L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Johnson for President!

I’ve already made my choice for the presidentials next year. Even if I don’t have the right to vote in the land of the free and the home of the brave, I officially endorse and support the candidacy of Gary Johnson, the former governor of New Mexico, who- after being excluded from the Republican primaries- will run as a third party candidate for the Libertarian Party.

I clearly prefer him as well to Barack Obama as to all Republican candidates, including Ron Paul (who has many good ideas, but is deeply wrong on some issues, i.e. abortion and Israel, which are both way too important for me to ignore.) I also like Stephen Bailey, but he won’t run. So I go for Gary!

For various (philosophical and political) reasons, I am not a big fan of the Libertarian Party (as I am not one of Murray Rothbard for that matter), but if Gary Johnson will be their candidate, a LP vote should be morally acceptable.

So, to all my american friends: of course, it’s your own choice, but please have a look here. Thanks!

See also:
Reason on Gary Johnson
Hansjörg Walther: Der vergessene republikanische Präsidentschaftskandidat: Gary Johnson (article in german)

Dezember 29, 2011 - Posted by | Klassischer Liberalismus, Libertarismus, Minarchismus, USA | , ,

58 Kommentare »

  1. Ich bevorzuge ebenfalls Johnson gegenüber Ron Paul, der mir doch zu sehr mit der isolationistischen Old Right verbunden ist (siehe Tyler Cowen 2007: http://marginalrevolution.com/marginalrevolution/2007/12/ron-paul-as-pre.html ). Auf jeden Fall ist er auch ein besserer Kandidat für die Libertarian Party als Bob Barr vor vier Jahren. Vielleicht können sie damit an die 1% der Stimmen heran kommen.

    Kommentar von Nestor | Dezember 29, 2011

  2. @CK:

    Aufgrund des Us-Präsidentschaftswahlsystems ist jede Stimme für einen Drittpartei-Kandidaten de facto eine Stimme für Obama. Denn daß echte “Obamistas” sich für Gary Johnson begeistern können, halte ich für nahezu unmöglich. Trotz der »ef«-Lorbeeren: wer von Obama begeistert war (und jetzt enttäuscht ist), ist es nicht, weil Obama zu wenig umverteilt und zu wenig für Sozialwesen tut. Der wird also einen Johnson, der für Einsparungen steht, nicht unbedingt favorisieren.

    Da kann er noch so sehr Schwule in der Army und abtreibende Frauen als Schibboleth der Toleranz ansehen — das wird aber, wenn’s ums Geld geht, den meisten Obamistas ziemlich am Allerwertesten vorbeigehen. Er kann (vielleicht!) ein paar Republikaner, denen die Heuchelrhetorik ihrer Politrucks auf den Geist geht, ansprechen. Aber damit sichert er höchstens Obamas Wiederwahl, denn dann teilt der das Anti-Obama-Lager, was beim Wahlsystem den sicheren Sieg des ungeteilten Lagers bedeutet (außer es träte jetzt ein fulminant starker Gegenkandidat links von Obama an — nur, wer sollte das denn sein?).

    Nicht nur weil ich glaube, daß Paul mit seiner konstitutionalistischen Linie in Sachen Abtreibung durchaus rechthat, und ohne zu verstehen, was Sie ernstlich an Ron Pauls Haltung gegenüber Israel stören kann (ich kann’s mir zwar denken, aber verstehen tu’ ich’s trotzdem nicht!), sondern aus der Einschätzung heraus, daß wenn überhaupt durch jemand Vernünftigen, dann wohl nur durch Ron Paul eine (marginale) Chance besteht, durch die Primaries das verfilzte, pseudokonservative Polit-Establishment der GOP zu bezwingen, halte ich Ron Paul für den weitaus »unterstützenswerteren« Kandidaten.

    Denn jeder Kandidat, der nicht von einer der beiden Großparteien nominiert wurde, war seit hundert Jahren chancenlos. Können Sie mir einen validen Grund nennen, warum das jetzt auf einmal anders sein sollte?

    Wer sich jetzt für Ron Paul starkmacht, der wird vielleicht (oder sogar wahrscheinlich) einen anderen, weitaus weniger wünschenswerten GOP-Kandidaten vorgesetzt bekommen (und ist ja nicht gezwungen, ihn zu wählen). Ob der dann gegen diesen Backaroma gewinnt, steht in den Sternen.

    Aber immerhin: er hat versucht, mit Ron Paul einen möglichen Kandidaten zu unterstützen! Wer hingegen Johnson unterstützt, wird sicher das bekommen, was er nicht wollte: nämlich wieder den, den er jetzt schon hat.

    Kommentar von LePenseur | Dezember 29, 2011

  3. @CK: kleiner Nachtrag

    http://www.newsmax.com/InsideCover/paul-israel-support-wead/2011/12/07/id/420247

    Was wäre daran so »deeply wrong«, daß Ron Paul deshalb nicht wählbar wäre?

    Kommentar von LePenseur | Dezember 29, 2011

  4. Irgendwann wird dir jegliches Endorsement peinlich sein. Bei politischen geht das ganz schnell ;)

    Kommentar von Milfweed | Dezember 29, 2011

  5. @Milfweed: Das ist natürlich leider immer zu befürchten. ;)

    @LePenseur: Gary Johnson steht mir nunmal am nächsten. Daher spreche ich mich für ihn aus. Auch wenn ich auch nicht glaube, dass er auch nur den Hauch einer Chance hat Präsident der USA zu werden. Aber wenn er Stimmen wegnimmt, dann sicher beiden Parteien. Es gibt auch Demokraten, die mit Obamas Wirtschaftspolitik nicht einverstanden sind (man munkelt ja sogar dass sogar Hillary Clinton der Meinung sei, er fahre das Land gegen die Wand, wobei man natürlich nicht weiß was an diesem Gerücht wirklich dran ist). Und vor allem gibt es sicher auch Bürgerechtler, die mit Obamas Politik genauso so wenig einverstanden sind wie vorher mit der Bushs. Aber ich kann gut verstehen wenn andere Menschen wie Sie sowohl aus persönlicher Überzeugung heraus wie auch aus pragmatisch-taktischen Gründen lieber Ron Paul unterstützen. Ich bin mir übrigens gar nicht sicher, ob Obama es nochmal schaffen wird. Egal wer für die Republikaner antritt.

    Was nun die Haltung Pauls gegenüber Israels angeht: er redet mit gespaltener Zunge. In dem oben von Ihnen verlinkten Interview sagt er sehr viel Gutes. Ich würde sogar persönlich jedes einzelne Wort davon mit unterschreiben. Wenn das seine klare und eindeutige Haltung gegenüber Israel (und den arabischen Staaten) wäre, wunderbar! Nur leider sagt er unter seinen Fans auch schonmal ganz andere Sachen.

    Ich habe mich von Ron Paul persönlich u.a. nach diesem Video damals abgewendet:

    Wer Operation Gegossenes Blei als Präventivschlag und nicht als völkerrechtlich legitime Selbstverteidigung bezeichnet, die Raketenangriffe auf Sderot bagatellisiert und Gaza zum KZ deklariert, ist für mich bestenfalls noch ein verwirrter, alter Mann… Ebenso finde ich es heuchlerisch zu sagen, man wolle eine non-interventionistische Aussenpolitik und solle keinem anderen Land reinreden um dann selber eben doch ausgerechnet auf den jüdischen Staat einzudreschen. Solchen Unsinn sagt er natürlich nicht auf offiziellen Veranstaltungen der Republikanischen Partei oder gar bei den Primaries, dies würde seine Wahlchancen nämlich massiv verringern, sondern in Richtung mancher Unterstützer aus komischen Kreisen.

