer, ein Schelm, wer Böses dabei denkt- von der RTL-Homepage verschwunden und daher leider nicht mehr anklickbar. Doch dank Google Cache konnte ich sie nochmal vor dem endgültigen Verschwinden ins Datennirvana retten und werde sie nun bewusst hier veröffentlichen, da – geistiges Eigentum hin oder her- eine solche Rede nicht unter den Teppich gekehrt gehört und ich sie zudem hier auch kommentieren möchte um zugleich damit klarzumachen, dass Antizionismus eine inakzeptable politische Haltung darstellt. Entfernt habe ich aus Persönlichkeitsgründen nur einige, konkrete Namen Luxemburger Juden aus dem Originaltext.



