L for Liberty

…because liberty is not negotiable.

Zum Tee mit Sarah

Reason Magazine sieht im rezenten Auftritt von Sarah Palin auf der letztlich nur mäßig erfolgreichen Tea Party Convention in Nashville, Tennessee, eine Enthüllung des “eigentlichen” (d.h.: nicht-freiheitlichen) Charakter der Tea Party-Bewegung in den USA:

“(…) Palin evinces a bitter resentment of any information that contradicts her blind faith in a benevolent, all-powerful security regime. She’s more than willing to trade liberty for safety.

That went over conspicuously well in Nashville, where tea partiers cheered a leader who places excessive trust in government, disdains constitutional freedoms, and promotes a cult of personality. So remind me: What is it they don’t like about Barack Obama?” (der ganze Artikel hier).

Für das britische Online-Magazin Spiked ist Palin gar ein von Demokraten und Republikaner gemeinsam geschaffenes Frankenstein-Monster; gerade durch die “volksfeindliche”, arrogante Haltung der demokratischen Intelligentsia gegenüber dieser ihr abstoßend erscheinenden Kreatur, vermag Palin als authentische Stimme des “kleinen Mannes”, als regelrechte Arbeiterführerin erscheinen.

In der Zwischenzeit hat sich auch ein nationales Symbol der USA mit der Tea Party-Bewegung angelegt: Captain America! Mehr dazu auf Heidi MacDonalds Blog The Beat. Reaktionen zum Beispiel hier. In späteren Auflagen sollen die Plakate in folgendem Bild zensiert werden:

Bilder gestohlen bei: a) Zaius Nation b) White Rabbit Cult c) © Marvel Entertainment, LLC.

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Februar 13, 2010 - Geschrieben von | Aussenpolitik, Konservativismus, Popkultur und Freiheit, Satire, USA | ,

9 Kommentare »

  1. IMHO Sarah Palin und die Tea Party Convention in Nashville, Tennessee, sind nicht mit der Tea Party-Bewegung in den USA gleichzusetzen.

    Kommentar von southparkrep | Februar 13, 2010

  2. Ah, d’Palin! Emmer rem unterhaltsam. Sou wéi hei: http://www.youtube.com/watch?v=CtcVMTZkTZQ

    Schwéier ze gleewen, mee sie ass en effet nach méi domm wéi de Bush.

    Kommentar von Grommel | Februar 13, 2010

  3. @Grommel: kann aber immer noch eine Karriere als Stand-Up-Comedian versuchen: http://www.youtube.com/watch?v=kM-mgBvCJmo

    Ansonsten sei an W.I. Lenin erinnert: “Jede Köchin muss in der Lage sein, die Staatsmacht auszuüben.”

    Kommentar von nestor76 | Februar 13, 2010

  4. @southparkrep: Das Problem mit den Tea Parties ist das Gleiche wie das mit der Ron Paul Revolution (die ich zu Beginn begeistert verfolgt habe, von der ich mich dann aber aus diversen Gründen abwenden musste): es ist eine sehr bunte Crowd. Vertreten sind richtige coole, wirklich an Freiheit interessierte Leute wohl genauso wie hinterwäldlerische Volldeppen oder peinliche Verschwörungstheoretiker.

    Dementsprechend sind also die unterschiedlichsten Leute vorhanden, die eigentlich nur die Opposition zu Obama, den Bailouts usw. eint, die aber kein eigenes, positives Programm haben und sich wohl auch auf keins einigen könnten. Ich bin gegenüber solchen Bewegungen daher mittlerweile generell sehr skeptisch.

    @nestor: Ohne Palin verteidigen zu wollen (ich mag diese Frau genauso gern wie die gesamte religiöse Rechte, nämlich gleich null!), in einem hat sie vollkommen recht: Obama hat bereits in Kairo bewiesen, dass er ein widerlicher Appeaser ist. Daran ändern auch die zig Truppen für die fehlgeleiteten Feldzüge im Irak und Afghanistan nichts.

    Kommentar von CK | Februar 13, 2010

  5. Mal eine andere Meinung:
    http://zettelsraum.blogspot.com/2010/02/das-geheimnis-von.html

    Kommentar von JayJay | Februar 14, 2010

  6. Eben. Das linksbürgerliche Milieu offenbart in seiner Besserwisserei und Häme über Palin beständig die eigenen Vorurteile und die eigene Beschränktheit (Spickzettel als Zeichen von “Dummheit”, während der eigene Held Reden vom Teleprompter abliest), was das Phänomen Palin eigentlich interessant macht.
    Zugleich bezweifle ich wie die Leute von Reason doch sehr stark, dass eine Palin-Administration eine grundlegend andere Politik umsetzen würde, als die aktuelle.

    Kommentar von nestor76 | Februar 14, 2010

  7. lol, verteidegt dir lo am Eescht d’Palin??

    Do fällt mer och en Lidd vun Metallica an: Free speech for the dumb!

    Passt jo op d’Majoriteit vun den Téisäckelcher.

    Ah jo, an den Obama schwätzt bei Diskussiounen a Pressekonferenzen natierlech NET vun engem Teleprompter. Wei sollt dat och goen? Bei Rieden ass dat anescht, mee dat maachen se jo all sou. Gesinn do awer keen Problem?

    Kommentar von Grommel | Februar 14, 2010

  8. Also ob Palin oder Obama oder virdrunner de Bush, ech hun fir keen vun deenen wirklech Sympathie. Et sinn alles Big-Government-Apologeten. Do wenschen ech mir jo nach éischter de Bill Clinton zeréck. Do wuar dann och wéinstens Fun am Oral Office ugesoot :D

    Kommentar von CK | Februar 14, 2010

  9. The Palin-Chavez-Connection: http://www.caracaschronicles.com/node/2359
    Sachen gibt’s…

    Kommentar von nestor | März 10, 2010


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