    Solches Verhalten missbillige ich ganz einfach entschieden um nicht zu sagen, dass ich allergisch darauf reagiere.

    Kommentar von CK | Dezember 29, 2011

  6. @ LePenseur

    Nicht nur weil ich glaube, daß Paul mit seiner konstitutionalistischen Linie in Sachen Abtreibung durchaus rechthat

    Das Constitution Argument ist allerdings auch widersprüchlich. Das Life in diesem Fall ist eine religiöse Betrachtung, aber die Verfassung garantiert im first Amendment die Glaubensfreiheit und quasi die Trennung von Religion und Staat.

    Kommentar von Milfweed | Dezember 29, 2011

  7. Kommentar von CK | Dezember 30, 2011

  8. @CK:

    1.)
    …ist für mich bestenfalls noch ein verwirrter, alter Mann

    schreiben Sie, Nun, dann bin ich für Sie vermutlich auch ein verwirrter alter Mann, wenn ich sage, daß ich seine im Video gebrachten Argumente durchaus beachtenswert finde. Noch etwas: dieses Video ist ja keine Geheimbotschaft, sondern zirkuliert frei im Internet — Ron Paul also deshalb »Heuchelei« vorzuwerfen, darauf reagiere ich hingegen einigermaßen allergisch.

    2.)

    Wenn »Life« für Sie pure Definitions- um nicht zu sagen: Geschmackssache (»eine religiöse Betrachtung«) ist, dann wüßte ich natürlich nicht, warüber ich dann mit Ihnen noch diskutieren soll. Etwa darüber, daß »Mensch-sein« im Sinne der Sklaverei im Römischen Recht oder der Nürnberger Gesetze auch schon mal anders definiert war?

    Über beide Zeiten sind wir, hoffe ich wenigstens, mittlerweile hinaus. Hinter beide zurückzuschreiten, indem man Ungeborene nach freiem Belieben in den Kübel schmeißen kann, ist für mich jedenfalls nicht der richtige Weg. Weder aus rein ökonomisch-utilitaristischer Perspektive, wenn ich mir unsere demographische Entwicklung in den westlichen Ländern so ansehe, und schon gar nicht aus ethischer Sicht!

    Noch was: wer die Tötung von Menschen akzeptabel macht, indem er am Begriff »Mensch« herumdefiniert, bis er das, was er will, als »Nicht-Mensch« im medizinischen Sondermüll entsorgen kann, braucht sich über Heuchelei eigentlich keine Gedanken mehr zu machen — er beherrscht das Metier nämlich bereits ganz vortrefflich …

    Kommentar von LePenseur | Dezember 30, 2011

  9. @ LePenseur

    indem man Ungeborene nach freiem Belieben in den Kübel schmeißen kann, ist für mich jedenfalls nicht der richtige Weg. Weder aus rein ökonomisch-utilitaristischer Perspektive

    Was ist ein Menschenleben wert, wenn es vom Kollektiv nach ökonomischer Perspektive, als Nutzen für die Gesellschaft (über Steuern) eingeteilt wird?! Solche “Wir” Argumente interessieren mich nicht.
    Aber schon aus praktischer Sicht fallen mir gleich Gegenargumente ein, warum dies kontraproduktiv wäre. WIe gesagt, das ist nur geistige Wichserei, genauso wie über den Nutzen und Energieverbrauch von Glühlampen zu diskutieren. Beides rechtfertigt für mich keinen Gesetzesentwurf.

    Ok, die Geburtenzahlen gehen zurück. Und mit einem Abtreibungsverbot soll man das verhindern? Ganz ehrlich, ich glaube es würden noch weniger Frauen Mütter werden wollen, wenn sie bei einer lebensbedrohlichen Komplikation sich für ein Ungeborenes aufopfern müssten.

    daß ich seine im Video gebrachten Argumente durchaus beachtenswert finde

    Die mehrdeutigen Interpretationen seiner Anhänger sind bei Ron Paul ein ja bekannt.

    Kommentar von Milfweed | Dezember 30, 2011

  10. @Milfweed:

    … ich glaube es würden noch weniger Frauen Mütter werden wollen, wenn sie bei einer lebensbedrohlichen Komplikation sich für ein Ungeborenes aufopfern müssten.

    Okay, diese Masche also …

    Weil es nämlich nichts, überhaupt nichts gibt zwischen den Positionen »Jede Frau muß jedes Kind austragen, auch wenn sie vergewaltigt wurde und bei der Geburt höchstwahrscheinlich stirbt« und »Okay, dann schauen wir mal in den Kalender … ja, geht sich doch locker aus — wie wollen Sie’s denn abtreiben?« …

    Gibt es aber, sogar in der erzkonservativen RKK wird eine unvermeidlich mit der Rettung einer Schwangeren verbundene Abtreibung als moralisch gerechtfertigt angesehen. Meiner Meinung nach (aber ichbin nicht der Papst) könnte man das durchaus auf andere Indikationen ausdehen, weil diesfalls ein »Strafinteresse« zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung schwer argumentierbar ist (keine läßt sich, salopp gesprochen, aus Jux und Tollerei vergewaltigen, um dann flott abtreiben zu dürfen!).

    Was daher sowohl den besonderen Schutz, den menschliches Leben genießen muß, will man nicht in Barbarei versinken, als auch die Umstände, unter denen es eben andere, gleich- oder vielleicht sogar höherwertige Güter gibt, berücksichtigt, wäre ein auf seriöse (sic!) Gründe unter nachprüfbaren Entscheidungskriterien gestütztes Indikationenmodell. Ohne irgendein Wischiwaschi à la »soziale Indikation« (wer zu nachlässig ist, um zu verhüten, darf nicht »halt einfach abtreiben«, weil der Mann grad arbeitslos ist). Aber von dieser Rechtssituation sind wir in Europa und den USA meilenweit entfernt! Und ich finde es ethisch halt nicht so erste Sahne, wenn das Schwarzfahren in der Straßenbahn (in Wien bspw. derzeit um 70€) strafbarer ist als Abtreiben in den ersten drei Monaten. Das ist nämlich exakt so strafbar wie das Trinken von Kamillentee.

    D’accord gehe ich mit Ihnen, daß man über Menschenleben tunlichst keine ökonomischen Kosten-Nutzen-Rechnungen anstellen sollte. Ich brachte es auch nicht deshalb, weil ich den Nutzen für die Demographie für so klar nachweisbar hielte, sondern weil ich auch jenen Lesern, die in Libertären Kreisen einem aufs Extrem getriebenen ethischen Laissez-faire huldigen und immer nur den homo oeconomicus raushängen lassen — als obiter dictum, so nach dem Motto: »wenn Ihr coole Ober-A….löcher schon Ethik zum Vergessen findet, sollte euch vielleicht der ökonomische Hausverstand sagen, daß es klügere Strategien gibt«. Aber, wie gesagt: mein Herz hängt nicht an diesem Argument …

    Kommentar von LePenseur | Dezember 30, 2011

  11. @LePenseur und milfweed: Die Diskussion bzgl. Schwangerschaftsabbruch- wenngleich ich das Argument selber zugunsten von Johnson oben erwähnt habe- ist offtopic. Ich bitte darum sie ggf. hier fortzuführen. (Dort habe ich auch etwas länger erläutert wieso ich persönlich derselben Meinung bin wie die Feministinnen.) Danke!

