Wahlrecht für jeden? Nein! Eine Gegenargumentation.
Alle Jahre wieder kommt in Luxemburg die Debatte über ein mögliches Ausländerwahlrecht auch auf nationaler Ebene auf. (Auf kommunaler Ebene können Ausländer unter gewissen Bedingungen sich bereits freiwillig in die Wahllisten eintragen lassen und somit an Gemeindewahlen teilnehmen.) Dabei werden etliche durchaus nachvollziehbare Argumente von Gegnern wie Befürwortern angeführt, die einem die Entscheidung nicht unbedingt leicht machen. Persönlich bin ich jedoch gegen ein Wahlrecht für Ausländer und ich werde hier kurz erläutern wieso.
ONST GEWËSSEN
Haut um éischten Mee presentéiert Richtung22 hiren Film “Onst Gewëssen – Wat dir net packt geet an Afrika” (LU 2013), deen gratis online am Stream gekuckt, erofgelueden an legal weiderkopéiert ka gin.
Eng schéin Buerg, e räiche Mann an awer net wierklech glécklech? Dogéint huet d’Marianne e Rezept fonnt: Mat enger Weltrettungs-Spendegala kämpft hatt, zesummen mat senge dräi beschte Frëndinnen, géint déi eege Langweil an géint dat kollektivt schlecht Gewëssen vun der westlecher Welt.
Das Recht auf Sezession, das Recht auf Vereinigung und das Selbstbestimmungsrecht des Volkes
Gestern und heute fand auf den Falklandinseln ein bedeutendes Referendum statt. Die Einwohner- grösstenteils Nachkommen britischer Siedler- sollten darüber abstimmen, ob sie weiterhin der Krone als “Overseas Territory” unterstehen wollen oder nicht. Erwartet wird ein klares “Ja” zur Beibehaltung des bisherigen Status. Das Referendum findet hauptsächlich als klares Signal der einheimischen Bevölkerung an Argentinien statt, welches die Inseln seit Jahrzenten für sich beansprucht und dessen Regierung in den letzten Jahren immer wieder die Forderung nach Verhandlungen mit Großbritannien über ihre Souveränität stellte. Die Inselbewohner geniessen grösstenteils vollständige Autonomie (Großbritannien ist einzig und allein für die Verteidigung zuständig) und diese wäre unter einer Regierung Kirchner wohl nicht mehr wirklich gewährleistet. Abgesehen davon, geht es den Bewohnern einfach um “gesunden Patriotismus”, sie sehen sich als Teil des vereinigten Königsreichs und nicht als Argentinier. Bürger, die mitnichten künstliche Implantate sind, wie man in Geschichtsbüchern nachlesen kann.
Gegen den nationalen Wassereinheitspreis
In Luxemburg tobt seit einigen Wochen eine heftige Debatte zwischen den Parteien und teilweise auch innerhalb der Parteien selbst über die Idee eines nationalen Wassereinheitspreises. Jene Idee wird insbesondere von den Nordsektionen der CSV vertreten, da die Menschen im weniger dicht besiedelten Norden höhere Wasserpreise zahlen müssen als die Menschen in der Hauptstadt und im Süden des Landes. Die Preise variieren landesweit wohl in der Tat zwischen 4 und 12 Euro pro Fuder. Ich bin wie viele, aber bei weitem nicht alle, in meiner Partei massiv gegen den nationalen Wassereinheitspreis. Wieso, werde ich kurz in diesem Artikel erläutern.
Hjernevask
Hjernevask – norwegian for “Brainwash”. Under this name, a TV documentary (in seven parts) was shown on norwegian TV, which contrasted strictly cultural determinist models of human behavior (like for example the gender theories) with nature-nurture interactionist perspectives. It ignited a wide public discussion on the subject of nature versus nurture, which is of course a great debate since the beginning of science. Responsible for this documentary was Harald Eia, who is a professional comedian, but also a sociologist.
Christianity: Good or Bad for Mankind?
For the first time ever, a top Objectivist intellectual, Andrew Bernstein, debates a top Christian apologist, Dinesh D’Souza.
Zu Fragen der Homo-Ehe, der verschiedenen Lebensformen und der Regenbogenfamilie
Letzte Woche veröffentlichte Bloggerkollege Fernand Kartheiser, seines Zeichen erzkonservativer Abgeordneter des ADR und der in Luxemburg bekannteste Gegner der “Homo-Ehe” und vor allem der Adoption von Kindern durch Homosexuelle, eine Kritik an der von der Piratenpartei angestrebten “zeitgemässen Geschlechter- und Familienpolitik”. Vier Tage später bezeichnete er die Grünen als “Partei ohne Herz und Gewissen” wegen deren Argumentation zur Verteidigung der “Homo-Adoption”.
Ich habe nicht vor, Grüne und Piraten hier nun groß zu verteidigen, aber ich würde gerne ein paar Worte aus meiner eigenen liberalen Sicht zum Thema “Homo-Ehe” und “Regenbogenfamilien” sagen und vor allem zu Kartheisers Argumenten dagegen.
Der weiße Mann, die Einheitsrasse und der Tribalismus
Samstags lese ich oft so nach, was ich während der Woche so in Zeitungen und Blogs verpasst habe bzw. was ich zu einer genaueren Analyse mir erstmal für später aufbewahrt habe. Heute morgen musste ich dabei gleich zweimal den Kopf schütteln. Zunächst erneut und wieder mal über Jakob Augstein, zum Anderen aber auch über Vera Lengsfeld von der Achse des Guten.
Thank you, Mister Cameron!
Die Rede David Camerons zur Zukunft der Europäischen Union und zur Rolle Großbritanniens in der EU kann nunmehr auf der Achse des Guten en detail nachgelesen werden. Ich habe mir die Mühe gemacht genau dies zu tun. Vor allem, weil unser lieber Herr Aussenminister (mit dem ich bekanntlich quasi nie übereinstimme) den britischen Premier für diese Rede so harsch angegriffen hat, ihm im Grunde die Fähigkeiten eines großen Staatsmannes abgesprochen und ihn als “Provinzpolitiker” bezeichnet hat. (Lassen wir an dieser Stelle übrigens netterweise die Frage mal beiseite, wo Asselborn eigentlich herkommt…)
Ich las also die Rede Camerons und ich muss sagen: ich stimme ihm vollkommen zu! Endlich sagt ein europäischer Spitzenpolitiker, was schon lange gesagt werden musste.
Welche Partei würde ich in Israel wählen?
Demnächst finden wieder Parlamentswahlen in Israel statt. David Harnasch machte mich gestern abend darauf aufmerksam, dass es zu dieser Wahl wieder eine dem deutschen Wahlomat ähnliche Seite gibt, wo jeder Teilnehmer vor allem zu Fragen der Aussen- und Sicherheitspolitik, aber auch zur Wirtschafts- und Sozialpolitik und gesellschaftlichen Fragen seine Meinung äussern kann um nachher analysieren zu können welche Parteien für ihn in Frage kämen, also wählbar sind und welche nicht.