    @LePenseur: Nun, dann bin ich für Sie vermutlich auch ein verwirrter alter Mann, wenn ich sage, daß ich seine im Video gebrachten Argumente durchaus beachtenswert finde.

    Von mir aus, aber für mich wäre ein Präsident Ron Paul wegen genau solcher Aussagen leider eine Katastrofe. So gut er auch auf anderen Gebieten sein mag.

    dieses Video ist ja keine Geheimbotschaft, sondern zirkuliert frei im Internet — Ron Paul also deshalb »Heuchelei« vorzuwerfen, darauf reagiere ich hingegen einigermaßen allergisch.

    Wieso sagt er dasselbe nicht bei den Wahlveranstaltungen oder im obigen Newsmax-Interview? Weil er dann erledigt wäre. Ähnlich unklar ist überdies sein Verhältnis zu den 9/11-“Truthern”.

    Kommentar von CK | Dezember 30, 2011

  12. Mitt Romney würde ich Ron Paul und Barack Obama vorziehen:

    Oder Hermann Cain:

    Kommentar von CK | Dezember 30, 2011

  13. Kommentar von CK | Dezember 30, 2011

  14. Aaron König vom A-Team ist leider recht naiv:

    http://www.antibuerokratieteam.net/2012/01/02/ron-paul-strikes-back/

    Die Washington Post bringt es auf den Punkt:

    http://www.washingtonpost.com/opinions/seriously-iowa-ron-paul/2012/01/02/gIQAIAJGWP_story.html

    These are not conservative positions. They are not libertarian positions. They are nutty positions. It would bring discredit on the state of Iowa if Hawkeye Republicans make their choice for president of the United States a man who opposes the killing of bin Laden, blames the United States for 9/11 and says we should not even spy on Iran, much less stop it from getting the bomb.

    Wobei das durchaus libertäre Positionen noch sein mögen, aber eben keine vernünftigen. Als Transatlantiker bin ich sicher nicht für einen US-Präsidenten namens Ron Paul. Zwar bin ich selber oft nicht mit der US-Politik einverstanden, aber wenn die Amis sich als Weltmacht, zurückziehen, wer wird in dieses Vakuum wohl stattdessen reinstoßen? Russland? China? Mehr Macht für die islamischen Länder und viele Ölscheichs? Eine solche neue Weltordnung goutiert mir ganz sicher nicht ! Iowa hoffentlich auch nicht.

    Kommentar von CK | Januar 3, 2012

  15. Prognose meinerseits: Mitt Romney wird es diesmal schaffen, denn er wird auch New Hampshire gewinnen.

    http://www.bloomberg.com/news/2012-01-04/romney-narrowly-wins-iowa-republican-presidential-caucuses.html

    Kommentar von CK | Januar 4, 2012

  16. Ich freue mich schon auf die Wiederwahl von Obama :)

    Kommentar von Jerome | Januar 4, 2012

  17. @16.

    Wirklich? Es gab doch keinen Präsidenten, der bereits nach nur einer Amtszeit von seinen Gegnern so sehr gehasst wurde und bei seinen Anhängern so sehr verschissen hatte wie Obama. Selbst wenn er die Wahl wieder gewinnt, weil die GOP nicht mit der ersten Mannschaft antritt, die Freude darüber dürfte sich auf ansonsten eher gar nicht von seiner Regierung betroffene Fanboys außerhalb der USA beschränken.

    Kommentar von Rayson | Januar 4, 2012

  18. @Jerome: Ich bin sicher kein Freund Obamas, aber bei den ganzen Kandidaten, die die Republikaner anzubieten haben (diesmal und auch schon vorher mit Helden wie Palin, Cheney und Bush), ist es auch schon wieder egal. Punkto Aussenpolitik wäre mir Romney allerdings lieber (und gegenüber Ron Paul ja sogar Obama), aber das ist ja nur ein einziges Thema (wenngleich ein sehr wichtiges).

    Apropos RP:

    http://rightwingnews.com/election-2012/statement-from-fmr-ron-paul-staffer-on-newsletters-anti-semitism/

    Igitt! :(

    Kommentar von CK | Januar 4, 2012

  19. @Rayson: dass die Republikaner, und insbesondere die Tea Party, ihn hasst macht ihn umso sympathischer und bezeugt, dass das, was er tut überhaupt nicht so falsch ist oder sein kann. Und so unbeliebt ist er bei seinen Anhängern auch nicht. Einigen ist er nicht liberal genug, das stimmt. Aber das kann Obama sich in den USA leider auch nicht erlauben. Er braucht die Stimmen der Mitte für eine zweite Amtszeit. Dort kann er dann wesentlich riguroser versuchen seine Pläne umzusetzen.

    Kommentar von Jerome | Januar 4, 2012

  20. @19.

    Einigen ist er nicht liberal genug, das stimmt.

    Wenn es nur das wäre. Sein Hauptproblem ist: Er liefert nicht.

    Kommentar von Rayson | Januar 4, 2012

  21. @Rayson:Er liefert nicht.

    Punkto Gesundheitsreform: Gottseidank! ;)

    Und Bin Laden und Awlaki hat er immerhin ausgeschaltet, auch wenn genau DAS den libertären Staatshassern wie Rockwell, Paul und Co. nicht passt.

    Zum Thema Staatshass siehe auch Yaron Brook:

    Dasselbe habe ich schon vor Monaten festgestellt.

    Und Wolfang Scheide bereits vor drei Jahren:

    http://eifrei.blogspot.com/2008/07/nein-zur-libertren-staatsverneinung.html

    Johnson ist da aber viel vernünftiger.

    Kommentar von CK | Januar 4, 2012

  22. @Rayson: er liefert was nicht? Und wie sollte er das tun wenn er teilweise von den Republikaner abhängig ist?

    Kommentar von Jerome | Januar 4, 2012

  23. @21.

    Ich versuche es aus Sicht derjenigen zu beschreiben, die ihn damals gewählt haben. Die Hardcore-Konservativen wird er nie überzeugen.

    @22.

    Außer der Gesundheitsreform: Guantanamo, Verhältnis zu anderen Staaten, Stimulus… name it, you have it. Und dass er jetzt auf die Republikaner angewiesen ist, ist ja bereits eine Folge seiner Politik. Selbst in der Budgetfrage, wo sich die republikanische Obstruktion am meisten auswirkt, hat Obama schwere Fehler begangen, z.B. indem er die Vorschläge einer von ihm selbst eingesetzten Kommission ignorierte.

    Gerade jetzt, wo ihm eine nicht freundlich gesonnene und mächtige Opposition gegenübersitzt, könnte er außerdem seine “Einigungsrhetorik” aus dem Wahlkampf mit Leben füllen, aber er entschied sich für das genaue Gegenteil. Viele Amerikaner aus der Mitte, die ihn damals wählten, hätten sich da gerade wegen dieser Rhetorik ein Vorgehen erhofft, wie es Clinton in ähnlicher Lage praktizierte. Die sind jetzt ebenfalls massiv enttäuscht. Vielleicht wählen sie ihn z.T. trotzdem wieder, je nachdem wie der Gegenkandidat auftritt, aber Anlass zur Freude wird das eben nicht mehr.

    Kurzum: Obama ist jetzt so etwas wie die FDP Amerikas. Komplett überfordert in seinem Job, gehasst von seinen Gegnern, verachtet von seinen Freunden. Und schlimmer: Er galt ja damals als leuchtendes Symbol für ein anderes Amerika und hat für seine herausragendste Eigenschaft, nämlich nicht Bush zu sein, sogar den Friedensnobelpreis bekommen. Um so größer muss die Enttäuschung sein.

    Kommentar von Rayson | Januar 4, 2012

  24. Es wird immer erschreckender was von Ron Paul alles so im Netz auftaucht.

    Gut, bei jedem Kandidaten findet man genug Missfallendes, gerade auch aus liberaler Sicht, aber Ron Pauls Ansichten disqualifizieren ihn einfach massiv.

    Wenn Manning meinte, diese Videos seien ein Fall für ein (Militär-)Gericht, hätte er einem solchen dieses Material übergeben sollen (ich bin ohnehin dafür, dass Soldaten moralisch oder rechtlich bedenkenswerte Vorfälle bei einer geeigneten Instanz melden können, ja sogar sollen, wie bspw. in der israelischen Armee), aber mit Sicherheit nicht einfach geheime Dokumente der Öffentlichkeit bzw. einem undurchsichtigen Machtmenschen wie Assange zuspielen. Mit Meinungsfreiheit hat dies nichts zu tun. Manning hat seinen Eid gebrochen, u.U. andere GI’s in Lebensgefahr gebracht und schlichtweg Landesverrat begangen. Dass Ron Paul nun einen solchen Menschen gar zum Patrioten deklariert, lässt weit blicken.

    Vor allem aber zeigt dies aber mal wieder, dass manche Libertäre leider einfach nur blinde Staats-/Regierungshasser sind, denen es an rationalem Denken mangelt. Hippies from the Right halt. Nihilistic scum. Als ich zum ersten Mal Ayn Rands Ausfälle gegen die Libertären las, erschienen mir diese noch unverständlich und sektiererisch, aber dank Menschen wie Ron Paul beginne ich langsam zu begreifen. Kein Ottonormalbürger würde derartigen Unsinn von sich geben wie manche Libertäre.

    Kommentar von CK | Januar 6, 2012

  25. @24.

    Was dich (und mich) abschreckt, macht für seine Anhänger ja gerade den Reiz aus. Es ist ja nicht untypisch für die Revolte einer Jugend gegen ihre Eltern, dass sie Verbündete bei den Großeltern findet, die in ihrem ganzen Leben nie etwas dazugelernt haben.

    Kommentar von Rayson | Januar 6, 2012

  26. @Rayson: Ich werde nie verstehen wo der Reiz darin liegt Unsinn von sich zu geben wie beispielsweise “9/11 was an inside job”. Oder in Rothbardscher Manier den Staat (also jeglichen Staat, also auch einen freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, nicht nur Diktaturen, wo ich durchaus dasselbe sagen würde) als “Mafiabande” abzukanzeln und im Gegenzug tribalistische Gesellschaften zu glorifizieren.

    Auch mir erscheint geltendes, gesetztes Recht manchmal ungerecht und ich rebelliere dagegen, ich kann durchaus auch zivilem Ungehorsam einiges abgewinnen (je nach Situation), aber wie kann man so abdriften wie Ron Paul bzgl. Bradley Manning?

    ich habe selber mal vor Jahren einen Eid abgelegt, nämlich den, die Verfassung und die Gesetze Luxemburgs zu achten und zu verteidigen und den Großherzog zu beschützen. Nicht im Traum fiele es mir ein, diesen Eid zu brechen, egal wie sehr ich vieles gerne verändert sehen würde.

    Im übrigen warte ich gespannt auf einen Kommentar der Bissigen zum Dreikönigstreffen ;-)

    Kommentar von CK | Januar 7, 2012

  27. @26.

    Ich meine durchaus zu ahnen, wo der Reiz in solchen Positionen liegt. Es kommt mir immer wie eine Art halbfertige Dialektik vor. Man ist, für Jugendliche völlig normal, aus einer inneren Einstellung gegen “das System” (sprich: gegen die Eltern). Da kommt das extremste “Argument” gerade recht, um das allen anderen auch klar zu machen. Man inszeniert sich so als derjenige, der den Durchblick hat und sich dadurch von der dummen, unkritischen Masse abhebt. Libertäre hätten daher auch Kommunisten werden können, und es scheint ja auch einige Leute zu geben, die von einem Lager ins andere wechseln (meist werden Kommunisten Libertäre, weniger umgekehrt).

    Was es mir aber – bis auf eine vorübergehende Phase als Teenager – unmöglich gemacht hat, selbst in diesen Pfaden zu denken, ist die dafür absolut notwendige Verweigerung des kritischen Denkens innerhalb des eigenen Umfelds. Man muss sich quasi zwingen, an einem bestimmten Punkt mit dem Selberdenken aufzuhören. Dadurch gewinnt man Kraft und Ausdauer bei der Auseinandersetzung mit anderen, indem man voller innerer Überzeugung die immer gleichen Glaubenssätze immer wieder herunterbetet, bzw., die gehobenere Variante, aus dem parat liegenden Toolset sich auf die immer gleiche Art die passenden Argumente zurechtbastelt. Zweifler können das nicht so gut. Die haben höchstens eine ziemlich klare Vorstellung von dem, was Nonsens ist, tun sich aber schwer damit, mit Vehemenz für eine vorgegebene Richtung einzutreten.

    Ich weiß ja nun nicht, wie das in eurem doch etwas überschaubaren Staat ist, aber in Deutschland muss man als Parteipolitiker diese Fähigkeit auch auf im Vergleich zu idealen Gedankengebäuden äußerst mediokre politische Entscheidungen der eigenen Partei ausdehnen können,. sonst stößt einen der Parteienstaat-Organismus wieder ab. Und da idealistische junge Menschen das auch wieder mitkriegen, werden ihnen die extremen Überzeugungen wieder sympathischer, denn Vertrauen kann man so nicht aufbauen.

    Was das Dreikönigstreffen angeht: Von meinem Standpunkt aus war das ein Nichtereignis. Keine neuen Informationen, kein Grund, inhaltlich etwas Neues beizutragen. Das Maximale, zu dem ich fähig war, ist die “ungehaltene Rede”: http://www.bissige-liberale.net/2012/01/06/ungehaltene-rede-auf-dem-dreikonigstag/

    Kommentar von Rayson | Januar 8, 2012

  28. @Rayson: Totale Rebellion kann ich, zumindest bei Jugendlichen, auch verstehen. Aber eben nicht wieso man dafür den Aberglauben an Verschwörungsmärchen braucht. Aber da bilden die sich wohl in der Tat ein einen besonderen Durchblick zu haben. Von einem confirmation bias ist sicher niemand gefeit, aber persönlich achte ich immer darauf, möglichst viele Facetten eines Problems und möglicher Lösungen zu betrachten. Dabei kommt mir zugute, dass ich in meinem Umfeld mit verschiedensten politischen Meinungen konfrontiert wird. Selbst hier auf LfL sind wir uns im Autorenteam nicht immer einig.

    Die Kritik am Parteienstaat teile ich durchaus. Daher wollte ich mich ja lange Zeit selber nicht in einer Partei engagieren. Wir werden sehen wie ich den Spagat zwischen meinen eigenen Vorstellungen und Ideen einerseits und den Systemanforderungen andrerseits hinbekommen werde. Ich will meine
    Ideen so gut wie möglich einbringen, bin aber natürlich offen für Kompromisse. Wenn auch nur bis zu einem gewissen Grad. Es gibt Grenzen.

    Was in Luxemburg halt recht interessant ist, ist das Panachieren bei Wahlen. Dieses ermöglicht es mit einem etwas eigenen Profil ganz persönlich Stimmen zu sammeln, u.U. sogar von Leuten, die nicht unbedingt zur eigenen Partei tendieren.

    Die ungehaltene Rede ist nicht schlecht :-)

    Kommentar von CK | Januar 8, 2012

  29. @28.

    Von einem confirmation bias ist sicher niemand gefeit, aber persönlich achte ich immer darauf, möglichst viele Facetten eines Problems und möglicher Lösungen zu betrachten.

    Das weiß ich :-) Das habe ich auch immer versucht. Es wird mit zunehmendem Alter aber immer schwieriger, wobei man sich streiten kann, ob es daran liegt, dass man dann geistig erstarrt, oder ob man tatsächlich nichts Neues mehr zu hören bekommt ;-) Es wird wohl von beidem ein wenig stimmen…

    Das Panaschieren ist eine gute Idee, muss aber auch mit Leben gefüllt werden. Überall da, wo man in Deutschland solche Elemente oberhalb der kommunalen Ebene einführt, sorgt das eher für Verwirrung, weil wir das so eben nicht gewohnt sind und weil die meisten Politiker immer noch in den Mechanismen der Parteipolitik funktionieren, den Wählern also keinen Grund bieten, aus ihren Ankreuz-Gewohnheiten auszubrechen. Die berühmte “Fraktionsdisziplin” z.B. ist für sowas ein Killer: Warum soll ich einen unabhängigen Kopf wählen, wenn der trotzdem immer den Arm zusammen mit seinem Fraktionsvorsitzenden hebt?

    Kommentar von Rayson | Januar 8, 2012

  30. @Nestor: Gary Johnson verlangt einen- eines Rechtsstaates würdigen- Umgang mit Manning, er erklärt ihn nicht zum Helden/Patrioten oder lobt seine Tat. Schon ein Unterschied, oder?

    Kommentar von CK | Januar 10, 2012

  31. Eben… aber ganz so weit liegen die beiden auch wieder nicht auseinander, immerhin unterstützt Johnson jetzt selber Paul bei den republikanischen Primaries, und manche spekulieren über ein Ticket Johnson/Paul: http://www.allvoices.com/contributed-news/11187493-johnsons-libertarian-bid-shows-pragmatic-persistence-recognition-of-ron-pauls-voting-base

    Kommentar von nestor | Januar 10, 2012

  32. @Nestor: Ich weiß, dass Johnson und Paul verdammt ähnliche Ideen haben und Johnson Paul vor allem aus ökonomischen Gründen immer unterstützt hat. Vielleicht ist ihm nicht bewusst, was Paul ab und zu so raushaut, vielleicht ist es ihm auch nicht wichtig genug, weil er andere Prioritäten setzt und sich sagt, dass Paul trotz seiner Fehler immer noch viel mit ihm gemeinsam hat. Das muss Johnson wissen. Ich persönlich kann das aber nicht so hinnehmen.

    Nun steht es Ron Paul aber frei, sich jederzeit von manchem Unfug, auch der eigenen Fans, klar zu distanzieren. In dem Falle würde ich durchaus auch zum Wählen eines möglichen Duos Johnson/Paul aufrufen. Jeder Mensch macht schliesslich mal Fehler.

    Vielleicht würde ein Präsident RP, sobald er in Verantwortung wäre, auch vernünftiger handeln, als er es heute noch ankündigt. Zumal er ja nicht alleine wäre, sondern Berater hätte, zudem die anderen Staatsorgane ja auch noch mitzureden hätten. Aber das ist Spekulation.

    Kommentar von CK | Januar 10, 2012

  33. Glenn Beck, lol.

    Kommentar von Jerome | Januar 11, 2012

  34. Glenn Beck ist schon ein komischer Kauz. Vor kurzem hat er noch zum Wählen Pauls aufgerufen. ;-)

    Kommentar von CK | Januar 11, 2012

  35. Diana Hsieh zu Ron Paul:

    Zu Mitt Romney:

    Und zu Gary Johnson:

    Kommentar von CK | Januar 14, 2012

  36. @CK:

    »Think of what an Iranian nuke going off in Manhattan would do to our economy« (05:06)

    Ja, damit hat Donna Diana mich endlich überzeugt! Das »… at most, he’s a worse libertarian« hätte ich ja noch irgendwie passieren lassen, aber die demnächst vom Iran nach Manhattan gebeamten Atombombe ändert die Lage total. Das ist ja wirklich total brandgefährlich! Ich begreife nur irgendwie nicht, wie ich das bislang übersehen konnte. Mein Gott — vierzig Jahren lebt Amerika unter der Bedrohung, daß pöhse Sowjetgeneräle es plattmachen wollten. Aber dabei das war ja garnicht die wirkliche Gefahr! Die kommt erst jetzt aus dem Iran (wo bekanntlich die Aryans zuhause sind, und das sind die ganz pöhsen Purchen, wie wir alle wissen!).

    Das ist das ganz über-drüber-überzeugende Argument, warum man gegen Ron Paul sein muß! Jetzt habe auch ich begriffen: Ron Paul ist das Problem, nicht seine Lösung! Amen.

    »Yes, and the Pope is jewish«, wie der Engländer zu derlei Zumutungen an den gesunden Hausverstand sagen würde.

    P.S.: ach ja, bevor ich’s vergesse:

    This is policy driven by his Christianity — which, I think, is really bad (08:35)

    Im Klartext: »aber natürlich darf Ron Paul jede Meinung haben, vorausgesetzt, Sie entspricht der meinen«.

    Ja, das ist so libertär, liberal und überhaupt tolerant, wie ich mir das schon immer vorgestellt habe …

    Kommentar von LePenseur | Januar 16, 2012

  37. Kleiner Nachsatz zum Schmunzeln:

    Auf ihrer Google Profilseite lese ich soeben:

    Diana hasn’t shared anything with you.

    People are more likely to share with you if you add them to your circles.

    God beware!

    Kommentar von LePenseur | Januar 16, 2012

  38. @LePenseur: Auch wenn nukleare Proliferation in der Tat eine Gefahr für die Welt, nicht nur Amerika, heute ist, halte ich Dianas Manhattan-Beispiel auch für eine überzogene Darstellung. Fakt bleibt jedoch, dass RP NICHTS gegen eine iranische Atombombe tun möchte. Eine solche wäre jedoch aus diversen Gründen- die viel, vieler naheliegender sind als ein Angriff auf Manhattan- eine einzige Katastrophe für den Nahen Osten, an dessen Stabilität auch die USA und Europa interessiert sein sollten. Diese Gründe würden bereits mehrfach hier auf dem Blog von mir erläutert. Weitere Gründe gegen einen Präsidenten RP habe ich zudem selbst oben genannt und durch Links untermauert.

    >This is policy driven by his Christianity — which, I think, is really bad

    Und hier hat sie völlig recht. Religion spielt längst eine viel zu große Rolle in der Republikanischen Partei und überhaupt in der amerikanischen Politik. Wobei Rick Santorum und Michelle Bachmann da bei weitem viel schlimmer sind als RP.

    >Ja, das ist so libertär, liberal und überhaupt tolerant, wie ich mir das schon immer vorgestellt habe

    Toleranz und/oder Liberalismus bedeuten nicht, alles beliebig gutzufinden. Nur anzuerkennen, dass Andere ein Recht drauf haben. RP hat das Recht auf seinen Glauben, er hat jedoch kein Recht darauf gewählt zu werden oder auch nur Applaus zu bekommen. Zumal nicht von Leuten mit anderen philosophischen Ansichten.

    Kommentar von CK | Januar 17, 2012

  39. @CK:

    1.)

    Auch mich begeistert nukleare Proliferation nicht wirklich. Das Problem ist bloß: wenn nur einige Banditen eine tolle Waffe haben, dann können sie tun und lassen, was sie wollen. Und, wie die Geschichte bewiesen hat: sie tun und lassen, was sie wollen!

    Es ist hier irgendwie genauso, wie mit den Waffenverbotsgesetzen. »Wenn Waffenbesitz ein Verbrechen ist, dann haben nur mehr die Verbrecher Waffen«. Stimmt nicht, wird man atemlos unterbrochen: und die Polizei. Jaja, die Polizei …

    Sie gestatten, daß ich an dieser Stelle ein wenig maliziös zu lächeln anfange …

    2.)

    Wenn Ron Paul in seiner Politik von christlichen Motiven bewegt ist, so ist Donna Diana nicht gehalten, ihn zu wählen — aber drehen wir das ganze einfach um

    »This is policy driven by his atheism — which, I think, is really bad«

    Na, den Aufschrei möcht’ ich hören! Man könne doch die persönliche Entscheidung eines Menschen, Atheist zu sein, nicht als Verurteilung seiner Politik mißbrauchen. Das sei aus Gründen der Gewissensfreiheit säuberlich zu trennen usw. usf. …

    Nur wenn jemand religiöse Motive hat, dann ist das »really bad« … sorry, das finde ich etwas einäugig (to put it mildly).

    Kommentar von LePenseur | Januar 17, 2012

  40. @LePenseur:

    1. Interessant, dass Sie jetzt Waffengesetze erwähnen. Meine Meinung zu Nuklearwaffen in staatlicher Hand ist nämlich analog zu der von Schusswaffen in privater Hand. Ich bin weder für eine komplette Entwaffnung der Bürger, noch aber dafür, dass jede Hanswurst sich bewaffnen darf. Die Gesetze sollen möglichst gut austariert sein (wobei es nie perfekte Gesetze gibt) um gesetzestreuen, braven Bürgern die Möglichkeit zur Selbstverteidigung auch mit namentlich registrierten, legalen Schusswaffen zu ermöglichen, dergleichen aber bspw. Kriminellen/Vorbestraften zu verbieten. (Dass die sich dennoch welche besorgen, ist klar, aber das allein soll dann eben durchaus bereits strafbar sein! Insofern bin ich für Waffenverbotsgesetze, genauso wie für Fahrverbote für Verkehrssünder).

    Auf internationalem Plan bedeutet dies für mich analog, dass die USA und Europa möglichst wehrhaft sein sollten (ein nukleares Arsenal durchaus mitinbegriffen), dass wir aber eben mitnichten zulassen sollten, dass ein Schurkenstaat wie der Iran sich ebenfalls nuklear bewaffnet. Ich glaube dass wir sehr wohl ein Interesse daran haben zu verhindern, dass Nuklearwaffen in die falschen Hände geraten. RP scheint dies leider ziemlich egal zu sein und das ist UNVERANTWORTLICH !!!

    (Dass bereits Staaten wie Pakistan oder Nordkorea nuklear bewaffnet sind, ist übrigens auch kein Argument für mich. Schlimm genug dass das so ist, aber muss man deswegen nun auch noch dem Iran eine erlauben und damit einem nuklearen Wettlauf ausgerechnet in dieser Region der Welt den Startschuss erteilen? Nein!)

    2. In den USA kann schon lange niemand mehr US-Präsident werden, der sich offen als Atheist bezeichnet!

    Mir persönlich ist es egal ob jemand Atheist ist oder nicht, solange seine Politik liberal ist und Religion Privatsache bleibt. Diana moniert an RP, dass er politische Ansichten und Ideen hat, die sie und auch ich nicht teilen. Die Gründe für diese Ansichten sind nunmal religiöser Natur. Dass offenzulegen, ist keine Einschränkung der Gewissensfreiheit.

    Atheismus ist überdies nur ein “Negativum”. Es besagt, dass man NICHT an einen Gott glaubt und Religion im eigentlichen Wortsinne ablehnt. Es sagt noch nichts darüber aus, WOFÜR man steht. Atheisten können Kommunisten, Sozialisten, Grüne, Liberale oder auch Nihilisten sein.

    Kommentar von CK | Januar 17, 2012

  41. Atheismus ist überdies nur ein „Negativum“. Es besagt, dass man NICHT an einen Gott glaubt

    Das heißt aber nicht, dass man nicht schon mit dieser Information in der Lage wäre, Aussagen über die Meinung von Atheisten zu treffen, die sich an eben ihrem Atheismus festmacht,
    Ich teile die Kritik LePenseurs in diesem Punkt: Wie jemand zu seiner Meinung gekommen ist, ob es ihm sein Glaube einflüstert, ob es seine Ideologie so will oder ob er es sich einfach nur ausgewürfelt hat – das sollte in einem freien System im Grunde schnurzegal sein. Aber natürlich keine Regel ohne Ausnahme: Wo ein Set von Meinungen den Schluss nahelegt, dass sich dahinter eine geschlossene Gesinnung verbirgt, die mit einem freiheitlichen Gesellschaftssystem nicht vereinbar ist, kommt man um eine entsprechende Thematisierung natürlich nicht herum.

    Ein Beispiel, wie man es meiner Meinung nach nicht machen sollte: Ein italienischer Kandidat für das Amt des EU-Kommissars wurde mal vom EU-Parlament abgelehnt, weil er bekannte, als Rom-Katholik der Regel seiner Kirche zu folgen und gelebte Homosexualität als Sünde zu betrachten. Und dies, obwohl er beteuerte, in seinem Amt selbstverständlich alle Arten von europäischen Gesetzen und Verordnungen zu respektieren, die sich auf die Gleichstellung von Homosexuellen beziehen. Und auch, obwohl er mit dem Thema wohl ansonsten nichts zu tun gehabt hätte. Nun hat das EU-Parlament selbstverständlich das Recht, jemanden schon wegen seiner Nase abzulehnen. Aber ob so eine Gesinnungsprüfung die Demokratie stärkt oder schwächt, darüber kann man dann wohl tatsächlich höchst unterschiedlicher Meinung sein.

    Kommentar von Rayson | Januar 17, 2012

  42. @CK:

    ad 1.) »Ich bin weder für eine komplette Entwaffnung der Bürger, noch aber dafür, dass jede Hanswurst sich bewaffnen darf.«

    D’accord. Ich bin nur auch dagegen, daß ein Staat wie die USA, die in der Vergangenheit, insbesondere seit dem Ende des 19. Jhds. jede Menge politisch montivierter Raubzüge in aller Welt unternommen haben (die »Befreiung« der Philippinen und Kubas vom pöhsen spanischen Kolonialjoch, dem die jeweilige Bevölkerung binnen kurzer Zeit — »denn mein Joch ist süß und meine Bürde ist leicht« — nachgetrauert hat, und von dem es sich nur auf höchst blutige und revolutionäre Weise befreien konnte (okay, in Kuba ist das dann danebengelungen — aber ärger als vor Castro das Verbrecherregmie von Washingtons Gnaden war/ist der dann auch wieder nicht!)

    Ich habe ganz pinzipiell was gegen Imperien. Genau genommen: ich hasse sie mit jeder Faser meines Herzens! Ich bin Realist genug zu begreifen, daß sich Imperien immer wieder bilden werden (und dann wieder, Gott sei Dank, zerfallen) — aber deshalb will ich möglichst viel Konkurrenz dabei: ein »Konzert der Großmächte« ist mir beim A… lieber, als das Lächeln des faktischen Weltdiktators, und käme er aus dem demokratischsten aller denkmöglichen Imperien. denn ich lebe nicht in diesem, sondern in einem »Nicht-Imperium« par excellence, nämlich Österreich, und will daher weder dem »benevolent hegemon« aus Washington, aus Moskau, aus Peking, aus Ankara oder aus Timbuktu (wenn es dort mal wieder einen geben sollte) die Stiefel lecken müssen.

    Und Ron Paul trifft hier ( ca.ab 1:29) den Nagel auf den Kopf. Wer am Beispiel Libyens sieht, wie ein Feind der USA in eine Falle gelockt wird, damit man ihn nachher problemlos entmachten kann, der wird sich völlig zu Recht sagen: »Ich bin doch nicht blöd, daß ich auf Atomwaffen verzichte — die Versicherungen und Freundschaftsbeteuerungen aus Washington sind soviel wert wie Klopapier, und wenn ich irgendwann im Weg bin, werde ich einfach niedergewalzt.«

    Nö, sorry: so schafft man keine Gesprächsbasis!

    ad 2.) Wenn Sie mit »… solange […] Religion Privatsache bleibt« meinen: »Solange er nicht versucht, mir seine relitiösen Überzeugungen mittels staatlicher Macht aufzuzwingen«, bin ich ganz bei Ihnen.

    Wenn Sie aber (und ich fürchte irgendewie, so ist es zu verstehen) meinen: »… solange Religion für ihn eine Art von Freizeitgestaltung ist, so, wie sich andere halt für Baseball oder Briefmarkensammeln interessieren«, dann muß ich Ihnen widersprechen. Eine Religion, die ich nur als private Freizeitgestaltung (»Statt Liegestütz im Fitneß-Club eben Kniebeugen in der Kirche, why not …«) »ausüben« darf, und die auch nicht eine höhere Relevanz für mein politisches Verhalten haben darf, als Fitneßclub-Besuche, ist nicht frei! Religionsfreiheit setzt auch voraus, daß ich meine religiösen Überzeugungen — soferne ich den religiösen Überzeugungen anderer dasselbe zugestehe, und da liegt z.B. der Unterschied zu einem islamischen Scharia-System! — auch als Handlungsmaxime für mein politisches Handeln machen darf. So, wie ich das mit politischen, philsosophischen, überhaupt weltanschauligchen Überzeugungen ja ebenfalls darf.

    Keiner muß sich dafür entschuldigen, wenn er als Christ (sic!) bspw. gegen Abtreibung oder Sterbehilfe ist, und auch politisch dagegen Standpunkt bezieht. Warum soll er seinen religiösen Standpunkt erst »rechtfertigen« müssen, wenn ein nicht-religiöser seinen Standpunkt, daß bspw. Mensch-Sein bloße Definitionssache ist, und daher auch erst 3 Monate nach Konzeption beginnt und ab infauster Diagnosestellung bei einem Sterbenden endet, jederzeit ohne Rechtfertigung politisch akzeptabel sein darf?

    Nein, das ist Messen mit zweierlei Maß! Ich selbst bin nun, was Religion betrifft, ein zwar weit überdurchschnittlich informierter Mensch — aber gleichzeitig auch ein Skeptiker in vieler Beziehung (viele religiöse Bekannte würden mich taxfrei als Agnostiker bezeichnen). Nun, wie auch immer: ich anerkenne jedoch, daß ein religiös gebundender Mensch aus dieser religiösen Bindung heraus lebt und entscheidet. Wer das bereits als unzul.ässige Einmischung der Religion in den Staat brandmarkt, der will im Effekt nicht Religionsfreiheit, sondern bloß Kultfreiheit — also die Freiheit, in Kirchen und vielleicht auf Prozessionen (polizeilich anzumeldenden und ggf. untersagbaren? Schließlich könnte es ja einen Verkehrstau geben, oder Atheisten könnten sich durch Weihrauch gestört fühlen …) irgendwelche netten Zeremonien zu vollziehen. Das aber ist »Religionsfreiheit«, wie es sie auch in der Sowjetunion gab. Unter dem Motto: »Sing halt Kirchenlieder, aber sonst halt’s Maul mit deinem religiösen Gewäsch!«

    Und nein, dieser Standpunkt gefällt mir nicht. Auch wenn ich nicht religiös genug bin, um ihn aus religiösen Gründen bekämpfen zu wollen. Ich bekämpfe ihn, weil ich ihn für eklatant unfair halte.

    Kommentar von LePenseur | Januar 17, 2012

  43. @Rayson: Gerade in der Politik wird es immer von Bedeutung sein, wie gut ein Kandidat sich persönlich verkaufen/vermarkten kann. Ob er sympathisch wirkt oder nicht, welche ethischen Werte er hat oder nicht, welche Weltanschauungen er hat und vieles mehr. Sogar Belanglosigkeiten wie seine Kleider- oder Krawattenwahl.

    Jemand, der Unsinn über Homosexualität labert, wäre bei mir klar unten durch. Während ich bei einem Friseur, Klempner oder Versicherungsverkäufer (einfach drei Beispiele ohne Hintergedanken) das nicht so eng sehen würde, solange er seinen Job gutmacht (ich muss ja nichts mit ihm privat zu tun haben, sondern will nur eine gute konkrete Gegenleistung), ist es mir bei einem Politiker, der mein Land/meine Gemeinde/meinen Staat/meine Nation (indirekt auch mich also) nach aussen hin repräsentiert, eben nicht mehr so egal. Ich bezweifle, dass man das überhaupt trennen kann. Insofern hätte ich diesen EU-Kommissar wohl auch nicht gewählt. (Es sei denn, es wäre nun wirklich kein einziger, brauchbarer Gegenkandidat für den “eigentlichen Job” da, was ich mir aber kaum vorstellen kann.)

    Man kann das bedauern, zumal wenn einem die Bewertungsmaßstäbe persönlich nicht gefallen (wie gesagt, in den USA muss man recht religiös sein um als Kandidat der Republikaner antreten zu dürfen), aber that´s life, that´s democracy!

    Kommentar von CK | Januar 17, 2012

  44. @44.

    Wie gesagt: Dass ich jemandem das Recht zu irgendwas zugestehe, ja sogar es verteidige, hat nichts damit zu tun, für wie sinnvoll ich die jeweilige Ausübung dieses Rechts halte.

    Was deinen Einwand bzgl. des EU-Kommissars betrifft: Ich fühle mich durch keinen dieser Damen und Herren “repräsentiert”. Auch durch keinen Bundesirgendwas. Es ist mir kürbisegal, ob Kanzler oder Minister ihre Eidesformel mit religiöser Beteuerung leisten oder ohne. Und in den meisten Fällen habe ich durch meine Wahlentscheidung nicht dazu beigetragen, dass die dann “regieren” dürfen. Man muss nicht jedes notwendige Übel umarmen.

    Übrigens hat der Betreffende keinen “Unsinn über Homosexualität gelabert”, denn die Einstufung, ob das Sünde ist oder nicht, ist nun mal ein reines Werturteil, das sich externer Überprüfung entzieht. Man kann es daher ablehnen oder gutheißen, aber logisch haltbar nicht für “unsinnig” erklären.

    Kommentar von Rayson | Januar 17, 2012

  45. @LePenseur:

    1. Ich bin auch sicher nicht mit allem, mit vielem sogar sicher nicht einverstanden, was die USA heute machen oder früher irgendwann mal, vor allem in Süd- und Mittelamerika, gemacht haben, ich bin ihnen aber enorm dankbar für die Befreiung Luxemburgs.

    Und auch wenn ich Ihre generelle Abneigung gegenüber Imperien nachvollziehen kann, mir ist wichtig, einen starken westlichen Block in der Weltpolitik zu haben. Das geht nur mit der (Noch-)Weltmacht USA! Damit meine ich aber sicher nicht, dass wir den Amis “die Stiefeln lecken” sollten. Aber die transatlantische Freundschaft muss gepflegt werden.

    Mit Diktatoren wie Ghaddafi gibt es immer nur hässliche Zweckbündnisse, auch von europäischer Seite. Das stört mich aber nicht sonderlich. Ob der Einsatz in Libyen richtig war oder nicht, ist mehr als fraglich aus diversen Gründen, aber sicher nicht weil dort ein widerlicher Drecksack im Stich gelassen wurde.

    2. Keiner muß sich dafür entschuldigen, wenn er als Christ (sic!) bspw. gegen Abtreibung oder Sterbehilfe ist, und auch politisch dagegen Standpunkt bezieht.

    Natürlich muss er sich dafür nicht entschuldigen, das ist sein gutes Recht, rechtfertigen/erklären sollte jedoch jeder Mensch seinen Standpunkt. Ich sage aber eben auch, dass es das gute Recht eines Anderen ist, ihn deswegen nicht zu wählen, weil er bestimmte (religiös motivierte) Gesetze selber nicht haben möchte. Und um mehr ging es weder mir noch Diana wohl.

    Kommentar von CK | Januar 17, 2012

  46. @Rayson: Ich versuche grundsätzlich Leute zu wählen, von denen ich mich persönlich vertreten fühle. Zumindest in gewissen Bereichen.

    “Übrigens hat der Betreffende keinen „Unsinn über Homosexualität gelabert“, denn die Einstufung, ob das Sünde ist oder nicht, ist nun mal ein reines Werturteil, das sich externer Überprüfung entzieht. Man kann es daher ablehnen oder gutheißen, aber logisch haltbar nicht für „unsinnig“ erklären.”

    Sehe ich vollkommen anders. Das ganze Sündengelaber an sich ist irrsinniger Blödsinn. Epistemologie und Ethik sind auch nicht voneinander entkoppelt wie gerne behauptet wird (“naturalistischer Fehlschluss”). Das aber nur “for the record”, weil ich keine Lust habe dieses Fass auch noch zu öffnen.

    Live and let live. Du bist eben obiger Meinung, ich der meinen wo ich sowas eben Unsinn nenne. We agree to disagree.

    Kommentar von CK | Januar 17, 2012

  47. @CK:

    Das ganze Sündengelaber an sich ist irrsinniger Blödsinn.

    Nun, unter der Prämisse ist natürlich schwer zu diskutieren …

    Kommentar von LePenseur | Januar 18, 2012

  48. Nun, unter der Prämisse ist natürlich schwer zu diskutieren …

    Will ich eben auch gar nicht. Hier sollte es um die Wahlen, Johnson, Paul, die Aussenpolitik der USA usw. gehen. Nicht darum wieso ich Atheist bin und Sie oder Rayson nicht.

    Kommentar von CK | Januar 18, 2012

  49. @CK:

    Nein, ich meinte damit nicht »mit Ihnen diskutieren«, sondern ganz allgemein.

    Ihr Zugang »Alle Ansichten sind zu respektieren, wenn sie hinreichend begründet werden, doch religiöse Begründungen sind irrsinniger Blödsinn, weshalb man damit nichts begründen kann« vermitteln auf mich irgendwie einen Eindruck à la Henry Ford mit seinem berühmten »Any customer can have a car painted any colour that he wants so long as it is black.«

    Kommentar von LePenseur | Januar 18, 2012

  50. @LePenseur: Ich berücksichtige grundsätzlich nur realitätsbasierte Argumente. Bei Ihrem Beispiel pro/contra Abtreibung könnten wir also kontrovers darüber diskutieren, ab wann man ein Mensch ist, woher Rechte kommen usw, wir können uns auch gerne hier über komplexe Kosten/Nutzen-Analysen bei Sozialprogrammen unterhalten oder über den Drogenkrieg und uns gegenseitig Fakten und Statistiken um die Ohren hauen und und und… ich bin wahrlich offen für quasi jede politische Debatte (und auch für so manche philosophische).

    Aber willkürlichen Dogmen ohne Bezug zum Diesseits bringe ich nunmal keinen Respekt entgegen. Sie mögen es mir verzeihen, dass mir meine Zeit zu kostbar ist, mir anzuhören wieso eine Fantasiefigur im Himmel und seine Vertreter auf Erden der Meinung sind, dass Homosexualität Sünde sei. Oder soviele andere Dinge, die das Leben lebenswert machen. Und dann das als sinnvolle Begründung ansehe. (Dergleichen gilt nicht nur für Religionen im egtl. Sinne, sondern auch für quasi-religiöse “säkulare” Ideologien wie den Kommunismus.) Was nicht heisst, dass ich nicht Begründungen für andere Meinungen respektieren kann, sofern sie eben welche sind.

    Kommentar von CK | Januar 18, 2012

  51. Thank you, Newt, for destroying this old dumbass Wrong Paul.

    I don´t like Newt Gingrich, but I agree with him here and once again, it is deeply shocking how Wrong Paul loses himself in moral subjectivism (comparing OBL to a chinese dissident), exposing once again many libertarians´ lack of philosophical understanding.

    Kommentar von CK | Januar 22, 2012

  52. “And I think it’s important to point out differences between myself and Ron Paul. I don’t support building a fence across the border, I do support gay marriage equality, I do believe in a strong national defense. I do believe in our alliance with Israel, for example. And I think military alliances are key to reducing military spending by 43 percent and still provide for a strong national defense. And I believe in a woman’s right to choose.”

    Quelle:

    http://reason.com/archives/2012/01/31/gary-johnson-braves-the-aclu

    Kommentar von CK | Februar 1, 2012

  53. Johnson bei Colbert:

    http://www.colbertnation.com/full-episodes/mon-april-2-2012-gary-johnson

    Kommentar von CK | April 3, 2012

  54. Hell, I really LOVE this guy, he is a great man and a good politician.
    I am glad he got the nomination and hope he will reach the TV debate.

    Kommentar von CK | Mai 24, 2012

  55. Kommentar von CK | Mai 24, 2012

  56. Schon älter:

    Kommentar von CK | Mai 28, 2012

  57. Tom Heles spricht sich für Obama aus:

    http://oppenenbreif.wordpress.com/2012/11/04/endorsement-obama2012/

    Also für den Mann, in dessen Namen so eine tolle Sexad läuft:
    http://www.carolineglick.com/e/2012/11/obama-and-the-politics-of-cont.php

    Ich bleibe hingegen bei “meinem” Gary ;-)

    Kommentar von CK | November 5, 2012


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 33 Followern an

%d Bloggern gefällt das: